Beiträge von Kobold 1

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    Also wenn ich hene richtig verstanden habe, gibt es in der Nähe seines Hauses eine Feuerstelle. Und soweit ich orientiert bin, entfacht man in öffentlichen und bewilligten Feuerstellen Feuer. Dass von gedankenlosen Mitmenschen alles zum Feuern verwendet wird, das mehr oder weniger brennt, inklusive Abfall von zu Hause ist bedauerlich, aber leider nicht ganz zu vermeiden. Das kann man bei allen öffentlichen und manchmal auch bei privaten Feuerstellen im Garten oder auf dem Balkon beobachten. Ein freundliches Gespräch mit den Sündern wirkt manchmal, leider nicht immer Wunder.

    Helena

    Ob Kuhglocken Tierquälerei ist, kann ich nicht beurteilen. Unser Nachbarbauer versicherte mir glaubhaft, dass dem nicht so sei. Und wenn ich seine Kühe auf der Weide so betrachte, glaube ich nicht, dass sie sich gequält fühlen. Nun, vielleicht gehe ich der Sache auf den Grund. Ich werde mich mal mit einem sogenannten Pferdeflüsterer unterhalten und ihn fragen, ob ich nicht, sollte es so etwas eben, ein Kuhflüsterer Seminar besuchen könnte. Ein anschließendes Gespräch mit ausgewählten Kühen betreffend Glockengröße und Klang und alte Traditionen wäre bestimmt aufschlussreich und nicht nur für Bauern interessant.

    Zerknirscht muss ich noch gestehen, dass mich auch das Kirchturmgeläut nicht stört. Kann sein, dass ich dank dem beruhigenden Bimmeln der Kuhglocken rasch ins Land der Träume entgleite und die Kirchenglocken zu gewissen Zeiten gar nicht wahrnehme.

    Kobold

    Und wir haben das bimmeln von Kuhglocken.

    Das darf doch nicht wahr sein. Da ziehen unbescholtene Stadtmenschen aufs Land. Und was passiert da? Man kann es fast nicht glauben. Kühe grasen auf der Weide des benachbarten Bauern. Das allein ist schon eine unglaubliche Zumutung. Aber es kommt noch schlimmer. Einige Kühe haben ein Glöcklein umgehängt. Und die Viecher nehmen nicht die geringste Rücksicht. Fressen einfach drauflos, obwohl sie genau wissen, dass Glocken, auch wenn sie klein sind, die unangenehme Eigenschaft besitzen zu bimmeln, wenn sie bewegt werden. Aber es kommt noch viel schlimmer. Was machen die bösen Kühe in der Nacht? Man stelle sich das einmal vor. Anstatt friedlich zu schlafen wie es sich auch für Tiere geziemt, haben einige Kühe nichts anderes im Sinn als zu fressen und die, ach so lieben Stadtmenschen zu ärgern.

    Da zieht man von der lärmigen und stinkenden Stadt aufs Land und will nichts als seine Ruhe und noch einmal seine Ruhe und keinen Gestank. Und schon gar nicht von Gülle! Von den dröhnenden XXL-Landmaschinen ganz zu schweigen. Darauf muss doch ein anständiger Bauer Rücksicht nehmen. Kühe schlachten, Hof verkaufen, einen neuen Job suchen und Platz machen für ruhebedürftige Stadtmenschen. Das sollte man doch von einem Bauern in der dritten Generation erwarten dürfen. Oder sehe ich das falsch?

    PS

    Als ehemaligen Stadtmenschen habe ich mich auch bei unserem Nachbarbauern betreffend Kuhglocken bitterlich beschwert und ihn gebeten, den Kühen die Glocken wieder umzuhängen, die er nach Reklamationen einiger Neuzuzüger aus der Stadt den Tieren abgenommen hat. Wirkt besser als jede Schlaftablette -- und Ferienstimmung ist permanent garantiert.

    Sorry, es geht ja hier um Qualm und nicht um Kühe. Aber beides kann zu roten Köpfen führen!

