SUISA Rechnung Achtung abzocke

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  • Die SUISA aus Zürich verschickt an den KMU Rechnungen mit falschen Angaben. Nach Rücksprache und Mailverkehr bekamen wir trotzdem eine Mahnung. Der Direktor der SUISA Herr Debaldi hat uns vorgeschlagen die Autoradios auszubauen, damit entfalle die Gebühr. Der Rechtsdienst der SUISA hat uns dies schriftlich bestätigt. Das heisst wir sollen Geräte ausbauen, die uns im Verkehr nützlich sind und auch zum telefonieren gebraucht werden. Wenn wir die Ausbaubestätigung des Garagisten vorweisen wird die Rechnung ungültig. Wir gehen davon aus das die Firma SUISA den Bundesratsbericht vom 13. Januar 2021 kennen sollte. Das heisst Sie wollen wissentlich uns einen Schaden zufügen oder Geld einkassieren mit falschen Angaben. Wir raten deshalb die SUISA Rechnung genau anzuschauen und den Bericht vom Bundesrat zu lesen. Dies gilt auch für Büroräumlichkeiten usw. Nach meiner Meinung ist das schon Arglistig.

    handwerker

    Ich habe mich über die Unterstellungen gegenüber der SUISA in Ihrem Beitrag geägert und empfehle Ihnen in Zukunft vorsichtig zu sein und sich den Artikel 173 des Strafgesetzbuchs durchzulesen. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht wissen, was die Mitarbeiter der SUISA wissen und Sie nicht über das juristische Fachwissen verfügen um beurteilen zu können, was "falsche Angaben" sind und was arglistiges Verhalten ist und was nicht. Die SUISA zwingt sie nicht die Autoradios aus Firmenautos auszubauen und dadurch irgendeinen "Schaden" zu erleiden, denn Sie haben die Wahl stattdessen die von der SUISE von Ihnen geforderten Gebühren an die SUISA zu bezahlen oder diese nicht zu bezahlen und abzuwarten, ob die SUISA eine Klage gegen das Unternehmen einreicht, sodass ein Gericht darüber entscheidet ob die Gebühren geschuldet sind oder nicht. Die SUISA ist auch nicht gesetzlich verpflichtet Unternehmen den Inhalt von irgendwelchen Berichten des Bundesrats mitzuteilen, in welchen dieser nur eine Meinung äussert, obwohl die Gerichte im Streitfall für die Interpretation des Gesetzes zuständig sind.


    Es ist die Aufgabe der SUISA die Urheberechte haffenden und Verleger und Verlegerinnen zu vertreten. Wenn es keine Einigung zwischen der SUISA und einem Unternehmen ergibt, ob gemäss dem Gesetz Gebühren für eine Nutzung von Musik über Autoradios in Firmenautos geschuldet sind oder nicht, also wie das Gesetz interpretiert wird, ist nicht der Bundesrat, sondern das Gericht zuständig darüber zu entscheiden, wie das Gesetz betreffend der Gebührenpflicht interpretiert wird. Aus der Ziffer 2.3.4 des Berichts des Bundesrats auf Seite 10 ist ersichtlich, dass es anscheinend noch keine Urteile von Schweizer Gerichten und damit auch kein Urteil des Bundesgerichts gibt, in dem darüber entschieden wurde, wie das Gesetz bei einem mit dem Fall Ihres Unternehmens vergleichbaren Sachverhalt zu interpretieren ist. In der Ziffer 2.3.51 des Berichts des Bundesrats auf Seite 11 steht ausdrücklich "Ein abschliessender Entscheid hierüber müsste jedoch durch ein Gericht erfolgen". Da niemand weiss, wie das zuständige Schweizer Gericht entscheiden wird, erfüllt die SUISA nur ihre Aufgabe indem diese schaut, dass sie bei einem interpretierungsbedürftigen Gesetz probiert Gebühren für die Urheberrechte der Musikschaffenden und Verleger und Verlegerinnen zu erhalten. Es ist die Aufgabe der SUISA die Interessen von musiknutzenden Unternehmen zu vertreten keine Gebühren zahlen zu müssen, sondern die die Urheberechte haffenden und Verleger und Verlegerinnen zu vertreten also möglichst viele Gebühren zu erhalten.
    https://www.suisa.ch/de/Ueber-die-SUISA.html


    Schweizerisches Strafgesetzbuch (StGB):

