Was hält die SVP von Ihrer Wählerschaft ?

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  • Nachdem die SVP jahrzehntelang erneuerbare Energiegewinnung ablehnte, torpedierte, lächerlich machte und als Irrsinn abtat will sie heute 20 Milliarden für AKW's. Ist das ein lang eingefädelter Plan weil SVP Unternehmungen an Oel, Gas und Strom

    verdienen ? Dann hätten sie tatsächlich vorausschauend geplant, auch wenn mit einer Skrupellosigkeit sondergleichen.

    Leider haben sie in den Parlamenten durch ihre LobbyvertreterInnen die Mehrheit. Das wurde auch schamlos ausgenutzt.

    Für diese Partei sind heute selbstverständlich Rot / Grüne für eine allfällige Strommangellage verantwortlich. Auch das passt : Selber verantwortlich sein aber anderen die Schuld in die Schuhe schieben.

    Gegen AKW' spricht heute nun einfach alles...wenn man das undogmatisch betrachtet.

    Auf die gefahrene Angstmacher-Kampagnen fallen nun wieder einige rein. Mut haben sie ja solches Geschwurbel zu veröffentlichen. Offenbar hält die SVP Leitung ihre Wählerschaft für dumm.Bin auf die Wahlen 23 gespannt ob das dann bestätigt wird.

  • skywings


    Danke für ihren Mut hier mal ein paar Dinge kurz und bündig beim Namen zu nennen.


    Würde mich nicht wundern, wenn sie von bestimmten SVP-Politikern jetzt auch noch als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden.


    Was macht ein Dieb, wenn er sich in einer Menschenmenge verstecken will? Er zeigt in die andere Richtung und schreit laut: Haltet den Dieb!

  • Leider sieht es bei den Linken und Grünen nicht besser aus. Jahrzehntelang wurde die Photovoltaik verteufelt, da sie Ortsbilder verschandeln würde oder die Natur beeinträchtigen würde. Seit kurzem hat der Wind plötzlich gedreht und es heisst aus deren Lager, dass PV Anlagen auch in der Natur (Berge, Staumauern etc.) die Natur am Wenigsten beeinträchtigen würden.


    Die Energiewende ist unangenehm und bedarf Opfer von uns allen, deswegen passen die Politiker aller Couleur auf sich nicht zu sehr zu exponieren. Tatsache ist wir werden verzichten müssen, werden im Winter kälter haben und uns von unserer Unabhängigkeit verabschieden müssen.

  • Leider sieht es bei den Linken und Grünen nicht besser aus. Jahrzehntelang wurde die Photovoltaik verteufelt, da sie Ortsbilder verschandeln würde oder die Natur beeinträchtigen würde. Seit kurzem hat der Wind plötzlich gedreht und es heisst aus deren Lager, dass PV Anlagen auch in der Natur (Berge, Staumauern etc.) die Natur am Wenigsten beeinträchtigen würden.


    Die Energiewende ist unangenehm und bedarf Opfer von uns allen, deswegen passen die Politiker aller Couleur auf sich nicht zu sehr zu exponieren. Tatsache ist wir werden verzichten müssen, werden im Winter kälter haben und uns von unserer Unabhängigkeit verabschieden müssen.

    Die Grünen unterstützten nicht immer alle PV Anlagen. Jegliche diesbezügliche Grünen Vorstösse wurden hingegen im SR und NR von Rechtsbürgerlichen abgeschmettert.Mehrheitlich trifft Ihre Argumentation nicht zu. Sie fallen bei der unsägliche Schuldzuweisung Kampagne der SVP voll rein.

  • Peter_69


    Ich fürchte sie haben sich in ihrem Beitrag etwas unklar ausgedrückt. Vielleicht können sie ihre Meinung noch deutlicher formulieren?


    Ich glaube zwar, dass ich einigermassen verstanden habe, auf was sie hinaus wollen. Und dann muss ich ihnen schon auch etwas recht geben.


    Man kann die politische Landschaft Schweiz zwar mal ganz grob in zwei Lager teilen. Doch diese Unterteilung greift in den meisten Fällen viel zu kurz. Innerhalb der Parteien gibt es öfters mal auch sehr unterschiedliche Positionen.


