Beiträge von Kobold 1

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    oytenkratos


    Nein, mein gut gefüllter Bauch ist nicht verantwortlich. Zerknirscht gebe ich es zu – meine „Schreibe“ wurde mir vom Weingeist „Ethanol“ bei einer irdischen Flasche süffigen Wein aus dem Wallis eingeflüstert.

    Noch etwas zu „ich weiss dass ich nicht(s) weiss“. Ob dieser Spruch von Sokrates stammt ist mir völlig „Wurscht“. Je mehr Wissen ich mir nebst meinem Fachgebiet aneigne, umso mehr trifft der Spruch auf mich zu. Beispiel erwünscht?:


    Auf dem Büchergestell in meinem Arbeitszimmer steht auch eine Bibel. Ich halte nicht viel von diesem von Menschenhand geschriebenen Werk, das auch nicht gefeit ist von Übersetzungsfehlern und bewussten und unbewussten Zudichtungen im Laufe der Jahrhunderte und je nach Standpunkt und Bildung des Lesers unterschiedlich interpretiert wird.


    Jesus war ein interessanter Mensch den ich, zugegeben gerne persönlich gekannt hätte. Er hat Menschen inspiriert und motiviert. Jesus lebte die „hohe Kunst“ der Menschenführung und der Motivation. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb glaube ich weder an die angeblichen Wunderheilungen noch an eine leibhaftige Auferstehung von Jesus Christus.


    Gott und die Schöpfung kommt in den Gleichungen von Kosmologen nicht vor. Er ist nicht erforderlich und wird nicht vermisst. Atheist Stephen Hawking, der berühmteste Astrophysiker der Gegenwart der leider 2009 verstorben ist, negiert die Existenz Gottes und sagt zum Ursprung des Universums und dem Urknall: „War das wirklich der Anfang?“ Zusammen mit Forscherkollegen hat Stephen Hawking bewiesen, dass die Entstehung des Universums im Rahmen der Relativitätstheorie nicht erklärt werden kann. Im Urknall gerät die Allgemeine Relativitätstheorie an ihre Grenzen. Eine Zeit davor ist undenkbar. Hawking glaubt jedoch, dass es vor dem Urknall eine Art Vorläufer-Universum gegeben haben könnte, das schliesslich kollabierte. Diese Einsichten Hawkings zur Allgemeinen Relativitätstheorie formulierte er bereits in seiner Doktorarbeit, arbeitete später weiter daran und ist ein Meilenstein der modernen Kosmologie.


    Und ich schliesse mit dem Spruch: „Ich weiss dass ich nichts weiss“


    Kobold

    Und einmal mehr gilt der Spruch:


    „Meinung liegt als Mittleres zwischen Wissen und Unwissen“


    Und wie sagte doch der gute alte Molière:


    “Un sot savant est sot plus qu’un sot ignorant” (Ein gebildeter Dummkopf ist dümmer als ein ungebildeter Dummkopf“


    Nach Konsultation meiner grauen Hirnzellen verfüge ich persönlich über eine durchschnittliche Allgemein-Bildung und bin damit bis heute privat und beruflich gut gefahren.


    Kobold

    Retour von meiner "abgesoffenen" Hütte am Neuenburgersee, kann ich es nicht verkneifen, nachstehenden Beitrag den ich schon mal in ein BO Forum gestellt und heute immer noch hochaktuell ist in diesen Thread zu stellen. Sorry, ich bin schon wieder weg. Schwäne, Enten, Fische, Seeschlangen und Regenwürmer die sich vor und unter meiner Hütte niedergelassen haben und sich so wie es aussieht pudelwohl fühlen, muss ich überzeugen, meinen Besitz unverzüglich zu verlassen, ansonsten sie auf dem Grill landen!


    Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch


    Ich schmunzle immer wieder, wenn ich höre was gewisse Politikerinnen und Politiker kurz vor den Wahlen so alles bezüglich Klima- und Umweltschutz heraus posaunen. Stolz wird erwähnt, dass man auf Ferien mit dem Flieger verzichtet, per Velo einkaufen geht, soweit möglich den ÖV benutzt, den Fleischkonsum reduziert oder auf Vegan umgestellt hat und dann das „Tüpfli auf dem i“, ein E-Auto angeschafft oder noch anschaffen wird. Ich denke dabei auch an Bundesrätin a.D. Doris Leuthard mit ihrem Tesla, ohne CO2-Ausstoss, wie sie mal fachmännisch verkündete. Allerdings ohne darauf hinzuweisen, dass E-Autos mit Batterien ausgerüstet sind, deren Produktion sehr wohl zu Treibhausgasen und anderen Umweltbelastungen führt. Ganz zu schweigen von modernen Sklaven (auch Kinder!), die zu unmenschlichen Bedingungen für die Herstellung von Batterien Kobalt/Coltan aus dem Kongo und Lithium aus Peru abbauen.


