Mit der NATO in den Krieg?

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  • Ich habe meine Fehlüberlegung umgehend korrigiert:




    Und ForumBeobachter tut gut daran auf Transmitters Beitrag nicht einzugehen. Es gibt nämlich m.E. ein viel gravierenderes Problem bezüglich alten Beiträge und Zitate.


    C-O-R-A

    #2775Δ8

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Am Besten gleich noch mit einer persönlichen Meinung dazu.

    Zu was? ... Ich denke zur Frage, ob man einen Kommentator der ungefiltert "Russland-Propaganda" in eine Talk-Runde trägt, zulassen soll.


    Im beschränkten Masse sollte dies m.E. möglich sein. Wenn man in einer Demokratie befürchtet, dass die Mehrheit des Volkes nicht im Stande sei den wahrscheinlichen Wahrheitsgehalt zwischen gut recherchierten Fakten und abstruser Fake-Propaganda genügend zu erkennen, dann ist oder war m.E. etwas faul im Bildungswesen dieser Demokratie.


    C-O-R-A

    #2776Δ8

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  • C-O-R-A


    Zu was? ... Ich denke zur Frage, ob man einen Kommentator der ungefiltert "Russland-Propaganda" in eine Talk-Runde trägt, zulassen soll.


    Im beschränkten Masse sollte dies m.E. möglich sein. Wenn man in einer Demokratie befürchtet, dass die Mehrheit des Volkes nicht im Stande sei den wahrscheinlichen Wahrheitsgehalt zwischen gut recherchierten Fakten und abstruser Fake-Propaganda genügend zu erkennen, dann ist oder war m.E. etwas faul im Bildungswesen dieser Demokratie.


    C-O-R-A


    Hier kann ich im Prinzip zustimmen.

    Das Problem besteht aber Vice Versa.

    Es gab und gibt auch Anti-Russlandpropaganda, welche kaum noch etwas mit Fakten zu tun hat.


    Die Frage ist tatsächlich, wie lange man es zulassen kann, dass in einer Talkshow Propagandisten etwelcher Couleur Desinformation verbreiten.

    Da kommen wir aber dann zur Frage: Meinungsfreiheit versus Zensur.

  • Das Szenario, dass die Schweiz von einem EU-Land angegriffen würde, ist rein theoretisch zwar denkbar. Aber der Gedanke ist völlig abstrakt. Und so ziemlich das unwahrscheinlichste Angriffsszenario überhaupt.

    Heute im Jahr 2022 kann ich Ihnen zustimmen und sehe ich es auch so. Wie es aber in 20 / 40 oder 80 Jahren dann aussieht weiss niemand. Selber bin ich ein paar Jahre nach dem Krieg geboren. Also lebte ich bis anhin rund 3 Generationen ohne Krieg in Europa. Frieden in Europa war bis anhin eine Selbstverständlichkeit für mich und die Familie.

    Das es nun wieder soweit gekommen ist mit einem brutalen Krieg ausgelöst durch den Aggressor Russland gegen die Ukraine hätte ich mir nicht einmal in einem schlimmen Alptraum vorstellen können. Nachdem dieser Krieg in Europa ausgebrochen ist, kann ich mir jetzt leider nicht mehr vorstellen, dass nach diesem Krieg weitere 3 Generationen in Frieden leben können. Darf gar nicht daran denken, wenn plötzlich die EU auseinander fällt.

  • Eine perverse Feststellung: Die USA und jetzt auch Deutschland im grossen Stil liefern schwere Waffen in die Ukraine. Lächerlich sind die teilweise die Wege: Gewisse Ostländer liefern Waffen direkt in die Ukraine. Deutschland ersetzt diese Waffen in diesen Ländern. Für mich Kasperli-Karussell Vorgehen. Was würde passieren wenn nun die Nato in diesen Krieg direkt eingreift und dem ein Ende bereitet ? Ist vielleicht angezeigt.

  • Eine perverse Feststellung: Die USA und jetzt auch Deutschland im grossen Stil liefern schwere Waffen in die Ukraine. Lächerlich sind die teilweise die Wege: Gewisse Ostländer liefern Waffen direkt in die Ukraine. Deutschland ersetzt diese Waffen in diesen Ländern. Für mich Kasperli-Karussell Vorgehen. Was würde passieren wenn nun die Nato in diesen Krieg direkt eingreift und dem ein Ende bereitet ? Ist vielleicht angezeigt.


    skywings


    Dass die NATO eingreifen würde, ist ein abstrakter Gedanke.


