Windparks als zukünftige Wettermacher

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • Ich habe in einem anderen Thread meine Assoziation zum von E.Lorenz geprägten Begriff "Schmetterlingseffekt" beim Betrachten von Bilder riesiger Windparks geoutet. Damit und mit weiteren Recherchen im Netz stiess ich auf die Studie von Lee Miller und David Keith , die u.a. besagt, dass durch riesige (landgestützte) Windparks lokale physikalische Parameter der Atmosphäre wie Temperatur beeinflussen werden.

    Daraus resultierte schliesslich folgende Überlegung bzw. Thread:


    Zwischenzeitlich habe ich folgender Frage der 5-jährigen Linda an ihr Mami sowie Mamis Antwort mit grossem Interesse gelauscht:


    Wettermodelle - Wetterfrage - SRF
    Oder in den Worten der 5-jährigen Linda: Woher wissen die Meteorologinnen eigentlich, wie das Wetter wird? Diu Antwort lautet: Von den Wettermodellen.
    www.srf.ch


    Daraus folgt nun meine weiter Überlegung:


    Wenn Messpunkte der Wettermodelle sich im Bereich von Windparks befinden, so ist der Einfluss der Windparks auf die physikalischen Parameter in ihre Messungen eingeflossen und somit auch in die daraus folgenden Wettervorhersagen.


    Wenn nun wissenschaftliche Studien den Einfluss zukünftigen Windparks auf die lokalen physikalischen Parameter der Atmosphäre seriös voraussagen können, könnten MeteorologInnen Ausgangsdaten vergangener Wettervorhersagen den Erkenntnissen der Studien anpassen, ihrer Modellrechnungen neu laufen lassen und dazu ihre Prognosen erstellen. Der Vergleiche der alten mit den neuen Prognose könnte schliesslich Aufschluss geben, ob und wie weit zukünftige Windparks das lokale und das globale Wetter beeinflussen könnten.


    Je nach Ausgang der "Experimente" könnte in einem weiteren Schritt versucht werden, das Wetter mit den Windparks zu steuern.


    E. Lorenz soll mal gesagt haben:


    "Wenn ein Flügelschlag eines Schmetterlings einen Tornado auslösen kann, so kann er auch den Effekt haben ihn zu verhindern"


    Schmetterlinge sind schliesslich keine bösen Lebewesen :!: Und so müssen Windparks richtig geplant und gebraucht auch nicht böse Folgen auf die Natur & Umwelt haben.


    C-O-R-A

    #2934Δ26

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

    ***************************************************************************************

    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

    ***************************************************************************************

    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Ich sehe viel Optimismus in Ihrer Idee. Habe zwei Fragen dazu:


    1. Ist es wünschbar, dass wir das Wetter machen? Wer wäre dann wir? Und was, wenn die einen mehr Wind wollen, die anderen weniger?


    2. Welche Wissenschaft traut sich zu, Schmetterlingseffekte und andere, seehr weitläufige Effekte sicher messen/erfassen zu können? Oder anders gesagt: Wie wollen wir die Wirkung der Windräder auf die Atmosphäre voraussehen?


    Realistischerweise erkennen wir die Wirkung des Schmetterlingsschlag in Form des Tornados allerhöchstes dann, wenn der Tornado kommt. Viele dieser subtilen, sehr komplexen Wirkungsketten werden nicht fassbar sein. Was wir aber sehen, ist, dass viele Vögel sterben und dass sehr viele Menschen sich unwohl fühlen mit Windrädern. Das heisst nicht, dass ich gegen Windräder bin. Nur, vielleicht könnte man an anderen Konstruktionen zur Nutzung der Windenergie arbeiten. Z.B. würden 1000 in die Fassade eingearbeitete Minirädchen auch Energie geben, eine Million davon noch mehr etc. Jetzt mal unabhängig von Kostenrechnungen gedacht. :)