Beiträge von marikowari

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    Hi. Sorry. Ich war hier leider etwas ausgelinkt in der ganzen Diskussion. Durch meine persönliche Lebensumstände leider sehr oft so gegeben. Ich habe jetzt gerade den Talk nur ganz grob überflogen. Doch scheint es gerade so, dass wir uns bei einem Thema gerade sehr einig sind. Nämlich beim Versagen der Bürokratie! Gerade beim Steueramt etwelcher Kantone haben dort die "beamteten Personen" oft nicht die geringste Ahnung davon , wie sie einen Sonderfall behandeln müssen. Steht halt nicht im Paragraphenbuch für Analphabeten. Aber auch nicht in der Steuerverordnung. Hier habe ich sogar noch etwas Verständnis, für überforderte Bürokraten in der Steuerverwaltung. Sind ja auch nur Menschen. Doch bei allem Verständnis für menschliche Mankos, müssen hier mal systematische Fehler ausgemerzt werden! Mir ist hier gerade noch etwas aufgefallen: Wem erzählt man was? Eigentlich hatte ich mir mal gedacht, es wäre am Besten, wenn man jedem, einfach Alles erzählt. Dann weiss doch jeder Bescheid und alles ist klar. Meiner persönlichen Erfahrung nach, ist das eben nicht so. Kann die beamtete Person die vorgegebene Information nicht verarbeiten, dann läuft die "beamtete" Maschinerie nicht mehr. Steht einfach nur noch still. Wäre allerdings gerade nur noch das Beste, wenn diese dann nur einfach stillstehen würde. Tut sie dann leider nicht. Die läuft dann noch weiter. Und generiert dann noch Kosten, welche kein Steuerzahler bezahlen will, aber letztlich dann doch jeder bezahlen muss. Jetzt hier aber auch noch Klartext: Hier werden Steuerzahler dazu vergewaltigt, etwas bezahlen zu müssen, was niemand wollte. Selbstverständlich braucht ein Staat Einnahmen, damit er die Ausgaben decken kann. Aber bürokratischen Leerlauf benötigt wohl kein Steuerzahler. Abgesehen von denen, die gerade damit Lohn verdienen. Ich muss in diesem zuvor genannten Beispiel gar nicht in Details eingehen. Die Absurdität zeigt sich schon im Überblick. Dazu das praktische Beispiel. Für eine demenzkranke Person stelle ich eine Haushaltshilfe an. Nein, keine "Schweizerische". Alle die ich hier noch kannte, sind bereits ausgewandert. Also dann halt eben aus der EU. Gut. Die kommen dann vielleicht sogar noch. Für so ein paar Stunden. Mehr als die paar Stunden kann ich gerade nicht mehr bezahlen. Ja. Und was ist hier in der Steuerabrechnung zu deklarieren? Ein Lohn unter Tausend Franken. Denn mehr kann sich "Alzheimerli" pro Monat nicht leisten. Nun gut. Krankenschifte aus Ostblock, muss natürlich hier auch, der Quellensteuer gemäss, bewältigt werden. Und Arbeitgeber natürlich auch. Entschuldigung? Ein Brutto- Einkommen unter Tausend, ist in keinem Fall überhaupt steuerbar. Weder in inländischen Steuerverfahren, noch im internationalen. Stelle ich für mein "Alzheimerli" aber eine Putzfrau aus dem "Ostblock" an, welche sich gerade mal etwa fünf bis zehn Stunden pro Monat, um dieses "Alzi" kümmert, dann muss ich hier die ganze Prozedur der Steuervergewaltigung durchmachen. Mit dem Resultat, dass sowohl ich, wie auch die Steuerverwaltung, also Kanton und Bund, nur Verlust erwirtschaftet haben. Der dafür betriebene Aufwand, übersteigt jegliches erzielbare Einkommen (des Staates) bei Weitem! Also. Ich bin kein Steuerspezialist und kann zu der ursprünglich gestellten Frage kaum mehr beitragen, als es Andere anscheinend schon getan haben. Ich kann hier wohl nur eine persönliche Ansicht kundtun.


