Kann Strom im Haus verloren gehen? Gibt es Stromprofis hier?

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • D.B.Hartmann


    die aktuellen diagramme sehen schon etwas anderst aus als die aus dem september!

    hier sind sie etwa bei 0.3kW dauerleistung über den tag und nicht mehr bei 0.5kW nachts und fast 1kW. tagsüber!


    allerdings frage ich mich woher diese 6kW spitzen kommen nachts um etwa 2 uhr und warum an gewissen tagen (18., 19. und 23.11.) ihr tagesverbrauch etwa bei 11kWh liegt und an den anderen bis zu ca. 32kWh!?

  • D.B.Hartmann


    (für deine Nickänderung müsstest du dich wahrscheinlich neu anmelden?)


    Bei mir geht alles vom Strom über Nacht, was möglich ist, inkl. Router (also auch Festnetztel.) und Plume (WLAN). Die Plume-Teile sind jeweils so aufgeheizt, dass man sie als Handwärmer benützen könnte. Als Bettflaschen wären sie höchst unbequem...


    Zwar sagte man mir auch, man solle die Plume Teils nicht ausstecken. Aber ich mache es halt trotzdem.


    Offen gestanden verstehe ich von Diagrammen nicht sehr viel. Meine Laienhaftigkeit fragt sich, was denn zu dieser nachmitternächtlichen Zeit bis ca. morgens 2 Uhr abgeht in eurem Haus?

  • D.B.Hartmann  tilia  rodizia


    Bei "Rechnungen.JPG" ist mir folgendes aufgefallen :

    Vor dem Zählerwechsel war das Verhältnis zwischen Hochtarif und Niedertarif bei 1 zu 1 .

    In der Periode mit dem Zählerwechsel stieg es auf 1.9 zu 1 ,
    dann lag es bei 4.1 , 4.2 , 4.2 , 4.2 , 4.4 , 4.3 .

    Haben Sie und ihre Familie in der Periode des Zählerwechsels und in Folge ihr Verhalten beim Betrieb elektrischer Geräte so stark geändert ?

    Wohl kaum.


    Die 720 KWh vor der Periode des Zählerwechsels waren aber wohl auch schon zu viel.

    Nach meiner Einschätzung zählt auch der neue Zähler falsch und auch noch falscher.

    Zähler zählen die Amperestunden (Stromstärke).
    Die direktmessenden Stromzähler sind für die Nennspannung 230 V (entsprechend 400 V zwischen den Aussenleitern ausgelegt.

    Möglicherweise sind der alte und neue Zähler unterschiedlich falsch an den Leitern angeschlossen worden.

    (Die Farbkennzeichnung wurde früher oft nicht richtig vorgenommen.)
    Funktionsweise von Zählern, siehe unter Allgemeines :
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stromz%C3%A4hler

    Haben Sie eine gute Rechtschutzversicherung ? - Wenn NEIN, sparen Sie am falschen Platz.

    (und NEIN, ich verkaufe keine Rechtschutzversicherung, sondern habe nur zum Glück eine gute.)

    Hätten Sie eine, könnten sie einfach nur einen Abschlag zahlen, z.B. die Hälfte von dem, was der Energieversorger haben will.

    Damit zeigen Sie ihren guten Willen. Gar nicht zahlen ist kontraproduktiv.

    Der Stromversorger wird Sie dann abmahnen und mit Stromsperre drohen.

    Dann beauftragen Sie einen Rechtsanwalt, der geeignet verlangt, dass ein unabhängiger Gutachter den Sachverhalt aufklären muss, wenn es der Stromversorger nicht selbst tut. Oder der Anwalt verklagt den Stromversorger. Die Rechtschutzversicherung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, wenn ein Anwalt ihnen einen entsprechenden Text vorgibt.


    Sie können sich auch an mehrere Stellen für den Verbraucherschutz wenden.

    In einer Suchmaschine "Verbraucherschutz Schweiz" eingeben.

  • D.B.Hartmann


    In der Zwischenzeit haben die anderen Foristen schon fast alles geschrieben, was mir an den ersten Diagrammen auffiel.

