übergriffe in der Familie

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  • Liebe Leser

    Ich habe inzwischen viele eurer Geschichten und Diskussionen gelesen. Meine Geschichte geht auch in diese Richtung obwohl ich weder Opfer noch Täter bin.

    Als ich meinen Ex Mann kennengelernt habe, lief bereits ein Strafverfahren gegen Ihn, wegen Sexuellen übergriffen an seinen Stieftöchter aus erster Ehe. Die mädchen waren damals (beim übergriff 5 und 7Jahre alt).

    Weil ich damals noch sehr jung und gutgläubig war glaubte ich an seine Unschuld, und habe es partout nicht verstanden, das er zu 2 1/2 Zuchthaus verurteilt wurde.

    Zwei Monate vor seinem Strafantritt haben wir zivil geheiratet.

    Seine wutausbrüche versuchte ich immer mit dem Druck zu entschuldigen, unter dem wir standen.

    Mein Vater machte es noch möglich durch viele Telephonate das mein ex in einen offenen Strafvollzug kam. Dort gab es monatliche Freigänge usw.

    Bei seinem ersten Freigang schlug er mich obwohl ich damals schon schwanger war.

    Ich gab trotzallem diese Ehe nicht auf, was ich heute sehr bedauere.

    Ich denke mir war die Gefahr die von ihm Ausging nicht bewusst.

    Als er aus dem Strafvollzug entlassen wurde, fingen die Gewaltausbrüche wieder an. Meine Tochter war damals 13 Monate alt und ich war wieder schwanger.

    Da ich meine Tochter im ersten Jahr alleine aufzog kannte ich sie sehr gut und war stolz wie gut sie sich schon verständigen konnte.

    Nach dem ersten halben jahr als mein ex wieder zu hause war, hörte meine Tochter zu sprechen auf, schlief keine Nacht mehr durch und schlug nachts, wenn sie schlief, mit dem Kopf gegen die wand.

    Damals dachte ich noch das sei wegen der neuen Situation und sie müsse sich erst an alles gewöhnen.

    und sie sei sicher eingeschüchtert weil wir so viel stritten.

    Doch es wurde immer schlimmer und meine Tochter tauchte ab in eine andere welt.

    Als mein Sohn 7 monate alt war verliess ich ihn und ging in ein Frauenhaus, wo ich ein Jahr lang mit den Kindern lebte.

    Heute sind meine Kinder 5 und 7 Jahre alt, und führen ein glückliches und behütetes Leben. Bis auf einmal im Monat, in dem mein Ex die Kinder zu sich auf besuch nehmen darf.

    Anfangs dieses Jahres, nach einem Besuchstag, wollte meine Tochter mir einen Zungenkuss geben.

    Ich weiss nicht ob jemand nachvollziehen kann wie erschüttert ich in dieser situation war.

    Ich habe natürlich die Behörden informiert, nur um sicherzugehen. Ich denke es ist sache der Behörden mit meinem Ex das ganze zu klären, und allenfalls eine Anzeige zu formulieren.

    Obwohl ich eine begründete Wut habe auf meinen Ex, bin ich nicht der Meinung das man solche Menschen einfach wegsperren sollte, oder mit längeren Strafvollzug drohen sollte.

    Auch eine veröffentlichung der Täter sollte man unterlassen, wir sind schliesslich keine Stasi, und die Inquisitation ist auch vorbei.

    Viele unschuldige Männer würden darunter leiden.

    Eine pauschale Lösung ist nicht realisierbar.

    Aufklärung des Volkes kann nur helfen wenn es nicht in Hysterie ausartet.

    Denn die leidtragenden sind immer noch die Kinder.

    es Mami

  • Liebe Utka

    Leider ist es wahr. Ich habe sämtliche Fakten vor mir, was die Scheidung und die Verurteilung betrifft.

    Natürlich musste ich abkürzen, aber Sie können gerne Fragen wenn Sie etwas nicht verstehen oder ich nicht genug ausgeführt habe.

