Beiträge von Duplicate Andy  Capp

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    Vor einiger Zeit hat mir das Unispital Zürich eine REHA verordnet und da ich weiss, dass Kuren und REHA-Aufenthalte vorgängig von der KK bewilligt werden müssen, habe ich das Verordnungsformular sofort der ATUPRI eingereicht. Aber ohalätz, die Antwort kam sofort und zwar wurde die REHA abgelehnt, weil irgendein Formular fehlte.


    Ich finde das eine Riesenschweinerei, ein Aufenthalt (vier Tage) im Schlaflabor, Kosten CHF 23'000.- wird anstandslos von der KK übernommen, eine wesentlich günstigere REHA nicht, obwohl in den AGB der ATUPRI festgehalten ist, an die Kosten einer Kur ein Beitrag bezahlt wird.


    Ich bin schon seit 1973 Mitglied bei der ATUPRI, der ehemaligen Betriebskrankenkasse der Schweizerischen Bundesbahnen, habe schon zehntausende Franke an Prämien bezahlt und habe mittlerweile keinerlei Hemmungen mehr, Leistungen, von denen ich weiss, dass sie übernommen werden, über die KK abzurechnen.


    Kürzlich habe ich die Rechnung für ein Haarshampoo eingereicht, und diese wurde anstandslos bezahlt.


    Ich bin auch gegen dauernd steigende Krankenkassenprämien, aber was zu viel ist, ist zuviel. Man kann Patienten auch künstlich krank halten, siehe die kürzlich in der Presse herumgebotenen Meldungen über die Frau, welcher die Kosten für eine Geburt nicht bezahlt wurde, oder dem Mann, welchem die Medikamente gegen seine HIV-Infektion verweigert wurden. Der Mann ist einige Zeit später verstorben.


    Andy

    Leider gehöre ich auch zu denen, welche unter Schlafapnoe leiden. Ich habe diesen Winter vier Nächte im Schlaflabor des Unispitals Zürich verbracht, wo man unter konstanter Videoüberwachung herausgefunden hat, dass ich 27 nächtliche Atemaussetzer hatte


    Ich habe dann zuerst vom USZ und später von der Lungenliga, Filiale Uster eine Luftpumpe mit Gesichtsmaske zur Verfügung gestellt bekommen, welche mit einem leichten Überdruck dafür sorgt, dass sich die Muskulatur im Schlund während der Schlafes nicht absenkt und damit die Atmung blockiert. (CPAP-Gerät)


    Jetzt kommt aber die Rechnung für die Krankenkasse: Zum Glück ist sowohl das Schlaflabor wie das CPAP-Gerät eine kassenpflichtige Leistung. Als die Rechnung für die vier Tage bzw. Nächte im Schlaflabor eingetrudelt ist, hat mich fast der Schlag getroffen. Der Spass kostete sagenhafte CHF 23'000.-, wovon der kantonale Steuerzahler 55% übernehmen darf und der Rest die Krankenkasse. Das CPAP-Gerät kostet zur Miete pro Jahr CHF 555.- und zusätzlich pro Tag noch rund CHF 3.-, die genauen Beträge habe ich nicht mehr präsent.


    Da wundert einen nicht mehr, dass in der Schweiz die Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien schwindelerregende Höhen erreichen. Gerade letzten Freitag, 20 April hat das Schweizer Fernsehen das Thema KK-Prämien in der Sendung "Arena" in epischer Breite ausgewalzt.


    Die Gesundheitskosten werden natürlich auf den Prämienzahler bzw. den Steuerzahler überwälzt.


    Es wundert einen daher keineswegs, wenn ein Politiker eine Erhöhung der Franchise bei den KK von CHF 300.- auf CHF 10'000.- fordert.


    Die Frage ist nun, kann der Prämienzahler diesen meiner bescheidenen Meinung nach horrenden Betrag auch aufbringen oder bleibt dies beim Amt für Ergänzungsleistungen oder beim Sozialamt der Gemeinden hängen, womit der Ball wieder beim Steuerzahler landet. So gesehen ein Nullsummenspiel.


    Andy

    Grüezi @ Unbuntu,


    also der Zoll ist berechtigt, Kontrollen an Gepäck und Auto auf Schmuggelware und / oder Drogen durchzuführen.


    Eine Anzeige gegen den Zoll erachte ich als aussichtsloses Unterfangen. Hat ihnen der Zollbeamte denn etwas weggenommen?


    Die Zollgesetzgebung und die Merkblätter, was im kleinen Grenzverkehr zoll- und mehrwersteuerfrei eingeführt werden darf, können Sie im Internet herunterladen. Doktor Google hilft auch da.


    Etwas von Hand gekritzeltes... Dabei dürfte es sich um eine Abgabenquittung handeln und Sie müssen nicht befürchten, nochmals eine Rechnung zu erhalten.


    Und noch etwas: Schweizerische Zöllner sind nicht korrupt, wie von ihnen vermutet.


    Gruss


    Andy


    p.s. Ihre Rechtschreibung ist noch stark verbesserungsfähig...

    Guten Tag Marcel,


    bei der Postfinance gibt es ab CHF 25'000 das sogenannte Postkonto "plus".