    Den Schweizer Föderalismus in Ehren. Der soll da existieren, wo er hingehört. Dass die Schweiz auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist, und in Zukunft wohl noch mehr sein wird, ist wohl eine Tatsache. Dass auch bei den ausländischen Mitarbeitern/innen, die Löhne, Sozialabgaben und auch die Steuern korrekt abgerechnet werden müssen, ist auch eine Tatsache. Das föderalistische System CH führt hier dazu, dass jetzt einfach mal drei Steuervögte (Bund, Kanton und Gemeinde) Angst haben, ihre Pfründe könnten verloren gehen. Und tut es vermutlich ja sowieso, wenn nämlich der Arbeitnehmer im Ausland Domizil hat. Und das Domizil ist dort, wo der eigentliche Lebensmittelpunkt der besteuerbaren Person stattfindet. Die zugehörigen Paragraphen wurden im Talk ja wohl schon genannt. Doch diese interpretiert dann jeder entsprechend seinem persönlichen Interesse. Hier ist schon die Frage offen, wo denn der Lebensmittelpunkt tatsächlich ist. Wenn ich jetzt aber für mein "Alzheimerli" eine Krankenschifte aus dem Ostblock hole, damit diese mein Alzheimerli während 24 Std. / Tag betreut, respektive überwacht, dann lebt die Person zwangsläufig praktisch in der Schweiz, um ihre Arbeit zu verrichten. Aus arbeitsrechtlichen Gründen allerdings nur vorübergehend. Spätestens nach zwei Monaten muss sie in die Ferien. Und geht dann normalerweise zurück zu ihrer eigenen Familie. Im Ostblock oder halt sonstwo. Sicher bleibt sie aber nicht am Arbeitsplatz. Dieser Arbeitsort ist aber nicht Lebensmittelpunkt! Theoretisch könnte das zwar auch noch sein, dann wären die Verhältnisse aber klar. Meiner Ansicht nach ist, im anderen Fall, das Verhältnis auch klar. Der/die Arbeitnehmer haben ihren Lebensmittelpunkt da, wo sie sich "als zu Hause" fühlen. Dies ist einfach mal eine ganz grundsätzliche Unerscheidung. Es spielt auch nicht wirklich eine Rolle, wie lange jetzt der Arbeitnehmer in der Schweiz lebt, um die Arbeit zu verrichten. Hier ist wohl eher die Frage, ob dieser Arbeitnehmer jetzt die Absicht hat, in der Schweiz zu bleiben und allenfalls noch Bürger zu werden, oder ob er sowieso wieder abwandert. Meiner Erfahrung nach, tun die meisten ausländischen Arbeitskräfte gerade das Letztere. Die, welche geblieben sind, wollten in der Regel von Anfang an bleiben und auch Bürger werden. Und haben dementsprechend ihr Steuerdomizil auch so angemeldet. Für den Fall der Zu- und Abwanderer, sollte die ganze Steuerdomizilgeschichte auf Bundesebene einheitlich geregelt sein. Konkret würde dies bedeuten, dass kantonale und kommunale Steuerämter hier zuerst einmal von der ganzen Diskussion ausgeschlossen werden. Die Schweiz als Staat hat mit diversen Ländern bilaterale Verträge, welche als "Doppelbesteuerungsabkommen" bekannt sind. Das sind Staatsverträge! Dass diese dann aber von kantonalen und kommunalen Ämtern abgearbeitet werden müssen, halte ich für bürokratischen Blödsinn. Es würde wohl volkswirtschaftlich sinnvoller sein, wenn alle diese Fälle von zu-und abwandernden Arbeitskräften zentral und von entsprechend ausgebildeten Leuten bearbeitet würden. Und nur dann, wenn die Frage des Lebensmittelpunkts soweit geklärt ist, dass es dann an eine dezentrale Behörde übergeben werden kann, oder muss. Persönlich halte ich das gegenwärtige Steuersystem der Schweiz auch sonst für ein Auslaufmodell. Es produziert eine Unmenge an Verwaltungskosten. Und ist auch keineswegs sozialgerecht. Eben so wenig kann es die Erfordernisse der Zukunft erfüllen. Oder welcher Roboter bezahlt denn jetzt Steuern, um die Sozialausgaben des Staates zu begleichen?