    - hoher konstanter Verbrauch in der Nacht.

    - noch höherer konstanter Verbrauch am Tag.


    Die Lastspitzen am Tag sind noch etwas plausibel. Aber 6 kW mitten in der Nacht?


    Der Boiler hat laut Typenschild auf dem Foto eine maximale Leistung von 4 kW. Der alleine kann das nicht gewesen sein.


    Danke für das Protokoll über die Verbrauchsgewohnheiten. Das sagt zuerst nicht sehr viel aus. Aber es zeigt zumindest, dass ihr nicht alle Grossverbraucher gleichzeitig und lange am Laufen habt.


    Im Prinzip reicht es, wenn sie ein solches (rudimentäres) Protokoll machen.

    Aber sie müssen das noch einmal machen. So dass sie das Verbrauchsprotokoll mit den Strombezügen gemäss dem Zähler für die betreffenden Tage direkt vergleichen können.

    Beachten sie hier einfach, dass wenn sie einen Grossverbraucher (Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine) ein- und ausschalten, dass sich dies dann im Diagramm vom Stromversorger zeitgleich abbilden muss.

    Indem sie die Grossverbraucher gezielt zu unterschiedlichen Tageszeiten gebrauchen, können sie dann aus den Diagrammen auch auslesen, wie viel Strom der betreffende Verbraucher so ungefähr zieht. Ist natürlich nicht so genau, aber damit können sie die Dimensionen etwas einschätzen.


    Zum hohen kostanten Verbrauch schreibe ich nachher noch mal etwas.

  • D.B.Hartmann


    Überlegen sie sich mal wie sie sich den hohen konstanten Verbrauch erklären können.

    Achten sie hier mal darauf, welche Geräte immer und insbesondere in der Nacht am Laufen sind.


    Eine befreundete Person ( Transmitter) hat da bei sich selbst mal durch exerziert, wie sein hoher Stromverbrauch zustande kommt. Das hängt stark mit seinen Lebensumständen und Gewohnheiten zusammen. Und seine Daten können sie mit ihren wahrscheinlich nicht direkt vergleichen. Trotzdem gibt es da Parallelen.


    Transmitter hat im Haushalt / Arbeitsplatz zwei Gruppen an Verbrauchern die konstant laufen.

    - Kühlanlagen und Computer

    Diese beiden Gruppen sind 24 h / Tag am Netz. Alles andere nur sporadisch und ansonsten, wenn nicht im Gebrauch, vom Netz getrennt. Es gibt bei diesen keine Standby-Verluste.


    Nun ist es so, dass Transmitter ein notorischer Kurzzeitschläfer ist. Und aufgrund seiner beruflichen und sonstigen Tätigkeiten dauernd unter Strom steht. Also nicht er selbst... aber seine Geräte. :)

    Also bei ihm läuft der Computer auch dann, wenn er schläft. (Dann laufen Systemroutinen).

    Nun ist es so, dass seine Computeranlage maximal 400 W und die Kühlanlage maximal 80 W ziehen kann.

    Wenn also diese beiden Gerätegruppen zusammen auf Vollast laufen, dann brauchen die fast 0.5 kW an Dauerlast.

    Damit ergäbe sich bei Transmitter rechnerisch ein täglicher Verbrauch von 12 kWh....

    Tut es aber nicht!

    Denn die Geräte laufen nur ausnahmsweise auf Vollast.


    Gemäss der Stromrechnung, die er erhielt, hat er in der Periode vom 1.7. bis 30. 9. 22, also in drei Monaten rund 290 kWh tatsächlichen Verbrauch gehabt. Also auf den Tag umgerechnet etwas mehr als drei kWh.

    Das bedeutet, dass diese Dauerbezüger am Netz tatsächlich nur etwa einen Viertel der Maximalleistung ziehen!


    Was bedeutet das für Sie?


    Welche Dauerbezüger sind bei ihnen immer am Netz?