    Produzieren Elektroautos wirklich weniger Kohle-dioxid? Mehr oder weniger kompetente Befürworter und Gegner ziehen gerne verschiedene wissenschaftliche Studien aus der Tasche. Nur, das mit den Studien ist eben auch so eine Sache. Ob ein E-Auto tatsächlich eine gute Ökobilanz aufweist, hängt von vielen Faktoren ab: z.B. vom Strommix für den Betrieb und von der Menge CO2, die bei der Herstellung der Batterien anfällt -- bis hin zur Frage, was mit den Batterien später geschieht.


    Geht man mal davon aus, dass die Hälfte der zukünftigen Schweizer Fahrzeugflotte aus E-Autos bestehen würde, hätte dies einen Strommehrverbrauch von ca. 4.5 TWh (1 TWh = 1 Billion Wattstunden (Wh) = 1 Milliarde Kilowattstunden (kWh) pro Jahr zur Folge, respektive 7.5% des aktuellen Stromverbrauchs in der Schweiz. Wird der bereits zur Verfügung stehende erneuerbare Strom exklusiv für die Elektromobilität abgezweigt, wird dafür in anderen Stromverbrauchsgruppen wie Haushalt mit Elektronik bis zum geht nicht mehr, Gewerbe oder Industrie, ein entsprechend höherer Anteil nicht erneuerbarer Strom konsumiert. Das führt, zugegeben nicht zwingend zu einer generellen Erhöhung des Angebots. Entscheidend ist aber der Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. Und da kommt noch einiges auf uns zu. Der Landschaftsschutz lässt grüssen! Ich schliesse nicht aus, dass nebst „Windredli“ im Multipack auf unseren „Hügeli“, Solarpanel auf jedem „Hüsli“, neue Stauseen und Erhöhung von bestehenden Talsperren für Wasserkraftwerke, auch wieder AKWs spruchreif werden.


    Ingenieure arbeiten an einer vierten Generation von Kernreaktoren, die effizienter und sicherer sein sollen. Ein neuartiger Flüssigsalzreaktor nutzt etwa statt fester Brennstäbe flüssigen nuklearen Sprit - Uran in Salzform.


    Die neuen Kraftwerke wollen nebenbei noch das Atommüllproblem lösen. Statt neuen Abfall zu produzieren, sollen sie den alten schlucken.


    Kernenergie-Start-Ups und einige Wissenschaftler pochen darauf, dass Kernkraft als klimaneutrale Energiequelle nötig sei, um den Klimawandel zu bremsen. Kritiker halten diese Versprechen aber für verfrüht. Ich sehe das leider auch so.


    Abschliessend nur noch dies:


    Arbeitsplätze der europäischen Autoindustrie, auch von Zulieferern aus der Schweiz sind trotz Umstellung auf E-Autos zunehmend gefährdet, weil Europa Asien nachhinkt. China hat in Sachen E-Mobilität längst eine Vormachtstellung. Und auch in der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz, die einiges grundlegend auf den Kopf stellen wird, hat China & Co im asiatischen Raum den Kopf vorne.


    Es würde mich nicht verwundern wenn in 10, 20 und mehr Jahren die heutige „Klimajugend“ wieder auf der Strasse demonstriert – nur geht es dannzumal um Jobs die wegrationalisiert wurden!


    Kobold

    Warten wir jetzt mal ab. Die Suppe wird nicht so heiss gegessen wie gekocht!

    oytenkratos


    Mal losgelöst von „Joggi-Job“ und „Kaviar-Job“ und meiner reaktionären Rhetorik. Als Projektleiter a.D. ist mein ehemaliger Arbeitgeber mit einer Top-Führungsmannschaft nach wie vor Weltspitze und auch in China ganz vorne dabei -- noch etwas zur Auflockerung deiner grauen Hirnzellen betreffend die sträflich vernachlässigte Grundlagenforschung in der Schweiz. Als Unternehmensberater solltest du wissen: Die Grundlagenforschung findet in der Schweiz vor allem an den ETH und Universitäten statt. Die angewandte Forschung und Entwicklung und die Umsetzung von Wissen in marktfähige Innovationen hingegen ist primär die Domäne der Privatwirtschaft und der Fachhochschulen.