    Echt jetzt? Diese Frage muss man sich im Munde zergehen lassen! Ich habe früher Roboter gebaut. Ja und dann wurde ich entlassen. Denn jetzt baut mein Roboter, die Roboter der nächsten Generation. Ja und welcher Roboter bezahlt jetzt meinen Lebensunterhalt, den ich bei der Fürsorge erbetteln muss? Entschuldigung. Der erste Teil meiner obigen Aussage ist wahr. Der zweite noch nicht. Mit Betonung auf "noch" nicht! Hier müssen wir mal eine rein systematische Überlegung machen. Als Mensch erarbeite ich einen Mehrwert. Und bekomme einen Lohn dafür. Dieser wird besteuert, damit ich meinen Obulus an den Staat entrichte, welcher mich ja auch unterstützt, in meinem Dasein als Arbeitnehmer. Jetzt wird der Mensch durch den Roboter ersetzt. Dieser erarbeitet mindestens den Gleichen, oder gar noch mehr Mehrwert, als der Mensch. Sonst würde Mensch nicht ersetzt werden. Der ersetzte Mensch wird hier per Se zum volkswirtschaftlichen Kostenfaktor. Zumindest im ersten Moment, ist er unnütz geworden. Kostet den Staat aber sowieso noch weiterhin. Dieser muss ja sämtliche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowieso erhalten. Sonst läuft gar nichts mehr. Nur fehlt jetzt dem Staat die Steuereinahme auf die Mehrwertschöpfung des ersetzten Menschen. Der bezieht jetzt keinen Lohn mehr, sondern allenfalls noch die Versicherungsleistung der ALV. Tant pis. Die muss ja auch noch versteuert werden. Der totale Steuerausfall ergibt sich erst, wenn man ausgesteuert wird. Und damit endgültig den Status des staatlichen Kostenfaktors erreicht. Bravo!


    In der Zwischenzeit scheffelt der Roboter immer schön am Mehrwert. Ja richtig. Dafür wurde er doch geschaffen. Nur Steuern bezahlt er keine. Der Roboter. Allerhöchstens bezahlt hier das Unternehmen, welche jetzt fast nur noch Roboter beschäftigt, noch Gewinnsteuer. Falls die, den Gewinn ihrer Roboter, nicht sofort in die nächste Generation von scheffelnden Robotern investieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ja wohl sehr sinnvoll. Und wird im Durchschnitt auch ganz sicher so gemacht. Sonst hätten die Robots im Management die Ampel falsch geschaltet und der Shareholder wird rot vor Wut, wenn die Zahlen hier nicht noch schwärzer werden.


    Mit dieser, nur noch etwas fiktiven, Geschichte, wird eine Tendenz deutlich. Durch die demographische und die digitale Entwicklung, werden hier in Zukunft sehr viel mehr Kostenfaktoren entstehen. Gleichzeitig aber auch immer mehr Einnahmequellen versiegen. Nein. Das passiert nicht von heute auf morgen. Doch die Tendenz ist jetzt gegeben. Wie kann sich der Staat hier erhalten, respektive diese Kostenfaktoren noch tragen? Ja klar. Man erhöht die Gewinnsteuer auf Unternehmensgewinnen. Und dann sind diese morgen auf den Caymans. Ja wunderbar. Dann treffe ich ja meinen ehemaligen Arbeitgeber auch mal wieder. Als Sozialflüchtling bin ich ja schon lange auf der Steueroase. Ich kann es mir ja nicht mehr leisten, in der Schweiz ein staatlicher Kostenfaktor zu sein. ( Ein verständnisvoller Leser geniesst die beissende Ironie).


    Nachdem man sich vor lauter Lachen mal wieder eingekriegt hat, wäre hier noch eine gute Idee gefragt. Ich lebe derzeit in einem Land, in dem die Mehrheit der Staatsausgaben, über die Mehrwert-steuer bestritten werden. Ich halte dies für einen brauchbaren Ansatz. Ich gehe sogar noch etwas weiter und behaupte, dass alle Staatsausgaben ausschliesslich über die Mehrwertsteuer finanziert werden sollten. Ich begründe meine Ansicht damit, dass die Mehrwertschöpfung als Solches besteuert werden soll, um die damit verbundenen Sozialstaatlichen Unkosten, welche diese Mehrwertschöpfung überhaupt erst ermöglicht, letztlich zu tragen. Das ist pures Verursacherprinzip. Mit diesem System kann sich weder Mensch noch Roboter dem Obulus entziehen. Ich halte dieses System aber auch für ziemlich sozialgerecht. Der wirtschaftlich sehr leistungsfähige Mensch (oder Roboter) wird hier summarisch gesehen, seinen Teil an die Gemeinschaft abgeben müssen. Je mehr Umsatz er durch seine Bedürfnisse generiert, desto mehr wird es sein. Dasselbe gilt hier auch für den weniger Leistungsfähigen. Nur dieser braucht im Durchschnitt auch weniger von der sozialen Gemeinschaft. Und bitte hier mal verstehen, was ein statistisches Mittel ist!