    So weit ich es nun aus ihren bisherigen Angaben entnehmen konnte, sind es eigentlich nur die Kühlgeräte. Und allenfalls noch die Swisscom-Box. (Blödes Teil).


    Jetzt überlegen sie mal ganz genau, welche Geräte bei ihnen tatsächlich andauernd unter Vollast laufen.

    Und da gibt es eigentlich keines mehr in ihrem Haushalt.


    Die Swisscom-Box ist ein versteckter Stromfresser. Die zieht auch dann noch viel Strom, wenn gar kein Datenaustausch stattfindet. Bei Vollast nicht mehr als 40 Watt.


    Dann war da mal noch die grössere Aquarienanlage. Nehme aber an, dass das nicht gerade ein Swimming-Pool war.


    Im Personenkreis von Transmitter gibt es mehrere Aquarianer. Stromverbrauch ein Dauerthema...

    Will hier (noch) nicht auf Details eingehen. Aber welche "Dauerlast" hat ein Aquarium?

    Eine eigentliche Dauerlast (24 h / Tag) wird hier nur von der Filtration verursacht. Und das ist der kleinere Anteil am ganzen Verbrauch. Der Hauptanteil ist bei der Beleuchtung zu finden.


    Transmitter sagte mir:

    Bei einem Meerwasserbecken mit 500 Liter musst du für die Filtration mit etwas mehr als 20 Watt rechnen. Das ist das durchschnittliche Minimum. (Kann weniger sein!). Und bei der Beleuchtung ist es ziemlich variabel. Hängt davon ab, was für ein Biotop es ist.

    Er gibt hier als Faustregel an, dass man im Biotop etwa 10- 20% der Sonneneinstrahlung braucht, die beim natürlichen Biotop vorliegt.


    (Konkret: Tropisches Meerwasseraquarium. Im natürlichen Biotop haben sie eine Einstrahlung von 2400 Watt pro Quadratmeter. Im Aquarium brauchen sie davon 10-20%. Also etwa 350 Watt im Mittel. Das dann aber für ein Biotop das "lichthungrig" ist. Ich weiss nicht was für ein Biotop sie da hatten. Aber laut Transmitter sind die üblichen Aquarienleuchten so dimensioniert, dass die Leistung nicht 100 Watt übersteigt).


    Das Aquarium konnte also nicht die Ursache für ihren hohen Dauerstrombedarf sein. Und wieso sie auch in der Nacht eine Dauerlast von 0.3 -0.4 kW haben, ist mir ein Rätsel.

  • oytenkratos


    Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass die Stromzähler falsch angeschlossen wurden. Das wäre ein sehr krasser Fehler seitens des Installateurs.

    Aber wenn wir keine andere Ursache für den abnormen Stromverbrauch ausfindig machen können?

    Dann muss man diese Möglichkeit auch noch in Betracht ziehen.

  • rodizia  D.B.Hartmann


    Alles was wahrscheinlich oder üblicherweise zu einem sehr hohen Stromverbrauch führt, wurde hier berücksichtigt und mit hoher Sicherheit ausgeschlossen.

    Dass sich das Verhältnis zwischen Hochtarif und Niedrigtarif so stark verschoben hat, nach der Installation des neuen Zählers, wäre nur zu erklären, wenn die Familie ihr Verhalten bei der Nutzung von elektrischer Energie echt krass geändert hätte.

    Aber von 1 zu 1 auf 4 zu 1 ist doch nur mit einem Installationsfehler zu erklären.

    Oder haben Sie und Transmitter eine andere Erklärung dafür.

    Jetzt zahlt die Familie noch mehr, weil über den Hochtarif viel mehr verrechnet wird.

    Möglicherweise ergibt sich bei Klärung dieses Sachverhalts, auch die Ursache/Ursachen des Messfehlers durch den Stromversorger.


    Ein anderer Verbraucher lässt möglicherweise mit Zeitschaltuhr seinen leistungstärkeren Boiler nachts zum Niedrigtarif aufheizen.