    Besten Dank

    es Mami

  • Irgendwie habe ich hier ein komische Gefühl mit diesem Beitrag. Aber was soll's...

    Hast Du eigentlich mal mit Deiner Tochter darüber gesprochen? Sie ist schliesslich 7 Jahre alt und nicht mehr so ganz klein. Sie hätte sicher sagen können, woher sie die Idee mit dem Zungenkuss hat.

    UTKA

  • Hoi Utka

    schau mal im Tread "nun reichts" nach. dort schreibt plötzlich jemand unter dem Namen monalisa, jedoch ist diese Person unregistiert und schein nur den Namen zu brauchen. Auch der Text scheint mir unlogisch.

    Sorry, ich habe ansonsten keine Erfahrungen mit Foren da bin ich ein Greenhorn und nur durch unseren Fall reingeraten. Bin zwar PC-Profi und Webdesigner aber was soll ich davon denken?

    Gruss

    Nobert Sommer

  • Liebe Utka

    Nun bin ich es die hier nichts mehr versteht.

    Eigentlich dachte ich dies sei ein Forum in dem es um solche Themen geht, und man hier seine Geschichte schreiben kann ohne gleich wahrheitsdiskussionen auszulösen.

    Ich muss zugeben dies entäuscht mich.

    Um auf Ihre Frage zu antworten, ja ich habe mit meiner Tochter mehrmals darüber gesprochen und immer wieder mit dem gleichen Ergebniss. Laut unserer Gespräche hat ihr papi das mit ihr gemacht.

    Ansonsten hätte ich wohl kaum die Behörden eingeschaltet.

  • Norbert Sommer

    Hallo Herr Sommer

    es ist niemand unter falschem Namen aufgetaucht. Niemand hat meinen namen monalisa geklaut.

    Mein Beitrag, den Sie finden er passe nicht hier her zum laufenden Thema, gehört in die Prävention. Und als Vater, dachte ich mir, könnte es sein, dass Sie Interessen haben an diesem Präventionsbeitrag, abgschrieben aus der Migros Zeitung die jetzt aktuell ist.

    Wenn ich monalisa sie schockiert habe, tut dies mir leid.

    Unregelmässig kommt zu einem Beitrag, "nicht registriert" . Was das zu bedeuten hat, kann nur der Beobachter selbst beantworten, sicher nichts Schlimmes.

  • @es Mami

    da sind Sie nicht allein. Utkas Äusserungen sind schlicht daneben.

    Was Ihr Mann tut ist schlichtweg auch daneben. Ich würde meine Tochter nicht mehr überlassen, auch nicht den Sohn, auch wenn er der Vater ist.

    Sind Sie für Ihre Kinder und nur für Sie und schützen Sie bitte Ihre Kinder voll und ganz vor Ihrem Mann.

    Im Frauenhaus bekommen Sie jede Hilfe, auch juristische. Jetzt gehen die Kinder vor.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und wünsche, dass Sie sich sehr gut abgrenzen können.

    Ihr Mann, so finde ich, ist wirklich krank,sehr krank.

    Mached Sie's guät

    monalisa

  • monalisa

    Da habe ich mich wohl irritieren lassen. Als ich den Eintrag sah mit unregistriert dachte ich wirklich das jemand mit Deinem Namen einsteigt, daher meine Abwehreaktion.

    Wie gesagt, bin absolutes Greenhorn in Sachen Forum, aber das sah für mich komisch aus.

    Gruss

    Norbert Sommer

  • @utka , das kann ich mir bei deiner Konstellation gut vorstellen, dass du das Posting von Mami als nicht real empfindest. Das ist ja gerade das Problem!

    Nur eben die Realität ist hässlicher und das weisst du @utka ganz genau!

  • "unregistriert" bedeutet in der Regel, dass sie womöglich länger an ihrem Beitrag geschrieben haben und das Timeout des Registrations-Servers sie anmeldetechnisch entlassen hat (Logout). Trotzdem aber können sie den Beitrag noch absenden, und dann erscheint er eben als "unregistriert"

  • Liebe Monalisa

    Vielen Dank für Ihre aufmunternden Worte.