    Die Schweiz ist im Forschungs- und Innovationsbereich sehr kompetitiv. Sie zählt aber auch zu den Ländern, die im Verhältnis zu ihrem Bruttoinlandprodukt am meisten für Forschung und Entwicklung ausgeben. Die Privatwirtschaft trägt über zwei Drittel der Schweizer F&E-Ausgaben, die sich derzeit auf über 3 Prozent des BIP bzw. rund 22 Milliarden Franken belaufen. Die öffentliche Forschungsförderung setzt in erster Linie auf die Eigeninitiative der Forschenden, das Wettbewerbsprinzip und auf die internationale Zusammenarbeit.


    World University Rankings 2021


    Ein überwiegender Teil der Top-20 der Rangliste wird von US-amerikanischen Hochschulen belegt. Auf sie fallen 10 der Top-20-Universitäten weltweit. Die erste deutschsprachige Hochschule findet sich mit der ETH Zürich auf Platz 6 (EPFL Lausanne auf Platz 14). Die University of Oxford liegt auf Platz 5 und die University of Cambridge auf Platz 7. Gefolgt vom Imperial College London Platz 8 und das University College London auf Platz 10. Die EU lässt grüssen! Die erste deutsche Universität, die Technische Universität München findet sich auf Platz 55. Als erste österreichische Universität platziert sich die Universität Wien auf Platz 154.


    Diese Tatsachen sollte man auch als Unternehmensberater mit einem minimalen Netzwerk zu entsprechenden Stellen kennen, bevor man Halbwissen-Statements abgibt wie: Mit der Kündigung des CH/EU-Rahmenabkommens wird die Schweizer Wissenschaftswelt zunehmend den Anschluss verlieren, nicht nur an die EU-Wissenschaftswelt, sondern weit darüber hinaus“ und Nachplappern was vorwiegend grün/rote Politiker/Innen in die Welt hinausposaunen!


    Kobold


    alescha01 -- „Lenkungsabgaben auf dem Grundbedarf (Heizen und Auto-Pendeln) benachteiligen die Finanzschwachen mit einer fossil betriebenen Heizung und die KMU, vor allem weil sie nicht vollständig zurückerstattet werden“


    So ist es leider und nicht ganz unwesentlich, die Mehrkosten für Benzin werden von Gross- und Kleinverteilern und Handwerksunternehmen von Elektro, Sanitär bis Maler und Schreiner bei Reparaturen vor Ort den Kunden überwälzt und das geht ins Geld.


    Fliegen wird für alle teurer werden und finanzschwache Mieter die jeden Franken zwei Mal umdrehen müssen werden das im schwindsüchtigen „Geldsäckel“ zu spüren bekommen und sich nebst Balkonien- und Uhu Ferien vorwiegend auf „Schnäppchenangebote“ konzentrieren müssen nachdem sie z.T. während Jahren auf vieles verzichtet haben.


    Gleichwohl werde ich ein klares „JA“ in die Urne legen obwohl die geplanten Massnahmen nur ein Klacks sind, wenn ich z.B. an die Flugticketabgabe von 30 bis 120 „Fränkli“ denke und in den nächsten Jahren in unserem Ländli nichts, aber auch gar nichts ändern werden. Unsere (noch) herrlichen Gletscher, die ich soweit nicht unter einer Dunstglocke verborgen jeden Tag ab meiner „Hütte“ bewundern kann, werden weiterhin Jahr für Jahr an Eis verlieren. Das stelle sogar ich mit meinen noch einigermassen funktionierenden Augen fest obwohl ich weder Glaziologe noch Bergführer bin.


    Ich denke nicht zuletzt auch an Finanzschwache zukünftiger Generationen, denen es noch um einiges schlechter gehen wird, wenn wir jetzt nichts unternehmen. Zugeben die Schweiz ist nicht der Nabel der Welt und nur ein kleines „Rädchen“ im globalen Getriebe, aber mit innovativen Köpfen in Forschung und Entwicklung die einiges bewirken können.


    Ein Bekannter aus meinem Umfeld sagte mir kürzlich: Du hast gut lachen mit deinem ehemaligen „Schoggi-Job“ und deiner Rente. Du hast exotische Destinationen geschäftlich besucht, die ich auch gerne besuchen, mir aber wegen der Flugticketabgabe die du als Klacks bezeichnest immer weniger leisten kann. Meine Antwort: „Zugegeben, ich bin bei Schneegestöber mehrmals an eine Destination in der Karibik geflogen und habe das tiefblaue 28 Grad warme Meer aus dem Flieger bei der Ankunft und beim Abflug gesehen. Dazwischen war Arbeit manchmal bis spät in die Nacht und über das Wochenende angesagt und hatte mit einem „Schoggi-Job“ nicht viel zu tun!“


    Erinnert mich an einen Post in einem anderen Thread von oytenkratos:


