Muss das sein ?

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  • mupli


    Es ist zwar reichlich off-topic hier... Aber es ist halt auch ein Thema...


    Ich kann mir vorstellen, dass es ihrem Freund ziemlich langweilig werden könnte, wenn er dann mal seine heutige Tätigkeit aufgibt. Jedenfalls wenn er sie vollständig aufgibt.


    Ist wohl schon richtig so, dass er sich das mal überlegt, wie lange er die heutige Tätigkeit noch ausführen kann. Das kann doch recht anstrengend sein. Und er ist unterdessen auch nicht mehr der Jüngste.

    Dass er auch wegen seinen vielen Reisen ein etwas anderes soziales Netz entwickelt hat, als die Meisten anderen in seinem Alter, würde mich auch nicht wundern. Und dass er so langsam versucht sich wieder etwas neuen (Rentner-) Gruppen anzuschliessen, hat wohl seine Gründe.


    Was sie aber in ihrem Beitrag zu solchen Gruppen geschrieben haben, ist aber eigentlich schon mehr als nur betrüblich.

    Ich habe in diesem Zusammenhang keine eigenen Erfahrungen. Habe mich so gesehen noch nie versucht mich so einer gruppe an zu schliessen.

    Aber man hört immer wieder Geschichte darüber, wie alte Menschen nach und nach vereinsamen.

    Das gibt mir zu denken.

  • mupli


    Wundert mich gar nicht, was sie über ihren Freund schreiben.

    Er ist wohl eine recht ähnliche Charaktere, wie die drei Väter aus der Gruppe Transmitter, die ihn persönlich etwas kannten.

    Die hatten auch ihr Hobby zum Beruf gemacht, oder auch umgekehrt. Arbeiteten auch Alle weiter bis es endgültig nicht mehr ging.

    Zumindest Zwei von ihnen hatten aber ein vielseitiges Beziehungsnetz. Welches eben nicht hauptsächlich mit dem Beruf im Zusammenhang stand.

    Der Andere war seit jeher etwas ein Eigenbrödler. Aber auch ein feiner Kerl.


    Was mir im Zusammenhang mit der Vereinsamung im Alter noch so aufgefallen ist: So lange man einigermassen mobil ist, ist es leichter soziale Kontakte zu pflegen, oder auch Neue zu knüpfen.

  • mupli


    Ich setzte mich ja auch für den Umweltschutz ein.

    Doch gelegentlich kommt es auch vor, dass mir "Super-Grüne" auf den Geist gehen.


    Auch unter den Umwelschützern gibt es Einige, die den Durchblick für das Wesentliche etwas verloren haben. Aber dafür irgendeine kleine Sache enorm hochbauschen.

    Da habe ich öfters mal etwas den Eindruck, dass es mehr darum geht, sich selber zu inszenieren, als um echten Umweltschutz.

    Der Südlink ist so ein leidiges Thema.


    Bei der Trasse gab es Einsprachen, die wohl etwas Sinn machten. Aber vermutlich war der grösste Teil mal von Leuten gemacht worden, die vor allem ihre ganz eigenen Interessen durchsetzen wollte. Aber mit echtem Umweltschutz nur sehr wenig zu tun haben.


    oytenkratos hat es schon mehrmals angedeutet:

    In den Ländern wo Demokratie gross geschrieben steht, ist es schwierig ein staatliches Konzept umzusetzen. Zwar wollen es irgendwie ja Alle... Nur jeder will es anders.

  • mupli


    Im Fernsehen war während dem WEF ein Interview zu sehen mit irgendeiner wichtigen Frau von der Bertelsmannstiftung. Kann mich an den Namen nicht erinnern.

    Kann mich auch nicht mehr so richtig erinnern, was sie da alles sagte. Weltbewegend war es wohl nicht.

    Es ging im Interview eigentlich am Meisten darum , warum so ein Event wie der WEF wichtig sei.