    Wenn Hartmann selbst einen versierten Elektriker beauftragt, der die Verkabelung überprüft, im gesamten Haus, wird das nicht weiter helfen.
    Die anderen Eigentümer oder Mieter können den Zutritt verwehren, schon weil die weiterhin elektrische Energie weiterhin ohne eigene Kosten beziehen wollen. Der Stromversorger kann und wird die Erkenntnisse des vom Kunden beauftragten Elektrikers einfach in Zweifel ziehen.

    Wenn Hartmann nur die Hälfte zahlt, bleibt dem Versorger nichts übrig, als sich die andere Hälfte beim wirklichen Verbraucher zu holen,

    Also dafür zu sorgen, dass alle Zähler im Haus richtig an die Leitungen angeschlossen sind.

    Es kann sich auch herausstellen, dass die vorhandene Verkabelung im Haus geändert werden muss.

  • D.B.Hartmann


    Ist euer Miethaus freistehend?


    Hast du die Angelegenheit schon einmal mit einem Elektriker angeschaut? Ich meine nicht, mit einem Techniker des Stromanbieters, sonderm mit einem Installateur?


    Ich liess damals einen Installateur kommen, als es im angebauten Hausteil (firstgetrennt) unseres Ferienhauses Eigentümerwechsel gab. Wir liessen gleichzeitig in unserem Hausteil neu einen Geschirrspüler (es war keiner vorhanden, als wir den Hausteil kauften) einbauen und neue Steckdosen im Zusammenhang mit der neuen Küche. Der neue Nachbar machte auch neues Zeugs.


    Es gibt für die zwei Haushälten nur 1 Elektrotableau (im Kellerraum der Nachbarhaushälfte, zugänglich für beide Parteien; s. weiter unten). Der Kasten mit 3 Zählern; einer für Haus Ost, einer für Haus West, einer für Allg. Strom*, befindet sich an einer Aussenmauer des Gebäudes.


    (Übrigens befindet sich in unserm Einfamilienhaus fester Wohnsitz das Elektrotableau in der Waschküche, der Zählerkasten auch an einer Aussenmauer des Gebäudes)


    Gemeinsam mit dem Installateur wurde exakt überprüft, wo was verdrahtet werden musste/konnte und schon war (das Elektrotableau ist bescheiden in der Grösse), damit all der fliessende Strom des gesamten Gebäudes dann tatsächlich auch über den richtigen Zähler läuft.


    Der Nachbar baute vor ein paar Jahren eine Sauna bei seiner Haushälte ein. Ebenfalls montierte er im Kellerraum, welcher offiz. sein Eigentum ist, wir aber Zutritt haben wegen dem sich dort befindenden Heizkessel für beide Haushälften** Die Waschmaschine des Nachbarn steht in einem gemeinsamen Kellerraum. Die läuft über eine Schlüsselschaltung direkt auf seinen Zähler. Nun hat der Nachbar vor ca. 1 Jahr einen uralten Tumbler geschenkt erhalten. Diesen hat er aber bislang nicht an seinem Strom anschliessen lassen. Er (und alle seine Mieter; das Haus ist sehr viel vemietet an Familien, welche dort waschen/tumbeln) steckt den Tumbler bei Gebrauch einfach an die Allgemeinsteckdose. Und so bezahlen wir die Hälfte des Tumblerstromes. Den Nachbarn machte ich gerade vor wenigen Wochen wieder einmal mehr darauf aufmerksam....


    Dass die Stromzähler falsch angeschlossen sind, kann ich mir auch kaum vorstellen. Aber aufgrund meiner oben beschriebenen persönlichen Erfahrungen stellen sich mir andere Fragen...


    Uff, jetzt habe ich dich/euch gerade ziemlich zugetextet. Sorry....


    Liebe Grüsse - auch an die Mitschreibenden

    Tilia


    *Allg.strom ist Heizungssteuerung, Aussenbeleuchtung, Kellerbeleuchtung. Die Rechnung des Allgstroms ( 3 Akonto, 1 Endabrechnung pro Jahr) gehen an uns privat. Nach Erhalt der Jahresabrechnung stelle ich dem Nachbarn 50 % in Rechnung (seit 15 Jahren um Gotteslohn).