    Fedlex

  • Hallo Sozialversicher, besten dank für Ihre Meinung. Ich kann Ihren Ärger nicht nachvollziehen. Es ist mein recht hier Fakten aufzuzeigen. Es wurde von mir auch immer erwähnt, das Urheberrecht ist sinnvoll. Nach meiner Meinung fehlt es hier aber an Menschenverstand und die SUISA hat schon viele Bürger verärgert, (siehe Bewertungen)


    Fakt ist:

    Die Angaben auf der Rechnung sind falsch. (SUISA Rechnung vorhanden)

    Es wird verlangt das wir die Autoradios ausbauen müssen, damit die Rechnung gelöscht wird. (Schreiben vorhanden)

    Zu meiner Meinung das es schon Arglist ist, stehe ich. (Ich lasse Ihnen auch Ihre Meinung)

    Die SUISA hat einen Rechtsdienst, mit dem ich auch Kontakt habe, also ist Wissen für das kassieren vorhanden.

    Die SUISA hat mir den Bericht nicht ausgehändigt, ich gehe jedoch davon aus, das sie diesen gelesen haben.



    Für mich ist es einfach unlogisch das die SUISA mehrfach kassiert.

    Die SUISA kassiert beim Gerätekauf

    Die SUISA kassiert bei den Tonträger

    Die SUISA kassiert beim Radiosender

    Die SUISA kassiert bei uns Privatpersonen über SERAFE

    Die SUISA kassiert bei uns Kleinunternehmer (natürlich auch bei Grossfirmen, Schulen, Haftanstalten u.s.w)

    Die SUISA kassiert auch noch im Inkasso und an vielen andern stellen.


    Die Leistung wird aber nicht einmal zu 1/3 erbracht. Wenn ich Radio höre ist der Grossteil nicht SUISA pflichtig.

    Daher habe ich mit der neuen Abgabe und die Forderung meine Autoradios auszubauen schon etwas mühe.

    (Zudem sind die SUISA Titel nicht gekennzeichnet, ich werde quasi genötigt diese zu hören :))

    Die SUISA hat einen Auftrag, dieser besteht jedoch nicht nur aus einkassieren. Der Bundesratsbericht sollte doch

    ein wenig beachtet werden.


    Lieber Sozialversicher, sie haben recht ich bin kein Rechtsanwalt, aber ich habe trotzdem eine Meinung.

    Zudem versuche ich hier Information und Unterlagen die nicht SUISA pflichtig sind zur Meinungsbildung weiterzugeben.

    Die SUISA gibt IHRE Ansicht und Meinung auch bekannt.

    Ich hoffe sie haben doch noch Spass am lesen und schreiben und werden dabei noch mehr Wissen bekommen.

    Dafür ist ja diese Plattform da. Herzlichste Grüsse

  • handwerker


    Ich muss mich leider dem Votum von Sozialversicher anschliessen. Habe mich zwar nicht geärgert, aber schon etwas gewundert.

    Jemandem eine arglistige Täuschung vorzuwerfen, ist ein starkes Stück. Und wenn man das tut, sollte man es beweisen können. Sonst kann man sich ganz schön die Finger daran verbrennen.


    Also ich empfehle ihnen da auch vorsichtig zu sein mit solchen Äusserungen.


    Finde es dennoch gut dass sie das Thema zur Sprache brachten.

  • Fakt ist: Das Urheberrecht und die Musik ist wichtig. Musikhören hat einen hohen Stellenwert und ich zahle da auch meinen Anteil. Nun kommen immer mehr Gebühren die ich als Handwerker eben nicht begreife und eben keinen Sinn ergeben. Da fühle ich mich belogen und betrogen.


    Diese Gebühren wachsen stetig wie Pilze aus dem Boden, und bei jeder Änderung heisst es man wird entlastet, aber es wird mehr belastet. Das selbe gilt für die Bürokratie. Da sehe ich einfach Arglist dahinter, dass ist meinen Meinung.

    Da meinen ich nicht nur die SUISA :)



    Hallo Zusammen, ich habe zum Thema einige Fragen gestellt.


    Wann ist Musikwiedergabe öffentlich ?

    Wann ist Musikwiedergabe Privat ?

    Darf ich den Mitarbeiter/innen während der Pause das Musikhören verbieten ?

    Darf ich den Mitarbeiter/innen das Musikhören während der Autofahrt verbieten ?

    Darf ich den Mitarbeiter/innen das Musikhören währen der Arbeit verbieten ?


    Ich habe da einige Antworten erhalten u.a. von der SUISA, vom Gewerbeverband, vom Bund und von Juristen.

    Die Antworten sind so unterschiedlich, zum schmunzeln. Da bin ich mit meinen Umfeld doch sehr glücklich.

    Bäumigi Grüsse