    Und sie meinet es sei gerade jetzt so wichtig, wie kaum zuvor....

    Denn die Welt, speziell Europa hatte derzeit gerade vier grosse Krisen zu bewältigen.

    Klimawandel, Corona-Pandemie, Ukraine- Krieg und Energiekrise, und admit verbunden Wirtschaftliche


    Und der WEF würde helfen Perspektiven zu eröffnen.....


    Nun. Ein Stück weit mag das ja stimmen. Viel Konkretes habe ich davon nicht gesehen.

    Was aber an den Äusserungen der Frau sicher stimmte, ist dass die oben erwähnten Ereignisse in der Bevölkerung Unsicherheit verursacht.


    Latent vorhandene diffuse Existenzängste drängen ins Bewusstsein und Mensch sucht Orientierung.


    Leider ist es so, dass Menschen in solchen Situationen unterschiedlich reagierten. Und man kann da mal zwei Grundtypen etwas unterscheiden:

    Die einen rücken näher zusammen und suchen Schutz in der Gemeinschaft und versuchen die Gemeinschaft zu stärken.

    Und die anderen rücken auch enger zusammen, wollen aber im Endeffekt das Individuum stärken, Also eigentlich nur sich selbst.

    In diesen beiden Gruppen sind die Ziele quasi diametral entgegengesetzt.

    Und die Strategien sich gegen das eigentliche Problem zu wehren und es zu lösen, sind dann im Allgemeinen auch diametral entgegengesetzt. ist fast so was, wie ein Naturprinzip.

    besonders krass zeigt sich "die Spaltung in der Gesellschaft" dann, wenn es für die Probleme keine offensichtliche Lösung gibt.

    Dann handeln Menschen immer weniger rational. Sondern Verfallen eher in eine Art Glaubenskrieg.

    Die eigene Ideologie wird wichtiger, als als ein rationales Vorgehen.


    Das ist dann ein neues und schwerwiegendes Problem . Denn der Kampf darum wessen Ideologie nun zu besseren Strategie des eigentlichen Problems dient erschöpft die Fähigkeit das Problem zu lösen.


    Jedenfalls sieht es für mich schon etwas danach aus.

  • oytenkratos


    Unter dem Titel : "Muss das sein" kann man alles Mögliche schreiben....


    Da wir etwas mit Energie und Verkehr schon angefangen haben, ist mir noch ein anderer Gedanke im Zusammenhang gekommen.

    Was ist eigentlich mit den Wasserwegen in der Schweiz los?

    Also ich bin da vielleicht nicht so ganz richtig informiert....

    Aber als Kind hörte ich mal: Also der Transport auf dem Wasser kostet eine Einheit Energie. Auf der Schiene zehnmal mehr und auf der Strasse noch mal zehnmal mehr.


    Gehe mal davon aus, dass die Zahlen nicht stimmen. Aber die Reihenfolge dürfte immer noch richtig sein.

    Und soweit ich es gerade weiss, ist der Transport auf dem stehenden Wasser mit dem geringsten Energieaufwand zu betreiben. Mit Betonung auf stehendem Wasser.


    Schon vor Jahrhunderten gab es mal ein Projekt eines Transhelvetischen Kanals der Rhein und Rhone miteinander verbinden sollte.

    Dieses Projekt fiel diversem Ungemach zum Opfer. Aber Teile davon wurden realisiert.

    Mich liess die Idee nicht los. Und frage mich, ob man mit den heutigen Umständen die Idee nicht wieder aus der Schublade holen sollte.


    Das hat verschiedene Gründe, warum ich die Idee gar nicht so abstrus finde.

  • Transmitter


    JA, ich hätte das "DAS" schon in der Überschrift betonen müssen oder DIES schreiben müssen.

    Z.B. "Muss DIES sein" oder muss "Muss DAS sein".