    (Oooh Gott nein. Jetzt habe ich gerade etwas furchtbar Dummes gesagt. Jetzt kommt ganz sicher sofort ein Statistiker her, welcher mir vorrechnen will, dass die sozial Minderbemittelten, hier doch der grösste Kostenfaktor sind. Das wirklich Dumme daran ist, das ich rein rechnerisch, nicht einmal das Gegenteil nachweisen kann. Und nicht einmal will. Denn in allen diesen statistischen Berechnungen, welche ich bis jetzt gesehen habe, fehlt ein Faktor. Diesen nennt man Lebensqualität. Und nein, bitte. Es wurde auch schon versucht, diesen Faktor in Geldwerten zu beziffern. Bis zu einer gewissen Grenze kann man das sogar. Und soll auch noch so sein. Zwecks Beschönigung der Werte. ) :) Ich stelle mich auf den Standpunkt, dass hier die Abbildung der Kaufkraft, eines jeden Individuums dieser Gesellschaft, die Abbildung des geschöpften Mehrwerts, dieser Gesellschaft darstellt. Und im Begriff "Individuum" schliesse ich hier den Roboter nicht aus. Und letztlich ist die "Kaufkraft" des Individuums hier massgebend. Aus dieser Kaufkraft, letztlich also der Mehrwertschöpfung des Individuums, ergibt sich der prozentuale Anteil des Obulus, welcher dieses Individuum an die Gemeinschaft beitragen sollte. Auch der sozial minderbemittelte "Roboter" wird hier seinen Umsatz tätigen. Und wird hier einen Beitrag zur "Lebensqualität" der Gesellschaft erwirken. In der einen oder anderen Form. Ich halte es für sinnvoll, wenn am persönlichen Umsatz des Individuums, die Mehrwertschöpfung besteuert wird, um, im statistischen Mittel, die dafür notwendigen, staatlichen Unkosten zu decken. Ich halte es aber keineswegs für volkswirtschaftlich sinnvoll, hier auf individuellen Sonderfällen herumzureiten. Statistisch gesehen..... nur noch Blödsinn. Entschuldigung. Ist halt gerade so meine "pressönliche" Meinung zu den Peinlichkeiten des Steuerstaates. Ich möchte mich gerade auch noch dafür entschuldigen, dass ich wohl in nächster Zeit nicht auf die Voten der Forums-Teilnehmer eingehen kann. Ich bin auf dem Weg in die Wüste. Und da gibt es keine Linken und Netten. Und auch kein Internett.... ( Böh, nicht so nett).. PS: Ich weiss schon, dass ich jetzt nicht gerade so hilfreich war, um die aktuellen Probleme des Fragestellers zu lösen. Vielmehr habe ich hier die ganze Diskussion hinterfragt.


    Aber müssten wir uns nicht, langsam aber sicher mal, von dieser Diskussion lösen? Und vielleicht mal dieses bisherige System ablösen? Könnte doch vielleicht auch noch die Lösung für unseren Fragesteller werden. Mit meinem "Votum" möchte ich etwas Gedankenanstoss auslösen. @ Forum: Denkt noch etwas weiter als ich! I chumme dä au no na, wenn i de noche bii. LG. MARIKOWARI

