Wie viel Energiewende vertragen unsere Berge?

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  • oytenkratos


    philosophie aus gr. philosophia, philos (freund, liebhaber) und sophia (wissenschaft, weisheit) resp. sophos (klug, gelehrt, weise) entsprechend philosphie auf deutsch 'liebe zur wissenschaft'.



    die titel dr. phil. benennen im deutschsprachigen raum hauptsaechlich geisteswissenschaftler wie psychologen oder solche der künste (z.b. literatur). urteils- und erkenntniskraft brauchen alle wissenschaftler. in britannien und amerika sowie in vielen anderen v.a. ehemaligen kolonialstaaten gibt es fuer ein doktorat vor allem den Ph.D. (doctor of philosophy) egal in welchem fach. wird aber in der langform dann mit fach genannt z.b. PhD in Social Sciences oder PhD in Chemistry etc.. neben den wissenschaftlichen doktoraten gibt es noch die berufsdoktorate wie z.b. der Dr. med., welcher eigentlich ein diplomgrad darstellt.


    ursprünglich gibt es eigentlich nur 2 wissenschaftliche grundformen, naemlich die physik und die philosophie. alle anderen enstanden daraus.



    woher sie die übersetzung mit philein und sophrein haben wuerde mich interessieren.



    wenn sie zu den alten griechen gehen... den alten griechischen philosophen wie epikur, dann hatte die philosophie den zweck eine art richtschnur fuer das leben zu bieten. diese art der philosophie wie z.b. die lehren der stoiker sind heute etwas in vergessenheit geraten, leider. denn viele leute tun sich schwer mit den problemen des lebens. genau da bieten die alten philosophen kluge antworten.

  • DamienS


    Es gibt auch ethymologische Wörterbücher zu Altgriechisch.

    Fragen Sie mal einen guten Altphilologen dazu. Aber die sind ähnlch rar gesät wie gute Philosophen.
    Substantive/Hauptworte sind oft nur leere Worthülsen.
    Vor allem 'sagen' Tätigkeitsworte und Eigenschaftsworte viel mehr und genauer-


    "Leben" ist nur ein Sachverhalt von vielen der zu erkennen und möglichst richtig zu beurteilen ist.

    Die klassischen Philosophie-Werke studiert man besser in der Orginalsprache, sowie möglichst in der damaligen Bedeutung


    Die Übersetzung sind oft fragwürdig, ähnlich wie Bibelübersetzungen.

    Aus sophrein wurde das "R" in der Benutzung eleminiert, weil sich das nicht leicht flüssig spricht.


    Nur ein Beispiel : panta rhei wird in den allermeisten Fällen mit ALLES flesst übersetzt.
    Das ist aber unlogisch/sinnwidrig, denn würde ALLES fliessen, würde auch dieser nicht Satz fliessen.
    Aber schon im Schulwörterbuch werden für 'panta' zwei Möglichkeiten angeboten, ALLES und GANZES.

    Logisch korrekt Übersetzung sollte also lauten, "Das Ganze fliesst". Im Ganzen kann es stets Teile geben die sich nicht verändern, z.B. Naturkonstanten.

    Im Höhlengleichnis von Plato wird 2eidolon" mit Schatten" übersetzt, aber da wird im Wörterbuch angegeben, Schatten-Bilder und Trug-Bilder.


    Vor allem sind auch die POLITEA-Werke von Plato und Aristoteles noch immer geistreich lesenswert.


    Philosophie ist generell Sprachphilosophie.
    Reflektieren Sie mal über einen Sachverhalt ohne das Gespräch der Seele mit sich selbst oder in Wort und Schrift mit anderen Menschen.

  • oytenkratos


    Danke für den Beitrag.

    Prakticus & Co. verfolgen die Entwicklungen in der Thermovoltaik mit Argusaugen.

    Dass BMW an neuen Elementen mit neuen Materialien experimentiert, wissen die schon lange. Aber ob sie auch wissen, dass solche Elemente jetzt serienmässig verbaut werden, ist mir nicht bekannt.

    Also hier ein Danke für den Hinweis. Und ich werde das so weiter leiten.


    (Praktikus & Co. haben oft kein Netz und lesen hier bestimmt nicht regelmässig mit).