    Kobold

    Noch ein Nachtrag zum Statement von 1.veritim. Vor Jahren, als ich mich für einen interessanten Job bewarb, informierte mich der Personalchef, dass man von Kaderangestellten erwarte, unterschiedliche Überzeitleistungen, wie sie bei komplexen Großprojekten nicht zu vermeiden sind, zu akzeptieren. Solche Leistungen sind im entsprechenden Salär enthalten und werde von Vorgesetzten erwartet. Ich habe diesen Passus im Vertrag voll akzeptiert. Das gute Salär war aber nicht ausschlaggebend. Ausschlaggebend war der interessante Job in einem weltweit tätigen Unternehmen, die angebotene nicht ganz billige permanente Weiterbildung im In- und im Ausland und nicht zuletzt, die Reisetätigkeit in ferne Länder mit dem Privileg, Land und Leute intensiv kennen zu lernen. Das ganze hat aber seine Grenzen. Wenn nur noch der Job an erster Stelle liegt und die Familie unter ferner liefen, stimmt etwas nicht. Mein Arbeitgeber hatte dafür volles Verständnis. Immer wieder kam es vor, dass Mitarbeiter auf einen weiteren Karriereschritt auf der Hierarchieleiter zu Gunsten ihrer Familie verzichteten. Interessant auch in diesem Zusammenhang, dass der soziale Status und das Salär nicht nur abhängig war vom Aufstieg auf der Karriereleiter für leitende Mitarbeiter. Deshalb wurde die Stufe “Senior Ingenieur” geschaffen. Ein hochqualifizierter “Senior Ingenieur” ohne Führungsaufgaben war in der Firmenhierarchie einem Abteilungs- oder Ressortleiter ebenbürtig und wurde ebenfalls zu Tagungen für das obere Kader mit der Geschäftsleitung eingeladen. Damit wurde verhindert, dass Mitarbeiter nach dem heute mehr denn je gültigen “Peter-Prinzip” (In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen!) eine Führungsposition erreichen wollten. Zugegeben, in unserem Unternehmen wurde von den Mitarbeitern volle Loyalität (etwas was bei heutigen Top-Bankern, sogenannte “Profis” laut unserem Kaspar, BR a.D. anscheinend fehlt!) und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft verlangt. Wer sich damit nicht identifizieren konnte hatte die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis ohne nachteilige Folgen (Arbeitszeugnis) aufzulösen.

    Sollte die Tochter der Threaderöffnerin von ihrem Arbeitgeber ausgebeutet werden, gibt es nur eines: Die Kündigung. Von einer Klage beim Arbeitsgericht würde ich absehen. Unter dem Strich ist der Kläger der Verlierer. Qualifizierte Arbeitnehmer finden auch heute, in einem schwierigen Umfeld des Arbeitsmarktes einen Job, der sie voll befriedigt.

    Kobold

    Hallo zusammen

    Es ist immer wieder ein köstlicher Genuss, mehr oder weniger intelligente Diskussionen betreffend Reinkarnation bis zu Außerirdischen und Ufos zu konsumieren. An Unterhaltungswert kaum mehr zu übertreffen. Zugegeben, ich bin ein einfaches fantasieloses Gemüt und glaube nur -- was Wissenschaftlich bewiesen ist. Das kann heute, morgen oder übermorgen sein. Wobei unter morgen und übermorgen, 10, 100, 1000, 100’000 und mehr Jahre zu verstehen sind. Vorausgesetzt allerdings, unser “Planetchen” verschwindet nicht durch Verschulden der Menschheit irgendeinmal im NIRWANA!

    Deshalb genieße ich mein irdisches Dasein jeden Tag und jede Sekunde aufs neue, bereise unseren (noch) schönen Planeten, besuche geheimnisumwitterte Stätten rund um die Kugel und staune wie kürzlich in Peru -- bin aber überzeugt, es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis auch die letzten Geheimnisse eine fundierte wissenschaftliche Begründung finden. Und ich konzentriere mich weiterhin auf die Erforschung von kulinarischen Köstlichkeiten und bin auch gutgelagerten süffigen Tropfen aus Nah und Fern nicht abgeneigt.

    Und ich bleibe bei meiner Philosophie: Das Leben ist zu kurz, um es nicht in vollen Zügen zu genießen. Wenn ich einmal das hölzerne Pyjama anziehen und die Radieschen von unten ansehen muss, will ich sagen können: „Kobold, dein Leben war lebenswert!“

    Nach Konsumation der SF-Arena Sendung vom letzten Freitag ist mir folgendes, etwas überspitztes, aber immer noch hochaktuelles Zitat in den Sinn gekommen:

    Die Gerechtigkeit befindet in einer Etage, in der die Justiz nichts zu suchen hat!

    Kobold

    Das traurige Thema wurde, wird heute und wird auch in Zukunft emotional und hitzig diskutiert werden. Obwohl ich mir bewusst bin, dass meine diesbezügliche Haltung nicht von allen goutiert wird und man mir vorwerfen kann, jeder Mensch, ob gut oder böse habe ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben, halte ich fest:

    Nicht therapierbare Wiederholungstäter, ich wiederhole ausdrücklich: Wiederholungstäter!!, die schwerwiegende Sexual-und Gewaltverbrechen mit Invaliditäts- oder Todesfolgen begangen haben, sind ohne wenn und aber und ungeachtet des Alters auf Lebenszeit zu Verwahren. Das ist hart und brutal für die Betroffenen, aber gerechtfertigt aus dem Blickwinkel der unschuldigen Opfer und ihren Angehörigen. Leidtragende, von denen nach einer gewissen Zeit kein Mensch mehr spricht! Ganz im Gegensatz zu den Tätern, die wieder in die Freiheit entlassen, rückfällig werden und wieder zuschlagen. Bedauerlich, sagen dann cool die Fachleute -- aber das ist leider das Restrisiko!

    Wer das anders sieht und von Resozialisierung und dem obligaten Restrisiko spricht, muss sich bewusst sein, dass jedes unschuldige Opfer eines zu viel ist.