    "Die meisten in der Oberschicht haben die Macht den gemeinsam erarbeiten Kuchen so zu verteilen, dass die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für menschliches Leben viel zu kurz kommt und auch für die Menschen in der Unterschicht. Für einen höheren Mindestlohn kommt hauptsächlich die untere Mittelschicht auf. Als Volkswirtschaftler wissen sie das. Nach der Entmündigung durch das PMT werde ich sowas besser nicht mehr posten, ich will ja nicht als Terrorist, gegen die Kapitalgewaltige Oberschicht, von den Terror-Polizisten verurteilt werden und erzieherischen Massnahmen unterzogen werden"


    Obwohl ich nicht zur kapitalgewaltigen Oberschicht gehöre, auch bei der kapitalgewaltigen Oberschicht ist nicht alles „Schoggi-Job“ und ob man es glauben will oder nicht, diese Oberschicht mit schwarzen Schafen wie auch in der Unterschicht hat einiges dazu beigetragen, dass es uns im Vergleich zu anderen Ländern rund um die Kugel mit Ausnahmen mehrheitlich sehr gut geht!


    Kobold

    mupli


    Danke für deine interessanten Reise Tipps und Erlebnisse. Zu gegebener Zeit, also wenn sich Corona mehr oder weniger normalisiert hat, wird „Turkyland“ in meiner Reise-Pipeline wieder vorne liegen und das trotz dem Despoten Erdogan. Dasselbe gilt auch für Venezuela, mein Lieblingsland in Lateinamerika mit dem Despoten Madura, nebst Mexiko und Peru die ich ebenfalls mehrmals geschäftlich nach längeren Aufenthalten als junger Ingenieur besuchte und natürlich Kuba das ich als Individualtourist auf eigene Faust mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen ÖV bereiste. Alles Länder die trotz Massentourismus immer wieder eine Reise wert sind, vorausgesetzt man erkundet das Land abseits der „Tourirouten“ bis in die hintersten Winkel mit einem Miet-Pkw oder dem ÖV und sucht den engen Kontakt mit den Einheimischen.


    Transmitter


    Meine Entscheidung zum PMT habe ich nicht aus dem hohlen Bauch sondern nach interessanten Diskussionen mit Beamten vom Bundesamt für Polizei fedpol in meinem Bekanntenkreis geführt. Und fedpol ist dem EJPD mit BR Karin Keller-Sutter unterstellt, die wie ich schon erwähnt habe, als Regierungsrätin verantwortlich für das Sicherheits- und Justizdepartement St. Gallen war und als Präsidentin der Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD) auch wusste was in anderen Kantonen so läuft, respektive eben nicht läuft! (Die Polizei hatte den Delinquenten auf dem Radar – warum hat sie nichts unternommen!!! – lässt grüssen!)



    Dass ihre Entscheidungen, vorwiegend bei rot/grün nicht immer gut ankamen ist nicht verwunderlich. Karin-Keller ist nun mal eine hochkompetente nicht nur auf ihrem Fachgebiet starke Frau die etwas bewirken kann und Neider und Unterlegene auf den Plan ruft. Ich vergleiche sie mit einer ebenfalls starken Frau in unserem „Nachbarländli“, Angela Merkel, die auch immer wieder, vorwiegend im eigenen Land von sprücheklopfenden Politiker/Innen auch aus dem eigenen Lager angefeindet wird.


    Kobold

    mupli


    In einem anderen Thread habe ich mich als einen „PMT“ Befürworter geoutet. Voraussichtlich wird das Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen vom Stimmvolk am 13. Juni mit grossem Mehr angenommen. Dabei dürfte nicht ganz unwesentlich das Engagement von einer hervorragenden BR Karin Keller Sutter und Regierungsrätin a.D. im Kanton St. Gallen sein. Sie stand dem Sicherheits- und Justizdepartement vor und war Präsidentin der Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD) und hat in diesen Funktionen hautnah mitbekommen was hinter den Kulissen so alles läuft! Und das deckt sich mit Aussagen von Kaderbeamten im Polizeidienst in meinem Bekanntenkreis.


    „Bei einer tatsächlichen Annahme dieses Gesetz, würde ich wohl wieder die meisten Monate im Jahr in der Türkei verbringen. So bin ich unter dem CH-Radar und im "Turkyland" hat man Ruhe“


    Solltest du diese Drohung oder Glücksfall wahr machen, besuche ich dich mal im „Turkyland“ in deiner zweiten Heimat!