    Vor vielen Jahren wurde am FIBL , Langenbruck, ein Prototyp eines Peltierelements getestet, welches einen deutlich höheren Wirkungsgrad hätte erreichen sollen. Obwohl das Testergebniss vielversprechend war, kam das Element anscheinend nicht auf den Markt.

  • oytenkratos und die weiteren Interessierten.

    Eine der beiden Konstruktionen, die ich zuvor erwähnte, ist von Anfang an als Pumpe ausgelegt worden. Und wurde vor über hundert Jahren hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt. Vor Allem in den USA.

    Diese Konstruktion war sehr günstig in der Herstellung und nahezu verschleissfrei. Und daher eigentlich recht wirtschaftlich.

    Die damaligen Konstruktionen waren aber schwach in der Pumpleistung. Und auch der Maschinenwirkungsgrad war alles Andere als spektakulär.

    Und das obwohl die Konstruktion deutlich weniger Reibungsverluste hatte, als andere Konstruktionen. Die Verluste müssen also hauptsächlich bei der Wärmeübertragung und im Regenerator begründet sein.

    Die damaligen Konstruktionen sollen einen Wirkungsgrad von weniger als 15% erreicht haben. Und das steht eigentlich im Widerspruch zur bekannten Lehre. Denn als eigentliche Langsamläufer müsste der Wirkungsgrad hoch sein, wenn auch die Leistung klein bleibt.

    Die Leistung ist ja wesentlich von zwei Faktoren abhängig. Maschinenwirkungsgrad und Temperaturdifferenz.

    Prakticus & Co. sind der Meinung, dass durch ein verbessertes technisches Design der Wirkungsgrad deutlich erhöht werden könnte. Und dass dies mit heutigen Produktionsmitteln auch noch recht kostengünstig wäre.

    Der Haken würde dann bei der Leistung liegen.

    Diese Bauform wurde für einen niederen Temperaturbereich ausgelegt. Und für kleine Temperaturdifferenzen. Das limitiert die mögliche Leistung eindeutig.

    Jetzt haben sich Prakticus & Co gefragt, wie man denn die Temperaturdifferenz vergrössern kann.

    Dabei haben sie dann auch eine etwas abstrakte Überlegung gemacht.

    Wenn wir keine solare Einstrahlung, auch nicht über latente Wärmespeicher, nutzen können, um die Differenz zu vergrössern, was bleibt als Alternative übrig?

    Laut Physiklehrbuch ist die einzige Alternative eine höhere Form von Energie einzusetzen.

    Und an den Hauptsätzen der Thermodynamik rüttelt da wohl keiner.

    Doch hier ergibt sich eine neue Fragestellung:

    Wann, wo und wie müssen wir im thermischen System eine extern erzeugte höhere Energie einbringen, damit wir eine Temperaturdifferenz erzeugen können, die wir wieder optimal in eine mechanische Kraft wandeln können?

    Wo erreichen wir ein optimales Verhältnis zwischen eingesetzter und rekuperrierter höherer Energieform?


  • alescha01


    Steht da im Titel ihres Threads nicht ein Schreibfehler?


    Müsste es nicht heissen: Wie wenig Energiewende ertragen die Schweizer Berge?

  • Müsste es nicht heissen: Wie wenig Energiewende ertragen die Schweizer Berge?

    Ich bin etwas betrübt darüber, dass hier andere Foristen die Diskussion nicht aufnehmen wollen.

    Offenbar ist die Diskussion darüber, welche Partei jetzt mit ihrer Strategie die einzig richtige Strategie hat, um die Klimaprobleme und Energiemangellage zu lösen, wichtiger, als das eigentliche Problem zu lösen.


    Offenbar wird verkannt, dass der laufende Klimawandel nicht mit Scheinlösungen gestoppt werden kann.

    Es ist unabdingbar, dass der CO2-Austoss (Nebst anderen Treibhausgasen) dringendst gestoppt werden muss.

    Geschieht dies nicht in sehr kurzer Zeit, dann werden ökologische Kippunkte überschritten sein. Und das war dann den "Point of no return".


    Dann können SVP, FDP und selbst noch gewisse "Umweltschützer" einfach mal einpacken.

  • Rodizia


    8 Seiten Texte sind genug für esotorische Betrachtungen über das was Berge vertragen können.

    Unter dem Gewicht der PV-Module von Godosolar wird die hochalpine Tessiner Bergwelt schon nicht zusammenbrechen.

