Wasser ist das Öl von morgen

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  • Das Wasser ist das Öl von morgen !

    Bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts werden mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten leben wo Wasserknappheit herrscht. Dürren, Hunger, Krankheiten und Wasserkriege sind die Folgen. Aufgrund der Klimaerwärmung wird diese Wasserknappheit explodieren.

    Heute gibt es wegen Gas und Öl Kriege, morgen wegen Wasser.


    Schweizer/Innen verbrauchen im Haushalt zum Trinken, Kochen, Waschen und Reinigen rund 170 Liter Wasser pro Tag und Kopf. In der Schweiz ergeben alles umfassende Berechnungen pro Kopf und Tag 4200 Liter Wasserverbrauch. Immerhin ist der Trinkwasserverbrauch in der Schweiz rückläufig. Er verringerte sich pro Tag und Person um 100 Liter.

    Nur ein geringer Teil dieses Wassers wird jedoch tatsächlich im Haushalt verwendet. Der grösste Anteil steckt in landwirtschaftlichen Gütern und anderen Produkten, die wir häufig aus dem Ausland importieren. 92 Prozent des globalen Wasserverbrauchs gehen auf das Konto der Landwirtschaft.

    Beispiele bei umfassender Berechnung :

    • 1 Kilo Rindfleisch braucht 15'500 Liter Wasser
    • 1 neuer PC braucht 20'000 Liter Wasser
    • 1 Kilo Schweinefleisch verbraucht 4‘730 Liter.
    • 1 Kilo Baumwolle braucht 10'000 Liter Wasser
    • 1 Kilo Tomaten braucht 215 Liter Wasser
    • 1 Kilo Kakaobohnen verbrauchen 27'000 Liter Wasser
    • 1 Tasse Kaffee braucht 140 Liter Wasser

    Grosskonzerne und Mulit's kaufen Wasserrechte von staatlichen Behörden und können damit Grundwasser abpumpen. Somit entsteht eine schleichende Privatisierung. Das muss verhindert werden. Für Wasserrechte zahlt z.B. Nestlè gerade mal 3,71 US-Dollar für eine Million Liter Wasser. Ein Liter Wasser kostet um die 60 Rappen. Das ergibt eine enorme Wertschöpfung. Der Jahresumsatz Trinkwasser bei Nestlé liegt bei 10 Milliarden. Weltweit sicherten sich Unternehmen schon sehr viele Wasserrecht. Der Tag wird kommen, wo grosse Bevölkerungskreise sehr abhängig werden.

    Obwohl wir auf einem blauen Wasserplaneten leben wird Wasser zunehmend von Multi's als Ware teuer angeboten. Die Bevölkerung hat keinen Einfluss auf Verkaufspreise. Die Ausbeutung der Multi's nimmt keine Rücksicht und hinterlässt ausgetrocknete Flüsse und Seen. An vielen Orten sinkt der Grundwasserspiegel.


    Keine andere Sparte ist für Nestlé so lukrativ wie das Wasser-Geschäft. Eine Wagenladung Wasser kostet Nestlé in den USA 10 Dollar – im Verkaufsregal belaufen sich die Einnahmen dann auf 50000 Dollar.

    „Nestlé Waters“ hat 95 Produktionsstandorte in 34 Ländern. Darunter auch im Süden von Afrika, Pakistan und Äthiopien. Die Geschäftemacher bei den Multi's können voraus denken. So wird Wasser in Geld verwandelt.

    Wasser ist ein öffentliches Gut dass ausschliesslich durch den Staat veräussert werden darf. Die Privatisierung ist eine extrem gefährliche Entwicklung...und zu verhindern.


    Siehe Dokfilm : Bottled Life


    Ruedi Basler, 12. Mai 2022

  • Beitrag von Transmitter ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Falsches Forum ().
  • Beitrag von skywings ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: erledigt ().
  • Beitrag von Transmitter ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • skywings


    Ich habe mich wohl tatsächlich im Forum verirrt mit dem Beitrag. Wenn man aber auch noch meinen vorangehenden Beitrag im anderen Forum gelesen hat, könnte man sogar noch erkennen, dass es da einen Zusammenhang gibt mit diesem Thread.

    Die Wasserrechte sind ein zentrales Problem. Insbesondere dort, wo es einen Wassermangel gibt.

  • Transmitter


    Stimmt-haben wir im Militärdienst auch in meinem letzten WK vor 40 Jahren besprochen, dass es bei Kriegen auch um Wasserkämpfe gehen könne. In den vergangenen Jahren ging es bei Kriegen oft um Erdöl. Und natürlich auch um Religion wie u.a, auch in Afghanistan ins Mittelalter zurück.

    Vielleicht gibt es zukünftig auch Kriege für oder gegen den Klimawandel <X und zurück als Höhlenbewohner/innen. Erstaunen würde es mich ja gar nicht :!:

  • Beitrag von Transmitter ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Hat sich erledigt ().
  • Rodizia


    Erinnert mich an einen Reisebericht eines anderen Users. Der kam von einer Tour in die Wüste zurück zum letzten etwas zivilisierten Ort. Und ging dort in den einzigen Dorfladen. Da sein Autogrill etwas trocken war. Fand dort alles was das Herz gerade so bewegte ....

    Bier und Coca Cola etc. in Hülle und Fülle.... nur ganz normales Wasser hatten die nicht.

  • Transmitter


    Wie erwähnt, bei mir gab es auf meiner abenteuerlichen Reise in der Wüste keinen Dorfladen.....aber einen Bierlastwagen welcher anhielt. Der Fahrer schenkte uns ein paar Kartons mit Bier...und erst noch gekühlt. Da haben mein Freund und ich "gesoffen wie die Kühe". Ohne Transmitter welcher mit saufen wollte ;)

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