    Im Rahmen von Energiepolitik ist die Art und Weise des ausufernden Gütertransports auch viel entscheidender,

    als der Energieverbrauch einer "Connect Box". Inwischen bekommt die neue Box den Netzanschluss nach dem Abschalten wieder wie gewohnt innerhalb von ca. 3 Minuten, meistens. Da jetzt der Router integriert ist, brauchen ich insgesamt 0,5 A weniger.


    JA, mit ihrer Anmerkung haben sie ein weiteres riesiges Fass zu recht aufgemacht. Gütertransport, Produktion zu niedrigeren Kosten in anderen Ländern, externe Kosten die für den Abnehmer nicht anfallen, Kostenvorteile in der Massenproduktion von Ländern mit einer hohen Binnennachfrage, ...

    Übrigens finde ich das gut, wenn Sie solche wichtigen , aber schwer verständlichen Sachverhalte aufgreifen.

    Schade, dass nicht auch mehr über Gedanken gemacht werden, um den Öffentlichen Nahverkehr in grösseren Städten/Agglomerationen.


    Der nötige Energie beim Transport mit Schiffen steigt nicht linear mit der Schiffsgrösse oder Transportgewicht.

    sondern proportional nach dieser Faustformel : T ^(2/3) für die Schiffgrösse / T(-1/3) pro Tonne bei der Schiffsgrösse

    Oberflächen steigen mit der 2. Potenz, Volumen mit der 3. Potenz.

    Ein Binnenschiff von 1000 Tonnen proportional 100 , also relativ 0,1 pro Tonne

    Ein grosses Containerschiff mit 300'000 Tonnen 4'481 , also relativ 0,015 pro Tonne


    Durchschnittlich braucht die Binnenschifffahrt für 100 Tonnenkilometer etwa 1,3 Liter Diesel,

    die Bahn etwa 1,7 Liter und der LKW-Verkehr etwa 4,1 Liter. Wenn die Bahn mit elektr. Energie aus Erneuerbaren Energien fährt ist das allerding ökologischer und auch Binnenschiffe mit Batterieantrieb wird noch lange nicht sinnvoll sein.


    Auf dem Sender ntv (bestimmt nicht links/grün versifft aber auch nicht US-libertär) haben die Journalisten all die vielen Probleme aufgezählt,

    die von den G7-Treffen besprochen werden. Die Frage war dann, ist das alles auch nur unter den G7 "abgestimmt" zu bewältigen.

    Die Kommentatoren waren sich ziemlich einig, es hat sich viel zu viel aufgestaut und eigentlich wurde so gut wie nichts von zentraler Wichtigkeit gelöst.

    EIn G7 Gipfel ohne die VR China ist gelinde gesagt suboptimal.

  • oytenkratos


    Im Zusammenhang mit Schiffahrtswegen gab / gibt es teilweise recht verrückte Bauwerke.

    Damit sind insbesondere gewisse Hebewerke gemeint. Aber auch Brücken. Da fahren die Schiffe nicht unter der Brücke durch. Sondern auf der Brücke....

    Nun. Im Kreis von Prakticus & Co unterhielten wir uns auch gelegentlich mal zu den Wasserwegen. Und das hatte nicht nur mit Transport und Energie zu tun, sondern auch mit der Wasserwirtschaft.

    Die Überlegungen, welche wir diskutierten, waren praktisch in der Kategorie: Was wäre, wenn...

    Alles ziemlich hypothetisch. Fern der Realität. Zumindest im "Königreich Europa". Da hat es zu viele Könige.

    Der Hauptgrund warum wir die Gespräche mit teils völlig utopischen Ideen führten, war das Thema Wasserwirtschaft.

    Im Wasserschloss Schweiz wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Vielleicht ändert sich das mit der der stetig ansteigenden Erderwärmung.

    Italienische Bauern bitten darum, dass die Schweiz Wasser aus den Stausseen ablassen soll, damit die Landwirtschaft in der Poebene die aktuelle Dürre übersteht.