Trennung mit Hausbesitz / Miteigentum und Vermietung

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  • Rodizia Kantönligeist in der Rechtsprechung? Sie verdrehen mir die Worte in Mund. Und das zeigt mir, dass Sie juristisch keine Ahnung haben. Zuerst schreiben Sie von kantonalen Gebühren, dann verwechseln Sie die einzelnen Rechtsgebiete und plötzlich mischen Sie auch noch die Rechtsprechung mit rein.


    Sorry, ich glaube, es gibt Fragen im Forum, die man lieber nicht beantwortet, wenn man kein Fachwissen hat. Ich habe Jus studiert und habe mich in eine bestimme Richtung spezialisiert. Wenn hier Fragen auftauchen, die mein Spezialgebiet betreffen, dann nehme ich mir dir Zeit und beantworte die Frage. Sonst SCHWEIGE ich. Das mache ich beispielsweise, wenn Fragen gestellt werden, die das Sozialrecht betreffen. Würde ich da etwas schreiben, wäre meine Auskunft nicht hilfreich, sondern irreführend. Und das, obwohl ich Jura studiert habe. Zum Glück gibt es Sozialversicher, der das kann.

  • Ja, ein normaler Vertrag ist eine Möglichkeit. In welchem Kanton sich die Liegenschaft befindet, ist nicht wichtig. Sie sollten sich trotzdem durch einen Anwalt beraten lassen. Insbesondere für den Fall, dass der Vertrag nicht erfüllt wird und Sie Ihre Eigentumsansprüche durchsetzen möchten. Und vergessen Sie nicht im Vertrag festzuhalten, wie Unterhaltsarbeiten finanziert werden.

  • Eins vorweg: Ein halbstündiges Anwaltsgespräch hierfür reicht für eine seriöse Beratung nicht. Ist ja keine Fastfood-Sache....schnell bestellen und bezahlen und weg. 2-3 Stunden Beratung inkl. Aktenstudium, gibt es schon beim Anwalts. Pro Stunde in dieser Sache etwa 300-400 Franken. Sie schreiben, dass das Haus ja etwa 1.1 Mio. Franken Verkehrswert hat. Ihre Hälfte ist also über 500'000 Franken, und ihr einbezahltes Sparkaptal Kapital wird um die 100'000 Franken sein, wofür man lange spart.


    Da sind die Kosten für einen Anwalt eine Kleinigkeit.


    Nach meiner Ansicht nach, müsste ihre (Ex-) Partnerin eigentlich aus Interessensgründen zum Anwalt mitkommen und die Kosten werden zur Hälfte geteilt. Eigentlich will ihre EX ja etwas von Ihnen, was auch von ihrem Godwill abhängt

    Vielleicht haben Sie ja eine Privat-Rechtschutzversicherung, wo einmal jährlich eine solche Beratung übernommen wird.


    Vor dem Gespräch würde ich mit dem Anwalt ein Kostendach machen. Geht immer - viele getrauen sich nicht zu fragen.


    Der schweiz. Hauseigentümerverband HEV - Schweiz bietet auch solche Dienste an, auch an NICHT-Mitglieder. Eine Beratungsstunde kostet um 250 Franken. Zugleich können Sie mit einer Klatsche 2 Fliegen erwischen, den diese haben auch vorgefertigte Mietverträge, welche für die ganze Schweiz gelten. Im HEV-Online Shop können Sie solche Verträge bestellen.

    Darin sind auch Mietkautionen aufgeführt 2-3 mtl. Zinsen auf Sperrkonto oder Police vom Mieter. Auch eine Bonitätsprüfung soll man ja nicht vergessen.


    Eigene Mietverträge aufsetzen sind oft lauter "Wischiwaschizeug" und vor Gericht und mit einem Mieter streiten können zünftig ins Geld gehen und mündliche Abmachungen vor Gericht bestreiten ist ganz schwer.


    Die Mieteinahmen können Sie ja mit den Aufwendungen ihrer zweiten Haushälfte bei den Steuern gegenverrechnen.


    Wie bereits vorgängig erwähnt habe ich kein überzeugendes gutes Gefühl, ihre Haus-Hälfte zu vermieten. Auch nicht aus Entgegenkommen ihrer ehemaligen Partnerin. Manchmal muss man im Leben die Konsequenzen ziehen.


    Jetzt schreibe ich nichts mehr und wünsche Ihnen alles Gute.