    pathfinder Kurz mal vorne weg. Ich glaube nicht, dass das Beobachterforum die richtige Plattform ist, um über rein persönliche Dinge zu sprechen. Dass du hier auf dieser Plattform "postest" zeigt aber auch sehr deutlich, dass deine seelische Not sehr gross ist. Und hier ist es auch ganz richtig, dass du überhaupt den Kontakt suchst! Ja eben den Kontakt vermisst du ja so sehr. Nur den bringst du anscheinend nicht zustande. Den Kontakt mit deiner Aussenwelt. Den Kontakt mit deiner Aussenwelt verhinderst du gerade selbst. Hier geht es gerade gar nicht mehr um Mann oder Frau..... Du hast hier den Kontakt zu dir selbst verloren. Du hast anscheinend die Selbstachtung verloren. Entschuldige? Aber wenn du dich selbst nicht achten kannst, wie kannst du eine Frau achten? Wie kannst du eine Frau lieben, wenn du dich selbst nicht lieben kannst? Oder wie könnte die, noch so gute Frau, dich lieben, wenn du dich selbst nicht lieben kannst? Das wäre vergebene Liebesmüh ihrerseits. Es wäre ihr immer unmöglich, diesen Liebesdienst zu erweisen, wenn du dir das nicht selbst, und ihr erweist. Ganz persönlich habe ich hier einen Vorschlag für dich: Fange an den Kontakt zu deinem urinneren Wesen, wieder herzustellen. Den hast du anscheinend verloren. Ich kann die hier im Detail kein Rezept dafür liefern. Für mich gibt es allerdings einen Sinnspruch, den ich der christlichen Religion entleihe. Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein religiöser Mensch. Aber der Spruch macht hier etwas Sinn. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Der Umkehrschluss würde dich lauten: Liebe dich selbst, wie deinen Nächsten! Ja, und das ist vielleicht eben gerade das so offenbare Geheimniss in der ganzen Geschichte..... So. Und jetzt muss ich dich gerade ganz brutal fragen, was du bist. Ingenieur? Ja super! Ja Bravo!!! ich habe diesen Titel nie geschafft. Um ehrlich zu sein ... wollte ich so auch nicht wirklich... Denn solche Titel gehen mir, sonstwo vorbei. Ich hatte mein "Dasein" nämlich nie über einen "Berufstitel" definiert. Eigentlich habe ich mich immer nur über mein eigenes "Dasein" definiert. (extrem egozentrischer Ansatz!). Ich muss dich hier aber fragen, womit du deinen Existenzwert eigentlich definierst? Etwa über den Ingenieurtitel? Weisst du, weshalb mir solche Titel sonstwo vorbeigehen? Jetzt muss ich etwas aus meiner Familiengeschichte erzählen, um das zu verdeutlichen: Mein Vater war Diplomexperte für Ingenieure, mit Fachgebiet Mess- und Regeltechnik. Und war hier ein sehr harter Kritiker, zugunsten seiner Diplomanden. Das ist aber die rein fachliche Ebene. Daneben hatte er auch noch eine Funktion als Papa. Hier hatte er auch mit Herzblut versucht, seinen Schülern und seinen eigenen Kindern, ein Selbstbewustsein zu vermitteln, welches es ihnen, dann auch möglich machte, Ihr Wissen umzusetzen. Und er wusste ganz genau, dass jedes Wissen verloren ist, wenn das Selbstbewusstsein, um es umzusetzen, nicht vorhanden ist. Hier spielt dieses Selbstbewusstsein die erste Rolle! Und du solltest wohl hier noch etwas an diesem Bewusstsein arbeiten. Du bist dir hier wohl selbst nicht ganz bewusst, welche Qualitäten du tatsächlich hast. Und auch noch wichtig...... Du musst gar nicht, in jeder Hinsicht, immer der Superman sein. (das müssen höchstens noch die... "Germanys next Topmodels" in Klumps nächster Show sein. Doch diese Models, sind show und plastic people.... Nicht reale Persönlichkeiten). Komm mal etwas zurück zu dir selbst.

    Hallo Erik. Ja das ist grundsätzlich richtig so.


    1. Der Arbeitgeber hat hier ein Mitspracherecht. Er kann seine Zustimmung verweigern, wenn der Nebenerwerb die Interessen des Arbeitgebers tangiert. Sei es, weil es ihn irgendwie konzurrenziert , oder die Leistung des Arbeitnehmers für den aktuellen Arbeitgeber reduziert. Ist dies nicht der Fall, darf er die Zustimmung eigentlich nicht verweigern. Die Details können hier knifflig sein. Aber ein offenes Gespräch ist auf jeden Fall der erste Schritt.


