Wir haben kein Fettproblem, wir haben ein Energieproblem!

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  • Unser System krankt immer wieder an den gleichen Symptomen: wir tolerieren Unerwünschtes und bestrafen dafür z.T. Erwünschtes. Energie ist ein typisches Beispiel dafür.

    Die meisten (nicht alle!) Kinder und Erwachsene werden / sind übergewichtig, weil sie mehr Energie aufnehmen als sie verbrauchen. Warum auch nicht: unser Körper beurteilt energiereiche Nahrung als gut, unsere Industrie kann sie - für unsere Verhältnisse - auch extrem günstig anbieten. Kommt dazu, dass Frust und Co. mit einem Hamburger oder einer Tafel Schokolade gleich viel besser zu ertragen sind.

    Nur: so killen wir unsere Gesellschaft: gesundheitlich ebenso wie solidarisch!

    Ich mache mir keine Illusionen: alle Sprüche wie:

    - die Leute sollen doch endlich vernünftig werden

    - die Eltern sollen endlich ihre Pflicht wahrnehmen

    - die Gesellschaft muss verantwortungsvoller werden u.s.w.

    sind zwar gut gemeinte, letztlich aber nutzlose Flosskeln. Nur die wenigsten Menschen werden dadurch ihr Verhalten ändern.

    Anders ist es, wenn es (scheinbar) an den Geldbeutel geht:

    Ich stelle mir eine Energiesteuer vor, die für Energieträger aller Art gilt: Fett, Kohlenhydrate, Benzin, Heizöl, Uran und was da sonst noch an Energieträgern gehandelt wird. Das eingenommene Geld wird wieder rückverteilt, zum einen in Form eines Anreizes von gewünschtem Verhalten, zum anderen im Verzicht auf die Besteuerung von erwünschtem Verhalten.

    Das bedeutet: Benzin, Heizöl, Schokolade, Speise- und andere Öle werden z.T. massiv teurer. Ebenso stark zuckerhaltige Speisen und Getränke. Auch Kohlenhydrate verteuern die Waren.

    Gegenzug: mit dem eingenommenen Geld werden "gesunde" Artikel unterstützt. Gemüse, mageres Fleisch, kohlenhydratreiche Getreideprodukte - mehr oder weniger alles, was unter normalen Grundnahrungsmitteln läuft, kostet noch einen Bruchteil des heutigen Preises.

    Da bedeutend mehr eingenommen würde, als für die Quersubventionierung benötigt, könnte man im Gegenzug die Belastung der Arbeit reduzieren, sprich die Sozialabzüge reduzieren oder sogar das Geld als pro-Kopf-Gutschrift am zu steuernden Betrag abziehen. Es ist doch schizophren, den gewünschten Vorgang "Arbeiten" mit Steuern zu bestrafen!

    Resultate:

    - energiereiche Nahrungsmittel werden teurer

    - aufwändig raffinierte Nahrungsmittel (Industriefood) wird teurer

    - Grundnahrungsmittel / naturbelassene Nahrungsmittel werden billiger

    - Handarbeit wird billiger

    - Maschinenarbeit wird teurer

    - Vielfrasse werden mehr belastet

    - Radfahrer bewegen sich billiger fort als Autofahrer

    - 3-l-Autobesitzer fahren günstiger als Off-Road-Fahrer

    - es lohnt sich, Häuser zu isolieren

    u.s.w.

    In das selbe System könnten auch Alkohol, Nikotin und andere (z.Z. noch verbotene / unerwünschte Substanzen?) einbezogen werden.

    Der Einwand, dass das System zu aufwändig sei, lasse ich nicht gelten. Z.T. ist es schon realisiert, ausserdem könnten andere Stellen eingespart werden.

    So umstürzlerisch das Ganze klingt: je länger man es sich überlegt, umso logischer wird es. Die Vorteile gegenüber heute wären enorm!

    Natülich werden wir aber wieder zuwarten, bis das umliegende Ausland uns zu Anpassungen zwingt (vergl. Rauchverbote / Konsumentenschutz u.ä.). Warten wir's ab!

  • Ein zwar guter, aber die meisten Leute völlig überfordernder Ansatz.

    Ausserdem gibt es so viele Vorurteile zu Politikern, Steuern, Lobbies und Interessenverbänden, dass man so ein Paket in der Schweiz nie durchbringen wird.