    ** Der Heizkessel ist mit zwei Wärmezählern ausgestattet, für deren Ablesung und Verrechnung ich zuständig bin - natürlich um Gotteslohn. Diese wurden übrigens damals falsch beschriftet. Heizkreis Ost statt West und umgekehrt. Mir fiel das aber zum Glück auf, als die Sanitärleute noch vor Ort waren....

  • D.B.Hartmann


    Alles was wahrscheinlich oder üblicherweise zu einem sehr hohen Stromverbrauch führt, wurde hier berücksichtigt und mit hoher Sicherheit ausgeschlossen.


    Noch haben wir nicht alles ausschliessen können, was den hohen Strombedarf erklären könnte.


    Aber oytenkratos hat recht.


    Es wird langsam immer rätselhafter, was es sein könnte. Anhand ihres Verbrauchprotokolls sehen ich und Transmitter, sowie vermutlich auch die anderen Foristen, nicht, was sie für einen derart üblen Stromfresser im Haus haben könnten.


    Ich bitte sie also noch einmal darum ein paar Tage lang das Stromprotokoll noch einmal zu machen, damit wir das mit den Verbrauchsdiagrammen vom Stromversorger vergleichen können.


    Achten sie dabei darauf, dass sie die grossen Verbraucher möglichst nicht gleichzeitig laufen lassen.

  • Hallo


    1000 kwh pro Monat für eine Vierköpfige Familie hatten wir auch, das war allerdings der Gesamtverbrauch inkl. Wärmepumpe.

    Ein grosser Energieverbraucher sind reine Elektroboiler, falls dieser schon länger nicht entkalkt wurde, könnte dies etwas helfen. Oder noch besser Austausch gegen einen WP Boiler.

    Ansonsten Backofen, Kochherd, Tumbler sind ebenfalls grosse Verbraucher, aber einfach durch ein "Loch" im Kabel geht kein Strom verloren.


    Wenn Du ein grosses Dach hast würde ich eine PV Anlage installieren, das spart bei uns einiges und gibt mittlerweile auch etwas mehr Geld beim Einspeisen.

  • Peter_69


    Danke für ihre Hinweise.


    Das gilt besonders für den Rat eine PV- Anlage zu installieren und mit Wärmepumpe zu heizen. Damit kann man Stromkosten sparen. Und vor Allem auf fossile Brennstoffe verzichten.


    Vermutlich haben sie nicht den ganzen Thread durchgelesen. Der Forist D.B.Hartmann wohnt in einem gemieteten Haus. Das wird wohl nichts mit PV und WP.


    Die Zahlen, die sie für ihren Verbrauch nennen, sind schwer zu vergleichen.

    Sie nennen den Gesamtverbrauch für den allgemeinen Bedarf inklusive Brauchwasser und mit Heizung.

    Für einen Vergleich mit D.B.Hartmann müsste man ihren Verbrauch ohne Heizung kennen.


    Für einen normalen 4 Personen Haushalt geben mehrere Statistiken einen durchschnittlichen Verbrauch von 4000 bis 4500kWh pro Jahr an. (Mit Brauchwassererwärmung aber ohne Heizung).


    Der Forist Transmitter kennt seinen Stromverbrauch ziemlich genau. Und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die angegeben Werte durchaus realistisch sind.


    Sagt aber, dass man seinen Haushalt auch nicht unbedingt mit Anderen vergleichen kann. Denn er arbeitet von zu Hause aus. Das drückt seinen Strombedarf deutlich hoch.

  • Hallo Rodizia


    Ja stimmt, ich habe den Thread erst danach ganz durchgelesen.

    Unseren Energieverbrauch ist auch sehr gut dokumentiert über mehrere Jahre - einmal mit (rechts), einmal ohne PV Anlage (links) auf angehängter Grafik.