    2. Die Anmeldung bei der AHV ist eine Geschichte für sich. Diese entscheidet darüber, ob eine Tätigkeit als selbständig, oder als unselbständig zu betrachten ist. Ein Nebenerwerb kann hier das Eine oder das Andere sein. Arbeitet man als Zeitungsverträger, oder als Putz-Frau, neben einer anderen Anstellung, ist dies klar ein unselbständiger Erwerb. Und hier muss der betreffende Arbeitgeber, die entsprechenden Meldungen bei den Behörden machen. Die AHV ist hier die Instanz, welche darüber entscheidet, ob eine eigene Firma existiert oder eben nicht. Und dieser Entscheid kann ziemlich willkürlich gefällt werden. Das Gesetz gibt hier anscheinend keine eindeutige Vorlage. Dies zeigt sich deutlich bei einer Person, welche im Nebenerwerb noch Dienstleistungen anbieten will, die eine Mischung aus hauswirtschaftlichen Leistungen und Betreuungsdiensten erbringen will. Also eigentlich das, was private Spitexorganisationen, als Geschäftsmodell betreiben. Fängt diese Person jetzt mit diesem Erwerb an, ist es primär die Frage, wie viele "Auftraggeber" er gleichzeitig und mit etwa gleichermassen viel Zeitaufwand bedient. Sind es nur zwei oder drei, und gibt es relevante Unterschiede beim Zeitaufwand, wird dies die AHV nicht als eine selbständige Tätigkeit einstufen. Und verlangen, das dies über entsprechende Arbeitsverträge, von privat angestellten Bediensteten, abgerechnet werden muss. Grundsätzlich soll dies zum Schutz der Arbeitnehmer so sein. Und ist insofern auch zu begrüssen. Es kann und ist wohl aber gleichzeitig auch sehr hinderlich dabei, sich im Nebenerwerb eine selbständige Tätigkeit aufzubauen. Es ist kaum anzunehmen, dass jemand der noch 100% für einen Arbeitgeber tätig ist, zu Beginn seines neuen Erwerbs, sofort über einen Kundenstamm verfügt, welcher so vielfältig ist, dass man nicht mehr von einen Angestelltenverhältnis sprechen kann. Diese Problematik stell sich eigentlich bei jeder Art von Tätigkeit. Bundesrat Amman hat mit stolz geschwellter Brust im Schweizer Fernsehen die Einführung der neuen digitalen Plattform Easygov (mal googlen) verkündet, welche Gründung und Verwaltungsarbeit im Zusammenhang mit den Schweizer Behörden vereinfachen soll. Entgegen seiner Aussage hat sich hier nicht viel geändert. Zwar kann man damit jetzt etwas einheitlich alle nötigen Daten erfassen und auch verwalten. Soweit so gut. Bei einer Firmengründung werden dann die Daten an die zuständige kantonale Stelle der AHV zur weiteren Bearbeitung übermittelt. Kann man genauso gut gleich sofort so machen. Sitzt dort aber am Schreibtisch eine inkompetente Person, dann nützt hier diese Plattform rein gar nichts. Erik. Ich habe jetzt gerade ein Beispiel angeführt, welches etwas komplizierter ist, als der Fall eines Onlinemarketings. Hier liegt die Sache wohl etwas einfacher. Du hast aber eine Frage / Aussage nicht explizit gestellt. Und deshalb muss ich hier noch fragen, in welcher Rechtsform denn dieser Nebenerwerb stattfinden soll. Diese Frage solltest du klären, bevor du überhaupt etwas startest. Im Zusammenhang mit der Anmeldung bei der AHV kann ich dir sagen, dass eine Anmeldung als Einzelkaufmännische Firma immer komplizierter ist, als eine Anmeldung einer juristischen Person. Dies soll aber nicht auschlaggebend sein, bei der Wahl der Rechtsform. Hier solltest du dir zuerst überlegen, mit welchem finanziellen Risiko dein Vorhaben einhergeht. Du hast nichts darüber gesagt, was und wie du etwas vermarkten willst. Ob ich jetzt Peanuts oder Mondraketen vermarkten will, ist ja schon ein wesentlicher Unterschied. Vermarkte ich Peanuts als Einzelkaufmann, ist es schon sehr viel wahrscheinlicher, dass ich dieses unternehmerische Risiko vollständig selbst tragen kann. Zumindest wenn ich meine Buchhaltung richtig mache und daher auch meine Voraussicht in der Investitions-rechnung, dann eine reale Basis hat. Vermarkte ich Mondraketen, dann sind hier die finanziellen Umsätze in einer Dimension, welche ich als Einzelperson wohl nicht mehr absichern kann. Hier musst du dir wohl zuerst genau überlegen, welches persönliche finanzielle Risiko du tragen kannst oder willst. Eines kann ich dir versichern: Wenn du in der Schweiz Privatkonkurs machst, dann ist fertig lustig.


    Wenn du jetzt als Hobby-Imker deinen Honigtopf nicht nur im Hofladen am Strassenrand, sondern auch über einen Webshop verkaufen willst, sehe ich hier keine grosse Gefahr. Ich gehe davon aus, dass du Investitionen und anfänglich mögliche Verluste, über dein anderes Einkommen decken kannst. Und das es längerfristig auch gewinnbringend sein kann. Und hier bitte beachten, dass es im statistischen Durchschnitt, immer noch etwa drei bis fünf Jahre dauert, bis ein Neuunternehmen wirklich in die Gewinnzone kommt. Falls du aber ein Produkt vermarkten möchtest, welches hier deine persönlichen finanziellen Mittel überspannt, dann möchte ich hier dringend dazu raten, das Risiko zu verteilen. Hast du hier wirklich ein gutes Produkt und einen brauchbaren Businessplan, wirst du auch Investoren finden, welche bereit sind, hier ein gewisses Risiko mitzutragen. Falls anderen Investoren das Risiko zu hoch ist, oder du selbst keine anderen Investoren haben möchtest, bleibt dir hier immer noch die Möglichkeit, dein Vorhaben über eine juristische Person zu realisieren. Die juristische Person, welche hier zwischengeschaltet ist, würde man im Börsenjargon, als einen Stop-Loss-Order bezeichnen. Dieser begrenzt das persönliche finanzielle Risiko. Ist aber kein Freipass für "unternehmerische" Dummheit. Ungetreue Geschäftsführung hat strafrechtliche Konsequenzen. Und daraus abgeleitet, auch zivilrechtliche. Ob du dich jetzt für die Eine oder Andere Rechtsform entscheidest, ist also primär die Frage deiner persönlichen Sicherung. Aus privatwirtschaftlicher Sicht,hat diese Entscheidung aber auch noch eine Konsequenz. Gründest du dein Unternehmen jetzt als juristische Person, hast du hier ein Sicherungsinstrument. Diese Versicherung kostet dich aber auch. Du musst jetzt nicht nur als private Person Steuern bezahlen, sondern deine Firma auch. Sie werden separat besteuert. De Facto ergibt sich hier eine Doppelbesteuerung. Ein guter Buchhalter und Steuerberater, kann hier ganz legal Einiges ausbalancieren. Legal lässt sich diese Doppel-besteuerung aber nicht eliminieren! Das heisst: das Sicherungsinstrument kostet immer etwas.