    Doch skywings hat im ersten Beitrag eine Grundtendenz der politischen Lager beschrieben. Und die ist nun mal recht offensichtlich.

    Die (bürgerliche) Mehrheit wollte vor Allem einfach nur Eines: Nämlich Energie zum billigsten Marktpreis. Und koste das was es wolle. So lange es der billigste Preis ist, den man aushandeln kann. Und das hiess lange Zeit Atomstrom, Öl und Gas.


    Wohin diese Politik geführt hat, erleben wir jetzt schockartig. Und das kann noch tief in die Knochen gehen.


    Tatsache ist hier, dass die grossen Lobbies bisher alles unternommen hatten, damit keine anderen Energien auf den Markt kommen. Weil die teurer sind. Und das die Wirtschaft unsäglich belasten würde. Sagen die Lobbies.

    Dass hier die Rede der betreffenden Lobbies nicht die ganze Wahrheit ist, wurde im Beoforum schon von verschiedenen Foristen mehrfach ziemlich deutlich geschrieben.


    Umgekehrt ist es aber auch eine Tatsache, dass es bei den Umweltschützern auch so ein paar Fundamentalisten gibt, die etwas den Durchblick verstellt haben. Und sich mit extrem viel Elan auf ein Detail versteifen und etwas unbedingt beschützen wollen. dabei aber das Grosse und Ganze ausser Acht lassen.


    Ein Paradebeispiel für viel Nonsens war die Abstimmung zum CO2-Gesetz. Der vorgeschlagene Kompromiss war den Einen zu viel und den Anderen zu wenig. Diese unheilige Allianz hat die Vorlage gekippt. Und jetzt geht da bis auf Weiteres kaum noch etwas in die richtige Richtung.


    Die bisherige Politik hat sich jetzt als etwas ein Rohrkrepierer gezeigt. Und schuld daran will natürlich keiner sein.


    Wenn sich jetzt aber die SVP erneut mit Scheinlösungen ins Rampenlicht stellt, dann platzt mir jetzt aber schon etwas der Kragen.


    Als ich mir die Nachrichten von gestern Abend ansehen wollte, musste ich bei der Rede von Herr Aeschi mal auf den Notausschalter drücken.

  • skywings


    Der möglicherweise akut eintretende Engpass in der Energieversorgung bedingt pragmatische Lösungen. Und die sind alles Andere als einfach zu finden.

    Nur für die SVP nicht. Die hat die Lösung schon in der Schublade.


    Es muss sofort ein Stromgeneral her!


    Woher sie den hernehmen wollen?

    Habe gehört der Supermario (Draghi) sei auf Stellensuche. Aber einen Ausländer der nicht mal in der SVP ist? Geht ja gar nicht!


    Und dann möchte ich noch gerne wissen, was dieser General denn machen soll, falls die SVP noch jemanden für diesen Schleudersitz finden kann.


    Soll der dann etwa nach Brüssel gehen? Dort auf den Tisch hauen? Ganz egal was mit Rahmenvertrag und so. Aber ihr müsst uns genug Strom und Gas garantieren! Schliesslich sind wir neutrale Schweizer! Und eure besten Freunde....


    Die Forderung neue AKW zu bauen, ist aus sachlicher Sicht schlicht Blödsinn.

    Für diesen Blödsinn fordert die SVP 20 Milliarden. Vom Bund!


    Wenn der Bau von AKW eine sichere Kapitalanlage wäre, dann müsste der Bund da mal gar nichts auf Kosten der Steuerzahler machen.


    PS: Im Tagi gibt`s eine Glosse zu lesen:

    Glosse zu SVP-Auftritt – Der Stromgeneral sucht den Geheimplan der Linken
    Der Schweiz droht eine Energiekrise. Den wahren Grund dafür kennt nur die SVP.
    www.tagesanzeiger.ch

  • Was hält die SVP von Ihrer Wählerschaft ? - Halten heisst hüten und "DIE" SVP tut nichts,


    sondern ihre kleinen und grossen Partei-Führer hüten ihre "verängstigten" Wähler für ihre Interessen, mehr Macht und mehr Machtmittel (Kapital).

