Rationierung

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  • Wenn der medizinische Fortschritt ungebremst weiter geht, die Leute immer älter werden und zugleich der Anteil der betagten Leute an der Bevölkerung weiterhin massiv zunimmt, ist es überhaupt nicht verwunderlich und auch nicht vermeidbar, dass die Kosten immer ansteigen.

    Ein weiterer Punkt ist jedoch auch, dass der Grundleistungskatalog ständig aufgebläht worden ist und es darin heutzutage von Leistungen wimmelt, die dort nicht hereingehören, weil sie gemessen am Aufwand wenig bringen, der Wirksamkeitsnachweis nicht erbracht ist, nur dem Kofort dienen und/oder ohne weiteres selber bezahlt werden können. Es ist nicht einzusehen, warum man jedem CH Bürger eine Versicherung aufzwingt, bei der restlos alles versichert ist - ob man es will oder nicht - mit entsprechend hohen Prämien.

    Bevor man bei lebensnotwendigen Therapien spart und zum Beispiel Alterslimiten einführt, sollte man den zweiten Punkt überdenken. 70% der im Grundkatalog enthaltenen Positionen könnten problemlos in eine freiwillige Zusatzversicherung überführt werden.

  • Die Reduktion des Grundleistungen in der Krankenversicherung wird oft gefordert, entspricht aber offensichtlich keineswegs der Volksmeinung!

    Im "Gesundheitsmonitor 2001" des GfS-Forschungsinstituts wurde die Frage gestellt: "Ganz generell gesprochen, sind Sie beim Leistungskatalog, der durch die Grundversicherung abgedeckt wird, für einen Ausbau, für das Belassen auf dem heutigen Stand oder für einen Abbau?"

    Die Antworten in dieser repräsentativen Meinungsumfrage:

    - Abbau 7%

    - Belassen 46%

    - Ausbau 34%

    - Weiss nicht/keine Antwort 13%.

    Diese Form der Rationierung hat also wohl keine Chance. Let's forget it!

  • die SUVA kann sehr gut haushalten. da sind klare Richtlinien vorhanden.

    Aber auch Präventionen in Firmen und diese Vorschriften sind happig.

    Warum also kann die Krankenkasse nicht auch eine solche Regelung einführen ?

    In den Schulen präventiv mithelfen ?

    Unsere Rückenschäden die uns soviel Kosten ? Diese Sitzerei !

    Belohnungssystem Einführen für Kursbesucher ( z.B.Diabetes/Hypertonie/Gicht/Arthrose/neuste Ernährungsforschung -

    Chefarzthonorare limitieren -

    Aerzte entlasten, die arbeiten ja viel zuviel -( darum auch die Kunstfehler).

    Genügend Personal in die Spitäler , damit die Patienten auch richtig betreut werden und Fragen stellen können. Viele patienten verstehen überhaupt nichts von dem Latein und den Zusammenhängen.

    Alterslimite ist nur bedingt geeignet. Gespräche über Lebensqualität und Eigenverantwortung sind sinnnvoller.

    Möglichkeit zur Exitbewegung offenlassen - Tod nicht tabuisieren.

    Wer will schon jahrelang vor sich hin siechen - abhängig sein von Leuten und noch unglaubliche Kosten verursachen. Niemand will das.

    Sterben muss auch ein Thema sein, so wie Gesundheit.Die Genforschung unterstützen- Zwecks Kosteneindämmung für die Zukunft.

    Aerzte müssen sich mehr als 10 Min Zeit nehmen, den Patienten in seiner Ganzheit zu erfassen. Wenn möglich auch Nöte, Einsamkeit und Lieblosigkeit im Leben der Patienten

    berücksichtigen und entsprechend handeln. Alte Menschen werden sehr oft nicht ernst genommen in Arztpraxen - abgeschoben, als lästig verunglimpft. Jeder wird einmal alt, denkt daran.

    Dem Jugendkult und Jugendwahn ein Ende setzen - entsprechende Plakate

    kritisieren.

    Die heutige Generation Leute ist ausgetrocknet auf dem Sektor Menschlichkeit. Da muss wohl der Hebel angesetzt werden. Nur Leistung und Arbeit und Aussehen kann ja nicht zur Gesundheit führen.

  • Heisst das, dass die Befragten auch mit einer entsprechenden Kostenfolge einverstanden sind?

    Wieder einmal eine typische Aussage, natürlich will jeder so viel als möglich und nur das Beste, erst recht wenn es ihn dann selbst betrifft, aber das alles bezahlen?

    Mit einem modularen System - obligatorische Grundversicherung mit nur lebensnotwendigen Leistungen und massgeschneiderte Zusatzversicherungen - könnte sich jeder seinen Wünschen und seinem Budget entsprechend versichern.

    Für die Grundversicherung könnte man dann eine Einheitskasse einführen - das Beispiel SUVA zeigt, dass das hervorragend funktioniert - die viel zu hohen Verwaltungskosten in diesem Bereich könnten so effizient gesenkt werden.

    Soll sich doch jeder einmal Gedanken dazu machen, warum im Unfallbereich, wo die Medizin genauso riesige Fortschritte macht und gemacht hat, gegenüber dem Krankenversicherungsbereich keine exzessive Kostenprogression besteht!

  • hallo Gast

    ich möchte noch etwas ganz entscheidendes anfügen.

    Krankenkassen z.B. zahlen einfach

    alles, ohne viel aufhebens. Sendet man der SUVA unprofessionelle Röntgenbilder werden die nicht bezahlt. Die Patienten müssen wissen, was die Laboranalysen kosten.

    Wieso ist das nicht angeschrieben im Wartezimmer ? was die Analysen bedeuten wissen die Götter. Auch wird nirgendwo eine Normalwerte-Liste abgegeben. Alles was die Patienten wissen ist vielleicht mal ihren Cholesterinwert - that's it.

    Ich finde das Rote Kreuz könnte mehr tun für die Bevölkerung als "nur" Blutspende-Dienst.

    Sie könnten auch die Grippeimpfungen durchführen - und mehr präventiv arbeiten. z.B. wenn Leute Blut spenden, im gleichen Arbeitsgang das Blut untersuchen. Es würden so sicher viel mehr Leute Blut spenden.

    Dann wissen viele nicht- was z.B. ein Chiropraktiker und ein Osteopath machen - und dass auch die Apotheker gerne weiterhelfen mit Tipps.

    Man könnte vieles verbessern.

    Spitex ist auch eine tolle Dienstleistung. Viele ältere Menschen und Invalide können betreut werden und müssen nicht in ein teures Pflegeheim. Doch irgendwie haben diese Frauen auch Stress- fast mit der Stoppuhr in der Hand müssen die Armen stressen - unglaublich solche Pingelei.

  • naja, wenn das bedeutet, dass die 80% auch nichts gegen höhere prämien einzuwenden haben, dann haben wir ja gar kein problem.

    wird die problematik etwa nur von den medien herbeigeredet?

    in deutschland werden noch viel höhere krankenversicherungsprämien bezahlt.

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