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  • Der Strombedarf kann offensichtlich nicht ausschliesslich durch den Zubau erneuerbarer Erzeugung gedeckt werden. Es braucht ­– neben viel zusätzlicher Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, die den Ausbau von Speicherung und Netz erfordert – auch neue Kernkraftwerke. Es gibt kein Entweder-oder, wenn die Energiewende und das Netto-null-Ziel erreicht werden sollen. Die weitere Nutzung der Kernenergie ist für die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und den Klimaschutz unabdingbar, auch wenn dies vielen nicht passt.


    Ab in die totale Auslandabhängigkeit?


    Sollte ich mich etwa irren, wenn ich behaupte, dass garade die SVP stets bemüht ist, die Schweiz vom Ausland zu lösen? Mit "strahlenden" Gesichtern schwätzt sie vom Atompfad, mit den unwahren Hauptargumenten wie Klimaschutz und Ausland-Unabhängigkeit. Natürlich beginnt für SVP-Politiker mit der "Sichtweite Nasenspitze" die Umwelt in Sachen Atomstrom an der Ausgangsklemme der Atomkraftwerke. So auch die Auslandabhängigkeit. Die Uran-Brennstäbe sind ja nun einmal da und woher sie gekommen sind, interessiert wohl Niemanden. Nun aber doch die Frage: Woher kommen sie denn, die Brennstäbe in die AKW's, vom Gotthard, dem seinerzeitigen Reduit etwa, oder allenfalls noch von der Kuhfladenwiese (Rütli im SVP-Jargon) oder wahrheitsgemäss etwa doch zu 100% vom Ausland? Wir können uns doch nur noch tiefer in die Auslandabhängigkeit stürzen, wenn wir beim Atomstrom bleiben. So einfach ist Realität!


    Wenn man vom Klima spricht, denn muss man auch hier die Stromklemmen der AKW's verlassen und das SVP'sche "Rosinenpicker-Vrenelis-Gärtli" verlassen. Aber eben - was kümmert die SVP die Verhältnisse beim Uranbergbau? Uns geht es ja so gut und wir können jederzeit unsere Vorderfüsschen mit der Schmierseife, genannt Geld, in „Unschuld“ waschen und uns brüsten, energetisch die sauberste Nation der Welt zu sein. Das Elend an den Uranschürfstellen, die dortigen sozialen Missstände und massivste Umweltbelastungen infolge Verstrahlung von Menschen und Regionen, die massiven CO2-Emissionen, weil ohne Energieträger Erdöl auch kein Atomstrom möglich ist; das alles ist so weit weg von uns – und die SVP hat wohl nichts Gescheiteres zu tun, als hier in scheinheiligster Manier von Klimaschutz sowie von Auslandunabhängigkeit zu schwätzen. (noldi)

  • Ab in die totale Auslandabhängigkeit?


    Sollte ich mich etwa irren, wenn ich behaupte, dass garade die SVP stets bemüht ist, die Schweiz vom Ausland zu lösen? Mit "strahlenden" Gesichtern schwätzt sie vom Atompfad, mit den unwahren Hauptargumenten wie Klimaschutz und Ausland-Unabhängigkeit. Natürlich beginnt für SVP-Politiker mit der "Sichtweite Nasenspitze" die Umwelt in Sachen Atomstrom an der Ausgangsklemme der Atomkraftwerke. So auch die Auslandabhängigkeit. Die Uran-Brennstäbe sind ja nun einmal da und woher sie gekommen sind, interessiert wohl Niemanden. Nun aber doch die Frage: Woher kommen sie denn, die Brennstäbe in die AKW's, vom Gotthard, dem seinerzeitigen Reduit etwa, oder allenfalls noch von der Kuhfladenwiese (Rütli im SVP-Jargon) oder wahrheitsgemäss etwa doch zu 100% vom Ausland? Wir können uns doch nur noch tiefer in die Auslandabhängigkeit stürzen, wenn wir beim Atomstrom bleiben. So einfach ist Realität!