    Der reaktionär konservative Ritter von der traurigen Gestalt, Don Quijote, konnte den Anblick der damals in Spanien neunen (Getreide-Mühlen) auch ch nicht vertragen.


    Wichtiger ist das was Lebewesenso auch Menschen vertragen können.


    Ein möglichst hoher Grad an Selbstversorgung kommt für den Pragmatiker vor Geschmacksfragen.

  • oytenkratos

    Ihr Beitrag irritiert mich etwas. Obwohl ich glaube zu verstehen, wie er gemeint ist.

    Tatsächlich wurde im Thread mehr zu "anverwandten Themen", als zum eigentlichen Thema geschrieben. Fand dies aber durchaus noch interessant, anregend und manchmal auch noch aufschlussreich.

    Ich wollte noch ein Thema anschneiden. Auf diese Diskussion will sich offenbar niemand einlassen. Die Transmitter hatten mich gewarnt, dass man mich damit gleich in die Ecke der Verrückten abrücken wird. Hätte wissen können, dass die das besser wissen als ich. (Diese Diskussion hat mit Esoterik nichts zu tun).


    Zum eigentlichen Thema:

    Meine Meinung habe ich im Beitrag S.1 #2 schon zum Ausdruck gebracht.

    Ich bin eine klare Befürworterin vom Ausbau der Erneuerbaren. Insbesondere auch der PV-Anlagen.

    Doch die Gegner von alpinen Solarkraftwerken haben starke Argumente. Auch wenn es mir von der Ideologie her nicht passt, aber wenn etwas richtig ist, dann ist es eben so.

    Grossflächige PV- Kraftwerke in den Alpen sind aus meiner Sicht Ultima Ratio. Anstatt jetzt Berge mit PV-Panels zu verhüllen, soll man zuerst mal die besseren Standorte entsprechend bestücken. Es gibt noch massenweise nutzbare Dachflächen, oder auch "Fassaden" deren Nutzung weitaus wirtschaftlicher wäre und der Eingriff in das Landschaftsbild wesentlich kleiner ist.

    Ich war versucht einen Link zu einer Website von Gegnern von alpinen Solaranlagen anzugeben. Lasse das aber bleiben, weil auf dieser Website nur die Atomkraft als echte Alternative gepriesen wird.

    PS: Prakticus & Co. lassen sie grüssen und bedanken sich für ein paar von ihnen angegebene Links. Namentlich den zum Strahlungsantrieb und den zur Thermovoltaik.

  • Rodizia


    Zuerst muss ich mitteilen, dass ich hier im Forum nicht mehr soviel Zeit aufwenden kann.

    Mein Projekt, einen Nebenwohnsitz an einem Ort mit gemässigten Meeresklima einzurichten nimmt Gestalt an.

    Der Kauf eines Grundstückes mit ca. 5'600 qm für 61'000 € (incl. Nebenkosten) steht vor dem Abschluss.

    Die Solarernte ist am Standort ca. 20% höher als selbst im Tessin.

    Bisher ist es dort nur an ganz wenigen Tagen heisser als 25° abends und kälter als 10° am morgen.

    Die Dürre ist dort noch nicht angekommen. Die Landwirte bewässern noch nicht.

    Wasser kommt aus einem fast schon alpinen Mittelgebirge.

    Der nahe Hauptfluss aus dem Gebirge ist vielfach aufgestaut.

    Es gibt immer noch kaum Tourismus, Der Zugang zu den ursprünglichen Traumstrände ist meist sehr steil, die Klippen runter.

    Das Meerwasser hat im Juni und Oktober 18°. Mehr als 21° gibt es auch im August nicht.

    Allerdings gibt es flache Buchten in denen es einige Grad wärmer ist.


    Noch was zu Wald und Bäumen bei Trockenheit.

    Waldlichtungen sind wichtig.

    Walnussbäume: Die einen sagen, dass Walnussbäume Trockenheit gut vertragen, die anderen sagen das stimmt nicht.

    So weit ich recherchiert habe, müssen neu gepflanzte Walnussbäume inzwischen bewässert werden.

    Veredelte Walnussbäume tragen nach 3-4 Jahren Früchte und entwickeln eine starke Pfahlwurzel.

    Dann werde ich den bisher landwirtschaftlich genutzten Boden zu Permaboden umwandeln, der das Regenwasser viel besser hält.