    Dann zahlt man keine Kontoführungsgebühr mehr. (CHF 60.-)


    Ich persönlich bin auch Kunde bei e-Trading der Postfinance und habe Aktien im Depot. Ich zahle bei Kauf und Verkauf Komission, eidg. Stempelgebühr und Börsengebühr.


    Depotgebühr fällt keine an.


    Auf den Dividenden der Aktien wird die Verrechnungssteuer von 35% abgezogen es sei denn, es handle sich um steuerfreien Kapitalgewinn.


    Bei der Anlage im Ausland gilt es zu beachten, "automatischer Steuerdatenaustausch", d.h. Schwarzgeld wird neuerdings an die schweizerischen Steuerbehörden gemeldet. Sie müssen dann selber wissen, ob Sie die Anlage in Deutschland auf der Steuererklärung deklarieren wollen.


    Gruss


    Andy

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    Gestern musste ich mich einer Untersuchung im MRI-Zentrum unterziehen.


    Ich bin Rollstuhlfahrer und benutze einen Handrollstuhl mit vorgespanntem Swiss-Trac (batteriebetriebenes Rollstuhl-Zuggerät)


    So weit so gut.


    Anlässlich meines Besuches am USZ habe ich feststellen müssen, dass die Kundenlifte an der Frauenklinikstrasse alle zu klein sind für mobilitätsbehinderte Personen, welche mit Rollstuhl und Swiss-Trac unterwegs sind, d.h. die Liftkabinen sind zu kurz gebaut, was meiner Ansicht nach klar gegen das Behindertengleichstellungsgesetz, welches einen hindernisfreien Zugang zu allen öffentlichen Institutionen fordert verstösst und eigentlich einklagbar wäre.


    Da ich mit meinem Gefährt nicht in den Lift gekommen bin, wollte ich den im selben Flur gelegenen Bettenlift benutzen. Trotz mehrfachen Drückens der Anforderungstaste liess sich keine der drei Liftkabinen dazu bewegen, die Etage A anzufahren.


    Genau für solche Fälle habe ich am Schlüsselbund einen KABA 5000 sowie einen KABA 5000Z – Schlüssel, mit dessen Hilfe praktisch alle Lifte in der Schweiz über den Feuerwehrschalter ins Parterre geholt werden können ausser ausgerechnet im Unispital Zürich, welcher offensichtlich ein Schliesssystem hat, wo weder der 5000 noch der 5000Z passt. Warum das USZ ein derart exotisches Schliesssystem hat, weiss wahrscheinlich nur die Betriebsfeuerwehr des USZ.


    Eine von meiner Frau herbeigerufene Person im weissen Kittel, welche es nicht für nötig befunden hat, sich mit Namen und Funktion vorzustellen, was ich persönlich als Diskriminierung von mobilitätsbehinderten Patienten im Rollstuhl empfinde, hat meiner Frau dann erklärt, ich solle ganz nahe an die Wand zwischen den Lifttüren heranfahren mit dem Rollstuhl.


    Offensichtlich hat es dort unter der Abdeckung eine elektrische Induktionsschlaufe, welche den Lift aktiviert. Dies ist aber nirgendwo angeschrieben und der Otto Normalpatient hat keine Ahnung von dem Vorhandensein einer solchen Einrichtung. Hoffentlich weiss wenigstens die Berufsfeuerwehr Zürich darüber Bescheid, wenn schon der KABA 5000Z, der sonst in Zürich sehr verbreitet ist, nicht passt um den Lift zu aktivieren.


    Jedenfalls bin ich dann, nachdem ich den Trick mit der Induktionsschlaufe zur Kenntnis genommen hatte, ohne weitere Probleme mit dem Bettenlift, dessen Kabine gross genug war für meinen Swiss-Trac in die Etage C und nach der Untersuchung auch wieder hinunter ins A gelangt.


    Ich wäre der Spitaldirektion sehr zu Dank verbunden, wenn die Regelung mit der Induktionsschlaufe für die Kunden im Rollstuhl mit Swiss-Trac an den Haltestellen der Bettenlifte angeschrieben werden könnte oder wenn wenigstens ein Hinweis auf das Vorhandensein einer Induktionsschlaufe in das Aufgebotsformular zu den Untersuchungen integriert werden könnte. Schliesslich habe ich im Laufe der letzten Monate schon mehrere zehntausend Franken zu Lasten des kantonalen Steuerzahlers und der Krankenkasse im USZ abgeladen.


    Ferner habe ich noch eine allgemeine Bitte bzw. Anregung:


    Alle Behindertenparkplätze am USZ sind auf 15 Minuten begrenzt, was für Patienten im Rollstuhl eine Zumutung ist, denn diese Zeit reicht keinesfalls für eine Untersuchung sondern höchstens zum Ein- und Austeigen sowie den Rollstuhl- und Swiss-Trac-verlad, was wiederum den Beizug einer Hilfsperson bedingt, um das Auto anschliessend auf einen zeitlich unbegrenzten Behindertenparkplatz umzuparkieren.


    Sämtliche öffentlichen Behindertenparkplätze in der ganzen Stadt Zürich sind zeitlich unbeschränkt benützbar, sofern der Fahrzeuglenker im Besitz der entsprechenden Bewilligungskarte vom Strassenverkehrsamt ist.