    Wenn man vom Klima spricht, denn muss man auch hier die Stromklemmen der AKW's verlassen und das SVP'sche "Rosinenpicker-Vrenelis-Gärtli" verlassen. Aber eben - was kümmert die SVP die Verhältnisse beim Uranbergbau? Uns geht es ja so gut und wir können jederzeit unsere Vorderfüsschen mit der Schmierseife, genannt Geld, in „Unschuld“ waschen und uns brüsten, energetisch die sauberste Nation der Welt zu sein. Das Elend an den Uranschürfstellen, die dortigen sozialen Missstände und massivste Umweltbelastungen infolge Verstrahlung von Menschen und Regionen, die massiven CO2-Emissionen, weil ohne Energieträger Erdöl auch kein Atomstrom möglich ist; das alles ist so weit weg von uns – und die SVP hat wohl nichts Gescheiteres zu tun, als hier in scheinheiligster Manier von Klimaschutz sowie von Auslandunabhängigkeit zu schwätzen. (noldi)

    Hoffentlich gibt es viele Aufgeschlossene. :*

  • Der Strombedarf kann offensichtlich nicht ausschliesslich durch den Zubau erneuerbarer Erzeugung gedeckt werden. Es braucht ­– neben viel zusätzlicher Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, die den Ausbau von Speicherung und Netz erfordert – auch neue Kernkraftwerke. Es gibt kein Entweder-oder, wenn die Energiewende und das Netto-null-Ziel erreicht werden sollen. Die weitere Nutzung der Kernenergie ist für die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und den Klimaschutz unabdingbar, auch wenn dies vielen nicht passt.


    skywings

    Stammt dieser schräge Text tatsächlich von M. Chiesa?


    Also wundern würde ich mich nicht! Nach verschiedenen anderen Texten dieses Herrn traue ich dem noch ganz andere Schräglagen zu.

  • skywings und noldi


    Die schräge Rede ist eine typische Propaganda der Atomlobby. Und ist auch eine Kampfrede, die mit Narrativen voll gestopft ist.

    Genauer gesagt, eine Kette von narrativen Halbwahrheiten bis hin zu gänzlich falschen Aussagen. Mit dem Ziel eine scheinbare Lösung zu bieten, welche aber vor allem der Partei nützlich sein soll, ohne dass es die wahren Probleme tatsächlich lösen könnte.

    Der Atomlobby freundlich gesinnte Parteien, namentlich die SVP, mit FDP im Schlepptau, versuchen hier mit "starken" Slogans die Wähler zu mobilisieren, welche es sich vornehmlich leicht im Leben machen wollen. Und mit "vornehmlich leicht machen wollen" ist hier auch ganz konkret gemeint, kurzfristig mit möglichst wenig eigener Investition, dann möglichst viel eigenen Profit heraus zu schlagen.

    Meiner Ansicht nach sind diese Profiteure die Sozialschmarotzer, die wissen wie man sich besser kleidet. Aber auch ganz genau wissen, wie man Andere für sich arbeiten lässt.

    In Bezug auf die schräge Propaganda der Lobby hat noldi bereits eines der Narrative (erneut) auf den Prüfstein genommen.

    Und das Narrativ hält nicht was versprochen wird.

  • Es geht den SVP-Fürsten und Baronen in Wirklichkeit um direkte und indirekte MONONPOL-Gewinne und MACHT-Mittel,
    aus der zentralisierten Atomkraft.


    Atomkraftwerke sind quasi Monopolbetriebe auf dem Markt für Elektrische Energie.

    Sehr lange war es möglich den Grossverbrauchern sehr hohe Mengenrabatte zu gewähren.
    Die Grossverbraucher (Eigentümer und deren Chiefs, C..) hätten weiter Gewinne gemacht,

    nur nicht ganz so hohe, wie ohne den billigen Strom aus Atomkraft.

    KMU, Kleinverbraucher, und das gemeine Volk konnten und können nur marginal von profitieren.

    Mit dem Strom, besonders der Bandenergie, werden 80% der weltweiten Goldproduktion auf "999" in der Schweiz hochraffiniert.

    Seit sich aber die Schweizer Grossverbraucher aus den Europäischen Verbundsystem und am Europ. Strom-Markt zum grössten Teil noch günstiger eindecken können, brauchen gerade die die leistungsstarken, teuren, smarten Netze.


    Weil es in der Schweiz kaum Strom aus Gaskraftwerken gibt, ist dieser Strom auch nicht durch AWK zu ersetzen.

    Für Wärmeenergie sind AKW kurz und mittelfristig bei den langen Bauzeiten kein Ersatz und nur über viele weitere elektrisch betriebene Wärmepumpen.

    Dazu braucht es aber auch noch einen weiter Netzausbau speziell für den Winter.


    Ohne Rahmenabkommen ist ist fast jeglicher Import und Export zumindest stark erschwert, von dem aber die Schweiz und die Schweizer höchst abhängig sind, ohne Meeresanschluss.


    Elektrische Energie aus AKW ist nicht mehr nötig sondern sehr viel kleine Strom-Speicher (Natrium-Ionen und/oder Redox-Flow) geschickt verteilt in einem noch "smarteren" Netz.

