Scheidungsstrafe für Männer

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  • Ja aber dafür darf der Mann die zu bezahlenden Alimente von den Steuern abziehen was weniger Einkommen bedeutet und die Frau muss es versteuern, was wieder mehr Einkommen und deshalb auch mehr Steuern bedeutet.

  • @Hubert

    Ich finde das weder ärgerlich noch teuer. Geschiedene Männer müssen so oder so keine oder nur wenig Steuern bezahlen, weil vielen von diesen nur das Existenzminimum auf ihren Konten belassen wird. ;)

    Die Leidtragenden sind geschiedene Frauen, -die, so wie PC ein Posting weiter oben schreibt- Steuern bezahlen müssen. ;)

    @alle

    Steuerlich bestraft werden nicht geschiedene oder in Konkubinat lebende Partner sondern verheiratete.

    Um die Heiratsstrafe abzuschaffen, will der Bundesrat ein neues Steuersystem einführen. Er hat im Oktober 2011 das Eidg. Finanzdepartement (EFD) beauftragt, bis im Sommer 2012 eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten. Danach sollen Ehepaare separat besteuert werden können.

    Ich persönlich finde das einen guten Vorstoss, aber leider wird die Umsetzung so lange dauern, bis in der Zwischenzeit die meisten Ehepaare wieder geschieden sind. ;)

    Batro

  • gangeli

    >Als ewiger Dauersingle bezahle ich auch hohe Steuern!
    Das Ausrufzeichen hättest du weglassen können. Nicht nur Singles und Geschiedene sondern auch Witwer und Witwen werden wie Dauersingle besteuert. Wer ein hohes Einkommen hat, bezahlt dementsprechend auch hohe Steuern und das unabhängig vom Zivilstand. Und wer keine Kinder hat, oder wenn die Kinder ihr Studium oder ihre Lehre abgeschlossen haben, darf zu Recht keine Kinderabzüge auf der Steuerklärung von seinem Einkommen in Abzug bringen.

    >Und zum heiraten wird ja keiner gezwungen!?
    Das Ausrufzeichen hättest du auch hier weglassen können. Das Fragezeichen will ich dir aber gerne beantworten: Wenn sich Eltern Kinder wünschen ist man aus finanziellen Gründen –entgegen deiner Meinung- wenn nicht direkt so halt doch indirekt gezwungen zu heiraten.

    Mit Kindern unter 12 Jahren sollten nicht beide Eltern einem Vollzeitjob nachgehen. Wenn z.B. der Mann 100% im Job arbeitet und die Frau zu Hause die Kinder erzieht und den Haushalt macht, bekommt sie bei einem evtl. Todesfall von ihrem Mann, unabhängig ob durch Krankheit oder Unfall, aus dessen Pensionskasse zusätzlich zur AHV-Witwenrente, eine Witwen- PK-Rente. Selbstverständlich wäre das auch umgekehrt der Fall, wenn die Frau arbeitet und der Mann den Haushalt macht und die Kinder erzieht. Das gibt den eigenen Kindern wenigstens die Sicherheit, dass es ihnen in einem solchen Fall, der niemand ausschliessen kann, wenigstens finanziell nicht schlechter geht als vorher.

    Batro

  • So lang Die Kinder minderjährig sind, find ich das die Steuergerechtigkeit noch stimmt, für beide Partei. (Er/Sie, Alimente Abzug, dafür Single Tarif. Sie/Er Alimente Einnahme, dafür verheiratete Tarif.)

    Die ungerechtigkeit fangt erst an, wenn die Kinder volljährig sind. (Er/Sie, darf die Kinderalimente nichtmehr abziehen. Sie/Er muss die Kinderalimente nichtmehr angeben.)

    Das führt dazu, das Das Elternteil wo Alimente zahlt benachteiligt wird.

    Beispiel bei mir für 2008

    Bezahlte Kinderalimente + Kinderzulage: 26000.-

    Steuerabzüge. 2 halbe Kinderabzüge: 2x3500.-

    Sie

    Einkommen Kinderalimente: 0.-

    Steuerabzüge: 2 halbe Kinderabzüge: 2x3500.-

    Ob das gerecht ist???????

    Da bin ich mit Hubert einverstanden.

    pfoesou

  • Eigendlich kann man wenn die Kinder volljährig sind keine Abzüge mehr machen, Eben weil man die Alimente nicht mehr abziehen darf oder versteuern muss.

    Und ganz wichtig. Ist das Kind volljährig wechselt der Tarif auf Single, somit muss dort mehr bezahlt werden.