    Aus diesem Grund bin ich gezwungen, den zeitlich unbeschränkten gratis-Behindertenparkplatz bei der ETH an der Leonhardstrasse zu benutzen und mit dem Swiss-Trac die 500m Steigung an der Leonhardstrasse und der Schmelzbergstrasse bis zur Frauenklinikstrasse hochzufahren weil die Steigung mit dem Handrollstuhl allein nicht zu bewältigen ist.


    Es sollte doch auf dem riesigen Gelände des USZ möglich sein, einige unbeschränkte Behindertenparkplätze zu markieren. Für zwei Helikopterlandeplätze hat ja der Platz offensichtlich auch gereicht.


    Zum Vergleich: Im Einkaufszentrum „Glatt“ in Wallisellen hat es über ein Dutzend zeitlich unbeschränkte Behindertenparkplätze, wobei sich sofort die Frage stellt, wer denn jetzt Priorität hat, ein Unispital mit öffentlichem Leistungsauftrag oder ein Konsumtempel bzw. Einkaufszentrum…


    Ich hoffe, dass sich die Spitaldirektion vom USZ zu einer Antwort auf meine Beschwerde durchringen kann.


    Genehmigen Sie, sehr geehrte Damen und Herren,


    den Ausdruck meiner


    vorzüglichen Hochachtung

    Die IV ist bekannt dafür, dass sie zuerst einmal Gesuche ablehnt. Mein Gesuch um einen Rollstuhl wurde auch zuerst abgeklemmt.


    Gehen Sie mit ihrer Rechtschutzversicherung dahinter und drohen Sie mit dem Anwalt. Sie werden sehen, dann sieht die Sache plötzlich ganz anders aus.


    Gruss Andy

    Die SBB-Betriebskrankenkasse nennt sich ja seit einigen Jahren ATUPRI.


    Ausser der Namensänderung hat sich da eigentlich nicht viel verändert, nur kann jetzt jedermann der Kasse beitreten, nicht nur Personal der SBB. (Gemäss aktueller Statistik aus der Tagespresse hat die ATUPRI per 2018 allerdings einen markanten Mitgliederschwund von 900 Personen verzeichnen müssen.)


    Es würde mich mal von kompetenter Seite des SBB-Kundendienstes interessieren, wer von der SBB bei der ATUPRI im Verwaltungsrat sitzt, damit man dort Reklamationen verteilen kann.


    Die Sachlage:


    Am 21. Oktober habe ich einen Zusammenbruch erlitten und bin rund eine Stunde bewusstlos zu Hause herumgelegen. Da länger andauernde Bewusstlosigkeit per se einen lebensbedrohenden Zustand darstellt, hat meine Frau Notrufnummer 144 angerufen und einen Krankenwagen bestellt, welcher mit einem Arzt angerückt ist und mich stantepede in die Notfallstation des Unispitals Zürich verfrachtet hat.


    Vier Tage Spitalaufenthalt im Unispital haben die SBB-Krankenkasse ATUPRI rund CHF 26'000.- gekostet, welche von der Kasse anstandslos ohne Rückfrage bezahlt wurden, aber für die CHF 880.- vom Krankenwagen meint die SBB-Krankenkasse ATUPRI vom zahlenden Kunden, welcher für seine Familie jedes Jahr rund CHF 10'000.- an Beiträgen abliefern darf, den Kunden noch mit einem Fragebogen, welcher das Arztgeheimnis ad absurdum führt, zu löchern.


    Zähneknirschend habe ich halt die meiner Ansicht nach absolut nicht gerechtfertigten Fragen beantwortet, weil ich sonst mit einer Leistungsverweigerung der SBB-Krankenkasse ATUPRI rechnen müsste.


    Solche Fragebögen wegen Kleinbeträgen zu verteilen finde ich angesichts der Milliardenkosten im schweizerischen Gesundheitwesen schlicht schikanös und reine Arbeitsbeschaffung für das Krankenkassenpersonal.


    Die Ärzte vom Unispital haben mir dann noch eine REHA verordnet, aber die SBB-Krankenkasse ATUPRI hat deren Kostenübernahme natürlich prompt verweigert. Ich überlege mir, jetzt mit Hilfe meiner Rechtschutzversicherung gegen die SBB-Krankenkasse ATUPRI anwaltlich vorzugehen und die Kasse ggf. einzuklagen. (Bei der IV hat das wegen des Rollstuhls auch funktioniert.)


    Immerhin habe ich heute (30. Dezember) von der SBB-Krankenkasse ATUPRI eine Abrechnung erhalten: Sie übernehmen die Kosten für den Transport jetzt doch und werden den geforderten Betrag (mit Abzug) im Laufe des nächsten Jahres gelegentlich überweisen. Aber dass die ganze administrative Abwicklung so lange (Oktober - Dezember) dauert, stimmt doch irgendwie nachdenklich.

    Nein, das ist leider nicht zulässig. Die Plattformen der Erstklasswagen gelten als "Erstklass-Hoheitsgebiet". Selbst wenn die Zweitklasswagen rappelvoll sind gilt die Klassentrennung, ausser das Zugpersonal erteilt persönlich eine Bewilligung zum Wechsel des Abteils. Da in der S-Bahn aber generell kein Zugpersonal mehr anwesend ist, ist diese Möglichkeit aber eher theoretischer Natur.