    Den biederen SVP-Wählern wird nur "glauben" gemacht, die mehr oder weniger mächtigen SVP-Führer (Väter) würden hauptsächlich ihnen nützlich sein.


    Nach dem Zerfall der Sowjet-Union war es nicht mehr nötig, dafür zu sorgen, dass es den allermeisten Schweizer Bürgern besser geht.

    In diesem Zeitraum begann der Aufstieg der "Grün"-Gesinnten und der Aufstieg der plutokratischen Libertarians,

    Es ist mangelndes Erkenntnis- und Urteils-Vermögen, dass DIE "Grünen" dafür verantwortlich sind, dass die Masse des Volkes immer weniger vom gemeinsam geschaffenen Kuchen abbekommen.
    Nichts vereint eine Interessen-Partei und ihre Mitläufer so, wie gemeinsame "persönliche* Feindbilder (ad personam).
    Dies spaltet aber eine Gesellschaft als GANZES, in viele Verlierer und wenige Gewinner, beim Wachstum.


    Der brutale Krieg gegen Mutter NATUR ist global verloren.
    Die meisten SVP Wähler sind in dem Krieg auch nur einfache Partei-Soldaten, im verführerischen Konsumismus und einer Schein-Demokratie.
    Speziell in den USA und England ist dies noch klarer.

  • Was hält die SVP von Ihrer Wählerschaft ? - Halten heisst hüten und "DIE" SVP tut nichts,


    sondern ihre kleinen und grossen Partei-Führer hüten ihre "verängstigten" Wähler für ihre Interessen, mehr Macht und mehr Machtmittel (Kapital).

    Den biederen SVP-Wählern wird nur "glauben" gemacht, die mehr oder weniger mächtigen SVP-Führer (Väter) würden hauptsächlich ihnen nützlich sein.

    So fängt die SVP die simplen und st.....


    „Keep it simple, stupid" – „Kiss“ - Halte es einfach, stumpfsinnig.


    Dieses Werbeschlagwort "Kiss" las ich zum ersten Mal vor vielen Jahren schon in der Sonntagspresse. Eigentlich hätte einem rundum aufmerksamen Zeitgenosse, schon längstens auffallen müssen, dass sich eine solche ethisch und moralisch "tiefblickende" Werbephilosophie auch für politische Ziele hervorragend eignet. Ja – es stellt sich sogar die Frage, ob nicht die politische populistische Werbung Pate gestanden ist für die Kiss-Werbephilosophie. Es braucht wenig, aus der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts entsprechend Synonyme zu finden. Warum denken so wenige daran, dass gerade stumpfsinnige und an einfache Gemüter appellierende, sich litaneiartig wiederholende Schlagwortphrasen katastrophalste Auswirkungen nach sich zogen. Wir fanden in den vergangenen Jahren des öfteren solche hohlen, vor Lügen und Dummheit kaum zurückschreckenden Schlagwortphrasen-Phase mit entsprechender Visualisierung auf Hetzplakaten.


    Der Auslöser dieses landesweiten ethischen Absinkens ist, wie schon zu wiederholten Malen Alexander Segert, Werbe- und PR-Agentur Goal in Dübendorf. Alexander Segert ist auch der Mann hinter den, niedrigste Instinkte weckenden Minarett-Plakaten. Er ist gemäss Sonntagszeitung vom 13. 10. 2009 auch der Mann, der seit 14 Jahren für die SVP Werbung und Rhetorik-Coatching betreibt


    Er ist in Hamburg aufgewachsen, studierte Germanistik und wollte Journalist werden und war insofern erfolgreich, denn seinen ersten Job fand er bei der Schlüer'schen rechtskonservativen "Schweizerzeit". Seine ausländische Herkunft kann auch als gut nachvollziehbares Synonym für verschieden Absolventen seiner Rhetorik-Coutching-Schule in Dübendorf betrachtet werden.


    Wie tief würden wir es in der Schweiz bringen mit unserer politischen Kultur, wenn nur noch Politik gemacht werden würde nach dem Segert'schen Kiss-Prinzip. Darin macht sich gerade jene Partei in der Schweiz stark, die sich gegen jegliches Einmischen von Ausländern mit Vehemenz ins Zeug legt. Nun ist sie jedoch gerade auch die Partei, die sich ihre politischen Kiss-Werbefeldzüge von einem Ausländer führen lässt. Aber denken wir mal etwas weiter: Wo liegen denn die Wurzeln von:


    Blocher, Deutschland,


    Schlüer, Deutschland,


    Bortoluzi, Italien,


    Freysinger, Österreich,


    Yvette Estermann, Slowakei


    u.a.m.

