Muss das sein ?

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  • Von einem grossen Schweizer Internetanbieter habe ich eine neue "Connect Box" zum Kabel-Internet bekommen.

    [ Von der Swisscom war die Box nicht. ]

    Mir fiel gleich auf, dass der neue Stromnetzadapter viel grösser ist, als der Bisherige.

    Klar, 12 Volt haben beide. Der Bisherige hat 1 A gezogen, der Neue aber 2,5 A . [jeweils dem Etikett zu entnehmen]


    18 W mehr mag im Einzelfall nicht viel sein. ABER sehr viel Kleinvieh macht im Jahr auch viel Mist.

    Die neue BOX braucht auch viel länger zum Hochfahren als die Alte.

    Also wird man die eher nicht vom Netz nehmen, wenn man 1 Stunde das Internet nicht braucht.

    Der Internetanbieter hatte mit Stichtag 16.02.2021 ca. 2 Mio. Internetkunden und die Adapter sind angenommen im Durchschnitt 4 Stunden am Tag am Netz :
    0,018 KW * 4 Std./Tag * 365 Tage/Jahr * 2 Mio = 52 Mio. KWh mehr, als bisher. :cursing:

    Was haben sich die Verantwortlichen beim Anbieter da gedacht, wenn die überhaupt gedacht haben.

    Wir zahlen das ja nicht. und die Stromsache ist uns egal ?

    Dass ein niedrigerer Beschaffungspreis der "Connect Box" durch billigere elektronische u. elektrische Bauteile,, die eher Stromfresser sind,
    war und ist den Leuten im Einkauf wohl auch nicht bewusst.

    Eigenartigerweise sind einige Anwendungen jetzt auch noch langsamer beim Aufruf einer neuen Seite, zum Beispiel bei Google Maps. :cursing:


    Es gibt die Möglichkeit mittels des Smartphones und einem sogenannten "Hotspot" viel günstiger das Internet zu nutzen und auch DAB Fernsehen u. Radio,

    hat mir ein "Digital Nativ" erklärt. Ok, das muss sein. :)

  • Transmitter


    Es ist schwer für mich einen passenden Platz zu finden.

    Fragwürdige "Energiepolitik" [auch die von grossen Libertären Kapitalgesellschaften] war für mich passend.

    Solche Beobachtungen haben sicher beim Beobachter ihren Platz.

    JA es war volle Absicht, ich will auch mal aktiv provozieren und nicht mehrheitlich passiv provoziert werden.

  • oytenkratos


    Da ich es mal wieder nicht lassen kann im Forum Unfug zu treiben... dupliziere ich jetzt noch einen Beitrag von mir in ihren Thread:



    Es ist tatsächlich sehr erstaunlich, wie von Kapitalgewaltigen Unternehmen die Energiewende sabotiert wird. Man könnte schon fast auf die Idee kommen, dass dies ihr eigentliches Geschäftsmodell ist....

    :?:

  • oytenkratos


    Wie es sich im anderen Thread gerade noch gut gezeigt hatte....

    Als etwas gedankenloser Mensch wird einem alles mögliche von unsäglich dummen Dingern untergejubelt.

    Musste gerade feststellen, dass es mir auch wieder mal passiert ist. Insich hat mich aufgeklärt. Und jetzt möchte ich ihn am Liebsten hinter den Mond schiessen...

    Damit bringe ich mich dann aber erneut in die Bredouille... Weiss nämlich nicht, wie ich ihn dann wieder aus dem Hut zaubern kann, wenn ich wieder mal jemanden brauche, der mir die Augen aufmacht. :)


    Fakt ist: Jetzt habe ich so ein blödes Ding gekauft und weiss nicht mehr wohin damit?


    Ausserdem bin ich zum Schluss gekommen, dass es verboten werden sollte solche Dinger zu verjubeln!

  • oytenkratos

    Ich bin mir schon ziemlich sicher, dass es nicht nur ihnen und mir so geht. Vermutlich hat sich in so ziemlich jedem Haushalt etc. ein Haufen von versteckten Stromfressern angesammelt.