    Unter Punkt zwei hattest du noch gefragt, wann du denn bei AHV anmelden musst. Ehrlich gesagt, weiss ich es auch nicht. Persönlich folge ich hier deiner Sichtweise. Und würde mich sofort der gerichtlichen Auseinandersetzung stellen. Ich selbst hatte genau noch diese Frage, vor mehr als einem Jahr, bei der zuständigen AHV- Stelle nachgefragt, und habe nie eine Antwort bekommen. (Die Kompetenz lässt grüssen). Ich stelle mich hier auf den Standpunkt, dass ich Reingewinn vor Steuern erwirtschaften muss, welche den Betrag von 2000.- CHF erreichen. Dann muss ich anmelden. Ich selbst konnte hier weder im Gesetz, noch in zugehörigen Verordnungen herauslesen, dass hier etwas anderes gelten würde, als es die Vorschriften für eine offiziell gültige Rechnungslegung, für eine Firma etwelcher Rechtsform, erfordern. Daher schliesse ich hier daraus, dass meine oben genannte Aussage wohl richtig ist. In einer "Einnahme" ist zu verstehen, was unter dem Strich als Gewinn zu verbuchen ist. Unter dem Strich heisst aber, nach Abzug aller Unkosten, welche zu diesem Gewinn geführt haben. Andernfalls hat keine "Gewinnung" stattgefunden. Kann dann nicht besteuert werden und muss folglich auch nicht angemeldet werden. Punkt. Es gibt dafür gar keine Rechtsgrundlage. Punkt. Der relevante Schluss aus meiner persönlichen Argumentation ist hier: Ich kann hier keine juristischen Gründe sehen, weshalb du hier dein Startup nicht einfach mal so "U-Bootmässig unter den Radar" fahren lassen könntest. Tatsächlich wird man hier durch bestimmte Instanzen gerade noch dazu aufgefordert. Allerdings kannst du hier nur U-Boot fahren, unter der Voraussetzung, dass du hier deine Buchhaltung peinlich genau und sauber machst. Hier muss alles ganz klar und sauber, den Gesetzen der Rechnungslegung folgen! Deshalb zuerst noch mein ganz persönlicher Tip: Lerne Buchhaltung und die dazugehörigen Vorschriften. Und dann nutze dieses Wissen. Es ist absolut legal möglich, über Jahre hinweg eine solchen Nebenerwerb zu betreiben, ohne dass hier irgendwelche Behörden davon Kenntniss haben müssten. Jedenfalls theoretisch und gesetzlich so vorgeschrieben. In der Praxis ist es aber dann schon noch etwas anders. Du musst du jederzeit deine Handlung vor Gericht rechtfertigen können. Tatsache ist, dass du bei einer Firmengründung als erstes einmal Aufwand hast. Dann hast du noch mehr Aufwand ... und schon wieder Aufwand.... und halt nochmal Aufwand.... weil dann schon wieder... Ein "Sozial- Kakerlak" auch noch mitfressen will. (Entschuldigung. Mit dieser Aussage habe ich gerade noch ein anderes Thema eröffnet. Dieses möchte ich hier gerne noch etwas auslassen. Ich spreche hier aber nicht, irgendwelche Rassen oder Soziale Schichtungen direkt an. Sondern eine unsägliche Gesinnung, welche sich in der Bürokratie von Institutionen manifestiert. Ich hoffe, dass ich hier richtig verstanden werde).