  • Nur so ein kleiner Leckerbissen für zwischendurch:



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  • Rodizia


    Demokratische und Libertäre Gesellschaftsordnungen sind das Problem aber nicht die Lösung,

    für ein immer komplexeres Weltgeschehen. Sicherere Subsistenzwirtschaft schafft weniger materiellen Wohlstand und Konsumismus.


    Die Bürokraten müssen tun, was Ihnen demokratisch gewählte Politiker/Regierungen in Gesetzen und Verordnungen vorschreiben.


    Wer in der Demokratie gewählt werden will und/oder dabei meist eigene Vorteilsnahmen nutzen möchte,

    muss jenseits vernünftiger Sachentscheidungen, den mehrheitlichen Volkswillen erkennen, instumentalisieren und/oder populistisch manipulieren.

    Es ist für die meisten Politiker noch wichtiger sich den Ansprüchen den Eigentümern und Verwaltern von global aufgestellten Kapitalgewaltigen Konzernen zu beugen, denn von denen geht viel mehr die Gewalt aus, als vom Volk.


    Es stimmt, dass die grossen Schweizer Pumpspeicherkraftwerke zu Tiefstpreisen die elektrische Energi aus erneuerbarem Überschuss beziehen könnten.

    ABER, letzendlich sind die Erträge oft zu niedrig, um bei einem Wirkungsgrad von ca. 60%, die erheblichen Netzgebühren (weite Strecken, Höchstleistungen) aus der Preisdifferenz zu finanzieren.

    Wegen den Abschreibungen haben grössere Schweizer Pumpspeicher-Kraftwerke einen erheblichen "negativen" Gewinn (neudeutsch).

    Dieser wird hauptsächlich den Kleinverbrauchern verrechnet. Den Grossverbrauchern (Grosschemie, Goldscheideanstalten), die schon von den billigen el.Energie auf dem Europ. Stromarkt profitieren, werden solche Kosten kaum verrechnet. Es sollen ja keine Arbeitsplätze vernichtet werden.

    Dabei wären nur die Kapitalrenditen etwas niedriger. Arglistig täuschen gehört zum Geschäftsmodell der Kapitalgewaltigen.


    Die zentralisierten Mega-Pumpspeicherkraftwerk PSW Limmern oder neu Nant de Drance haben Turbinenleistungen von 1'000 MW und 900 MW.

    PSW Limmern ist derzeit mit nur mit 4-5% vom geplanten/möglichen Potential ausgelastet.

    Derzeit wird kaum aus dem nächtlichen Überschuss aus den CH-AKW's Nachts dort eingespeist.


    Dezentrale Speicher für elektrische Energie (Natrium-Ionen oder in sogenannten Subsistenz-Energiedörfern und erneuerten Stadtwerken sind der natürliche Feind von Monopolgewinnen. Wenn es mehr dezentrale Erzeuger und Speicher im Netz gibt, ist die "Unterbrechungsfreie" Versorgung eher gewährleistet und die "smarten" Netze müssen weniger Leistungsstark und teuer bei der Netzabgabe sein.


    Für mich ist es eine Riesensauerei, dass die Masse der Kleinverbraucher und KMU, pro KWh relativ viel mehr Netzabgabe leisten müssen,
    als die Grossen,
    die bei Gewinnsteuern auch immer weniger für das Gemeinwohl von möglichst vielen beisteuern wollen und können.

  • Dezentrale Speicher für elektrische Energie (Natrium-Ionen oder in sogenannten Subsistenz-Energiedörfern und erneuerten Stadtwerken sind der natürliche Feind von Monopolgewinnen. Wenn es mehr dezentrale Erzeuger und Speicher im Netz gibt, ist die "Unterbrechungsfreie" Versorgung eher gewährleistet und die "smarten" Netze müssen weniger Leistungsstark und teuer bei der Netzabgabe sein.