    Mehr von den neuen Mehrschicht-Dünnschicht Photovoltaikmodulen. die auch bei Bewölkung mehr Energie liefern und mit nach Süden geneigten, um die Wintersenke auszugleichen, ist auch die unterbrechungsfreie Stromversorgung der Schweiz effektiver und effizienter zu gewährleisten, als mit Atomenergie.
    Es ist gut möglich, dass damit genug Elektrische Energie aus erneuerbaren Energie eingespeist wird.

    Nur die Kapital- und Finanzgewaltigen Konzerne und ihre Eigentümer und Spitzenverwalter hätten das Nachsehen.

    Aber diese Besitzstands- und Macht-Bewahrer verstehen leider allzu gut, das gemeine Volk erfolgreich arglistig zu täuschen.

    Eine reiche Gesamtschweiz, wirklich auf Gemeinwohl bedacht, könnte sich den nötigen Strukturwandel leisten.

    Personen mit reaktionärer Gesinnung können wenn überhaupt nur "rückwärtsgewandt" umdenken.

  • Atomkraftwerke sind quasi Monopolbetriebe auf dem Markt für Elektrische Energie.


    Und um das Monopol weiter erhalten zu können fordern die SVP und die FDP staatliche Subvention?

    Ausgerechnet die Partizipianten, die sonst dem Staat doch immer die Mittel streichen wollen um noch etwas Sozialpolitik zu betreiben?

    Also hier stimmt doch was nicht in der sachlichen Argumentation?

    Also "sozial" ist es dann, wenn das öffentliche Geld in meine Tasche fliesst?

  • Rodizia


    Gut erkannt. Da stimmt vieles nicht in der Schweizer Gesellschaft.

    Die Schweizer wollen keine Windkraft im eigenen Land und auch keine unabhängigen Energiedörfer zur Deckung des Selbsbedarfs.
    Die grossen Schweizer Energieversorger beteiligen sich aber zunehmend an Europäischen Windparks.

    Schafft Arbeitsplätze im Ausland und erhöht die Anhängigkeit vom Europäischen Verbundsystem weiter.
    Hat aber auch einen Vorteil. Durch Investitionen von Schweizer Franken m Ausland fällt der Aufwärtungsdruck auf Schweizer Beschäftigte.
    https://www.tagesanzeiger.ch/i…inland-mager-337815156293


    Schweizer Atomkraft schafft relativ wenig breites Schweizer Arbeitseinkommen.
    Wird es dafür genug hochqualifizierte Ausbildner und Fachkräfte geben ?

    Den verbliebenen dt, AKW fehlt Fachpersonal nach dem 31.12. .
    Die einen gehen in den Ruhestand. Jüngere haben sich schon einen neuen Arbeitsplatz gesucht.


    Atomkraftanlagen sind das ideale Angriffsziel im Falle eines Krieges, im Raketenzeitalter.

    Gegen Hyperschall-Raketen gibt es noch keine Abwehrmöglichkeit, noch nicht mal eine brauchbare Idee.

    Mit einem einzigen starken konventionellen Sprengkopf können so für Jahrzehnte sehr grosse Gebiete radioaktiv verseucht werden.

    Neben dem menschlichen Leid ist der wirtschaftliche Schaden gewaltig,

  • Bestätiging der Segertschen Werbephilosophie "Kiss - Keep it simple, stupid"


    Interview mit Thomas Aeschi – SVP will Energie­ministerin Sommaruga durch Maurer ersetzen
    SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi greift Simonetta Sommaruga (SP) frontal an: Wenn sie nicht umgehend auf die Energiekrise reagiere, müsse sie das Dossier an…
    www.tagesanzeiger.ch

  • noldi

    Aber, aber Herr noldi?

    Also ich habe keiner Ahnung, was sie gegen diesen Thomas Aeschi haben?

    Der ist doch allerliebst?

    Und seine Ideen sind geradezu brilliant?


    Ich meine ja nur... Also diese Sommaruga... die sitzt ja echt auf einem Schleudersitz!


    Also ich bin voll dafür, dass hier ein Sitzwechsel stattfindet.


    Oder kennen sie etwa eine bessere und schnellere Lösung, wie man einen Maurer aus dem Bundeshaus entfliegen lässt?

    ^^

    :evil:

  • Und wenn ich mich nicht irre ist einer der Kommentare dort auch von ihnen.


    skywings


    Dann habe ich mich anscheinend geirrt.


    Es gibt da einen Kommentar, der von der Gesinnung her von ihnen stammen könnte. Und ist scheinbar unter dem richtigen Namen geschrieben worden.

    Kann sein, dass es ein Namensvetter ist, oder ich irre mich was ihren richtigen Namen betrifft.