    Aber so lange man genug Strom und Geld hat, um dafür zu bezahlen, kümmert es nicht.

    In meinem eigenen Fall war es jetzt weder Strom- noch Geldmangel, der mich veranlasste da nachzuschauen. Sondern die ungewöhnliche, aktuelle Hitzewelle.

    Das Grundübel meines exorbitant hohen Stromverbrauchs ist die Isolation des Gebäudes. Das zeigt sich speziell im Winter. Doch bei den aktuell hohen Temperaturen halt auch jetzt.

    Ich kann meinen Hobbyraum/ Homeoffice nur schlecht lüften. Und habe folglich bei der aktuellen Wetterlage einen Hitzestau im Raum. Nebst der Einstrahlung die ich nicht ändern kann, habe ich dann noch Hitzequellen im Raum, welche zusätzlich mit gegen 400 Watt Dauerleistung den Raum beheizen.

    Will ich an meinem Arbeits- und Freizeitplatz einigermassen angenehme Temperaturen haben, müsste ich mit viel zusätzlichem Aufwand an Strom für eine Klimaanlage diese überschüssige Wärmeenergie wieder aus dem Haus werfen.

    Idealerweise müsste ich dies Wärme aber eigentlich speichern können, damit ich im Winter weniger heizen muss.

    Und wie macht man denn sowas?

  • oytenkratos


    Bei der Frage am Ende meines letzten Beitrags geht es genau um das Thema, mit dem sich Prakticus in den schlaflosen Nächten herumbalgt.


    "Wie kann ich eine niedrigwertige Energie noch nutzbar machen?"


    Im Minimum noch so speichern, dass ich sie verfügbar machen kann, wenn ich sie wieder sinnvoll nutzen kann?

  • oytenkratos


    Nachtrag zu meinem letzten Beitrag:

    Die Überlegungen von Prakticus gehen in eine andere Richtung als die Speicherung von Wärmeenergie auf relativ tiefer Temperatur.


    Tatsächlich spielen da aber Wärmespeicher auch eine Rolle.


    Im Zusammenhang mit der künftigen Energiepolitik sollte man die thermischen Speicher mehr berücksichtigen.


    Und damit ist insbesondere das Potential der PCM gemeint.

  • Beitrag von oytenkratos ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • oytenkratos


    Es hat jetzt nur indirekt etwas mit Energiepolitik zu tun.

    Aber....

    Also ich fahre in der Schweiz fast ausschliesslich nur ÖV. Zumindest für Privatgebrauch.

    Jetzt ist es so, dass ich sogar privat kaum ÖV gebrauche. Im Allgemeinen gehe ich zu Fuss.


    Nun ist es so, dass ich etwas eine Gehbehinderung habe, die es mir etwas schwierig macht mit viel Gepäck zu laufen. Und dann benutze ich ÖV.


    Fakt ist, dass es so wenig oft der Fall ist, dass es sich für mich finanziell nicht lohnt ein Abo zu kaufen. Sondern günstiger ist, wenn ich Einzelfahrten löse.

    Jetzt habe ich festgestellt, dass der Billetautomat an der Bushaltestelle immer öfter ausser Betrieb ist. Und noch schlimmer... die Busse in denen man lösen könnte.... ist der Automat auch gerade ausgefallen.... Gut. fahre ich halt gratis mit.


    Jetzt habe ich mich gefragt, wie sinnvoll eigentlich diese "Ultimaten sind", wenn sie sowieso nicht funktionieren, wenn man sie ausnahmsweise mal braucht.


    In bestimmten Orten der Welt ist der (städtische) ÖV komplett über die Steuern finanziert.


    Ist das am Ende nicht billiger und auch sonst ökologischer?

  • Transmitter


    Jede Kommune kann bestimmen, welchen ÖV sie betreiben möchte und wie sie die Kosten für ihren ÖV finanziert.