    Eine von unzähligen amüsanten Episoden die ein Buch füllen würden habe ich immer noch in bester Erinnerung. Vor Jahren besuchten meine Frau und ich zwei Mal dieses herrliche und gastfreundliche Land und mieteten bei einem Einheimischen Autovermieter einen uralten Fiat. Die Kiste fährt mit Normalbenzin, ideal für uns, wollen wir doch abgelegene Orte im Innern des Landes bereisen. Und ab zu einer grossen Expedition über das Taurusgebirge nach Konya. Gegen Abend erreichen wir Tasuçu bei Silifke. Die Leuchtreklame vom Hotel “Lades” sticht uns ins Auge. An der Réception begrüsst uns ein Türke mit dem schönen Namen “Hasar Gùndùz” und führt uns in ein schönes Zimmer mit Meerblick. Wir fragen nach den Essenszeiten? „Wann ihr Hunger habt, ihr seid die einzigen Gäste“ lacht uns Hasar an und führt uns in die Küche. Zur Auswahl stehen Fleisch, Geflügel und Fisch. Wir entscheiden uns für Fisch. Jetzt wechselt Hasar in die Rolle des Kochs und bereitet uns ein herrlich schmeckendes Fischgericht zu, das er in seiner neuen Rolle als Kellner gekonnt serviert. Am folgenden Morgen erwartet uns ein umfangreiches herrliches Frühstück auf der Terrasse am Pool mit Blick auf das Meer. Und wie könnte es anders sein, zubereitet und serviert von Hasar. Dieses Hotel mit dem sympathischen Hasar ist wirklich ein Geheimtipp, das vorwiegend am Wochenende von Einheimischen besucht wird und von “Touris” noch nicht entdeckt wurde.


    Auch Konia, die sittenstrengste Stadt in der Türkei habe ich auch noch in bester respektive schlechter Erinnerung, erinnert sie mich doch immer wieder an unzählige Wesen eingehüllt in grauen Säcken die flink durch die Gegend huschten. Lediglich die blitzenden Augen hinter einem schmalen Schlitz lassen vermuten, dass sich unter diesen grauenhaften Kartoffelsäcken hübsche Girls verbergen, wie man sie an der Küste aber auch in abgelegenen Dörfern bewundern kann. Blickkontakt ist auch verpönt. Schaut man so einem Wesen in die Augen, wird der Kopf abrupt abgedreht. Böse Zungen sagen allerdings, bei einem George Clooney oder Brad Pitt hätten die holden Wesen den Blick nicht abgewandt!


    Sollte ich mal unter den CH-Radar gelangen, wandere ich in meine zweite Heimat nach Lateinamerika aus, trotz den jeweiligen Despoten in einigen Staaten mit denen ich zwangsläufig vor Jahren zusammenarbeiten musste, aber mit liebeswürdigen gastfreundlichen Einheimischen und du kannst mich mal besuchen!


    Kobold

    Sorry, mein Beitrag schon wieder im Doppel -- was soll's -- Doppel genäht hält besser!

    oytenkratos


    Chapeau!! 289 Beiträge ab Dezember 2020, das muss ich dir als gelegentlichen „Schreiberling“ neidlos zugestehen!


    Als Intellektueller überschätzt du dich allerdings etwas, unterstellst du doch locker vom Hocker in diversen BO Forum-Threads Andersdenkenden, die über keine akademische Ausbildung verfügen mangelndes Wissen und nicht fähig Zusammenhänge mit gesundem Menschenverstand zu erkennen. Mit Ehrfurcht nehme ich auch dein Statement ohne es zu korrigieren zur Kenntnis: „Mit den vielfältigen Büchern aus der verhältnismässig grossen Stadtbibliothek, haben mir meinen geistigen Horizont weit über den der Schweizer Biedermanns erweiterten“.


    Zugegeben, ich bin nur ein einfacher „Fachidiot“ und vor Jahren im Einsatz als weltweit tätigen leitenden Projektingenieur und mache also als Rentner der seine dritte Lebensphase aus vollen Zügen geniesst und das nicht nur kulinarisch, in meinem „Seldwyla“ Dörfli idyllische, romantisch inszenierte Werbung für unsere Bauern, gehe biederen Vergnügungen nach, verwende eine reaktionäre Rhetorik und habe Geschichtli und Metaphern aus einem häuslichen, familiären oder ländlichen Bild entlehnt“.


