Beiträge von Sunny82

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    @Transmitter


    Eine Auskunft der Bank heute brachte nun das Ergebnis, dass ich wenn ich meinen Betrag je wiedersehen möchte, dies nur rechtlich einklagen kann. Erst dann wird die Empfängerbank gezwungen werden die Daten der Person herauszurücken welche sich widerrechtlich bereichert hat, da sie bisher nicht auf eine Rückforderung reagiert hat. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht darüber, welche Schritte man gehen muss um sein Geld zurück zu erhalten. Insofern ich den Betrag nun nicht doppelt zahle, werde ich wohl noch betrieben. Ob der Fehler in der Scan-App der Bank liegt, kann aufgrund der vergangenen Zeit auch nicht mehr nachvollzogen werden. Man kann sich auf jeden Fall nicht darauf verlassen, dass es richtig funktioniert. Nun stehe ich vor der Entscheidung Klage oder doppelt zahlen, Zeit und Energie sparen und das Geld abschreiben.

    @Transmitter


    Ich habe die Rechnung damals via Bankapp eingescannt und überwiesen. Dies mache ich immer so. Wenn bisher mal etwas falsch war (zB die Referenznummer) wurde der Betrag zurück überwiesen und ich konnte die Rechnung erneut auslösen. Hier ist aber über ein Jahr vergangen und ich dachte es sei alles ok, bis ich jetzt die Meldung erhalten habe, dass die Zahlung nicht eingetroffen ist. Eine Rücküberweisung an mich konnte seitens der Bank auch ausgeschlossen werden. Der Betrag wurde also abgebucht und ist nicht zurück gekommen. Auf meinem Kontoauszug stimmt zudem der Name des Empfängers auch mit dem des rechtmässigen überein. Eine erste telefonische Auskunft meiner Bank ergab zudem, der Empfänger welcher auf meiner Überweisung stehen würde habe das Geld erhalten. Die Bank des rechtmäßigen Empfängers sagt nun aber eine Zahl in der Referenznummer sei nicht korrekt gewesen und deswegen sei alles an einen anderen Empfänger gegangen, welcher nicht erreicht werden könnte und sie dürften den Namen nicht bekannt geben.

    Ich habe im August 2019 eine Überweisung getätigt und den Einzahlungsschein hierfür gescannt. Nun erhielt ich im Dezember 2020 die Meldung vom Empfänger, dass Geld sei nicht eingegangen, ich solle neu überweisen. Gemäss Nachforschung der Bank, soll das Geld durch eine falsche Nummer in der Referenznummer an einen anderen Empfänger gegangen sein, welcher auf die Rückforderung des Betrages nicht reagiert. Die Daten des Empfängers dürfte man jedoch wegen Amtsgeheimnis nicht mitteilen. Der rechtmäßige Empfänger fordert nun umgehend sein Geld. Muss ich dieses Geld nun doppelt zahlen weil der überwiesene Betrag nicht eingeholt werden kann? Wie erhalte ich mein Geld vom falschen Empfänger zurück und ist dies nach dieser Zeit noch rechtens? Kann der Empfänger sein Geld nun nach dieser Zeit trotz seines Versäumnisses einfordern?
    Vielen Dank

    @Transmitter


    Wurde der Kesb in einer Gefährdungsmeldung mitgeteilt. Die Antwort lautete, dass man darin keine Kindswohlgefährdung sieht. Eine weitere Erklärung oder Stellungnahme fand leider nicht statt. Man solle generell mal einen Elternkurs machen, welche jedoch nicht mehr durchgeführt werden, da es hierfür kein Bedarf gibt. Also bleibt alles beim Alten. Seit über einem Jahr bringe ich Fotos von Kleidung hervor, die nicht mal in die Kleiderspende gehören, aber es interessiert niemanden. Solange das Kind bei der Mutter wohl anständige Kleidung trägt, sind die Tage bei mir wohl in verdreckter, kaputter Kleidung zumutbar. Bei Minusgraden eine dünne Leggins und Sommerkleider...kein Pullover, nichts. So kann ich nicht mal spazieren gehen. Ich gebe alles was ich kann, ich zahle immer rechtzeitig, ich hole und bringe unter jeden Umständen, ich bettle um Telefonanrufe um den Kontakt zu fördern, versuche Geschenke zum Geburtstag zu kaufen obwohl ich kein Geld habe und kann aus finanziellen Gründen mit meinem Kind nie in die Ferien verreisen...und dann muss ich als Vater auch noch so etwas ertragen...diese Art der Politik und Gesetzgebung kann ich nicht verstehen.