    Um ein stromfressendes, defektes Gerät irgendwelcher Art ausschliessen zu können muss der Gesamtbezug des Hauses kontrolliert werden zum Beispiel jeweils über Nacht. Dazu dann jeweils im letzten Sicherungskasten jeweils eine Sicherung rausdrehen und kontrollieren wie sich der Verbrauch verhält. Am Meisten sollte es normalerweise beim Elektroboiler ausmachen.


    Ich beschäftige mich aktuell beruflich ziemlich intensiv mit Energieverbrauchszahlen von diversen Geraten, Optimierungen (Temperaturanpassungen) resp. dem Austausch gegen effizientere Neugeräte.

    Ein reiner Elektroboiler braucht bei 4 Personen und rund 160 L Wasser pro Tag etwa 4000 kWh pro Jahr, wenn er verkalkt ist kann es aber auch mehr sein. Ein Wärmepumpenboiler benötigt noch etwa 1500 kWh für dieselbe Menge Wasser.

    Ein 15 Jahre alte Kühls/Tiefkühlkombination braucht gegen 600 kWh pro Jahr, ein energieeffizientes Neugerät noch knapp 150 kWh. Dasselbe bei einem Tumber (580kWh/220kWh).


    Mit unserer kleinen PV Anlage konnten wir den Strombezug (Einkauf) von knapp über 12'000 kWh auf 8'000 kWh runterbringen.

  • ..., aber einfach durch ein "Loch" im Kabel geht kein Strom verloren.


    Hallo Peter_69


    Ich lese die Beiträge der ewig gleichen PosterInnen in diesem "Helferbeschäftigungs-Thread" seit der Threaderöffnung nicht mit. Dass die Geschichte mit dem Loch im Kabel kommen wird, war mir klar als ich den Titel vom Thread las.


    Ich bin schon der Meinung, dass durch ein Loch im Kabel o.Ä Strom verloren gehen kann. Dank diesem Prinzip braucht die SBB bei ihrer Fahrleitung nur einen stromführenden Draht.



    C-O-R-A

    #3023Δ-(617)

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

    ***************************************************************************************

    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

    ***************************************************************************************

    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Hallo Peter_69


    Ich lese die Beiträge der ewig gleichen PosterInnen in diesem "Helferbeschäftigungs-Thread" seit der Threaderöffnung nicht mit. Dass die Geschichte mit dem Loch im Kabel kommen wird, war mir klar als ich den Titel vom Thread las.


    Ich bin schon der Meinung, dass durch ein Loch im Kabel o.Ä Strom verloren gehen kann. Dank diesem Prinzip braucht die SBB bei ihrer Fahrleitung nur einen stromführenden Draht.

    C-O-R-A


    Hier erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar....

    ;(

  • Ein anderer Verbraucher lässt möglicherweise mit Zeitschaltuhr seinen leistungstärkeren Boiler nachts zum Niedrigtarif aufheizen.

    oytenkratos


    So wie ich es mitbekommen habe, kann D.B.Hartmann den Boiler manuell ein- und ausschalten.


    Er kann also mindestens mal um den Verbrauch zu checken, den Boiler zu ganz bestimmten Zeiten, Tags oder Nachts, in Betrieb nehmen.

    Der Boiler hat 400 V -Anschluss. Solche Schaltuhren sind nicht so billig....

    Aus meiner Sicht macht es Sinn, den Boiler manuell so zu schalten, dass er in der Nacht aufheizt.

    Dann ausschalten und nur bei einem entsprechenden Bedarf (tagsüber) wieder einschalten.


    Laut seinen Angaben fasst der Boiler rund 300 L. und heizt auf 85 ° C. Das ist viel für den normalen Gebrauch im Haushalt.

    Insbesondere dann, wenn die Waschmaschine und der Geschirrspüler das Heisswasser noch selbst heizen.