    Die NATO erklärt sich ausdrücklich dazu, ein Verteidigungsbündnis zu sein. In der Ukraine wurde kein NATO-Land angegriffen. Damit gibt es eigentlich nichts zu verteidigen für die NATO.


    Einzelne NATO -Staaten können zwar nach Gutdünken die Ukraine unterstützen.

    Wenn diese sich aber irgendwie in Kampfhandlungen verstricken, können sie sich nicht auf die Beistandsklausel der NATO berufen.

    Anders wäre das, wenn Putin ein NATO-Land angreift. Dann würde es wohl sofort ganz gewaltig krachen.


    Hier wird aber etwas offensichtlich, dass es bei den Waffenlieferungen schon ziemlich eine Chilbi ist, welche da abgehalten wird.

    Vordergründig wird gesagt: Ja wir liefern. Die Lieferungen sind aber teilweise schon mehr Alibi-Übung, als sonst was.

    Insbesondere Deutschland druckst herum wie eine Kuh auf dem Glatteis.

    Vordergründiges Argument: Wir haben nichts, dass wir liefern könnten..... Sonst können wir unseren NATO-Verpflichtungen nicht mehr genügen.


    Hmm? Also wenn sie mich fragen... schon lange nicht mehr so viel Blödsinn an einem Stück gehört.

  • skywings


    Vordergründig macht das System des Ringtauschs schon etwas Sinn.

    Die Ukraine braucht Waffensysteme, welche schnell zum Einsatz kommen können.


    Und das dürfte bei älteren Waffensystemen aus der Sovietzeit am ehesten der Fall sein. So gesehen ist es nur vernünftig solche Systeme zuerst zu liefern.

    Und nicht unbedingt zuerst die moderneren Systeme aus europäischer oder US-Produktion. Die teilweise recht komplex in der Handhabung sind.


    Wenn aber der Ringtausch nur ganz zögerlich vor sich geht, weil Deutschland zu Beispiel sagt, wir können zum Beispiel Polen nicht mehr von unseren Panzern schicken, weil wir selbst sonst keine Panzer mehr im Land haben, ist das etwas ein Schildbürgerstreich.


    Wozu braucht Deutschland Panzer auf deutschem Boden?


    Ein theoretisch möglicher Angriff auf Deutschland würde nicht mit Bodentruppen und entsprechenden Material erfolgen. Sondern mit Luftangriffen.


    Ein Angriff, indirekt auf Deutschland mit Bodentruppen würde in einem der Nachbarländer, also NATO -Territorium, stattfinden. Dann würden deutsche Panzer und ähnliche Waffensystem dort zuerst zum Einsatz kommen müssen.

    So wie jetzt auch deutsche Bodentruppen (auch mit Luftwaffe unterstützt) im Baltikum stationiert ist, könnte Deutschland auch Truppen und Material nach Polen verlegen.


    Und die jetzt nicht einsatzfähigen Panzer könnten in aller Ruhe auf Vordermann getrimmt werden.

  • Heute im Jahr 2022 kann ich Ihnen zustimmen und sehe ich es auch so. Wie es aber in 20 / 40 oder 80 Jahren dann aussieht weiss niemand.

    Ich sehe das so ähnlich, denke aber, dass wir seit dem Krieg in Europa schon nicht mehr wissen, was in 5 oder 10 Jahren sein wird.

    Darf gar nicht daran denken, wenn plötzlich die EU auseinander fällt.

    Leider dürfen wir auch dieses Szenario nicht einfach ausblenden und den Kopf wie der Strauss in den Sand stecken.



    C-O-R-A

    #2779Δ9

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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  • Bezüglich Nato-Beitritt von Finnland und Schweden ist die Türkei (Erdogan) das einzige Land welches nicht zustimmt und von seinem Vetorecht Gebrauch macht.