    Die SBB will damit ganz bewusst den Fahrgästen, welche einen höheren Fahrpreis bezahlen, auch einen höheren Komfort zugestehen, d.h. weniger stark besetzte Abteile.


    Mit Stichkontrollen wird die Klassentrennung durchgesetzt, ansonsten hätte sich die Klassentrennung schon längst aufgelöst.


    Sie werden allenfalls ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" (es handelt sich ausdrücklich nicht um eine "Busse") entrichten müssen.


    Andy

    Letzte Woche habe ich die Fährverbindung zwischen Romanshorn und Friedrichshafen benützt zwecks Besuch einer Messe in Deutschland und musste zu meinem grossen Erstaunen feststellen, dass man auf dem Fahrschiff "MF Romanshorn" als Rollstuhlfahrer in keinster Weise zu einem WC kommt, weil alle Zugänge an Deck zu schmal gebaut sind. Dem angesprochenen Schiffspersonal scheint das zudem völig egal zu sein. "Das sei jetzt halt eben so" war der lakonische Kommentar.


    Warum bringt es die SBS als Nachfolgeorganisation der SBB-Schiffsbetriebe nicht fertig, ihre Trajektkähne entsprechend den Forderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes herzurichten, damit auch Rollifahrer aufs WC können? Von einem Lift ins Oberdeck spreche ich schon gar nicht erst, aber ein vernünftiger Zugang zum WC ist doch das Mindeste was man als zahlender Fahrgast erwarten kann, zumindest bei diesen hohen Preisen für eine Autoüberfahrt.


    Interessanterweise haben die mehr als hundert Jahre alten Dampfschiffe auf dem Zürich- und dem Vierwaldstättersee Toilettenanlagen, welche auch mit Rollstuhl zugänglich sind, während die wesentlich jüngeren Bodenseefähren in dieser Hinsicht auf Steinzeitniveau gebaut sind.


    Ich überlege mir ernsthaft, bei meiner nächsten Reise nach Friedrichshafen "aussen rum" zu fahren, die Autobahnrastplätze haben wenigstens rollstuhlgängige WC-Häuschen.


    Andy,

    Am letzten Wochenende habe ich die Fährverbindung zwischen Romanshorn und Friedrichshafen für einen Messebesuch in Deutschland benützt und musste zu meinem grossen Erstaunen feststellen, dass man auf dem Fahrschiff "MF Romanshorn" als Rollstuhlfahrer in keinster Weise zu einem WC kommt, weil alle Zugänge an Deck zu schmal gebaut sind. Dem angesprochenen Schiffspersonal scheint das zudem völig egal zu sein. "Das sei jetzt halt eben so" war der lakonische Kommentar.


    Warum bringt es die SBS als Nachfolgeorganisation der SBB-Schiffsbetriebe nicht fertig, ihre Trajektkähne entsprechend den Forderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes herzurichten, damit auch Rollifahrer aufs WC können? Von einem Lift ins Oberdeck spreche ich schon gar nicht erst, aber ein vernünftiger Zugang zum WC ist doch das Mindeste was man als zahlender Fahrgast erwarten kann, zumindest bei diesen hohen Preisen für eine Autoüberfahrt.


    Interessanterweise haben die mehr als hundert Jahre alten Dampfschiffe auf dem Zürich- und dem Vierwaldstättersee Toilettenanlagen, welche auch mit Rollstuhl zugänglich sind, während die wesentlich jüngeren Bodenseefähren in dieser Hinsicht auf Steinzeitniveau gebaut sind.


    Ich überlege mir ernsthaft, bei meiner nächsten Reise nach Friedrichshafen "aussen rum" zu fahren, die Autobahnrastplätze haben wenigstens rollstuhlgängige WC-Häuschen.


    Andy

    Manche Firmen habens scheinbar einfach nicht nötig....


    Mein Mail an die Adresse "info@zänti.ch" kam als unzustellbar zurück. Scheinbar haben die Betreiber des Zentrums Volketswil noch nicht gemerkt, dass das gesamte Internet auf US-Amerikanischen Standards basiert, wo eben deutsche Umlaute öäü nicht vorkommen und solche Mailadressen Probleme verursachen.


    Ich habe dann die Zentrumsverwaltung noch auf einem anderen Weg kontaktiert und von der Verwaltung bloss ein nichtssagendes Mail erhalten, sie habe meine Reklamation an den Pächter des Restaurants BBQ weiter geleitet. Dieser werde sich mit mir direkt in Verbindung setzen.


    Der edle Herr hat es aber bis heute nicht für nötig befunden, mich zu kontaktieren...


    Wir können die Diskussion, ob mobilitätsbehinderte Gäste im Zentrum Volketswil, speziell im Restaurant BBQ willkommen sind oder nicht, auch in aller Öffentlichkeit hier im Forum führen. Das ist dann eine prima Reklame für das betreffende Restaurant. Mich hat man dort auf jeden Fall das letzte Mal gesehen, wenn sich der Pächter nicht einmal zu einer Entschuldigung durchringen kann...