    Kobold

    Wir sind schon ein einig Volk von Profiteuren. Und einigen Gaunern im Frack! -- wenn es um das Bankgeheimnis geht. Und das soll auch so bleiben. Wir leben gut mit dem Bankgeheimnis. Die Milliarden, die von bluttrünstigen Diktatoren, Waffenhändlern, Drogenhändlern, Menschenhändlern, Organhändlern und Gaunern jeglicher Art mit Hilfe gewiefter Juristen sauber auf Schweizerkonten verschoben werden, stinken nicht. Jedenfalls nicht, solange man nicht weiß woher die “Milliärdchen” stammen. Und das will man ja auch gar nicht so genau wissen. Wenn mal etwas auffliegt, kann man immer noch voller Entrüstung ausrufen: Wenn wir das gewusst hätten!! Und tummelt sich dabei in bester Gesellschaft mit Top Bankern und einigen von unseren Regierungsvertretern.

    Kobold

    Ticino schreibt: " ... bin ich immer noch gespannt, was unsere Wissenschaftler noch alles heraus kriegen"

    Ich auch. An Wunder glaube ich nicht. Für alles gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. Das kann in 10, in 100, in 1000 und mehr Jahren sein!

    Kobold

    @ R. Haenni

    Du schreibst:

    “... und kam zum Schluss, dass ich ein Opfer als "unschuldig" bezeichne, wenn es nichts zu dem beigetragen hat, was ihm passierte. Wer in einer dunklen Gasse auf dem Heimweg überfallen wird, ist ein unschuldiges Opfer, weil wir hier davon ausgehen können (sollten), dass man unbeschadet nach Hause kommt“

    Das sieht aber eine nette Polit-Dame aus dem Berner rot/grünen Lager etwas anders. Auf meine schüchterne Feststellung: "Nach Mitternacht sei es in den Gässchen der Altstadt und rund um den Bahnhof gefährlich", antwortete sie mir treuherzig: "Nach Mitternacht liegt man im Bett, jedenfalls unter der Woche und hat in Altstadtgässchen und schon gar nicht rund um den Bahnhof etwas zu suchen. Wird man belästigt, zusammengeschlagen und ausgeraubt, ist man selber schuld!" Alles klar?

    Gruß

    Kobold

    Verwundert und manchmal auch schmunzelnd habe ich die Statements betreffend: “Kann man als vernünftiger Mensch an Gott glauben?“ zur Kenntnis genommen. Und ich muss zerknirscht gestehen, ich kann da nicht groß mitreden. Mein Allgemeinwissen, auch bezüglich der Evolutionstheorie, beschränkt sich diesbezüglich auf das Wesentliche. Wobei natürlich die Auffassungen was Wesentlich und was Unwesentlich diametral auseinander klaffen. Eines steht jedoch fest: Kein Mensch war bei der Entstehung der Welt dabei und deshalb leben wir von Vermutungen und Überlieferungen. Das gilt sowohl für den Schöpfungsbericht als auch für den Urknall und die Evolution.

    Irgendwo auf meinem Büchergestell steht eine verstaubte Bibel, die ich das letzte mal während dem Unterweisungsunterricht vor rund 55 Jahren etwas wiederwillig konsultiert habe. Ich halte nicht viel von diesem, von Menschenhand geschriebenen Werk, das auch nicht gefeit ist vor Übersetzungsfehlern und Zudichtungen im Laufe der Zeit und je nach Standpunkt und Bildung des Lesers unterschiedlich interpretiert wird.

    Gottesdienste besuche ich nur bei freudigen Anlässen wie Hochzeiten und Taufen und bei weniger freudigen Anlässen wie Beerdigungen. Hin und wieder genieße ich ein Konzert, mit und ohne Gesang in einer Kirche. An die herrlichen Stimmen in Russisch-Orthodoxen Kirchen in Russland denke ich immer wieder mit großer Freude zurück.

    Ob ich an Gott glaube, werde ich manchmal gefragt? Meine Antwort: “Ich glaube an eine höhere Macht”. Das gilt für alle Weltreligionen wie: Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum.

    Sollten wir einmal Rechenschaft über unser Leben ablegen müssen, bin ich überzeugt, dass ich im Gegensatz zu unzähligen sogenannten Frommen und Gläubigen, inklusive einem gewissen Guru in Rom, mit seinen heuchlerischen und antiquierten Ansichten betreffend die Sexualität, die unzählige Mitmenschen ins Verderben gestürzt haben, nicht so schlecht dastehen werde. Ich habe und bemühe mich weiterhin ein einigermaßen anständiges Leben zu führen und Mitmenschen gleich welcher Hautfarbe, Nationalität, sozialem Status und nicht zuletzt ihrem Glauben und ihrer Religion zu akzeptieren wie sie sind. Das gleiche erwarte ich allerdings auch von ihnen. Und mit wenigen Ausnahmen wurde ich bis heute nicht enttäuscht.

    Gruß

    Kobold