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  • Das ganze Dilemma mit den steigenden Prämien haben wir einmal mehr den endlos diskutierenden Politikern und Gremien zu verdanken. Eine Besserung wird wohl erst nach dem Kollaps des Systemes eintreten.

    Dabei gäbe es einige banale, aber wichtige Punkte um die Kosten nachhaltig in den Griff zu bekommen. Das Schliessen einiger der viel zu vielen Spitäler und Kliniken, die ja ihre Betten füllen müssen. Konzentration der spezialisierten Spitzenmedizin auf je eine oder max. zwei CH Kliniken z.Bsp. für Herzoperationen oder spezielle Transplantationen.

    Teure Infrastruktur wie NMR/MRI sollte nur in grösseren Kompetenzzentren vorhanden und dem effektiven Bedarf (und nicht umgekehrt) angepasst sein.

    Stichwort Notfall - viel zu viele Patienten gehen mit Bauchschmerzen in den Notfall. Das anwesende Personal sollte eigentlich Notfälle behandeln (schwere Verkehrsunfälle, Kollapse etc.) und muss sich um Banalitäten kümmern, die ein Apotheker ebenfalls erledigen könnte. Das Einrichten einer ambulanten 24h-Klinik am Bahnhof wäre hier viel angebrachter. Desweiteren haben sehr viele ausländische Mitbürger keinen Hausarzt sondern gehen halt einfach in den Notfall (wie in ihrem Heimatland).

    Wir bereits in Pilotversuchen ausprobiert sollten die Ärzte Gesundheitsmanager werden und eine gewisse Anzahl "Kunden" zugeordnet bekommen. Mit diesen müssten sie in regelmässigen Kontakt sein und mindestens einmal im Jahr zu einem Gespräch treffen. In einem Gesundheitsgespräch könnten bereits viele Punkte besprochen werden und die Gefahr unerwartet, schwer krank zu werden würde sinken. Je gesünder die Kunden des Arztes desto erfolgreicher wäre er.

    Auch klar ist dass ärztliche Behandlungen aufgrund Drogen- und Alkoholmissbrauch nicht mehr von der Kasse übernommen werden dürften.

    Die Ansätze sind eigentlich klar, klar ist aber auch dass man hier vielen Interessenvertretern und Lobbyisten gerade im Parlament und der Regierung auf die Füsse tritt. Und gerade aus diesem Grund wird sich hier auch nicht viel ändern.