Stromversorgungssicherheit: Es braucht einen Mix von Massnahmen.

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • oytenkratos


    Die Transmitters setzen bei der Begrünung einer Wüste nicht auf Tröpfchenbewässerung.

    Da sei die Verdunstung immer noch zu hoch.

    Das sei nur tauglich um eine Neusaat auszubringen. Das gehe im Feld kaum anders.

    Parallel zu der Tröpfchenbewässerung müsse man eine Unterflurbewässerung machen. Vom Prinzip her eigentlich das gleiche wie eine Tröpfchenbewässerung an der Oberfläche des Bodens. Nur das die "Tropfrohre" ca. 25 cm unter Bodenoberfläche liegen.

    Weiter sagen da Prakticus & Co, dass das Wasser in diesen Rohren schnell zirkulieren muss. Dafür braucht es natürlich eine Umwälzpumpe und letztlich auch ein Wasserreservoir.

    Und dann sagen die auch noch, dass es kaltes Wasser sein muss, welches in diesen Rohren zirkuliert. Damit ist gemeint, dass das ins Rohrsystem eingepumpte Wasser weniger als 10° C. haben sollte. Im aufgeheizten Boden erreicht die Temperatur schnell einmal 20° C., oder auch noch mehr.

    Wird nun das aufgewärmte Restwasser wieder dem Reservoir zugeführt, dann muss es dort gekühlt werden, damit es die Kühlfunktion für den Boden weiter erfüllen kann.

    Und wie macht man das jetzt am Besten?

    Prakticus sagt da etwas lapidar....

    Wir pumpen die Wärme einfach dahin zurück, wo sie hergekommen ist. Und vorher nutzen wir sie noch zwischen....

    Hmm? Ja. Kann man vielleicht nicht alles Wort für Wort ernst nehmen. Aber völlig verrückt ist es nicht?

    Oder hat jemand noch eine bessere Idee?

    Vielleicht der Stromgeneral der SVP?

  • oytenkratos


    Prakticus & Co. sagen aber auch, dass das Konzept der Unterflurbewässerung nicht auf allen Böden gleich gut angewendet werden kann.

    In schweren Lehmböden wenig geeignet. Auch stark abhängig davon, wie der Lehm beschaffen ist.

    Da haben sie sich ein anderes Konzept dafür ausgedacht.

    Mir scheint dieses recht sinnvoll zu sein. Ist aber mit viel finanziellem Aufwand verbunden. Ich bin aber zur Ansicht gekommen, dass sich diese Anfangsinvestitionen langfristig lohnen werden.

    Aber dies vor Allem dann, wenn das relativ grossflächig angewandt wird.

    Ein einzelner kleiner Garten in der Grösse eines Fussballfeldes, welcher nach diesem Konzept in der Wüste begrünt wurde, hat in der Wüste klimatechnisch praktisch keine Wirkung.

    Ausser dass es etwas eine Oase bildet.

  • oytenkratos


    In diesem Jahr hatten wir eine recht lange anhaltende Periode mit Hitzetagen.

    Nun melden Gemüsebauern auch in der Schweiz, dass sie Ernteschäden hätten. Dies nicht nur wegen Wassermangel, sondern auch wegen eigentlichen Hitzeschäden in den Kulturen.

    Das ist ein Phänomen, welches man bisher kaum kannte in der Schweizer Landwirtschaft.

    Viel der heute in der Schweiz angebauten Sorten brauchen nicht nur ausreichend Wasser, sondern auch sonst ein eher kühleres Klima.

    Die Landwirtschaft muss umstellen. Teilweise möglich durch zeitliche Verschiebung des Anbaus. Oder durch Anbau von Sorten die resistenter gegen Hitze sind.

    Das ist dann eine Anpassung an das veränderte Klima. Doch diese Anpassung verändert das Klima nicht.

    Trotz diesen Anpassungen wird die Erwärmung weitergehen. Und irgendwann ist Schluss mit anpassen.

    Und wenn wir die falsche Schraube noch weiter anziehen, dann geht es nur umso schneller bis der programmierte Schiffbruch kommt.

    Die SVP hat erst gerade kürzlich wieder so ein politisches Windei herausgebracht.