    Beim Anbau von Kartoffeln und Gemüse werde ich vorerst nur experimentieren, Fruchtfolgen mit Flächenwechsel.

    Ob Hasen/Kaninchen für die Selbstversorgung in Frage kommen, hängt davon ab ob einheimische Partner zu finden sind.


    Dann wird ein Mikromobil angeschafft, das an der eigenen Steckdose geladen werden kann.

    Derzeit ist mein Favorit ein XEV Yoyo. Das einzige, bei dem man die Batterien direkt austauschen kann und extern laden kann.

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    In einem Punkt irren Sie sich. In der vorgesehenen alpinen Region sei das Solarkraftwerk deutlich wirtschaftlicher, wegen der höheren Sonneneinstrahlung (südlicher und weniger bewölkt).

    Dann mein Lieblingsthema, Skaleneffenkte. Eine grosse Anlage hat pro KW niedrigere Investitionskosten als viele kleine Anlagen.

    Es beansprucht auch weniger Arbeitskraft (Fachkräftemangel) weil da mehr Hilfsmittel eingesetzt werden können.

    Wenn die vielen kleinen Anlagen auf Dächern und an Fassaden installiert sind, sind alpinen Anlagen nach der geplanten Nutzumngsdauer (20-25 Jahre) ja wieder abzubauen. Nach der Zeit hat sich das Gewohnheitstier Mensch an den Anblick gewöhnt und sehr viele der Hauptgegner sind tot.

    Bei der grossen Anlage werden auch eher Batteriespeicher eingebaut. Kosten die kleine Investoren scheuen.

    In den Konzepten der Energiedörfer werden auch relativ mehr Batterien eingebaut als von Einfmilienhaus-Eigentümern.


    Der möglichst "schnelle" Ausbau mit den Erneuerbaren ist angesagt, sonst ...

  • oytenkratos

    Zuerst einmal Danke für ihre Antwort.

    Ich bedauere es etwas, wenn sie sich weniger Zeit für das Forum nehmen können. Ihre Beiträge und Inputs waren oft recht aufschlussreich.

    Und wie es Transmitter mal schrieb, geht es mir ganz ähnlich...

    Mir begegnen im Alltag selten Menschen, die so wie sie, über so ein breit gefächertes und fundiertes Wissen verfügen. Vielleicht gibt es auch mehr davon, als ich glaube, aber ich komme nicht ins Gespräch mit ihnen.

    Andererseits kann ich auch gut verstehen, dass dieses Forum nicht gerade die höchste Priorität in ihrem Leben hat. Geht mir genauso.

    Ich lese schon seit ein paar Jahren zu bestimmten Themen etwas mit. Doch den Ärmel etwas mehr reingezogen hat es mir eigentlich wegen den Transmitters. Nachdem Ueli der Schreiber aber aktuell im Schreibstreik ist, lässt mein Interesse auch etwas nach. Und ich kann Ueli auch nicht ersetzen. Der hat ein paar Fähigkeiten, über die ich nicht in einem so hohen Mass verfüge.

    Jetzt wünsche ich ihnen mal ein gutes Gelingen ihres Projektes.

    Zu ein paar Punkten in ihrem Beitrag schreibe ich dann noch etwas.

  • oytenkratos


    Zu meinem vermeintlichen oder tatsächlichen Irrtum:

    Ich habe eine Überschlagsrechnung zum Projekt Gondosolar gemacht. Und bin zum Schluss gekommen, dass da die kW/h ziemlich teuer wird.

    Bei der Rechnung habe ich die Gesamtkosten auf die Betriebsdauer von 30 Jahren gerechnet. Die Gesamtkosten schliessen die Erschliessung des Baugrunds und den vollständigen Rückbau und das Recycling der Materialien mit ein. Ausserdem die Kosten für Unterhalt der Anlage. Man kann hier von einer Vollkostenrechnung sprechen.

    Zu beachten ist hierbei, dass die Kosten zu einem grossen Teil darauf entfallen, dass eine Tragkonstruktion für die Panels gebaut werden muss. Ausserdem die Trasse für den Stromtransport. Alle diese Nebenkosten sind im Vergleich zu den Kosten für die Panels alleine sehr hoch.

    Nun ist es aber so, dass diese ganze Struktur viel länger leben kann, als die Panels selbst.