    Irgendwie kann ich es auch nachvollziehen das jemand meine Geschichte als nicht real bezeichnet.

    Denn manchmal geht es mir genauso.

    Ich kämpfe seit jahren für die Rechte meiner Kinder.

    Doch ich bekomme immer wieder zu hören das die Kinder ihrem Vater nicht entzogen werden dürfen.

    Die Kinder hätten ein Recht auf die Besuche beim Vater.

    Mir wurde auch schon von den ämtern gedroht, wenn ich die Kinder nicht herausgebe zu den Besuchen, würde man die Polizei bestellen.

    Das verstehen die ämter unter Kinderschutz.

    Am 9. Mai 2001 habe ich meinen Ex-Mann verlassen und zog in ein Frauenhaus. Dort lebte ich bis zum 16. Mai 2002. Danach wohnte ich noch eine Zeit bei meinen Grosseltern bis ich die Wohnung bezog in der wir Heute noch leben. Seit November 2004 bin ich geschieden.

    Meine Tochter braucht seit längerer Zeit verschiedene Therapien die die Sprachentwicklung unterstützen. In 2 Wochen kommt sie in die erste Klasse. Trotz der guten Entwicklung braucht meine Tochter noch viele Auffangphasen, denn heute noch hat sie verschiedenste Aussetzer.

    Laut Psychologen hat sie diese Aussetzer wegen eines Missbrauchs. Das ganze gilt allerdings als nicht beweissbar.

    Das einzige was ich tun kann und auch tue, ist meinen Kinder die Intimsphäre zu erklären und ihnen lernen NEIN zu sagen. Und ich bin immer für sie da.

    Vielleicht gibt es bessere wege, und ich bin für Anregungen in diese richtung immer offen.

    Eine einstellung des Besuchsrecht ist nur zulässig wenn etwas feststellbares passiert ist.

    Ich danke Euch fürs lesen und für Konstruktive Beiträge.

    es Mami

  • @es mami

    Konzentrations- , Aufnahme- Entwicklungsschwächen, Apathie, Verstummen, zeigen sich immer wieder bei Kindern, die missbraucht werden.

    Vielleicht sollten Sie sich im Kindrspital Zürich erkundigen, wie, wo, bei wem Sie echte Hilfe erhalten könnten. Im Kinderspital Zürich ist eine eigens erstellte Betreuungsgruppe, die schon kompetend erkennen kann, ob Ihre Kinder vor weiteren Kontakten mit dem Vater echt geschont werden müssen. Kinder sprechen ohne zu sprechen. Geschulte Beobachter kennen sich damit aus.

    Sie könnten ja selbst einmal einen Termin allein abmachen, ohne die Kinder. Diese Leute verfügen auch über kompetente Adressen und über juristische Kontakte.

    Ich möchte Sie auffordern, unermüdlich zu kämpfen. Sie haben Ihre Kinder geboren, also haben Sie auch ein Recht für Ihre Kinder zu kämpfen, für Ihre Kinder neue Möglichkeiten der Ruhe und Erholung zu erkämpfen, wenn es sein muss. Und wenn Sie ganz fest und kontinuierlich fest glauben, dass Sie an die richtigen Leute stossen, wird dies geschehen. Unsere Gedankenhaltung macht sehr viel aus.

    Vielleicht gibt es so etwas wie verschiedene Selbsthilfegruppen im Frauenhausverband, wo kompetente Frauen weiterhelfen. Bei der Gruppe Opferhilfe könnte auch eine wichtige Anlaufstelle sein, um Fragen zu beantworten.

    Ich wünsche Ihnen ganz viel Mut, dass Sie es schaffen!

    Sollte ich auf Adressen stossen, melde ich mich. Doch bitte fangen Sie selbst an genannte Anlaufstellen aufzusuchen.

    Herzliche Grüsse

    monalisa