    Andy

    Die Gastronomie in der Schweiz könte sich ein Scheibe abschneiden von der Gastronomie in Österreich und in Deutschland, wie untenstehendes Erlebnis wieder einmal beweist:


    Letzten Freitag, 16. Juni 2017 bin ich mit meiner Frau im Einkaufszentrum "Zentrum" in Volketswil einkaufen gegangen.


    Da das Zentrum über eine komfortable, kühle Tiefgarage verfügt, haben wir uns dafür entschieden bei der Hitze nicht anderswo auf dem heissen Parkplatz im Freien zu parkieren.


    Da ich schwerbehindert und normalerweise im Rollstuhl unterwegs bin, aber dieser gerade in Reparatur ist, habe ich meine Beinschiene angelegt und bin mit zwei Krücken im Zentrum herumgehumpelt. Ich kann keine weiten Strecken auf diese Art zurücklegen und habe meine Frau deshalb kurz alleine gelassen im Migros und Denner.


    Nichtsahnend habe ich mich kurz in der Lounge im Obergeschoss auf einem Sessel niedergelassen, ohne zu bemerken, dass diese Lounge offenbar Teil eines Restaurants ist. Sofort hat sich eine jüngere Frau mir genähert und mich gebeten, etwas zu bestellen.


    Auf meine Bemerkung hin, dass ich nichts essen möchte, hat diese „Fachkraft“ schnöde bemerkt, dass ich den Ort verlassen müsse, wenn ich nichts bestelle. Zudem hat Sie mich noch gefragt, ob ich nicht Deutsch verstehe…


    Ich verstehe sehr wohl die deutsche Sprache, leider habe ich nach einer kleinen Streifung seit Anfang Jahr einige Sprachstörungen und bringe manchmal die Worte nicht fliessend heraus.


    Ich habe dann den Chef verlangt. Antwort: Der ist nicht hier… Ob Sie mir die Adresse oder eine Visitenkarte des Chefs geben könne, auch diese Anfrage wurde abgeblockt.


    Meine Herren, so geht man nicht mit Schwerbehinderten um!


    Ich empfinde dieses Vorgehen, einen behinderten Kunden des Zentrums aus einem Geschäft wegzuweisen, bloss weil dieser nichts konsumieren will, als Affront. Die Servicekraft hat nämlich genau gesehen, dass ich mit zwei Krücken und einer Beinschiene unterwegs war (ich hatte wegen der Hitze Shorts an). Ausserdem war ich zur Zeit meines Aufenthaltes die einzige Person in der Lounge, ich habe niemandem den Platz weggenommen.


    Da der Einkauf meiner Frau länger dauerte als geplant, habe ich mich dann nach einiger Zeit doch entschlossen, diesen ungastlichen Ort zu verlassen und mich zum Migros zu begeben. Dort habe ich mich beim Kundendienst kurz hingesetzt auf das Gestell vor dem Tresen. Interessanterweise hat das dort niemanden gestört.


    Dem Hauswart habe ich anschliessend noch mitgeteilt, dass auf einem der drei vorhandenen Parkplätzen, welche reserviert sind für Inhaber einer Bewilligungskarte für gehbehinderte Fahrzeuglenker ein Fahrzeug stehe ohne Bewilligungskarte und ihn gebeten, dem fehlbaren Lenker einen Zettel zu stecken. Ich gehe davon aus, dass die Zentrumsverwaltung bzw. der Hauswart solche Schreiben im Vorrat hat. Leider habe ich mein Telephon zu Hause gelassen, denn bei Missachtung von Behindertenparkplätzen rufe ich normalerweise ohne weitere Rückfrage gleich die Polizei an. Bei manchen Autofahrern setzt nämlich erst ein Lernprozess ein, wenn es so richtig teuer wird. (Behindertenparkplatz: Ordnungsbusse CHF 120.-) Ein Gemeindepolizist von Wallisellen hat mir einmal gesagt, zwei Drittel der Busseneinnahme der Gemeinde Wallisellen rührten von den Behindertenparkplätzen im Glattzentrum her… Vielleicht liesse sich die Gemeindekasse der Gemeinde Volketswil auf diese Art auch noch etwas sponsern.


    Andy



    keinen Anstand haben sehr viele Menschen, welche sich auf Behindertenparkplätze stellen.

    Fragt man sie ob sie eine Parkkarte für die Berechtigung dazu haben gibt es unschöne Antworten..... gehört Ihnen der Parkplatz, ich mache was ich will, halten Sie das Maul und vieles mehr.

    Warum man sich auf einen Behindertenparkplatz stellen muss, wenn noch viele andere Besucherparkplätze frei sind, ist nicht nachvollziehbar.



    Gerade heute abend (7. April) wieder so ein Musterbeispiel erlebt:

    Beim Jumbo-Markt in Dietlikon hat es neben rund einhundert Parkfeldern gerade mal ZWEI Behindertenparkplätze.

    Der eine war belegt von einem Lieferwagen der Firma SCHUBIGER-MÖBEL und der andere war an der Seite mit Blumenkübeln zugestellt, welche vom Jumbo zum Verkauf standen.