    Es ist also im Grunde genommen schon etwas falsch gerechnet, wenn man die Gesamtkosten auf die Betriebsdauer von 30 Jahren rechnet. Die Initianten selbst planen auch eine Betriebsdauer von 60 Jahren. Und wenn die Wartung der Anlage korrekt ausgeführt wird, dann könnten die Strukturen auch noch deutlich länger genutzt werden.

    Damit würde der Strom langfristig deutlich günstiger werden.


    Doch selbst dann, wenn man nur mit 30 Jahren rechnet, wäre der dort erzeugte Solarstrom noch billiger, als was ich heute meinem Energielieferanten bezahlen muss.

  • Rodizia

    Es ist auch ein typischer Propaganda-Fall von "Aus einer Mücke einen Elefanten zu machen".
    Es wird ja auch nicht gleich der ganze alpine Schweizer Alpenraum zugebaut, wie die bösartigen Propagandisten tönen.

    Der Standort ist anscheinend auch nur von weiter oben einsehbar.


    [Blockierte Grafik: https://www.gondosolar.ch/file…ail_1140_2_02881327ec.jpg]

    «Das Projekt Gondosolar läuft auf Hochtouren»


    Noch einige Anmerkungen :
    Dass einiges mehr kostet an dem Standort haben Sie richtig erkannt. Aber teilweise wird es doch kompensiert, bei einer Grossanlage gegenüber Kleinanlagen. Bezüglich Wirtschaftlichkeit haben sie den deutlich höheren Ertrag noch nicht berücksichtigt.
    55% der gesamten Stromernte wird im Winter gewonnen werden, weil die Anlage speziell für Winterstrom ausgelegt ist.
    Da ist die Einspeise-Vergütung höher und da gibt es in der Schweiz eher einen Mangel. Deshalb sind die Module relativ steil aufgestellt. und erlauben den grössten Teil der Fläche auch weiterhin landwirtschaftlich zu nutzen. Weiterhin werden sogenannte bifaziale Solar-Elemente (beidseitig aktive Module) genutzt.
    Sollte in der Lage im Winter Schnee liegen, wird zu dieser Zeit die Stromernte bei diesen Elementen deutlich höher ausfallen, als die üblichen 15%.
    https://www.energie-experten.o…ergie/solarzelle/bifacial
    Die fast vertikale Aufstellung sorgt auch dafür, dass Schnee auf den Flächen schnell abrutscht.


    Die Tragkonstruktion ist soweit ersichtlich nicht besonders aufwändig. Lediglich zwei Pfosten tragen den Träger.

    Beim vollständigen Abbau sind nur die Pfosten zu entfernen.

    In dem Fall ist es nur um die verlegt Leitung für den Netzanschluss schade.

    Aus welcher Quelle haben Sie das mit den Tragkonstruktionen ?


    Grün- oder Öko-Gesinnte haben auch nur mehr oder weniger fundierte gute Kenntnisse von Physik, Technik und Wirtschaftlichkeit.

    Die meisten AKW-Befürworter und die mit Windkraft-Phobien aber noch weniger.

  • oytenkratos


    Bezüglich Wirtschaftlichkeit haben sie den deutlich höheren Ertrag noch nicht berücksichtigt.


    Doch, doch... der erhöhte Ertrag wegen der Höhenlage ist da schon mitgerechnet.

    Was aber definitiv für solche Anlagen spricht, ist der Umstand, dass sie vor Allem auch im Winter noch recht produktiv arbeiten.


    Bei der Tragkonstruktion habe ich aber etwas geschustert. Denn dazu hatte ich keine verlässliche Informationen gefunden. Ich kenne also die genauen Kosten dafür nicht. Und musste mal annehmen, dass sich dabei um eine Konstruktion handeln muss, die Minimal-Anforderungen standhält. (Schnee- und Windlast).

    Hier habe ich mich etwas bei den Erfahrungswerten der Transmitters angelehnt. Bei denen gibt es zwar keine Schnee-, aber teilweise recht heftige Windlasten).


    In dem von mir nicht angegeben Link der Projektgegner wird behauptet, dass der Strom von Gondosolar oder ähnlichen Projekten teurer wäre, als der von neu gebauten AKW. Und diese Behauptung halte ich für reinen Blödsinn.