    Lassen wir das mal so stehen. Baue weiterhin als belesener über der Masse stehender abgehobener Intellektueller Seldwyla, Biederman und die Brandstifter, Angst-Macher Genokraten, Macht-Eliten die den Volkswillen unterdrücken und das „Trojanische Pferd“ PMT in das Gemeinwesen reinziehen und mit dem PMT einen Anfang machen der über kurz oder lang in Erziehungslagern endet! – der Traum vom homogenen gleichgeschalteten Volk für die einen und der Albtraum für individuelle Freiheiten wird in der Salamitaktik immer wahrscheinlicher und die bürgerlichen Herrschaften in unserem Parlament die das Schweizer Volk zum EU Rahmenvertrag nicht abstimmen lassen -- aus Angst vor dem Volk -- genüsslich in deine amüsanten Feedbacks ein, die mir immer wieder ein Schmunzeln, manchmal auch ein mitleidiges Lächeln entlocken.


    Am 13. Juni werde ich voraussichtlich auf das Wahlergebnis mit einem süffigen Tropfen gemeinsam mit unseren Bauern anstossen und kann es vielleicht nicht verkneifen noch ein weiteres „Geschichtli und Metaphern aus einem häuslichen, familiären oder ländlichen Bild“ in diesen Thread stellen.


    Ich wünsche dir ein erlebnisreiches Pfingstwochenende „u blib gsung“ -- und ärgere dich nicht über die zum Glück für unser „Ländli“ bürgerliche Mehrheit in unserem Parlament mit Mannen und Frauen die eindrucksvolle Leistungsausweise als erfolgreiche Unternehmer/Innen vorlegen können, im Gegensatz zu vorwiegend grünen Berufspoltikern die ohne gut honoriertes Mandat nicht selten am Sozialtopf hängen würden!


    Kobold


    Transmitter


    Mit Genugtuung stelle ich fest, dass du in diesem Thread kein Verständnis für meine Voten hast. Ich schätze dich sehr, aber wenn du und weitere Forenteilnehmer die meine manchmal mit einem verschmitzten Augenzwinkern etwas ketzerisch verfasste „Schreibe“ nur positiv bewerten, mache ich etwas falsch und muss über die Bücher!


    Gruss aus Bern

    oytenkratos


    Chapeau!! 289 Beiträge ab Dezember 2020, das muss ich dir als gelegentlichen „Schreiberling“ neidlos zugestehen!


    Als Intellektueller überschätzt du dich allerdings etwas, unterstellst du doch locker vom Hocker in diversen BO Forum-Threads Andersdenkenden, die über keine akademische Ausbildung verfügen mangelndes Wissen und nicht fähig Zusammenhänge mit gesundem Menschenverstand zu erkennen. Mit Ehrfurcht nehme ich auch dein Statement ohne es zu korrigieren zur Kenntnis: „Mit den vielfältigen Büchern aus der verhältnismässig grossen Stadtbibliothek, haben mir meinen geistigen Horizont weit über den der Schweizer Biedermanns erweiterten“.


    Zugegeben, ich bin nur ein einfacher „Fachidiot“ und vor Jahren im Einsatz als weltweit tätigen leitenden Projektingenieur und mache also als Rentner der seine dritte Lebensphase aus vollen Zügen geniesst und das nicht nur kulinarisch, in meinem „Seldwyla“ Dörfli idyllische, romantisch inszenierte Werbung für unsere Bauern, gehe biederen Vergnügungen nach, verwende eine reaktionäre Rhetorik und habe Geschichtli und Metaphern aus einem häuslichen, familiären oder ländlichen Bild entlehnt“.


    Lassen wir das mal so stehen. Baue weiterhin als belesener über der Masse stehender abgehobener Intellektueller Seldwyla, Biederman und die Brandstifter, Angst-Macher Genokraten, Macht-Eliten die den Volkswillen unterdrücken und das „Trojanische Pferd“ PMT in das Gemeinwesen reinziehen und mit dem PMT einen Anfang machen der über kurz oder lang in Erziehungslagern endet! – der Traum vom homogenen gleichgeschalteten Volk für die einen und der Albtraum für individuelle Freiheiten wird in der Salamitaktik immer wahrscheinlicher und die bürgerlichen Herrschaften in unserem Parlament die das Schweizer Volk zum EU Rahmenvertrag nicht abstimmen lassen -- aus Angst vor dem Volk -- genüsslich in deine amüsanten Feedbacks ein, die mir immer wieder ein Schmunzeln, manchmal auch ein mitleidiges Lächeln entlocken.


    Am 13. Juni werde ich voraussichtlich auf das Wahlergebnis mit einem süffigen Tropfen gemeinsam mit unseren Bauern anstossen und kann es vielleicht nicht verkneifen noch ein weiteres „Geschichtli und Metaphern aus einem häuslichen, familiären oder ländlichen Bild“ in diesen Thread stellen.