    Hier pflichten ihnen die Transmitters ganz sicher bei.

    Und die Pumpspeicherwerke wurden von den Transmitters schon lange kritisiert. Aber sie sind da nicht per Se Gegner.

    Die Transmitters sind der Ansicht dass die Pumpspeicherwerke allenfalls eben nicht nur zur Energiespeicherung und Gewinnung dienen. Sondern allenfalls auch zur Regulierung des Wasserhaushaltes beitragen.

    Sofern sie denn auch entsprechend bewirtschaftet werden (können).

  • skywings


    Die aktuelle Parteiführung der SVP versteht es gut gegen Aussen eine einheitliche Meinung der Wählerschaft zu demonstrieren.

    Und derzeit macht auch die Mehrheit der Wählerschaft da auch ganz tüchtig mit. Schliesslich hat man nur dann ein politisches Gewicht, wenn man zusammen steht.

    Doch ist es je länger je mehr auch eine Frage, wofür man eigentlich zusammen steht.

    Für die Partei, oder für die Sache, welche man für sich selbst als richtig befindet?


    Transmitter hat in einem anderen Thread mal recht deutlich angedeutet, dass innerhalb der SVP die Einigkeit wahrscheinlich nicht so gross ist, wie nach aussen portiert wird. Und er hat auch die Vermutung geäussert, dass es erneut zu einer Abspaltung in der Partei kommen könnte.

    Die in sich widersprüchliche Politik in der Coronapandemie hat hier etwas Vorarbeit geleistet.


    Jetzt gibt es weitere Themen, die man als eine "politische Krise" bezeichnen kann.

    Energie- und Klimapolitik, die unwahrscheinlich hohe Teuerung der alltäglichen Befindlichkeit und nicht zuletzt die Frage nach der Definition des Begriffs "Neutral". Schliesslich muss das definitiv geklärt sein, um sich gegen die drohende EU zu wehren. Und jetzt ist nicht mehr die masslose Zuwanderung das Haupthema, sondern die Beschaffung von Angriffswaffen. Und um diese überhaupt betreiben zu können, müssen wir neue Atommüllwerke bauen. Dafür geben wir die Milliarden an Steuergeldern aus, welche die SVP an den Sozialwerken einspart. Und wenn es so weitergeht, können wir uns die AHV auch gleich sofort einsparen.

    Ich persönlich habe die Meinung, dass die Parteiführung der SVP seit mittlerweile bereits vielen Jahren das oberste politische Ziel hat möglichst viel Wählerstimmen auf sich zu vereinen. Um an die Macht zu kommen. Oder zu bleiben.

    Und die Sachpolitik ist zweitrangig geworden.

    Diese Tendenz hat sich insbesondere in der Ära Blocher abgezeichnet. Und einige Politiker und Wähler hatten den Mumm zu sagen: Auf dieser Linie machen wir nicht mit.

    (In Erinnerung an die Schlumpfine).


    Die Rhetorik der Parteiführung ist klar darauf ausgerichtet die Reihen in der Partei zu schliessen. Das machen die anderen Parteien zwar auch. Aber nicht in derselben Art und Weise.

    Die Parteipropaganda ist stark geprägt worden von der recht zweifelhaften Person Segert.


    Bitte den Beitrag von noldi lesen!


    Segert selbst bezeichnet sich als Unternehmensberater / PR-Berater. Und würde als Solcher keiner Ideologie anhängen. ( i just do my job).

    In den politischen Kampagnen für die SVP zeigt sich, dass er die "Mechanismen" der Nazi-Propaganda bestens kennt. Und diese auch sehr zielführend anwendet.


    So weit ich es sehen kann, ist die Parteiführung stark in Richtung rechts aussen gerutscht. Ob hier dieser Tendenz dann alle Wähler folgen wollen, ist aus meiner Sicht noch recht offen.


    Transmitter meint dazu, dass sich erneut Widerstand formiert.

  • (............) In den politischen Kampagnen für die SVP zeigt sich, dass er die "Mechanismen" der Nazi-Propaganda bestens kennt. Und diese auch sehr zielführend anwendet.

    Eine kleine bezeichnende Bestätigung im Anhang zur Ihrer Aussage....