    Was Atomstrom aus neu gebauten AKW dereinst kosten wird, wurde hier im Forum schon diskutiert.

    Obwohl ich die Vorteile der alpinen Anlagen kenne, bin ich dennoch dafür, dass zuerst mal die die schon bebauten Flächen entsprechend auf- oder ausgerüstet werden.


    Aus dem Bundeshaus kommt da ein positives Signal.

    In Zukunft sollen alle neu gebauten Häuser zwingend eine PV - Anlage installiert haben!

  • oytenkratos


    Danke noch dafür, dass sie die Walnussbäume erwähnt haben.


    Die echte Walnuss ist eine etwas spezielle Art. Nach meinem etwas beschränkten Wissen zu Bäumen diverser Arten, kommt der Walnuss aber etwas eine Sonderstellung zu.

    Soviel ich weiss gibt es eine Vielzahl an Sorten. Und deren Bedürfnisse können sich stark unterscheiden. So soll es Sorten geben, die sehr winterhart sind, aber auch Sorten die mit Hitze und Wassermangel gut umgehen können. Und auch Sorten die mit beidem einigermassen gut klarkommen.

    Nun hat die Walnuss eine etwas spezielle Eigenart. Es sind sogenannte "Verdränger".

    Die Verdrängung findet dadurch statt, dass die Walnussbäume Stoffe absondern, welche es anderen Pflanzen schwer machen in nächster Umgebung des Baumes zu gedeihen.

    Das führt dazu, dass unter Walnussbäumen praktisch kein Unterwuchs mehr möglich ist. Wird dann noch der Laubfall, z.B. wegen der Nussernte weggeräumt, dann wird der Boden unter den Bäumen langfristig biologisch völlig verarmen. Fruchtbarer Boden also verschwinden. Und damit ist auch die Zukunft des Baumes nicht mehr sicher.

    Man sollte sich also genau überlegen, wo man Walnussbäume pflanzt.

    Es ist nicht unbedingt sinnvoll diese Bäume irgendwo in einem gesunden Wald einzupflanzen.

    Walnussbäume können aber an bestimmten Standorten durchaus sinnvoll sein. Zum Beispiel dort, wo man eine natürliche Ausbreitung anderer Baumarten etwas eingrenzen will, oder gar muss.

    Es macht für mich Sinn, entlang von Brandschneisen (Strassen) eine Allee von Walnussbäumen zu pflanzen. Oder einfach da, wo der Wald sehr nahe an besiedeltes Gebiet grenzt.

    PS: Die Walnuss wurde wahrscheinlich zu Roms Zeiten vom Süden her nach Westeuropa gebracht. Das heisst dass sie ursprünglich aus eher trockenen Gebieten stammt.


    Vielleicht hat unser Waldschrat Raziel dazu noch weiter Informationen?

  • oytenkratos

    Dann wird ein Mikromobil angeschafft, das an der eigenen Steckdose geladen werden kann.

    Derzeit ist mein Favorit ein XEV Yoyo. Das einzige, bei dem man die Batterien direkt austauschen kann und extern laden kann.


    Das stimmt jetzt meines Wissen so nicht ganz. Zumindest in China gibt es auch noch andere E-Autos die mit einem Wechselakku ausgestattet sind.

    Ob, oder wann, die auch auf dem europäischen Markt angeboten werden, weiss ich aber nicht.

    Das Konzept des XEV Yoyo scheint mir aber recht gut zu sein.

    Für jemanden der nicht den ÖV benutzen kann und im Alltag auf eine Lösung im Individualverkehr angewiesen ist, kann dieses Vehikel eine echte Alternative sein.

    Im Alltag dürfte es aber recht umständlich sein die Akkus zu wechseln. Darauf kann ich gerne verzichten. Dennoch ist es mir ausgesprochen sympathisch, dass man es im Notfall kann.

    Es macht für mich recht viel Sinn, dass man den Akku an der normalen 230V Steckdose laden kann. Das macht eine Integration in das Hausnetz einfacher. Auch (autarke) PV-Anlagen ohne Netzeinspeisung brauchen meist noch einen Wechselrichter, damit man auch mal ein Gerät mit üblicher Wechselspannung betreiben kann. Solche Wechselrichter mit eher kleiner Leistung und die nicht fähig sind zu einer Netzeinspeisung, sind in der Zwischenzeit recht günstig geworden.