  • Raziel und oytenkratos


    Bisher hatten wir etwas mehr Glück als Verstand mit unserem Wald.

    Noch hatten wir keinen relevanten Schaden, welcher in direktem Zusammenhang mit der zunehmenden Trockenheit zu sehen ist.

    In bestimmten Waldgebieten Deutschlands ist das aber anders. Durch die anhaltende Trockenheit und dem Hitzestress bestimmter Baumarten, haben Schädlinge ein Einfallstor gefunden. Und vermehren sich da massenhaft.

    Einigen Experten zufolge fallen künftig riesige Waldgebiete nicht nur möglicherweise den Bränden zum Opfer, sondern sonst einfach dem Borkenkäfer.

    Letzteres sei fast noch schwieriger zu bekämpfen als Feuer.

  • Rodizia


    Laut Analysen hat Deutschland in den letzten 4 Jahren etwa 5 Prozent der gesamten Waldfläche "verloren"...

    Die Probleme mit welchen der Wald nebst Trockenstress zu kämpfen hat, sind mannigfaltig...

    Eines davon hat sogar ein wenig mit der anstehenden Abstimmung bezüglich Tierhaltung zu tun... Übermässige Stickstoff - Einträge in den Waldboden, welche zu 2/3 aus der Landwirtschaft stammen... Die Gülle lässt grüssen...

    Bodenschäden aufgrund vollmechanisierter Holzernte...

    Eingewanderte Schadorganismen...

    Das Trimmen der Wälder zu Forsten mit rein wirtschaftlichen Zwecken, sprich Monokulturen mit meist standortfremden Baumarten...

    Und besonders in Deutschlands Forstbehörden, ein verholztes System mit starren, antiquierten Machtstrukturen, kritikresistent schon seit Karl Gayer vor 140 Jahren sein Buch " der gemischte Wald " geschrieben hat...

    Immerhin haben die Ereignisse der letzten Zeit dem Umdenken Schub verliehen...

  • Raziel

    Das stimmt in etwa damit überein, was mir bekannt ist.

    In gewissen grossen Forstgebieten Deutschlands wurden Kiefern praktisch in Monokultur als eigentlicher, industrieller Nutzwald gepflanzt.

    Wenn die Trockenheit weiter anhalten wird, halten einige Forstbeamten den gesamten Wald für als verloren.

    Wegen der Trockenheit könne sich der Borkenkäfer derart stark vermehren, dass sie mit der "Notschlachtung" des Waldes gar nicht mehr hinterherkommen würden.

    Ich kann nicht beurteilen, ob das so richtig ist.

    Doch wenn es in diese Richtung geht, dann ist das eine katastrophale Entwicklung.

    Denn in einem Punkt haben die förstlichen Schwarzmaler mit Sicherheit recht. Das Aufforsten eines Waldes dauert Jahrzehnte. Während riesige Waldgebiete innert ganz wenigen Jahren verloren gehen können.

    Die Gebiete in Deutschland, die jetzt von der aktuellen Entwicklung am stärksten betroffen sind, haben sandigen Untergrund. Geht der Wald grossflächig verloren und bleibt es weiterhin so trocken, besteht die Gefahr, dass sich diese Gebiete zu einer Dust Bowl entwickeln.

    Wie gross dann der Schaden für die Volkswirtschaft sein wird, ist kaum abschätzbar. Er wird aber mit Sicherheit sehr viel grösser sein, als wenn man jetzt in den Schutz der Wälder investiert.

    Diese Investitionen bringen kurzfristig keine nennenswerten Renditen ein. Und daher ist es schwierig dafür Investoren zu finden. Viele sehen Investition in einen Wald als ein Verlustgeschäft. Und das leider nicht einmal zu unrecht. Oft ist importiertes Holz billiger zu haben, als Einheimisches.

    Eine eigentliche Waldpflege wird heute meist von "Freiwilligen" gemacht. Diese haben oft wenig Kenntnisse des Ökosystems Wald. Und können eigentlich nur mit Anweisung von Fachleuten arbeiten. Dennoch ist die Arbeit dieser Freiwilligen nicht zu unterschätzen. Denn die Fachleute würden ohne die "Freiwilligen" nicht nachkommen mit der Arbeit.