    Zurück zum Thema: Ich persönlich würde hier, also etwas U-Boot fahren. Du kannst hier ganz langsam einen Kundenstamm aufbauen, bevor dir hier irgendwie vom Gesetz her vorgeschrieben wird, irgend eine Anmeldung zu machen. Wichtig ist hier, dass du dann peinlich genau deine Aufwendungen verbuchst. Um unter dem Radar zu bleiben. Ganz legal. Aber du musst das jederzeit nachweisen können! Denn irgendwann, ist hoffentlich die Entwicklung des Unternehmens ja dann auch so günstig, dass diese U-Boot auch mal auftaucht. Und das ist dann die Stunde der Wahrheit, welcher sich auch inkompetente Personen, in betreffenden Institutionen nicht mehr entziehen können. Fazit: Bevor ich nicht 2000.- CHF Gewinn vor Steuern, nicht ausweisen kann, melde ich gar nichts an. Muss ich von Gesetz wegen nicht, und soll ich ja wohl auch nicht. Denn unter diesem Niveau, sind die bürokratisch bedingten Kosten schon längst ein Mehrfaches dessen, was der Staat zu Begleichung von Sozial-ausgaben jemals einnehmen könnte! Bitte hier mal nachrechnen!!!!!!! Es gibt aber ein praktisches Problem hier. Wenn ich nicht ganz offiziell als Firma registriert bin....... Ja welcher Lieferant beliefert mich denn? Mit den Konditionen, welche für Geschäftskunden gelten? Bin ich doch dann gerade nicht! Und werde nicht beliefert. Punkt Amen; und Aus die Maus, mit meiner Geschäftsidee. Denn hier sind die "Chinesen" wohl kompetitiver. Von diesen "Alibabas" werde ich, auch noch zu Sonderkonditionen beliefert, während die offiziellen schweizerischen Generalvertretungen, zuerst noch fragen: Sind sie denn jemand, der es würdig ist, von uns beliefert zu werden? Nun meine Antwort darauf ist: Ich bin nicht würdig, von euch beliefert zu werden, weil andere das schon längst tun. Hier hat dann die gegenseitige Überheblichkeit, in der Kompetition, kaum noch Grenzen. Und wird dann wohl nur noch sehr peinlich, für jede Gesellschaft. Auf jeder Ebene. Wirtschaftlich oder Sozial. Entschuldigung? Ich habe etwas Verständnis dafür, dass es gewisse Regeln geben muss , um Soziale Standarts zu halten. Ich fordere gerade das gerade vehement! Und das ist keine "linke" politische Sichtweise. Sondern eine "urbürgerliche"! Ich möchte jetzt nicht zu sehr in politische Ideologien abschweifen. Das ist jetzt nicht gerade sehr zielführend. Langfristig vielleicht aber nötig. Hier musst du dir schon auch noch etwas überlegen, welche "Geschäftspolitik" du betreiben willst. $


    Und damit komme ich jetzt zu deiner dritten Frage. Die empfinde ich persönlich gerade als etwas schräg. Ja klar, musst du jeden Gewinn, gegen jeden Verlust, in der Steuererklärung deklarieren! Das ist Buchhaltung. Und hier eben dann Staatsbuchhaltung!


    3. Jeglicher wirtschaftlicher Gewinn, ist in der Steuererklärung als Gewinn zu deklarieren. Und davon können, legitimierte Abzüge, dagegen aufgerechnet werden! Daraus resultiert dann das Steuerbare Einkommen. Es tut mir leid, wenn ich jetzt eine, schon sehr vernichtende Kritik anbringen muss. Deine letzte Frage, zeigt aber hier etwas auf. Offenbar hast du bis jetzt, die Buchhaltung nicht begriffen. Und hier rate ich dir dringend, deine Pläne auf Eis zu legen, bevor du hier deinen Businessplan nicht vorausrechnen kannst. Das geht garantiert schief. Lass das bitte noch etwas sein. Falls du echt eine gute Idee hast... dann such dir hier die Hilfe von ..... Treuhändern. Echten Treuhändern! Und ich bein kein Fan von Schleichwerbung. Aber im Beobachterverlag gibt es da noch einen Ratgeber, welchen du dir da mal reinziehen könntest und solltest. Die Steuererklärung ist hier das kleinste Problem. Hier bist du dir selbst, wohl noch eher das grösste Problem. Macht mir gerade so den Eindruck? Entschuldige meine harsche Kritik. Ich versuche gerade noch, die echten Probleme zu analysieren. Wäre dann wohl , auch noch die Voraussetzung dafür, die Probleme zu lösen. Ich versuche mich noch etwas daran, und du dich hoffentlich auch! Ansonsten hoffe ich, dass du wirklich eine gute Geschäftsidee hast. Und dann auch den Erfolg, den du dir erhoffst. In diesem Sinne viel Glück!