Klimapolitik: Weniger ist weniger

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  • Wer wirklich einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will, für den heisst die Antwort nicht «Flasche» oder «Dose», sondern «eins weniger». Nicht «online» oder «Laden», sondern öfter mal «gar nicht». Die gute Nachricht lautet darum: Es ist gar nicht so kompliziert. Es ist sogar sehr einfach. Die schlechte Nachricht: Es ist anstrengend. Das Zauberwort heisst «weniger». Weniger Konsum. Weniger Fleisch, weniger Milch. Weniger bauen. Weniger Autos, weniger fliegen, weniger heizen. Weniger Gift, weniger Ordnung. Weniger Haustiere, weniger Kinder. An dieser Stelle der Diskussion folgt oftmals eine tröstliche Floskel à la «Weniger ist mehr». Doch das ist eine falsche Fährte. Gewiss, manche werden an der Askese Gefallen finden, und den meisten würde ein bisschen weniger Konsum guttun. Aber wir sprechen hier von echtem Verzicht, und der tut richtig weh. Keine Angst, niemand wird hungern oder darben müssen – das nicht. Aber auf die eine oder andere Annehmlichkeit verzichten, das schon. Weniger ist weniger.

  • Jahrzehntelang verhinderten und torpedierten rechtsbürgerliche Mehrheiten die nachhaltige Energiegewinnung. Heute stehen wir vielleicht vor einem entsprechenden Schlamassel. Bei denen fehlte einerseits der Weitblick. In erster Linie aber der politische Willen. Das empfinde ich als Desaster.

  • Polarisierungen (absolutes ODER) oder authoritäre Entscheider ohne Begabung für Komplexität sind wenig hilfreich für gute Entscheidungen.


    ( WIR-DIE, JA-NEIN, NIE-IMMER, dies ODER das, KEINER-JEDER, SEIN-WERDEN, GEWINNER-VERLIERER, ... )

    Oft wäre ein "sowohl als auch" und die Vielfalt zu bedenken, statt "einfach" und "Einfalt".


    Die Vor-u. Nach-Teile (jeweils mehr oder weniger für WEN, kurz- u. langfristig ) bei "Flasche oder Dose" sowohl als auch beim "eins weniger" sind zu erkennen und zu beurteilen. JA, das ist komplex und schwierig zu verstehen, in einer zunehmend komplexeren Welt mit einem zunehmend höheren Vernetzungsgrad (Zusammenhängen).
    "Das richtige Mass suchen/finden" ist sehr schwierig, schwieriger als die meisten auch nur erahnen,

    kann aber kaum zu übler absoluter Ideologie mutieren.


    Die "praktischen" Erfahrungen und Erfolgsrezepte aus einer weniger komplexen Welt sind immer weniger hilfreich,
    nicht alle, aber logischerweise zunehmend mehr davon.

    Den nötigen Struktur-Wandel in und mit vielen anderen hochvernetzten Strukturen zu gestalten ist eine hochkomplexe Herausforderung.

    Auch deshalb, weil das zu lange nicht richtig erkannt wurde.


    Die gewachsene Allgemein Sprache (Sprachstruktur und Bedeutungsverschiebung von Begriffen) ist auch immer weniger dazu geeignet,

    für die "konstruktive "Verständigung" über komplexere Sachverhalte.

    Die Fachsprachen nehmen zu, mit ihren speziellen Bedeutungen und Sinn. Müssen es, wenn es immer mehr und tiefere Fachgebiete gibt.

    Eine Fachkraft (z.B. Arzt, Wissenschaftler) müsste heute zweisprachig sein, wenn er sich mit Kollegen verständigt und allgemein mit einem Patienten.


    Die weltweit zunehmende politisch REAKTIONÄRE Geisteshaltung,

    ist letzendlich die Sehnsucht nach den ehemals gewohnten unterkomplexen Lebens-Verhältnissen.

  • Out here in the fields

    I fight for my meals

    I get my back into my living.


    I don't need to fight

    To prove I'm right

    I don't need to be forgiven.

    Yeah, yeah, yeah, yeah, yeah


    Don't cry

    Don't raise your eye

    It's only teenage wasteland


    Sally, take my hand

    We'll travel south cross land

    Put out the fire

    And don't look past my shoulder.


    The exodus is here

    The happy ones are near

    Let's get together

    Before we get much older.


    Teenage wasteland

    It's only teenage wasteland.

    Teenage wasteland

    Oh, yeah

    Its only teenage wasteland

    They're all wasted!

  • Dieser Beitrag ist off-topic in diesem Thread.


    Offenbar hat am Wochenende die Redaktion von ForumBeobachter eine Änderung am Layout des Forums vorgenommen.

    Jetzt ist es unübersichtlicher und mühsamer denn je geworden.

    Und meiner Ansicht nach ist die neue Ansicht jetzt eben nicht "Weniger ist mehr".

    Sondern weniger, ist sehr viel weniger!

  • Insich

    Danke für ihre Antwort.

    Bin sehr erstaunt. Und weiss nicht weiter.

    Wenn ich auf meinem Laptop die Site des Forums öffne, zeigt es mir die letzten Aktivitäten auf dem ganzen Bildschirm an.

    Zuvor war auf der der linken Seite die letzten Aktivitäten auf dem Dashboard und auf rechten Seite die letzten Beiträge gelistet und weiter die heissen Themen. Darunter war noch die Schlagwort-Wolke.

    Diese rechte Seite ist seit Sonntagabend nicht mehr zu sehen.

    Dachte anfänglich auch, dass ich versehentlich ( Via einem Tippfehler) die Einstellungen verändert habe. Kann das aber nicht zurückstellen.

    Und mich aus dem Forum abmelden und neu anmelden bringt auch nichts.


    PS: jetzt mit dieser neuen Darstellung habe ich ganz oben einen Balken. Da steht rechte sidebar drauf. Wenn ich darauf klicke zeigt es mir die verschwunden Auflistungen an.