Altersarmut bekämpfen

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • Wenn endlich der politische Wille besteht, das Problem der Altersarmut und der Diskriminierung von älteren Arbeitnehmer:innen auf dem Arbeitsmarkt (zugunsten von ausländischer Zuwanderung) anzupacken, können längst fällige Massnahmen getroffen werden: Abschaffung der Besteuerung von Altersrenten, Verpflichtung der Pensionskassen zur Schaffung von verbilligtem Wohnraum für Senior:innen, AHV-Rentenerhöhungen unter Einbezug der Krankenkassen-Prämien sowie Kappung der Boni für Pensionskassen-Manager:innen.

  • Altersarmut bekämpfen

    Dafür haben wir die Ergänzungsleistungen. Sie sind vorgesehen, die minimalen LEBENSKOSTEN zu decken, damit niemand armutsgefährdet leben muss. Viele machen von ihrem Recht nicht Gebrauch.


    Die im Jahr 2020 geltende Armutsgefährdungsgrenze für einen Einpersonenhaushalt liegt bei 30’072 Franken pro Jahr.


    Eine einzelne Person mit Ergänzungsleistungen hat rund 40'000 Franken pro Jahr zur Verfügung. Also deutlich über der Armutsgefährdungsgrenze.


    Lebenshaltungskosten = 19'610 Franken

    Miete, Krankenkasse = 20'520 Franken

    Total = 40'130 Franken


    Abzüglich AHV-Rente und ev. BV = Ergänzungsleistungen


    Dass mit diesem Budget keine grossen Sprünge möglich sind, ist bekannt, aber man lebt auch nicht in Armut (Altersarmut). Das Problem wird wohl sein, wenn eine grössere Anschaffung ansteht oder die Wohnungsmiete deutlich über dem Betrag der maximalen Ergänzungsleistung ist.