    @ Transmitter



    Da die Strecke weiter auseinander liegt, wurde gerichtlich festgelegt, dass wir uns jeweils am Freitag und Sonntag in der Mitte treffen und die Übergabe dort stattfindet. Aus diesem Grund organisierte ich sogar einen kleinen Trollykoffer damit die Reise einfacher ist. Zuvor packte sie die Sachen einfach in einen Papiersack vom Denner. Gegen den Entscheid der Übergabe kämpfte sie bis vor kurzem vergeblich an weswegen sie nun wahrscheinlich noch mehr Frust gegen mich hegt. Leider war es auch schon so, dass ich mit meinem Kind ins Spital musste, da es komplett wund war nachdem es drei Tage die gleiche Unterhose bei ihr getragen hatte und bei mir dann so ankam. Auch dies wurde der Kesb mitgeteilt inklusive Fotos. Auch hier sah die Kesb keine Kindsgefährdung. Als ob ich Gründe gegen die Mutter suche aber dem ist nicht so. Ich möchte gern dass sich mein Kind auch bei mir wohl fühlt und ich es auch mit anderen Kindern spielen lassen kann ohne mich zu schämen.

    Hallo


    Ich habe das geteilte Sorgerecht und hole mein Kind jedes zweite Wochenende ab. Da ich weiter weg wohne bekommt mein Kind Wechselkleidung eingepackt. Leider ist es immer dreckige, abgetragene Kleidung mit Löchern. Bei der Mutter trägt es Kleidung die ich nie zu Gesicht bekomme. Die Mutter selber trägt auch nur die feinste Markenkleidung. Ich schäme mich meinem Kind diese Kleidung hier am Wochenende anzuziehen. Leider kann ich auch nicht selber Sachen kaufen, da ich alles Geld an die Mutter abgebe und unter dem Existenzminimum lebe. Es liegt einfach nicht drin. Was kann ich noch tun? Der Mutter habe ich dies mehrfach mitgeteilt aber es ist ihr egal. Der Kesb habe ich dies ebenso bereits mitgeteilt aber es wird einfach ignoriert obwohl ich bereits mehrfach sehr aussagekräftige Fotos geschickt habe. Ich finde echt schlimm mein Kind so anziehen zu müssen.

    @Ursina1 wenn der Exmann mit der Partnerin zusammengezogen ist, spielt dies insofern keine Rolle, da es sich noch lange nicht um ein qualifiziertes Konkubinat handelt. Dieses besteht nach 5 Jahren. Insofern bleibt der Grundbedarf vorerst identisch. Die erhebliche Veränderung muss 20% positiv oder negativ übersteigen bevor überhaupt ein Antrag in Frage käme. Wenn Sie ebenfalls mit einem neuen Partner bereits längere Zeit zusammen wohnen, minimiert sich auch ihr Grundbedarf und eine neue Berechnung könnte sich somit auch nachteilig auf sie auswirken.

    Ich danke euch beiden für eure Gedanken und ich hoffe ihr könnt eben aufgrund der Schwierigkeit der Situation meine Ängste etwas nachvollziehen. Auch an die Fremdbetreuung haben wir sicher schon gedacht, die aber tatsächlich sehr teuer käme. Zudem finde ich es nicht unbedingt fair, mein Kind mit drei Monaten in eine 100 Prozent (weniger macht keinen Sinn, da dies erhebliche Lohneinbußen nach sich zieht und wir wieder auf keinen grünen Zweig kämen) Betreuung geben zu müssen.