    Habe mir folgende Überlegung gemacht, was wäre, wenn Putin im äussersten Nordosten der Türkei die Provinzen Ardahan und Kars wieder zurück erobern möchte, nahe der georgischen Grenze. Es gehörte ja bis zum ersten Weltkrieg zum Zarenreich. Selber waren wir zweimal dort mit dem Auto unterwegs. Eine phantastische Gegend mit Bergen, Feldern und vielen Wäldern. Die Bevölkerung etwas unnahbar zwar und sie verstanden weder türkisch, (kurdische Brocken auch nicht). Die Landschaften mit vielen Kühen und Dörfer sahen aus wie fast in den abgelegen Dörfern mit Holzhäusern wie im Wallis oder Graubünden. Die Frauen alle in bunten langen Röcken und Hüten arbeiteten auf den Feldern. Haben uns etwa verfahren und landeten mitten im Wald bei einer Holzhütte. Die stämmigen grossen Waldarbeiter luden uns ein in die Hütte und zum Essen gab es Hartkäse, viel Honig und Kaffee mit Vodka. Kein Raki Vodka...sie seien eigentlich ehemalige seit Generationen Russen, sagte uns ein junger Mann, welcher ein paar Brocken englisch sprach, alles Russen hier seit Generationen....Wir fühlten uns in der Zeit über 100 Jahre zurück versetzt., dachten wir seien in Russland. Geblieben ist uns die schöne und interessante Begegnung mit diesen russischstämmigen Türken.

    Eigentlich müsste Putin zum Erdogan nur sagen, ab morgen gehört das Gebiet wieder zu Russland und unterschreibe hier !

    Oder würde er die Nato einbeziehen ????


    Die zweite Überlegung welche ich mir machte ist folgende: Es gibt 30 Nato-Länder. 29 Nato- Länder sind dafür das Finnland und Schweden in die Nato eintreten können. Erdogan mit seiner Türkei will nicht.

    Alternativ, könnte man doch parallel eine neue Nato gründen mit 29 Ländern + Finnland + Schweden.

    Wenn die Türkei will, kann sie ja für Aufnahme ein Gesuch stellen - Sie kann natürlich Putin hinten hinein kriechen und als Geschenk ihm die Provinzen Kars und Ardahan geben. Gleiches zu Gleichem gesellt sich doch gern.

  • mupli


    In der NATO ist die Türkei mit Erdogan schon lange ein Wackelkandidat.


    Tatsächlich frage ich mich auch, ob man Erdogan nicht mal die Frage stellen soll, ob er denn wirklich in der NATO oder auch in der EU dabei sein will, oder ob er nur als Trittbrettfahrer noch mit profitieren will.

    Die gleiche Frage kann man aber auch gleich dem Orban noch stellen....

  • Erdogan EU Nein - und Nato Austritt nahelegen. Solche Figuren braucht die Welt nicht.


    Orban das EU Geld nicht mehr zahlen.


    Könnte eigentlich schnell umgesetzt werden.

  • C-O-R-A


    Sicherheitspolitisch gesehen, hat die Schweiz praktisch zwei Garanten für Stabilität und Sicherheit.

    Nämlich die EU und die NATO.

    Und bei beiden machen wir nicht mit. (Sind ja neutral und unabhängig .. oder so??

    Jedenfalls offiziell nicht. Sind da aber Trittbrettfahrer. Und das sehen auch die potentiellen Feinde der Schweiz so.

    Einen Putin oder irgendwelche religiöse Fanatisten interessiert das schlicht nicht, ob wir eine Neutralität behaupten. Egal wie diese politisch ausgestaltet ist.

    Und hier wird das ganze Gelabber im Parlament, wie die Schweiz sich die Schweiz ihre Neutralitätspolitik gestalten will... einfach etwas hoffnungslos... gelinde gesagt.


    Ich verstehe insbesondere diese Politiker, mehrheitlich aus der bürgerlichen Ecke nicht, welche zur Urform der Neutralität zurück wollen. Und jetzt auch noch einen unsäglich teuren Militärapparat wiederbeleben wollen.


    Dabei waren es gerade noch Bürgerliche, welche den Militärapparat auf Sparflamme zurückstellen wollten. Um Steuern zu sparen.

    Dabei kamen ihnen die Linken und allenfalls auch noch Grünen zu Hilfe.... allerdings aus anderen Motivationen.


    Sollte die EU oder die NATO tatsächlich auseinander fallen, haben wir diese Garanten nicht mehr.

    Dann stehen wir wohl mal etwas alleine da. Mit abgesägten Hosen.


    Ich teile zwar die Ansicht von skywings nicht, dass sich die Schweiz nur ganz wenige Wochen noch halten könnte...

    Aber ohne fremde Hilfe dauert es bestimmt nicht Jahrzehnte....