    Verbundsysteme mit den kleineren nahen Gemeinden (Agglomaration) sind üblich.


    Die City-Maut für die Erzlibertäre Londoner Innenstadt beträgt 15-17.50 £ pro Tag je nach Bezahlungsart (17.65-20.60 CHF).

    Mit den Einnahmen wird der übrige Londonerinnstadt-ÖV etwas verbilligt.

    Eine City-Maut hat auch den Zweck, dass mehr öffentliche Flächen für die Öffentlichkeit (DIE Gesellschaft) zur Verfügung stehen und nicht zugeparkt sind.

    Angeblich verursachen die Paketzusteller inzwischen 20-30% des städtischen Autoverkehrs (Fahrzeugkilometer) und lassen ihre Fahrzeuge aus Not oft verkehrsbehindernd stehen, bis ausgeliefert ist. Die sollten doppelte City-Maut zahlen.


    Nach meiner Einstellung sollte die Preise für den Personenverkehr mit privaten Fahrzeugen (nicht Fahrrädern oder ganz kleinen E-Mobilen) und auch für den ÖV sich mindesten verdoppeln.

    Wer freiwillig erlaubt, dass die Gemeinde das ihr sowieso bekannte steuerbar Einkommen für ÖV-Rabatte verwenden darf, fährt dann entsprechend billiger.

    Im digitalen Zeitalter und mit Kartenbezahlung geht das völlig unbürokratisch und wird auch für die Öffentlichkeit nicht transparent, welchen Rabatt jemand hat. Es wäre auch möglich, dass auf dieses Gemeinde-Konto monatlich ein Grundbetrag überwiesen wird, der für alle gleich hoch ist mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde. Das würde alle begünstigen, die keine oder wenig ÖV-Kapazitäten und die verbundenen Kosten beanspruchen.


    Es gibt viele verschiedene Modelle um einen höheren Anteil an ÖV zugewährleisten und so die Abbhängigkeit von Fossilen Energieträgern zu reduzieren und als Kolateral-Nutzen schädliche Treibhausgase-Emissionen zu reduzieren.

    Diesen Beitrag aus der Aargauer Zeitung hat alescha01 natürlich hier nicht zur Diskussion gestellt, ein Horror für aussertechnisch "Ewig-Gestrige" :

    Innovative Modelle: ÖV-Branche will Verkehrsanteile gewinnen
    Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in der Schweiz stagniert bei 28 Prozent. Mit verschiedenen Massnahmen will die Branche diesen…
    www.aargauerzeitung.ch

    Das Kopenhagener Modell, in dem zur Freude der meisten Kopenhagener das Fahrrad Vorrang hat, gefällt mir sehr gut .

    Es ist Bio, spart Ressourcen und Flächenverbrauch ein, ist gesund, wegen der Bewegung und härtet ab.


    Insgesamt ist es aber ein hochvernetztes "Riesenfass", was Sie hier mit einer kurzen Frage aufgemacht haben.

    Die Aufgabe übersteigt die natürlichen Fähig- u. Fertigkeiten der allermeisten Menschen, wenn nicht aller Menschen.

    Aber wozu gibt es "Deep Learning" und "Künstliche Intelligenz" oder IBM-Watson zur Mustererkennung und zur Modellierung von Modellen.


    Wie gut die grossen Pläne sind, die derzeit die EU-Institutionen für die EU-Bürger als Rahmenkonzept dazu ausarbeitet, wäre eine eigene grosse Recherche-Aufgabe. JA, die EU kann 20 mal mehr an Zentralen Gesellschaftlichen Aufgabenstellungen arbeiten, als unser geliebte kleine Schweiz.

  • oytenkratos


    Insgesamt ist es aber ein hochvernetztes "Riesenfass", was Sie hier mit einer kurzen Frage aufgemacht haben.