    Der schweizer Durchschnitt zeichnet sich eben durch seine Durchschnittlichkeit aus!

  • <<Der schweizer Durchschnitt zeichnet sich eben durch seine Durchschnittlichkeit aus!>>

    Und das ist gut so. Das macht das Leben in unserem "Ländli" auch lebenswert.

    Zeitgenossen wie Dich, die sich überheblich vom Durchschnitt abheben, sind erfahrungsgemäss nicht einmal Durchschnitt und werden vom Durchschnitt nur mitleidig belächelt.

  • Oh, wenigstens gibt es mit Dir noch jemanden, der von Daniel Felders Beitrag nicht überfordert ist - glaubst Du zumindest. Das zeigt sich gerade daran, dass Du nicht einmal in der Lage bist, die erwähnten 'guten Ansätze' aufzunehmen und Dich stattdessen überheblich und selbstherrlich über die Durchschnittlichkeit des Schweizers und damit auch der Forumsleser mokierst.

    Du selbst bewegst Dich damit ganz klar unter dem schweizerischen Durchschnitt, sowohl in Bezug auf einen sachbezogenen Beitrag als auch auf Anstand. Überdurchschnittlich ist einzig Deine Einbildung und Überheblichkeit.

  • Mein lieber R. Hänni & Co

    Viele Ernährungs-Gurus zelebrieren sektiererisch und überheblich Stärke, um sich und andere von ihren Schwächen abzulenken.

    Perfekt ist erst derjenige, der nicht mehr perfekt zu sein braucht!

    Und im Gegensatz zu Dir & Co, bin ich zum Glück als Geniesser und das nicht nur kulinarisch, alles andere als perfekt.

    Die Schlüsselfrage lautet für jeden Geniesser <<Was tut mir gut?>> und nicht <<Was kann mir schaden?>> Ungesund ist höchstens, was man nicht geniesst. Denn bewusstes Schlemmen ist viel gesünder als Verzicht und ein schlechtes Gewissen. Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass Genuss sowohl die körperliche wie die seelische Gesundheit günstig beinflusst. Der Genuss etwa, der in einem guten Wein oder einem saftigen Stück Fleisch mit herrlichen Beilagen liegt, ist Teil meiner Lebenskultur.

    Die vermeintlich gesicherten Erkenntnisse von heute sind die Irrtümer von morgen!

    Abschliessend entschuldige ich mich bei allen, die ich mit meinem Posting etwas überfordert habe.

    MFG

  • Deiner Antwort entnehme ich, dass Du mit meinem Posting etwas überfordert bis und die Aussage nicht verstanden hast. Darum noch einmal ganz langsam: Ich zähle mich, wie unzählige andere auch, zum schweizerischen Durchschnitt. Bin ich deshalb überheblich und selbstherrlich und mokiere mich über die Forumleser?

    Mir sind nur Leute, die der selbstbewussten Ueberzeugung sind überdurchschnittlich zu sein und das auch noch lauthals verkünden, etwas suspekt.

  • Wieso schreibst Du m i r das, der ja Deine Meinung über den abgehobenen, überheblichen und überdurchschnittlichen R. Hänni teilt ....?! Wenn Du richtig hinsiehst, wirst Du feststellen, dass ich nicht Dir geantwortet habe. Das ist wohl der fortgeschrittenen Müdigkeit zu nachtschlafener Stunde zuzuschreiben ... .

  • Oh, dass sich in einem Beo-Forum jemand entschuldigt, hat absoluten Seltenheitswert und wäre in diesem Falle auch nicht nötig gewesen. Der Irrtum war ja offensichtlich. Meine Antwort habe ich übrigens nicht als 'Zurechtweisung' (wieso auch?) sondern ganz einfach als Richtigstellung verstanden.

    Einen schönen Tag noch!

  • "Wenn man einen Stein in ein Rudel Hunde wirft, dann jaulen nur diejenigen, die man getroffen hat".

    Wie wahr doch: Der Stein, den ich zwar nicht ins Rudel, sondern nur auf Dich geworfen habe, hat Dich nicht nur getroffen, sondern schmerzt Dich derart, das Du hinter jeden Deiner Sätze gleich noch ein Ausrufezeichen setzen musstest. Dein Jaulen tönt jämmerlich.

    Und wo bleibt eigentlich D e i n Beitrag zum Thema?