    Es ist einfach sagenhaft, wie die Firmen in der Schweiz bzw. deren Personal jeglichen Respekt vermissen lassen vor Kunden, welche infolge einer Mobilitätsbehinderung besondere Bedürfnisse haben. Umsonst sind Behindertenparkplätze ja nicht 3.5m breit, weil z.B. Paraplegiker auf einem normalbreiten Parkfeld gar nicht aussteigen und sich in den Rolli umsetzen können.

    Das scheint aber der Firma SCHUBIGER-MÖBEL und dem Betreiber des Jumbo-Marktes völlig egal zu sein. Nun denn, ich kann auch anders:

    Es gibt ja auch noch andere Möbelfirmen und Baumärkte.

    Deshalb die Aufforderung:

    Leute, kauft nicht bei SCHUBIGER-MÖBEL, denn diese Firma hat keinen Respekt vor Behinderten. Für mich ist SCHUBIGER-MÖBEL als Kunde gestorben.

    Dasselbe gilt für den Jumbo-Markt in Dietlikon, dessen Personal offenbar nicht in der Lage ist, die Parkflächen des eigenen Ladens zu überwachen und Blumenkübel auf Behindertenparkplätzen deponiert.

    Andy

    Der Ausweis für Parkiererleichterungen für Behinderte dient als sogenannter Nachteilsausgleich, d.h. jemand der z.B. das Tram nicht benützen kann, darf dafür Parkiererleichterungen in Anspruch nehmen.

    Soweit, so gut.

    Aber: Damit man einen Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen darf, muss man zuerst einmal löhnen.

    Erstens muss man vom Arzt seine Mobilitätsbehinderung bescheinigen lassen. Das ist zwar korrekt, denn sonst könnte ja jeder kommen... Andererseits macht der Arzt dies natürlich nicht gratis.

    Zweitens stellt das Strassenverkehrsamt die Karte nicht gratis aus, sondern kassiert gleich noch zwanzig Franken (Kanton ZH).

    Für die Verlängerung, welche ja regelmässig fällig ist, sind jedesmal noch zusätzliche zehn Franken fällig (plus erneutes Arztzeugnis, siehe oben)

    Bis vor einigen Jahren war die Wohngemeinde für das Ausstellen der Karte zuständig und meine Wohngemeinde hat anstandshalber für Behinderte keine Gebühren erhoben. Seit das in ZH auf dem StvA zentralisiert wurde, ist leider nichts mehr gratis.

    Politisch gesehen kann man das natürlich so oder anders sehen, ich sage zur Gebührenpolitik nur folgendes: Kein Behinderter hat sich seine Behinderung selber ausgesucht. Dass der Staat bei den Behinderten noch abkassiert finde ich schlicht schäbig. Offenbar gibt es bei den Behörden immer noch Leute, welche sich die Reden von Ex-BR Christoph Blocher zu Herzen genommen haben und jeden Behinderten als "Scheininvaliden" betrachten, den man abkassieren kann.

    Andy

    Die ganze vorletzte Woche hatte ich die Gartenbaufirma vor dem Haus, was sich vor allem darin geäussert hat, dass ich keinen Morgen ausschlafen konnte (ich bin ein ausgesprochener "Eulentyp", der abends lange auf ist, aber am Morgen kaum aus den Federn kriechen kann), denn die Arbeiter begannen jeden Tag punkt sieben Uhr mit ihrer Arbeit.

    Zuerst wurde das bestehende Blumenbeet mitsamt dem Humus abgebaut, dann kamen die hochkant liegenden Eisenbahnschwellen (Stützen des Bodens gegen das Beet) sowie die überzähligen Zementsteine und Stellriemen raus. Links und rechts wurde ein kleiner Graben ausgehoben und hohe rosarote Stellriemen einbetoniert. Dazwischen eine Unterlage aus Bergschotter, welcher zuerst gestampft und anschliessend mit rosaroten Quadersteinen belegt wurde. Neckischerweise war natürlich noch die vertikale Röhre samt Deckel zum Wasserschieber der Hauszuleitung im Wege, welches auch noch etwas im Niveau angepasst werden musste. Letztendlich wurden die Fugen noch verfüllt und das Ganze vibriert, damit sich später keine Setzungen mehr ergeben.

    Anstelle des Blumenbeetes habe ich jetzt einen kleinen dreieckigen, spitz zulaufenden Steingarten, welcher mit rotem Porphyrsteinschotter zwischen dem neuen Wege und dem bisherigen Zugangsweg angefüllt ist. Darin befinden sich noch vier versenkte Töpfe mit verschiedenen pflegeleichten Pflanzen.

    Das Ganze sieht supergut aus und ich kann jetzt mit dem Rollstuhl samt vorgespanntem Swiss-Trac direkt bis vor die Haustüre fahren, neben welcher ich selber eine Aussensteckdose montiert habe für das Ladegerät des Swiss-Trac.

    Ein grosses Lob der Firma STAUB-Gartenbau aus Zürich, welche die Arbeit absolut perfekt erledigt hat.

    Von der Invalidenversicherung habe ich mittlerweile auch die schriftliche Ablehnung des Gesuchs um einen Behindertenparkplatz erhalten. Nun, damit kann ich leben, das war auch zu erwarten. Scheinbar gehören Parkplätze nicht zu den Hilfsmitteln im IV-Katalog. Jetzt warte ich nur noch auf die Rechnung des Gartenbauers, dann ist die ganze Angelegenheit paletti.