    Ich wünsche dir ein erlebnisreiches Pfingstwochenende „u blib gsung“ -- und ärgere dich nicht über die zum Glück für unser „Ländli“ bürgerliche Mehrheit in unserem Parlament mit Mannen und Frauen die eindrucksvolle Leistungsausweise als erfolgreiche Unternehmer/Innen vorlegen können, im Gegensatz zu vorwiegend grünen Berufspoltikern die ohne gut honoriertes Mandat nicht selten am Sozialtopf hängen würden!


    Kobold


    Transmitter


    Mit Genugtuung stelle ich fest, dass du in diesem Thread kein Verständnis für meine Voten hast. Ich schätze dich sehr, aber wenn du und weitere Forenteilnehmer die meine manchmal mit einem verschmitzten Augenzwinkern etwas ketzerisch verfasste „Schreibe“ nur positiv bewerten, mache ich etwas falsch und muss über die Bücher!


    Gruss aus Bern

    Ich verzichte auf eine Auflistung von PRO/CONTRA Gründen. Das haben Forenteilnehmer, Leserbriefschreiber und Protagonisten in Talkrunden mehr oder weniger überzeugend bis zum geht nicht mehr schon getan. Ich werde am 13. Juni zwei Mal nein in die Urne legen, weil ich im Gegensatz von nicht wenigen Befürwortern der Initiative soweit möglich nicht im Grossverteiler mit z.T. etwas fragwürdigen Produkten aus fernen Landen sondern bei unseren Bauern im Dorf einkaufe. Und beim anschliessenden Schwatz im Kellergewölbe, begleitet mit einem „Schnäpsli“, einem süffigen Tropfen und einer würzigen Wurst aus einheimischen Schaffen, sorry, liebes Schwein, Kalb oder Geiss höre, was sich auf dem Hof so alles tut.


    Losgelöst von aufgebauschten Medienberichten bilde ich mir vor Abstimmungen jeweils meine eigene Meinung und spreche mit Betroffenen. Und das sind nun mal auch meine Bauern aus der Nachbarschaft. Die Argumente dieser Profis mit hervorragend geführten Betrieben haben mich im Gegensatz von mehrheitlich in den Städten lebenden grünen „Plaperi“ Politikern/Innen überzeugt!


    Kobold

    Transmitter


    Deinem Kommentar: „Vielleicht wäre es besser, ich würde mal die chinesische Eisenbahn benutzen und eine ausgedehnte Reise in entlegene Winkel des Landes machen und viel Zeit mit der einheimischen Bevölkerung verbringen....“ kann ich nur zustimmen. Interessant ist auch, nebst Bummelzügen ins Innere des Landes, ein Bahnreisli von Peking nach Hongkong oder umgekehrt.


    Wir haben 4- Bett Abteile gebucht. Luxus pur wenn man bedenkt, dass es noch Massenlager Schlafwagen gab, ausgerüstet mit offenen Kojen, enthaltend zwei mal 3 Betten übereinander und der sogenannten harten Klasse, vollgestopft mit Passagieren auf den Sitzbänken und am Boden. Die Sauberkeit in den Waschräumen liess allerdings etwas zu wünschen übrig. Kein Problem wenn man flexibel ist. Als Alternative für die Morgentoilette mit Zähne putzen, boten sich die obligaten Brunnen resp. Waschbecken auf den Bahnsteigen an, irgendwo unterwegs auf einem Provinzbahnhof. Auch die Mittag- und Nachtessen in den hoffnungslos überfüllten kitschigen Speisewagen muss man erlebt haben. Die schwitzenden und dampfenden chinesischen Passagiere, die Männer mehrheitlich mit nacktem Oberkörper und wild kommunizierend, entlockten uns immer wieder ein Lächeln, obwohl wir kein Wort verstanden. Aber die Mahlzeiten von Fisch bis zu Süss/Sauer, serviert von flinken Kellnern die wie Bienen rumsausten waren kulinarische Leckerbissen. Dank Drahtnetzen in den offenen Fensterrahmen flogen uns nicht permanent Plastikflaschen, Plastikteller und Becher um die Ohren, die Passagiere via die Abteilfenster entsorgt hatten. Meine Annahme, die Drahtgitter dienen als Sperre für Insekten war also nur zum Teil richtig!


    Viel Vergnügen, sollte es mal soweit sein.


    Kobold

    Ob es uns nun passt oder nicht, in China werden Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung bleiben und Olympia wird so sicher wie das Amen in der Kirche stattfinden. Und ich werde weiterhin Produkte aus China kaufen und einige Olympia-Wettkämpfe ab Flimmerkiste konsumieren. Etwas egoistisch sind mir korrupte Regierungseliten und ihre Trabanten im Gegensatz zu meinen früheren geschäftlichen Tätigkeiten heute völlig „Wurscht“. Ich kann das nicht ändern.