    Und um Dir zu Deinem ersten Posting auch noch mit einem Zitat zu antworten:

    >Alle, die sich für Ausnahme-Menschen halten, halten in der Regel so gut wie nichts von den andern.> (Ernst Ferstl)

  • Na also, es geht doch!

    Dein Beitrag ist eine - meiner Meinung über dem Durchschnitt liegende - gute Darlegung deiner Sicht der Dinge. Eine echte Bereicherung im Forum - und das meine ich nicht sarkastisch, sondern ernst!

    Vielleicht noch eine Präzisierung zu meiner Bemerkung "Überforderung": ich glaube nicht, dass der Durchschnittsschweizer mit dem Lesen oder dem Inhalt von D. Felders Vorschlag überfordert ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass die meisten damit überfordert sind, die daraus entstehenden Konsequenzen abzuschätzen. Und diese Ansicht, werte(r) Durchschnitt, schliesst meine Person keineswegs aus!

  • Beiträge wie den Deinigen analysiere ich gerne satzweise:

    (aufs Zitieren des Zitats verzichte ich Mal)

    "Der Stein, den ich zwar nicht ins Rudel, sondern nur auf Dich geworfen habe, hat Dich nicht nur getroffen, sondern schmerzt Dich derart, das Du hinter jeden Deiner Sätze gleich noch ein Ausrufezeichen setzen musstest."

    - Du hast zwar gezielt geworfen, aber einen richtigen Treffer würde ich besser gespürt haben

    - er schmerzte nicht, er amüsierte

    - Die Beobachtung zu den Ausrufezeichen stimmt, mein Beitrag bestand aus zwei Sätzen und so wurden es auch gleich zwei Ausrufezeichen *kichern meinerseits*

    "Dein Jaulen tönt jämmerlich."

    - Was du als jämmerliches Jaulen empfindest, war lediglich Spott

    "Und wo bleibt eigentlich D e i n Beitrag zum Thema?"

    - Lies dich ein bisschen durch's Forum, dann findest du meine Beiträge am einen oder anderen Ort

    ">Alle, die sich für Ausnahme-Menschen halten, halten in der Regel so gut wie nichts von den andern.> (Ernst Ferstl)"

    Dazu etwas ausführlicher:

    In der Schule, in meiner Lehre und in meinen Zusatzausbildungen habe ich immer versucht, mich über dem Durchschnitt zu plazieren. Das ich mir auch gelungen. Daraus folgt, dass ich tatsächlich über dem Durchschnitt stehe - so wie die andere Hälfte der Bevölkerung übrigens auch. Daraus abzuleiten, dass ich ein Ausnahme-Mensch sei, halte ich für Schmeichelei deinerseits!

    Weisst du, was das Schwierigste an diesem Beitrag war?

    Mich auf zwei Ausrufezeichen zu beschränken!

  • Liebe Forumsteilnehmer

    Lasst euch von den oben stehenden Kabbeleien nicht vom Thema ablenken und schreibt, was ihr von D.F.s Vorschlag haltet.

    P.S.: Lasst euch auch nicht von Plattitüden in der Form "der Durchschnitt zeichnet sich durch Durchschnittlichkeit aus" vom Thema abbringen, sondern behaltet das Wesentliche im Auge, denn: die Grundlage jedes Fundamentes ist seine Basis! ;)

  • 19.01.2005 / 23:03:35

    "Ich glaube nicht, dass der Durchschnittsschweizer mit dem Lesen oder dem Inhalt von D. Felders Vorschlag überfordert ist."

    "Und diese Ansicht, werte(r) Durchschnitt, schliesst meine Person keineswegs aus."

    Aha, jetzt versuchst den Lesern, auf die Du zuerst hinuntergesehen hast, in den Allerwertesten zu kriechen. Dies indem Du vorgibst, nun plötzlich nicht mehr über ihnen zu stehen ... .

    19.01.2005 / 23:35:09

    "Was Du als jämmerliches Jaulen empfindest, war lediglich Spott."

    "Daraus folgt, dass ich tatsächlich über dem Durchschnitt stehe ...".

    Gerade mal eine halbe Stunde hat's gedauert, bis Du wieder Dein w a h r e s Gesicht gezeigt hast - das des eingebildeten, über dem Durchschnitt stehenden Spötters.

    19.01.2005 / 23:43:57

    Aha, und jetzt es heisst plötzlich: "Lasst euch auch nicht von Platitüden in der Form 'der Durchschnitt zeichnet sich durch Durchschnittlichkeit aus' vom Thema abbringen...".

