Krankenkassenprämien steigen wieder

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  • Es wimmelt von faulen Ausreden und Halbwahrheiten. Die zusätzlichen Kosten bringen keinen zusätzlichen Nutzen.

    • Die St. Galler:innen sind nicht weniger gesund als die Waadtländer:innen, obwohl die Prämien der Waadtländer:innen 32% höher sind.
    • In der Schweiz gibt es 22% mehr Ärzte und Ärztinnen als in den Industrieländern, vor allem zu viele Spezialarzt-Praxen.
    • Zu viele kleine Akutspitäler
    • Zu viele unwirtschaftliche und unzweckmässige Medikamente
    • Überbehandlungen, vor allem in den letzten Lebenswochen
    • Vertragszwang der Krankenkassen
    • Die Gesundheitslobbys sind nach wie vor zu stark.


  • Krankenkassenprämien steigen: Was ist zu tun?

    • Mit einer kantonalen Einheitskasse bei der Grundversicherung, bei der die Leistungen sowieso einheitlich und vorgeschrieben sind, könnte der kostspielige Blödsinn des ständigen Kassenwechsels zu billigeren Kassen verhindert werden. Zusätzlich könnten wir viele Gehälter von Krankenkassenmanagern einsparen.
    • Der Bundesrat muss die Pharmaunternehmen mit einem Referenzpreissystem in die Pflicht nehmen: Da Generika in der Schweiz doppelt so teuer sind wie im Ausland, soll für wirkstoffgleiche Arzneimittel ein maximaler Preis festgelegt werden.
    • Einführung einer Zielvorgabe für das Kostenwachstum in der Grundversicherung. Die Zielvorgabe erhöht die Transparenz, stärkt die Verantwortung der gesundheitspolitischen Akteure und reduziert medizinisch unnötige Leistungen.
    • Die Abschaffung des Vertragszwangs – jede Krankenkasse muss jeden Arzt akzeptieren und bezahlen – bringt Wettbewerb und eliminiert die schwarzen Schafe. Leider traut sich die Politik nicht, dieses heisse Eisen anzupacken.