    Auf meinen Reisen suche und pflege ich den engen Kontakt zu Einheimischen aus allen Schichten und bilde mir meine persönliche Meinung, losgelöst von mehr oder weniger aufgebauschten Medienberichten und manchmal etwas naiven Statements von CH-Parlamentarier-Delegationen die solche Länder besuchen.


    Das für mich immer noch geheimnisvolle Reich der Mitte und ihre Bewohner ist immer wieder eine Reise wert. Soweit möglich auf dem gut ausgebauten Schienennetz und wenn Olympia stattfindet, möglichst weit ab von Olympia-Stadien!


    Ich schmunzle auch immer wieder wenn ich von lieben Zeitgenossen höre, dass sie diktatorische Länder wie China & Co nicht mehr besuchen und auf Produkte aus diesen Ländern verzichten. Ich sehe das etwas anders. Wenn ich solche Länder nicht mehr bereise und auf ausgewählte herrliche Food-Produkte die den Weg in mein „Mägeli“ finden verzichte, geht es den unzähligen auf Plantagen ausgenutzten Arbeitern/Innen/Kindern nicht besser sondern noch schlechter. Geldgierige globale Unternehmen und ihre vor Ort ansässigen einflussreichen Trabanten bis in höchste Regierungskreise finden leider immer wieder Schlupflöcher Boykotte zu umgehen.


    Kobold

    Man darf mal gespannt sein, wie sich die Stimmbürger bei zukünftigen Abstimmungen verhalten. Ich wage mal die etwas ketzerische Voraussage, dass nicht wenigen das Hemd näher steht und Abgaben die mit dem Klima zu tun haben und das eigene Portemonnaie belasten es nicht so einfach haben werden. Das werden mit Sicherheit auch unsere zurzeit noch erfolgsgewohnten „Grünen“ feststellen und bei entsprechenden Abstimmungen als Verlierer dastehen. Nicht zuletzt wird auch ein Blick auf die „Grünen“ in unserem nördlichen Nachbarland interessant sein. Sollten sie bedingt durch die ins Schlingern geratene CDU/CSU zukünftig Mitverantwortung in der Regierung tragen müssen und vielleicht sogar die Kanzlerin oder den Kanzler stellen, wird sich einiges ändern, ob allerdings zum Guten wage ich zu bezweifeln. Warten wir jetzt mal ab, ich lasse mich überraschen.



    Kobold

    Mir fällt immer wieder auf, dass sich heute vorwiegend Jugendliche lautstark in den Medien, in emotionalen Talkrunden und vermehrt auf der Strasse für einen auch Morgen noch lebenswerten Planeten zu Wort melden, die nicht einen der beliebtesten Studiengänge bei Männern und Frauen -- Jura, Medizin und Betriebswirtschaftslehre absolvieren, sondern Geisteswissenschaften studieren. Egal ob, zugegeben interessante Studiengänge bei den Geisteswissenschaften in Philosophie, Geschichte, Ethnologie, Vor- oder Frühgeschichte, Linguistik, Kultur, um nur einige zu erwähnen, alle Geisteswissenschaftler/innen haben eines gemeinsam: Sie müssen sich die nicht ganz unwesentliche Frage stellen, wie sie nach Studienabschluss ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen ohne früher oder später nicht am Sozialtopf zu hängen.


    Ausser im wissenschaftlichen Bereich wird kein Geisteswissenschaftler aufgrund seines Studiums eingestellt werden. Es geht von Anfang an darum, sich richtig zu positionieren. Vorwiegend in Brachen, in denen ein abgeschlossenes Studium erwartet wird. Ich denke dabei an eine Zusatzqualifikation und Praxiserfahrung im Verlagswesen, Presse, Radio/Fernsehen, Marketing, Kulturmanagement, Tourismus & Co. Nur; auch in diesen Branchen sind interessante gut honorierte Jobs Mangelware. Das Angebot ist kleiner als die Nachfrage. Und zugegeben etwas ketzerisch, wenn alles schief läuft, klopft man beim Staat an und bewirbt sich für ein „Jobli“ ohne grosse Verantwortung, sorry, beim Staat auf Kantonaler- oder Bundesebene!


    Kobold

    Von Betrug kann hier keine Rede sein. Das nennt sich cleveres Marketing auf das etwas blauäugige Kunden immer wieder reinfallen. Merke: Weltweit verschenkt kein Unternehmen nicht ganz billige Produkte ohne entsprechenden Gegenwert. Gilt auch für: Gratulation, sie haben ein Auto, eine Ferienreise & Co gewonnen! Und einmal mehr gilt: Nur durch Schaden wird man klug!


    Kobold