  • Raziel

    Diese Investitionen bringen kurzfristig keine nennenswerten Renditen ein. Und daher ist es schwierig dafür Investoren zu finden.

    Daher wird immer verbreiteter über das Inwertsetzen der Ökosystemleistungen diskutiert...


    In der Schweiz kann man bei den kantonalen Fachstellen für die Pflanzung und Pflege seines Jungwaldes finanzielle Unterstützung beantragen... Natürlich müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein... Bei uns werden z.Bsp. die Pflanzung seltener Baumarten oder die Pflege von Mischbeständen gefördert... Das erneute Anlegen und Pflegen von Nadelholzkulturen wird nicht unterstützt...

  • In der dt. Wirtschaftssendung "plusminus" wurden Obstbauern gezeigt, die ihre über ihren Obstbäumen Dünnschicht-PV-Module montiert haben.

    Die Module decken nicht die ganze Fläche ab, verschatten aber etwas in Zeiten von zuviel Hitze für die Pflanzen.

    Der Boden trocknet auch weniger aus und es schützt auch vor Hagelschlag.

    Die Bauern nutzen den Strom selbst, denn inzwischen gibt es auch Traktoren mit Elektromotor.

  • oytenkratos


    Danke für den Hinweis.


    Die Transmitters in Südafrika wenden das Prinzip der Schattierung durch PV schon seit Jahren an. Allerdings nur auf sehr kleinen Flächen und mit den damals herkömmlichen Panels. Dabei sind die Investitionskosten hoch.

    Wenn der eigene Bedarf an Strom mal gedeckt ist, lohnen sich weitere solche Investitionen nicht. Sie können den Strom derzeit nicht verkaufen.


    In Europa eröffnen die heute verfügbaren Dünnschichtzellen jedoch ganz andere Perspektiven.

    Die Investionskosten sind deutlich geringer. Und der Strom kann verkauft werden.

  • oytenkratos und Insich


    Wie erst gerade in den Nachrichten SRF zu hören war, kommt etwas In Bewegung in der Debatte um die aktuelle Energiekrise und damit verbunden auch in die Debatte um den Wasserhaushalt der Schweiz.

    Das ist viel enger miteinander verbunden, als es den Meisten bewusst ist.

    Dann kommt da noch ein dritter Aspekt hinzu, welcher bisher auch immer getrennt vom Anderen behandelt wurde.

    Die SVP will neuerdings den Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit Nahrungsmittel von ca. etwas mehr als 50% auf mehr als 60% erhöhen.

    Und mit welchen Mitteln wollen die das denn machen?

    Die konventionelle Landwirtschaft gehört zu den grössten Wasserverbrauchern und auch Energieverbrauchern, nach der Industrie.

  • Auf der Website der SVP ist Folgendes zu lesen:


    «Frau Bundesrätin Sommaruga, Ihre Spar-Appelle sind nur dann glaubwürdig, wenn Sie endlich Klarheit schaffen: Die Strom-Krise ist hausgemacht. Die Energiestrategie ist gescheitert. Wir brauchen eine Stromversorgung ohne Technologieverbote.»

    24. August 2022




    "Die Lage ist ernst. Bereits im Winter drohen uns Gas und Strom auszugehen. Der Grund für diese Krise ist nicht der Krieg in der Ukraine, sondern das Versagen der Politik, namentlich der aktuellen Energieministerin Simonetta Sommaruga und ihrer Vorgängerin Doris Leuthard. Die SVP fordert deshalb den Bundesrat auf, die völlig untaugliche Energiestrategie 2050 endlich als gescheitert zu erklären".




    -------------


    Hier werden Behauptungen aufgestellt und praktisch als "die Wahrheit" in den Stein gemeisselt.

    Tatsächlich sind sie falsch. Und man könnte diese Behauptungen als eine Geschichtsklitterung unter anderem wissenschaftlichen Unfug bezeichnen.

    Um bei der Wahrheit zu bleiben, muss man aber eingestehen, dass bei der Energiestrategie 2050 nicht alles so rund läuft, wie es auf dem Papier geplant war.