    Und für alle diejenigen, welche immer wieder über die angebliche Bürokratie unserer Invalidenversicherung schimpfen: Ich habe da im Laufe der letzten rund zwanzig Jahre, wo ich schon Kunde der IV bin, ganz etwas anderes erlebt. Stets wurde ich zuvorkommend und korrekt behandelt und die ganze Geschichte mit Abklärungen und Berentung sowie Hilfsmittel etc. wurde genau nach Gesetz und Verordnungen gehandhabt. Ich denke, das muss auch einmal gesagt sein. Letzten Monat habe ich nun die allerletzte IV - Rentenzahlung erhalten und bin jetzt AHV - Rentner.

    Mit diesem letzten Eintrag beende ich diesen Thread über die Bezahlung von Hilfsmitteln. Ich hoffe, dass meine Beiträge auch anderen Leuten, welche sich in einer ähnlichen Situation befinden, hilfreiche Tips gegeben haben.

    Andy

    Gewisse Dinge erledigen sich in Minne, wenn man nur oft genug nachhakt...

    Die angedrohte Busse der Gemeinde Uitikon wurde zurückgezogen. Dafür werden jetzt mobilitätsbehinderte Personen auch in der Ausnahmeliste der Zufahrtsberechtigten auf den Uetliberg aufgenommen.

    Und die Gutschrift für die abverheite Dampffahrt ins Tessin ist per Brief vom Organisator Schweizer Fernsehen in Form eines Codes eingetroffen, welchen man auf einer Website der SBB gegen diverse "Goodies" einlösen kann.

    Ich habe mir dort eine Geschenkkarte im Wert von CHF 50.- bestellt, welche wenige Tage später eingetroffen ist per Post und habe diese Karte dann am Billetautomaten zum Aufladen des Telephonguthabens des Prepaid-Handys meiner Frau einsetzen können.

    Somit hat sich mein Lebensmotto "Lassen Sie sich nichts gefallen" wieder einmal bewährt und alle sind zufrieden...

    Andy

    @ Peter: Danke für den Hinweis.

    Heute bin ich mal kurz über die Grenze gefahren und habe einen Grosseinkauf gemacht: Bei Lidl 36 Liter UHT-Milch zu 46 Cent pro Liter, das ist rund die Hälfte des Migros-Aktionspreises. Dazu 60 Liter Dieselöl für das Auto zu 1.08 EUR der Liter (bei uns in der Gegend ist der Literpreis 1.45 CHF) und dann noch bei OBI 50 kg Regeneriersalz zu EUR 8.- je Sack. Dazu noch einige Kleinigkeiten wie Käse und Vitamintabletten.

    Ersparnis: 18.- bei der Milch, 15.- beim Treibstoff und 10.- beim Salz. Dazu kommt noch die Rückerstattung der Mehrwertsteuer, Netto also rund 50.-

    Interessant: OBI hat freundliche Kunden (Ausländer notabene!), welche mir angesichts meiner Körperbehinderung die beiden 25kg-Säcke auf den Einkaufswagen gehievt haben, weil der Ressortleiter gerade am Telephon beschäftigt war. Am Ausgang steht ein Angestellter, (Schüler, bezahlt zum Mindestlohn) bereit, der den Kunden bei Bedarf hilft, schwere Artikel ins Auto zu verladen. Dafür hat dieser sich ein Trinkgeld verdient.

    Bei OBI Schweiz ist mir so ein Dienst am Kunden noch nie aufgefallen, dafür gibt es hier Kumulus-Punkte.

    Apropos Salz: Ich habe mich noch bei den Zollvorschriften schlau gemacht: Die Einfuhr von Salz ist nur bis zu einer Menge von 50kg erlaubt pro Person und Tag. Offenbar will Väterchen Staat die einheimischen Salinen vor zu viel Konkurrenz schützen, was sich dann bei den hohen Endverbraucherpreisen in der Schweiz bemerkbar macht. Nicht zuletzt aus Protest gegen diesen staatlichen Protektionismus und gegen die Hochpreisinsel Schweiz (man beachte auch die Milliardensubventionen an unsere Bauern!) fahre ich nach D zum Einkaufen. Nächstes Mal nehme ich auch noch meine Frau mit, dann kann ich legal 100 kg Salz importieren, das reicht dann für ziemlich lange Zeit. Immerhin sind mittlerweile die Importkontingente für Milch weggefallen.

    Ein gemütliches Wochenende wünsche ich.

    Andy

    Weil wir hier in der Gegend sehr hartes Wasser haben, bin ich seit Gestern stolzer Besitzer einer Wasserenthärtungsanlage.

    Diese braucht von Zeit zu Zeit Regeneriersalz (reines NaCl).

    Festgestellt habe ich, dass im Umkreis meines Wohnortes sämtliche Anbieter dieses Salz im 25 kg-Sack für rund CHF 14.- bis 15.- verkaufen. Ein richtiges Monopol der Schweizerischen Rheinsalinen würde ich mal sagen.