    Dies nicht nur hier in der Schweiz für die SVP, sondern auch als er seinerzeit für die Rechtspopulisten der Vorarlberger FPÖ den Wahlkampf organisierte. In den dortigen Medien, war vom "Rattenfänger aus der Schweiz" die Rede, der nicht davor zurückschreckte, FPÖ-Parolen mit antisemitischen Untertönen zu kreieren. Beispielsweise forderte die FPÖ auf Segert'schen Plakaten "Elterngeld nur für heimische Familien".

  • Dann hoffe ich auf diesen Widerstand und wünsche der bisherigen SVP Wählerschaft mehr Rückgrat um diese gefährliche Partei nicht mehr zu wählen. Nach 2023 nochmals 4 Jahre so...NEIN Danke !

  • Dann hoffe ich auf diesen Widerstand und wünsche der bisherigen SVP Wählerschaft mehr Rückgrat um diese gefährliche Partei nicht mehr zu wählen. Nach 2023 nochmals 4 Jahre so...NEIN Danke !

    Und welche Partei soll dann gewählt werden ? Denken Sie SP, FDP, die Mitte oder gar JUSO etc. machen es besser ? Es liegt einerseits an den nicht wirklich wählbaren Personen und andererseits an den Parteiprogrammen resp. Aussagen einzelner Politiker.

    Leider gibt es keine wirklich in der Mitte liegenden Partei welche die echten Probleme wie Umweltschutz, Überbevölkerung/Massenzuwanderung, Wirtschaftliche Themen und Soziale Sicherheit mit echtem Interesse angeht.

  • Peter_69


    skywings hat nur gehofft, dass die führenden SVP-Politiker nicht mehr gewählt werden.

    dem wohl grösseren Übel für die GESAMT-Gesellschaft.

    In diesen Zeiten haben die meisten Kapitalschwachen nur die Wahl zwischen dem kleineren Übel für sich und was zunehmend konsumiert wird,
    im Betäubungs-Konsumismus.

    Die grösste Gruppe unter den potentiellen Wählern sind bei uns die "Nichtwähler".

    Hier sind wir wirklich führend.


    Nach meiner Einschätzung ist der Hauptgrund, egal welche Interessen-Partei gewählt wird,
    am persönlichen/individuellen guten Leben verbessert sich damit ganz wenig oder wird auch nur erhalten.

    Ein gelingendes GANZES für möglichst Viele im Volk streben nur wenige an, sondern zur GEWINNER-Gruppe zu gehören.

    Gesellschaftspolitik, als Mannschaft-SPORT gedacht, ist kontraproduktiv.

    Ausserdem geht die Gewalt auch in der Plutokratischen Schweizer Gesellschaftsordnung vorrangig von Kaptalgewaltigen aus,
    Eigentümern, Chiefs (C..) und Opportunisten, aber viel weniger vom Volk und eher in weniger wichtigen Sachverhalten.

  • Und welche Partei soll dann gewählt werden ? Denken Sie SP, FDP, die Mitte oder gar JUSO etc. machen es besser ? Es liegt einerseits an den nicht wirklich wählbaren Personen und andererseits an den Parteiprogrammen resp. Aussagen einzelner Politiker.

    Leider gibt es keine wirklich in der Mitte liegenden Partei welche die echten Probleme wie Umweltschutz, Überbevölkerung/Massenzuwanderung, Wirtschaftliche Themen und Soziale Sicherheit mit echtem Interesse angeht.

    Alles was ausserhalb der SVP ist liegt richtig.Nach 50 Jahren rechtsbürgerlichen Mehrheiten ist es an der Zeit mal zu probieren was Rot / GrüneMehrheiten zustande bringen.

  • Der Strombedarf kann offensichtlich nicht ausschliesslich durch den Zubau erneuerbarer Erzeugung gedeckt werden. Es braucht ­– neben viel zusätzlicher Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, die den Ausbau von Speicherung und Netz erfordert – auch neue Kernkraftwerke. Es gibt kein Entweder-oder, wenn die Energiewende und das Netto-null-Ziel erreicht werden sollen. Die weitere Nutzung der Kernenergie ist für die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und den Klimaschutz unabdingbar, auch wenn dies vielen nicht passt.