Billigkassen sind nur für Gesunde

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  • Bei den billigen Kassen sind nur die Gesunden, jungen Menschen wilkommen sobald man Krank wird und leistungen beziehen muss ist man abgeschrieben und es gibt Probleme.Ich war viele Jahre bei der Visana und habe dann zu einer billigen gewechselt,nach zwei Jahren bin ich zur Visana zurück und spare unter dem Strich denn ich habe auch den Ärger nicht mehr,wenn`s um die Abrechnungen und ums bezahlen geht.

  • Ich gehe sogar noch weiter. Vor jedem Kassenwechsel sollte man Auskünfte im Bekanntenkreis einholen. Neben der Prämie spielt nämlich auch die Kundenfreundlichkeit, Kompetenz und besonders wichtig, die telefonische Erreichbarkeit eine Rolle.

    Alle raten mir (Jahrgang 62) regelmässig, von der KPT in eine billigere Kasse zu wechseln. Von "billig" statt gutem Preis-/Leistungsverhältnis habe ich jedoch die Nase voll. Ich bezahle gerne etwas mehr, wenn ich dafür eine persönliche Beratung mit einer Person habe, die meine "Bobos" kennt, alls wenn ich mich jedes Mal über Xfaches Telefontastendrücken und lange Wartezeiten mit nervender Musik zu einer jedesmal neuen und inkompetenten Person durchkämpfen muss.

    Alle jene, die sich die Einheitskasse wünschen, sollten sich über die damit verbundenen Probleme dieser Art im Klaren sein. Eine solche Kasse, oder gar die von der SVP vorgeschlagene Grundversicherung, kann sowohl im Leistungskatalog als auch der Kundenfreundlichkeit nur rudimentär sein, falls sie wirklich die versprochenen substanziellen Einsparungen bringen soll.

    Da machen sich viele Illusionen!

    Meiner Meinung nach sind Entlastungen nur über die grundlegende Reorganisation des Gesundheitswesens möglich.

  • Es liegt im Zeitgeist – Billig ist angesagt – billig über alles. Dass Qualität und Leistung etwas kostet, vergessen wir gerne. Das dürfen wir auch getrost, so lange wir eben diese Leistung und Qualität nicht benötigen. Kurzzeitdenken kann hier in vieler Hinsicht fatale Folgen haben.

    Man kann es vergleichen mit dem täglichen Einkauf: wenn alles immer billiger werden muss, wie will man den die Angestellten vernünftig , oder den Plantagenarbeiter für seine Arbeit gerecht entlöhnen? Auch hier gilt das vorher Gesagte!

    Wenn man „hoch die Fahne“ alte, bewährte Strukturen auf Teufel komm raus umkrempeln muss entstehen solche Gebilde und Wirrwarrs wie KK-Prämien, Telefongebühren etc. Regulation und Eskalation pur! Mensch mach weiter so – ganz am Ende steht der Anfang – also:_ Laufschritt, Tempo, los........

    übrigens: die Entlastungen sind nur durch Umdenken möglich. Der Markt produziert, was der Käufer wünscht!

  • Trotzdem gäbe es ein Mittel, die Wucht der Krankenkassenprämien etwas zu dämpfen, nämlich deren Koppelung an das Haushaltseinkommen.

    Es hat auch lange gedauert, bis die eigentlich logische volle Freizügigkeit unter den Pensionskassen verwirklicht wurde.

  • Na Daniel an welches Haushalteinkommen möchtest Du es koppeln,an das jedes einzelnen viel vergnügen denn da gibt es bei den meisten nichts mehr zu koppeln da es gerade eben ausgeht und sehr viele ende monat froh sein müssen wenn sie all die anfallenden rechnungen bezahlt haben das da noch was übrig bleibt womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können also bitte nicht s mehr von Freizügikeit sagen den da Profitiert nur der Stat und der schmeist genug Geld zum Fenster aus,für sinnloses Zeug das nicht gebraucht wird NEAT z.b.

  • Hallo!

    Aus einem Grund wurde ja der Leistungskatalog vereinheitlicht - also von wegen Billigkassen nur für Gesunde.

    Ich habe es lieber, wenn die Kasse beim Administrativpersonal spart und ihre Abläufe strafft.

    Klar, ich bin eher jung und gewohnt, selbst für meine Ansprüche zu kämpfen. Und ich kann damit leben, wenn Leistungen halt erst nach 60 Tagen vergütet werden.

    Wer höhere Service-Ansprüche hat, soll auch mehr bezahlen, ist doch logisch.

    Ich denke, es ist halt auch eine Einstellungssache - wer auch mit Krankheiten die Kasse wechselt, mag vielleicht etwas Aufwand haben - aber für über 1000 gesparte Franken im Jahr (netto steuerfrei!!), soll man auch etwas in Kauf nehmen. Oder etwa nicht?

    Gruss Pascal

  • Pascal

    "aus irgend einem Grund wurden die Leistungskataloge vereinheitlicht"

    Frage, wer überprüft diese Vereinhaitlichung eigentlich?

    Grundversicherter

    Carpaltunnelsyndrom, wir operiert. Grundversicherter wird ambulant opreriert, Eintritt 09:00, Austritt gleicher Tag 17:00. Betreuung ambulant.

    Besser versicherterte Person: Eintritt 09:00, operiert, 5 Tage Verbleib im Spital, Austritt, Nachsorge ambulant.

    In diesem Vergleich liegt eine neue Beobachtung und ein Fehlentscheid der Krankenkasse und ein Spitalmissbrauch. Beide Versicherten haben das gleiche Leiden, die gleiche Heilungschance, den gleichen Heilungsweg. Es ist verantwortlich, dass die Operation ambulant gemacht wird und die Betreuung auch. Hier sollten die Kassen und Spitäler ansetzen. So gäbe es noch viele Beispiele.

    Warum kosten Allergieteste seit der neuen Abrechnungsregelung ein Vielfaches mehr, bei der gleichen Abrec hnung mit dem Hersteller?

    Nie sollte ein Land die eigenen Bürger ins Ausland zur ärztlichen Betreuung schicken. Diese Politiker haben kein Vertrauen mehr in die eigene Problemlösungsvisionen.

    Billig Kassen sind tatsächlich nur für Gesunde.

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