„Die Bremse an der Kreditmaschine fehlt

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  • Die anziehende Inflation zeigt, wie zentral eine regelgebundene Fiskal- und Geldpolitik und unabhängige Währungsbehörden sind.


    Die regelgebundene Fiskal- und Geldpolitik beruht auf der klugen Selbstbindung der Akteure und ihres Handlungsspielraums. Die «Bremse an der Kreditmaschine» ist auch heute zentral für die Vertrauensbildung. Wer die finanzpolitischen Spielräume einer Schuldenbremse für die Bedienung von Sonderinteressen der Verbände erweitern möchte, kann sich zwar des kurzfristigen politischen Applauses sicher sein, doch mittelfristig führt die Unterwanderung der regelgebundenen Finanzpolitik zu einer ausufernden Anspruchsmentalität, die den Staat überfordert.


    Gleiches gilt selbstverständlich für die Unabhängigkeit der Währungsbehörden und die Fokussierung ihres Mandats auf die Preisstabilität. Es ist an der Zeit, die während Jahren durch eine Stabilitätskultur aufgebaute Reputation wieder stärker zu betonen, dem Anschein einer fiskalischen Dominanz glaubhaft entgegenzutreten und den wirtschaftspolitischen Ansprüchen ohne Bezug zur Preisstabilität eine Absage zu erteilen.“ (Christoph A. Schaltegger in Finanz und Wirtschaft vom 3.2.2022)

  • Bisher habe die Libertären Ideologen vermittelt, das jegliche Regulierungen durch den STAAT, im Auftrag des Volkes, der Gesellschaft, von grossen Schaden ist. Der der allgute und allmächtige Markt richtet alles.

    Nationalbanken können kaum noch was regeln, weil es einen übermässigen Freihandel mit Währungen über die Nationgrenzen gibt.


    Nicht der böse STAAT hat sich so hoch verschuldet, sondern all die Privaten und Unternehmen.

    Die privaten Finanzinstitute haben viel zuviel Buchgeld geschöpft und den grösseren Teil in Finanzpapiere investiert, die sie sich wechselseitig verkaufen.

    Viele Kapitalgesellschaften haben sich bei den Niedrigst-Zinsen immer höher verschuldet. Aber da heisst es Fremdkapital.

    Die Niedrigstzinsen wurden international eingeführt, um die schlimmsten Auswirkungen aus der Finanzkatastrophe von 2007/8 als Notlösung zu verhindern. Schon damals wurde zuviel Buchgeld geschöpft, nachdem alle Regularien, die nach 1929 eingeführt wurden,


    Nach 2007/8 wurden zusätzlich einige Schuldenbremsen wieder eingeführt, auch wieviel Buchgeld vom Eigenkapital Banken schöpfen dürfen, das 9fache oder das 16-fache. Die Bilanzsummen der SNB und der privaten Finanzinstitute sind in den letzten 15 Jahren viel schneller gestiegen, als das Schweizer BIP. Das ist die krasse Schieflage, die früher oder später die Mittel- u. Unterschicht zu stemmen hat. Die Oberschicht wird bestimmt nichts dazu beisteuern wollen, dass die Schuldenbremse asozialverträglich greift.


    Die Macht der Finanzbranche, ihrer gewaltigen Finanzmittel ohne nationale Verantwortung und ihrer gewogenen Politiker, steht in Wirklichkeit hoch über dem Volk, von aber die Macht des Volkes ausgehen sollte. Die Kreditwürdigkeit ist gerade bei uns viel mehr wert, als die Menschenwürde.

    Die Menschenwürde in anderen Nationen wollen die scheinheiligen Schweizer Geldmacher nur in Sonntagsreden kennen.


    In Wirklichkeit sind die Banken der Banken für den Schutz der Banken da, damit diese möglichst viel Geld machen können.

    Laut der Bundesverfassung sollte neben der Währungsstabilität, nach oben oder unten, aber auch für Umstände sorgen, dass die Stabilität des Finanzsystems im Zusammenhang mit internationalen Währungskooperationen gesichert wird. Aber NEIN, es wird nur auf die geringe STAATS-Verschuldung in Franken abgehoben, damit die Nachfrage und der verbundene steigende Tauschwert des Frankens immer weiter steigt.

    Das nützt allen die über gewaltig hohe Werte in Franken verfügen.

    Die private Verschuldung (noch nicht mal die des Finanzsystems) beträgt 250% vom BIP.

    Die hohen Preissteigerung auf dem Immobilienmarkt sind dem übermässigen Buchgeldschöpfung für die hoch Kre4sditwürdigen zu verdanken und dass indirekt hohe ausländische Investionen, über Anlagefirmen, in die Baubranche fliessen.

    Die Lohneinkommen in der Mittelschicht steigen sehr viel langsamer als Mieten und auch in der Mittelschicht wird eigenes Wohneigentum immer seltener möglich. Auch eine zunehmend absehbare Schieflage und Zwängerei, die doch zu mehr oder weniger Demotivation führt, bei aller professionellen arglistigen Täuschung im Auftrag der Kapital-Oberschicht. Die versteht es bestens Sündenböcke vorzustellen, für all die Schieflagen die die Kapital-Oberschicht zu verantworten hat.


    Einige brüsten sich heute noch damit, dass sie mit den Aktien der extrem Kapitalgewaltigen Konerne mit fossililen Energieträgern und Rohstoffen viel mehr Geld machen, als die verhassten Grünen.