    Wir werden nun juristischen Rat beiziehen um keinen Fehler zu machen.
    Vielen Dank nochmal.

    Es ist richtig, dass er keinen Unterhalt an seine Exfrau zahlen muss, da er sich in einer Unterdeckung befindet ist dies auch gar nicht möglich. Es geht somit nur um die Alimente für die Kinder. Da wir ein Kind erwarten und er somit auch für dieses zahlen muss, werden die Alimente angepasst werden müssen, so das alle Kinder gleichwertig viel erhalten. Wenn ich dann ebenfalls meinen Job aufgebe um die Betreuung zu übernehmen, werden wir in Armut leben und Betreibungen hat er unterdessen schon zu zahlen. Wie soll er in einer Unterdeckung dann zusätzlich noch für mich aufkommen bzw. die gesamten Lebenshaltungskosten allein tragen? Ich hingegen kann mit meinem Lohn für ihn und unser Kind sorgen. Es geht auch nicht darum, dass er seinen Kindern keine Alimente zahlen will oder nie wieder arbeiten gehen will. Aber wie ist dies am besten umzusetzen ohne das wir als seine neue Familie in Armut leben. Wir hoffen auch nicht, dass sie die Alimentenbevorschussung beantragt, dies weil sie eigentlich über das Einkommen und Lebensstandard verfügt, wofür man dies gar nicht beantragen müsste. Einen juristischen Rat werden wir auf jeden Fall einholen lassen, wir dachten, dass es bereits Erfahrungswerte gibt.

    Vielen Dank für deine ausführlichen Hinweise. Da wir erst seit einem halben Jahr zusammen wohnen und unsere finanziellen Sachen bisher getrennt geregelt hatten, haben wir noch nicht über einen solchen Vertrag nachgedacht, der aber wohl sehr sinnvoll scheint.
    von der Alimentenbevorschussung habe ich bereits gehört, ging aber davon aus, dass die Exfrau hierfür über keine finanziellen Mittel verfügen darf. Sie wohnt seit Jahren in einem Konkubinat mit einem wohlhabenden Partner und arbeitet zudem. Das Konkubinat von ihr wurde in der Scheidung damals jedoch noch nicht berücksichtigt, da sie damals frisch zusammen gezogen sind. Mein Partner lebt am Limit und sie gibt die Alimente bisher offensichtlich für Luxus aus, wird aber freiwillig nicht auf einen Rappen Alimente verzichten oder ein Entgegenkommen zeigen.

    Mein Partner und ich erwarten unser erstes gemeinsames Kind. Er hat bereits zwei Kinder, für welche er auch horrende Alimente zahlt und sich somit am Existensminimum befindet. Da er weniger verdient als ich haben wir uns dazu entschieden, dass er unser Kind die ersten Jahre zuhause betreuen wird und wir vom üblichen „Model“ abweichen. Ich komme dann somit für ihn und unser Kind auf, was sich gerade so ausgehen wird. Da er aber dann kein Einkommen mehr haben wird, ist er auch nicht mehr in der Lage Alimente zu zahlen. Ist er aus diesem Grund verpflichtet trotzdem zu arbeiten und können wir gezwungen werden in die Armut zu verfallen wenn ich meinen Job aufgeben müsste?

    Hallo @waespi


    Mich würde interessieren, wie sich der Fall entwickelt hat?


    Soweit ich aktuell informiert bin, kann man tatsächlich bei der Kesb eine Verminderung beantragen. Hierzu müssen beide Parteien einverstanden sein. Ansonsten geht es vor das Verwaltungsgericht. Hier ist es dann so, dass alle Kinder als gleichwertig betrachtet werden egal wann geboren. Wenn der Expartner nun in eine Unterdeckung gerät, da er für ein weiteres Kind und neue Frau zahlen muss, wird der Kinderunterhalt angepasst. Die Berechnung erfolgt schliesslich nach dem Einkommen des Zahlungspflichtigen. Das erste Kind kann somit nicht mehr Geld erhalten als ein zweites oder drittes sondern identisch viel und der Vater muss es sich leisten können.
    lg Sunny