    Ja, aus wessen Feder stammt denn dieser Satz, der jetzt auf einmal zur Platitüde verkommen ist? - Vom überdurchschnittlichen, stets weitergebildeten R. Hänni. Ich sage so etwas sonst ja nicht, bei soviel Einbildung und Abgehobenheit muss es für einmal aber sein: Platitüde (= nichtssagende, geistlose Redensart) schreibt sich mit nur einem 't' und da stimmt Deine Einschätzung für einmal.

    "Die Grundlage jedes Fundamentes ist seine Basis" oder andersrum: Die Grundlage jeder Grundlage ist ihre Grundlage. Es ist an der Zeit, dass Du Deiner Weiterbildung wieder einmal einen Schub gibst.

    Eines muss ich Dir lassen: Als eingebildeter, widersprüchlicher Selbstdarsteller bist Du unübertrefflich.

  • Liebe(r) Aha

    Deine Situation erinnert mich an einen Witz:

    Eine Grüppchen Ameisen ist in Afrika unterwegs auf Futtersuche. Sie finden einen Löwen, der vom Fressen noch ein paar Krümel um's Maul hat. Die Ameisen klettern am Löwen hoch und versuchen, die Krümel zu lösen und mitzunehmen. Der Löwe spürt ein Kitzeln und schüttelt heftig den Kopf. Alle Ameisen - bis auf eine - fallen herunter. Die Ameisen rappeln sich wieder auf, sehen ihren Kollegen an der Mähne des Löwen hängen und rufen zu ihm hoch:"Würg ihn Hugo, ja, würg ihn!"

    Würg weiter, werte(r) Aha!

  • die idee "energiesteuer" fände ich ja alles in allem gut, aber!

    fair ist es auch nicht. ich zum beispiel bin dünn, esse aber wie ein scheunendrescher, damit ich mein gewicht halten kann. friere auch oft, also heize ich wohl auch mehr. esse ich nun aus spargründen weniger, werde ich krank, belaste somit wieder die gesundheitskosten.

    heize ich weniger, werde ich auch krank, muss zum arzt und belaste wiederrum das gesundheitswesen.

    weil ich ein "gfrörli" bin heize ich mehr und zahle auch jetzt schon mehr. weil meine schilddrüse zu optimal funktioniert, esss ich mehr und zahle ich jetzt schon mehr.

    bin dafür gesund in anführungsstrichen, belaste keine krankenkasse.

    die frage ist was kommt für mich unterm strich billiger oder teuerer.

    für mich kommts billiger, mehr pasta zu essen und mehr "dickmacher" wie erdnüsse, pommes.. zu essen und ein paar scheiter mehr auf den ofen zu legen, als das teuere rezeptpflichtige medikament, für, sprich gegen meine schilddrüse, welches mich alleine mit den nebenwirkungen schon lam legt, somit auch mein verdienst einschränkt.

    pauschal, kann man eine energiesteuer nicht machen.

    individuel gehts vielleicht.

    bei guter isolation beim haus, eine subvention vom bauamt, oder eine prämienreduktion bei krankenkassen wenn jemand sichlich etwas gegen sein übergewicht tut, wäre sinnvoller.

    man kann den menschen die verantwortung über ihre gesundheit, nicht mit steuern diktieren. mit motivation erreicht man meiner meinung nach mehr, als wie mit steuern und strafen.

  • Worum geht es eigentlich bei diesem Thema. Ihr gerät euch in die Haare und kein neutraler Beobachter versteht "warum".

    Bitte etwas "cooler" und verbraucht eure Engergie nicht in einer virtuellen Auseinandersetzung. Ihr könntet doch auch zur Abwechslung eure ehelichen Pflichten erfüllen. Zurück an den Anfang oder da capo.

    Gruss Onkel Bräsig

  • dabei ist alles so einfach, eifach ä wenili weniger ässä, das wo zviel isch, wo mer nid brucht an gäld, in-äs kässeli tuä, id feriä ga dermit oder spändä und scho brucht äs kai neui beschtürig mit äm ganzä apperat wo ja au geld wot für dä blödsinnig blödsinn "Fettstür". ich han schwer dä verdacht, dass eusi hirnis an schwund lidä, dass miär nid inovativi ideen me zwäng bringed, exgüsi, gell, aber i red halt, wiä mä dä schnabel gwachsä isch.

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