  • D.B.Hartmann


    Wir haben in unserem 23 jährigem Einfamilienhaus, Festwohnsitz, einen 500 Liter Registerboiler (23 jährig). Das Wasser kann also sowohl über Elektrisch als auch Heizkessel (23 jährig) aufgeheizt werden. Temperatur 60 Grad. Den Boiler lasse ich regelmässig alle 3 Jahre entkalken. Die Wasserhärte in unserer Gemeinde ist sehr hoch. Wir haben keine Entkalkungsanlage im Haus einbauen lassen.


    Der Schalter für die elektr. Aufheizung des Boilers hat 3 Umschaltungen:

    "0" gleich Aus

    "Tag" gleich immer Ein

    "Nacht" gleich Aufheizung während Niedertarif (NT)


    Ausserhalb der Heizperiode schalte ich auf "Nacht". Während der Heizperiode auf "0", am Heizkessel Brauchwasser ein (der Grund, wieso während der Heizperiode der Boiler nicht via Elektrisch aufgewärmt werden kann, ist eine andere Geschichte... )


    Hast du auch alle diese Umschaltmöglichkeiten für die Auheizung des Boilers?


    Ich habe noch kurz einen Blick in unsere Stromrechnung vor 8 Jahren geworfen. Da war unser Verbrauch viel höher. Wir haben in der Zwischenzeit die meisten Geräte (ausser Backofen, Mikrowelle und Kühlschrank) und viele - aber noch lange nicht alle! - Leuchtmittel ersetzt. Eben, und ich nehme konsequent sämtliche möglichen Geräte komplett vom Strom, bevor ich schlafen gehe.


    Unser Stromverbrauch ist so kontinuierlich gesunken. Heutzutage brauchen wir satte 50 % weniger als vor 8 Jahren...


    Grüsse

    Tilia

  • Hallo Tilia


    Ja auch Kleinvieh macht Mist.

    Die Geräte und Leuchtmittel werden immer energieeffizienter. Trotzdem muss man sich gut überlegen, wann es sich lohnt etwas auszutauschen. Denn Du hast hier immer noch die sogenannte graue Energies,sprich jene Energie, die es braucht um ein Produkt herzustellen und zu transportieren. Bei einem normalen Küchengerät lohnt es sich so ab 12-15 Jahren.

    Und was noch besser ist als ein energieffizienteres Gerät zu kaufen ist, dieses gleich komplett auszuschalten.

    Das höherstellen der Kühlschranktemperatur spart ca. 6% pro °C, also den KS auf 8°C hoch und den Tiefkühler auf -14C etc. Dazu intelligent Lüften (Stosslüften) und nicht das Fenster lange gekippt lassen.

  • Peter_69


    Danke für den Hinweis auf die grauen Energien.


    Bei einigen Geräten ist dieser Anteil recht hoch. Wer ernst macht mit Energie sparen, sollte das bei seinen Kaufentscheiden durchaus berücksichtigen.


    Zwar kann durch verbessertes Recycling noch ein Teil der grauen Energie wieder zurückgewonnen werden. Doch dieser Anteil ist relativ klein. Respektive kann nur noch marginal weiter verbessert werden.


    Auch ein Danke für die Hinweise bezüglich den Temperaturen in den Kühlanlagen.


    Transmitter meinte zu dem Thema mal, dass es sinnvoll sein kann, mehr als ein Gerät zu verwenden. Aber das hänge stark mit dem individuellen und gewohnheitsmässigen Gebrauch zusammen.

    Und ausserdem spiele da die Bauform des Geräts noch eine Rolle.

    Er bevorzugt bei diesen Geräten die Bauform als Truhe gegenüber den Schränken.

    Der Grund dafür ist schnell erklärt.

    Öffnen sie einen Schrank, fliesst die kalte Luft aus dem Schrank sehr schnell nach unten aus. Und wird von oben her mit warmer Luft aufgefüllt.

    Bei einer Truhe passiert das nicht.

    Bei hohen Temperaturen macht das viel aus.

  • Peter_69


    Sie bringen es auf den Punkt! Auch die Entsorgung braucht Energie.


    Ich darf mit ein bisschen Stolz ;) sagen, dass ich exakt so gehandelt habe. Und diesen Weg so fortführen werde ;)


    Tilia