    Aber ... aber.... ich wollte ja gar nicht an diese Kloppe fassen.... Wollte fast noch sagen: ans Fass klopfen.... bin schon ganz durcheinander deswegen..... ;(


    Hinterher heisst es wohl schon wieder, das wäre ich gewesen! :cursing:


    Hmm? Also zu meiner vorsorglichen Entschuldigung / Entsorgung kann ich hier noch einwenden, dass mupli wohl schon recht hat, wenn er sagt, dass es nicht so einfach ist, hier noch etwas den Über- oder Durchblick zu behalten.

    :) :saint:

  • Hmm? Also zu meiner vorsorglichen Entschuldigung / Entsorgung kann ich hier noch einwenden, dass mupli wohl schon recht hat, wenn er sagt, dass es nicht so einfach ist, hier noch etwas den Über- oder Durchblick zu behalten.

    :) :saint:

    Also den Durchblick hatte ich gestern auch nicht, als wir in südlichen Schwarzwald ein vor 6 Jahren ausgewandertes Schweizer Ehepaar besuchten. Da wir nun schon im schönen Südschwarzwald unterwegs waren tankten wir dann das "Dieseli-Auto" voll. Freudige Überraschung, der Liter Diesel kostete etwa 35 Rappen weniger als in der Schweiz. Na ja den Durchblick habe ich da ja auch nicht, ätzend lange geschriebene Medienberichte deswegen überflog ich nur flüchtig. Dann die nächste freudige Überraschung folgte in einer Apotheke. Der Einkaufszettel war lang, zumal eine Freundin uns noch ein paar Dinge in Auftrag gab für sie zu besorgen. Die Apothekerin bot uns an, einen Ausfuhrschein (mussten wir natürlich abstempeln lassen beim Zoll)zu machen, lohn sich natürlich schon bei fast 200 Euro, damit wir die 19 Prozent MWST beim nächsten Besuch zurück erhalten. Ihre Bemerkung, man dürfe diesem Gaunerstaat keinen Cent an Steuern schenken. Gross überraschte uns....Dieselpreis ging mir kurz durch den Kopf.

    Die grösste Überraschung für mich war, weshalb unsere gekauften Apotheken Produkte in der Schweiz mind. 3 x teurer in der Schweiz sind. Soll jetzt keiner kommen und sagen, dies seien die hohen Löhne in der Schweiz.

    Unterwegs blickten wir noch kurz im OBI rein um nach einem Gegenstand zu schauen den ich längst kaufen wollte. Wir wurden fündig, fanden die elektr. Kühlbox für Auto (inkl. Zigaretten-Steckeranschluss und Kabel für 220/230 V. Nach 8 Jahren mit Autoreisen ist diese jetzt endgültig gestorben, nach unzähligen Reisen. Hoffe die neue Kühlkiste hält auch min. 8 Jahre.

    Habe mich deswegen in der Schweiz rungeschaut, unter 130 Franken ist hier zu Lande nichts zu finden. Für die gleiche Kühlkiste bezahlte ich jetzt 49 Euro im OBI - D. inkl. MWST 19 %. Ausfuhrschein liess ich natürlich dann am Zoll auch abstempeln.


    Natürlich kauften wir dann auch noch etwas ein für 2-3 Tage in einer deutschen Supermarktkette.


    Da wir einiges Geld gespart haben, gingen wir gegen Abend noch in einen schönen Biergarten um das Nachtessen einzunehmen.


    Natürlich habe ich auch wieder einmal vermutlich unnötiges Geld "verklöpft" für ein paar Wochen Lotto. Wie es mit dem Lottogewinn Steuerabzug ist, habe ich nur herausgefunden, das egal wie hoch und wie viele Millionen es sind man in Deutschland keine Gewinn-Steuern bezahlen muss. Überweisst man es in die Schweiz, muss man es eh versteuern. Auch diesen Durchblick habe ich nicht....dieses unnötige Wissen darüber brauche ich wohl nicht. ^^ Sollte es doch eintreffen, muss ich wohl meinen Wohnsitz vielleicht verlegen.

    "Träume sind Schäume" - aber etwas träumen kann man ja.

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