    Daran sind die bürgerlichen Parteien, im Besonderen die SVP, aber keinesfalls unschuldig.

    Die Parteiführung vertauscht hier Ursachen und Auswirkungen fast nach Belieben, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Ob diese Ziele wirklich zum Wohl aller Einwohner des Staates Schweiz sind, ist dabei eine offene Frage.


    Für die akut drohende Energiemangellage, welche eindeutig durch den Krieg in der Ukraine verursacht wurde, hat die SVP genau so wenig ein Patentrezept zu bieten, wie alle anderen Parteien auch.

    Diese akute Mangellage wurde aber durch die bürgerlichen Parteien begünstigt. Und nicht von den Linken und Grünen verursacht. So wie es die Parteiführung jetzt behauptet.

    Jahrzehnte lang haben die Bürgerlichen gefordert, dass die Energieversorgung in den Händen der privaten Wirtschaft liegen soll, damit sie erfolgreich wirtschaften kann. Und dies sei nicht Sache des Staates, finanziert durch die Steuerzahler.

    Jetzt zeigen sich die Folgen des liberalisierten Strom- und Energiemarktes gerade von der übelsten Seite.

    Tausende von Unternehmen, welche sich bisher viel zu billig ihren Bedarf auf dem freien Markt decken konnten, haben nicht damit gerechnet, dass der Markt mal in eine andere Richtung ausschlagen kann. Genau das passiert jetzt gerade.

    Und jetzt fordern diese, die sich zuvor die Rosinen aus dem Kuchen pickten, dass der Staat neuen Kuchen liefern soll.

    Die SVP und unterstützt von der FDP fordern, dass Milliarden in den Bau neuer AKW gesteckt werden sollen. Und das finanziert von den Steuerzahlern und nicht von der privaten Wirtschaft.

    Praktisch zeitgleich fordern diese Parteien die bestehenden AKW auf Teufel komm raus weiter zu betreiben. Und wollen, dass der Staat dafür eine Defizitgarantie übernimmt.

    Denn ohne eine solche Staatsgarantie würde keine Geschäftsbank dafür einen Kredit geben.

    Was die Parteiführung hier aber geflissentlich verschweigt, ist, dass neue AKW nicht im Geringsten eine autarke Energieversorgung der Schweiz gewährleisten können. Das ist schon technisch gar nicht möglich.

    Die SVP mit der FDP im Schlepptau, machen sich hier selbst unglaubwürdig.

  • Cheaplove4sale


    Habe mir den Club auch noch angesehen. Und kann sehen, auf was sie hinaus wollen. Sehe das ganz ähnlich.

    Diese Sendung war eine der Übelsten, wenn nicht überhaupt die Übelste, die ich in diesem Format bisher gesehen habe.

    Die Produzenten sollten besser darauf verzichten Politiker aus den gegnerischen Lagern einzuladen. Sonst verkommt dieses Format auf das Niveau einer "Arena". Und das wäre dann eine zu viel.

    Persönliche Meinung meinerseits zur Sendung als Solches.


    Aber ja. Herr Rösti bringt Argumente vor, die für sich allein genommen noch nachvollziehbar sind und soweit auch noch als richtig befunden werden können. Aber am Ende verstrickt er sich wieder in einen fundamentalen Widerspruch.

    Mir kommt das etwas ähnlich vor, wie wenn jemand gegen die Windräder argumentiert, weil es vorkommen kann, dass da ein Storch auf Blindflug geschnetzelt werden könnte. Aber ausblendet, dass wenn die Erwärmung weiter so geht, die Schweiz ganz allgemein kein Habitat für Störche mehr sein wird.