    Ebenfalls festgestellt habe ich dank Doktor Google, dass dasselbe Salz in Deutschland wesentlich billiger zu haben ist. Leider liefert kein einziger Händler, welcher in Ebay inseriert, Salz in die Schweiz, vermutlich wegen des kantonalen Salzregals.

    Frage deshalb: Weiss einer der geneigten Forenleser, wo zwischen Waldshut und Jestetten ein Laden bzw. Baumarkt existiert, welcher Regeneriersalz in 25kg-Säcken günstig anbietet für den privaten Gebrauch?

    Ich bin immer mal wieder im grenznahen Raum unterwegs und ein Kurztrip über die Grenze würde daher Sinn machen, wenn man gleich einige Säcke aufs Mal postet. Man könnte dies dann gleich noch mit einem Wocheneinkauf kombinieren, damit sich der Umweg auch lohnt.

    Aldi Schweiz und auch Migros führen diesen Artikel nicht.

    Für Tips bin ich immer dankbar.

    Andy

    Das Vorgehen von Coop ist absolut inakzeptabel.

    Wenn Sie ein Angestellter einer Firma körperlich verletzt ist ganz klar ein Haftpflichtfall entstanden. Entweder dieser Angestellte selber ersetzt ihnen den Schaden oder die betreffende Firma tut dies.

    Dass man sich da einfach taub stellt, geht nun gar nicht.

    Eine offenen Wunde von Ersthelfern versorgen zu lassen ist ja gut und recht, aber ich nehme doch an,dass Sie anschliessend zu ihrem Hausarzt gegangen sind und da entstehen dann sofort weitere Kosten.

    Wenn Sie diese Verletzung in der Folgezeit stark eingeschränkt hat, haben Sie hoffentlich eine Unfallmeldung an die Nichtbetriebsunfallversicherung ihres Arbeitgebers gemacht. Es kann ja sein, dass Folgeschäden z.B. an der Achillessehne entstehen und dann muss alles sauber dokumentiert sein. Spätere Forderungen ohne vorgängige Dokumentation sind meist aussichtslos.

    Genau für solche Fälle hat jede Firma eine Betriebshaftpflichtversicherung. Verlangen Sie bei Coop deren Adresse und reichen Sie dort ihre Forderung ein. Vergessen Sie nicht, allfälligen Lohnausfall wegen Unfalles sowie eine Umtriebsentschädigung geltend zu machen für Taxi- und Telephonspesen etc.

    Sie werden sehen, sobald Geldforderungen auf dem Tisch sind, wird Coop sehr schnell aufwachen.

    Und für das nächste Mal: In Zürich HB ist die Sanität nicht weit weg. Rufen Sie die 144 an und nach spätestens 5 Minuten steht wirklich kompetente Hilfe auf der Matte. Dann müssen Sie sich nicht mehr mit ahnunglosen, überforderten Laienhelfern herumschlagen. Die Rechnung dürfte dann auch der jeweilige Verursacher übernehmen... Die Stadtsanität von Zürich hat praktisch jeden Tag irgendwelche Einsätze im Zürcher Hauptbahnhof.

    Apropos Coop:

    Ich stehe mit denen im Moment auch im Clinch. Wie der geneigte Forenleser weiss, bin ich seit einiger Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen. Da ich des Öfteren bei unserem Coop in der Nachbargemeinde einkaufe und dorthin mit dem Auto fahre, ist mir aufgefallen, dass es bei der Filiale zwar Kundenparkplätze in ausreichender Anzahl hat, aber keinen einzigen Behindertenparkplatz.

    Ich habe nun zuerst Coop selber in der Filiale kontaktiert, aber kein Echo erhalten. Später habe ich dann die Verwaltung von Coop kontaktiert mit der Bitte, man möge dem Behindertengleichstellungsgesetz genüge tun und einen Behindertenparkplatz markieren. Ich habe auch einen passenden Standort vorgeschlagen und anerboten, bei einer allfälligen Evaluation meine Hilfe aus Sicht eines Rollifahrers einzubringen.

    Coop hat dann kühl zurückgeschrieben, sie seien dort nur Mieter und ich solle mich selber um die Sache bei der zuständigen Liegenschaftenverwaltung kümmern.

    Ja geht es denn eigentlich noch? Der zahlende Kunde eines Ladens soll sich um die Organisation eines Parkplatzes kümmern??? Ich stehe doch überhaupt in keinem Rechtsverhältnis mit dieser Liegenschaftenverwaltung und kann denen auch keine Vorschriften machen. Coop macht es sich da schon sehrl leicht.

    Ganz anders Migros und die schweizerische Post. In ähnlich gelagerten Fällen haben diese beiden Unternehme sehr schnell reagiert und bei den entsprechenden Filialen sofort je einen Behindertenparkplatz markieren lassen. Man sieht, wenn man will, geht so etwas sehr schnell, aber eben, man müsste eben wollen und da klemmt es bei Coop gewaltig.

    Der nächste Schritt von mir wird jetzt sein, einmal die zuständige Baubehörde zu kontaktieren. Mal sehen, was die dazu meinen. Und zuletzt bleibt immer noch eine Diskriminierungsklage gemäss Behindertengleichstllungsgesetz gegen Coop in Reichweite.

    Andy