  • Die bisher gelesenen Vorschläge - inkl. die Liste des Bundesrates - sind Flickwerk, wirken nur im Kleinen, tun nicht weh und sind zum Teil unrealistisch. Wir müssen Sparmassnahmen in allen Lebensbereichen treffen, die uns alle schmerzen werden. Wir werden wieder lernen müssen zu verzichten, und wir müssen Vorschläge machen, die weitreichende Auswirkungen haben. Beispiele im Kleinen: Keine Frischbackwaren mehr kaufen. Keine Tiefkühlprodukte kaufen, wenn es Alternativen ohne Kühlung oder Büchsenkonserven oder Trockenprodukte gibt. Notvorrat mit Lebensmitteln schaffen, die nicht gekocht werden müssen (Thon, Nüsse, Zwieback, Dörrfrüchte, Studentenfutter, Schokolade), aber auch an Medikamente, WC-Papier, Körperpflegeprodukte denken. Wir müssen auf Grossanlässe verzichten oder deren Durchführung zumindest strecken (Olympiade, Weltmeisterschaften etc. nur noch alle sechs oder acht Jahre, keine Matches im Fussball um die ganze Welt mit Hin- und Rückspielen, Trainings unter Flutlicht nach 21 Uhr, etc). Das ergibt Einsparungen im Treibstoffverbrauch und spart Kosten. Wir müssen die Ladenöffnungszeiten drastisch senken mit positiven Auswirkungen auf den Energiebedarf (später öffnen, früher schliessen, später zur Arbeit fahren, früher nach Hause, Putzmannschaften sind früher fertig, die Logistik muss nicht mehr so viel Nachtarbeit leisten. Lichter können früher ausgeschaltet und Heizungen reduziert werden, der ÖV kann die ersten und die letzten Verbindungen sowie Nachtkurse sparen, was wiederum Entspannung gibt in den Personalkosten und Personalengpässen). Dazu gehört auch eine Polizeistunde um 23 Uhr, Kino- und Konzertschluss ebenfalls um 23 Uhr. Automatische Börsengeschäfte mit einem enormen Energieverschleiss müssen verboten oder zeitlich eingeschränkt werden, die zu speichernde Datenflut mit dem riesigen und energieverzehrenden Speicherbedarf im Informatikbereich muss von jedem Unternehmen auf die allerwichtigsten Daten beschränkt werden, was wiederum Einsparungen auf verschiedenen Gebieten nach sich zieht. Dienstleistungsunternehmungen, Fabriken, Hochregallager ohne Fenster sind unterirdisch zu bauen, damit wir unseren Selbstversorgungsgrad erhöhen können und wieder mehr Ackerland für Nahrung zur Verfügung steht. Da die Temperaturen unter dem Boden gleichmässiger sind, muss weniger geheizt werden. Dies alles zur Anregung und Nachdenken.

    Natürlich bringt die heutige Situation neue Herausforderungen, kurz- und mittelfristige Arbeitslosigkeit und Unsicherheit in der Lebenskostenentwicklung mit sich. Aber es ist auch eine Chance zu Neuem, zu besserem Lebensstandard, zu neuen Zielen. Wir müssen uns mit der Veränderung abfinden, wir müssen uns anpassen. Und wir müssen die Situation annehmen und Führung entwickeln, wir müssen die Sache in die Hand nehmen und uns nicht von den Ereignissen treiben lassen.

  • Sie scheinen mir ein Fatalist zu sein - nach uns die Sintflut. Vielleicht gibt es aber doch noch einen Funken Verantwortungsgefühl und gemeinsames Denken beim Ihnen, wenn Sie alle die importieren Güter in Thailand genossen und den Angestellten ein fürstliches Trinkgeld gegeben haben. Wenn Sie die bisherigen Entwicklungen der Menschheit extrapolieren, werden wir Menschen bei einem weitergeführten Lebensstil comme d’habitude in fünfhundert Jahren ausgestorben sein - zum Wohle der restlichen Tier- und Pflanzenwelt. Noch keine sogenannte entwickelte Kultur hatte ewigen Bestand. Glücklich leben kann man nur wenn es nicht zu Lasten der anderen geht. Und mit Ihrem grossspurigen Verhalten sind Sie nicht gerade ein glanzvolles Beispiel für unsere Jugend, die den Absturz mal bewältigen muss. Ich wünsche Ihnen gute Reisen - vielleicht mal in sich selbst.

    Guten Abend.

  • Langsam aber sicher scheint es auch in den Köpfen der Schweizer Politik anzukommen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Energieversorgung und dem Wasserhaushalt gibt.


    Wie lange dauert es noch bis auch den Letzten klar wird, dass es auch einen Zusammenhang zwischen dem Wasserhaushalt und der Erderwärmung gibt?