Beiträge von Rodizia

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    alescha01


    Ich fürchte, sie machen es sich hier etwas sehr einfach.


    Was für ein Individuum die Kriterien sind, was zu einem unnötigen Wahlbedarf, oder zum Grundbedarf gehört, muss das Individuum aufgrund der für dieses Individuum geltenden Kriterien entschieden werden.


    Ich glaube kaum dass die Politiker das vom Schreibtisch aus entscheiden können.


    Es gibt aber sicher einige Möglichkeiten um Energie zu sparen, weil diese für Dinge verbraucht wird, auf die man auch verzichten kann, ohne dass damit eine Existenz zu stark eingeschränkt wird.

    Sowas_auch


    Ich habe so ziemlich jeden ihrer Beiträge gelesen. Ich glaube nicht, dass sie sich scheuen müssen ihre Meinung zu schreiben. Ganz im Gegenteil.


    Ihre Meinung öffentlich kund zu tun wird sicher nicht kritiklos abgehen.


    So lange die Kritik sachlich fundiert ist, ist es ein Teil eines konstruktiven Prozesses. Und dies wäre aus meiner Sicht auch das Ziel. Oder wenigstens der Weg dorthin....


    Es ist aber auch offensichtlich, dass nicht immer alle Teilnehmer in einer Diskussionsrunde offen sind für sachliche Diskussionen. Und schnell bereit sind von der sachlichen auf die persönliche Ebene zu wechseln. Das Meistens dann, wenn ihnen die sachlichen Argumente ausgehen. (>>> Abwehrhaltung >>>> Gegenwehr).


    Nach meiner Erfahrung hat die schweigende Mehrheit (Mitläufer) selten dazu beigetragen eine konstruktive Entwicklung hervor zu bringen.


    Es waren immer die Vor- und Nachdenker die letztlich eine Führungsposition innehatten. Doch diese Position entstand auch immer aufgrund einer ehrlichen Diskussion.

    Wer nicht bereit ist zu einer ergebnisoffenen und ehrlichen Diskussion, der wird sich früher oder später am Ende der "Schlange" wieder finden.

    Sowas_auch


    Vielleicht haben sie es bereits mitbekommen. Die Bürgerlichen haben im Nationalrat die Solaroffensive ausgebremst.

    Obwohl eigentlich allen Parteien klar ist, dass ein Zubau von erneuerbaren Energien ein "Muss" ist, stellt insbesondere die SVP die individuellen Rechte über die Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft.

    Diese egoistisch geprägte Ideologie macht mir je länger je mehr Mühe.

    Mir ist ein staatlich verordneter Zwang manchmal auch ein ziemlicher Greuel. Dennoch gibt es aus meiner Sicht auch Situationen, in denen eine solcher Zwang sein muss.

    Im konkreten Fall der Solardachpflicht für Private hätten sich die Bürgerlichen auch dafür einsetzen können, dass die Rahmenbedingungen so angepasst werden, dass es für die armen Hausbesitzer nicht zu untragbaren Lasten kommt.

    Doch die Opposition der Bürgerlichen entspringt wohl weniger einer sachlichen Argumentation, sondern eher mehr parteipolitischen Interessen. Die SVP kann ja nicht anders als gegen die Linken und Grünen Opposition machen.

    Sonst verlieren sie ihr Gesicht.

    @Sowas


    Und noch meine lapidare Kurzantwort auf ihre Frage im Titel dieses Threads:

    Energiewende wollen diejenigen, die auch bereit sind die Verantwortung für ihre gegenwärtigen Handlungen und Unterlassungen zu übernehmen.


    Diejenigen, welche sich nicht für eine Energiewende engagieren, oder gar dagegen lobbieren, wollen ihre Verantwortung den kommenden Generationen überbinden.


    Für Viele war dies in der Vergangenheit das erfolgreiche Geschäftsmodell.


    Doch in Tat und Wahrheit sind sie Diebe. Und das von der übelsten Sorte. Denn sie machen es legal und folglich zu Recht.

    :cursing: :evil:

    Sowas_auch


    Für diesen Text gebührt ihnen ein ganz dickes Danke!

    :thumbup:


    Der Forist Transmitter hatte in anderen Threads zu Energiewende und Klimawandel mehrfach darauf hingewiesen, dass die Rahmenbedingungen, um eine Energiewende zu fördern, in der Schweiz völlig ungenügend sind.

    Er hatte aber nie im Detail erklärt, warum diese ungenügend sind.


    Also vielen Dank, dass sie hier dieses Thema mal aufgreifen!

    Insich


    Welcome back!


    Hatte mich schon etwas gewundert, als ich sah, dass sich ein Forist mit dem Namen Insich1 anmeldete....

    Mir ist weiter auch aufgefallen, dass bei der neuen Plattform des Forums noch nicht alles im grünen Bereich ist.


    Offensichtlich bringt es ForumBeobachter auch nicht zustande begangene Fehler wieder zu beheben.

    oytenkratos


    Danke dafür, dass sie die Solarthermie noch einmal in Erinnerung bringen.

    Sie und Transmitter hatten sich darüber bereits etwas ausführlicher unterhalten.


    Wegen den Medienhype rund um die Wärmepumpen geht die gute alte Solarthermie etwas in Vergessenheit. Und das völlig zu Unrecht.

    Denn in gewissen Bereichen läuft die Solarthermie in Verbindung mit latenten Wärmespeichern der strombasierten Wärmegewinnung den Rang ab.


    Ich zähle die Solarthermie zu den passiven Systemen zur Nutzung der solaren Einstrahlung. Obwohl diese üblicherweise noch Pumpen enthalten, die zur Umwälzung des "Wassers" im Kreislauf benötigt werden. Deren Strombedarf ist aber gering im Vergleich zu einer Wärmepumpe.


    DamienS hatte zu Recht darauf hingewiesen, dass bei der Planung eines Neubaus, aber auch bei der Sanierung einer bestehenden Baute, als erstes mal eine Bedarfsanalyse gemacht werden soll.

    Hier dreht es sich dann auch um die Frage, wie viel ist der Bedarf an thermischer Energie und welcher Bedarf an Energie muss durch elektrische Energie gedeckt werden.

    Wenn der Grundbedarf (Bandenergie) an Wärme (Brauchwasser und Heizung) über die passive Nutzung der solaren Einstrahlung gedeckt wird, ist dies langfristig kostengünstiger als der Umweg über die elektrisch basierte Nutzung.

    Die elektrisch basierte Nutzung hat den grossen Vorteil, dass sie besser und schneller reguliert werden kann. Daher bietet sich diese hauptsächlich zum Ausgleich der Lastspitzen an.

    Und diese Lastspitzen müssen nur teilweise durch eine eigene / autarke Speicherung von Energie abgedeckt werden können.

    Es ist der Kern des zellulären Ansatzes, dass nicht nur die Produktion von Energieträgern, sondern eben auch die Speicherung dezentral erfolgt. Aber durch den Verbund der Zellen in einem Organismus (öffentliche Versorgung) so ins System eingebettet ist, dass dieses durch die Masse von Produzenten und Konsumenten eine Trägheit des Systems bekommt.

    Diese Trägheit im System sichert dann auch die Grundlast.


    In diesem Sinne kann ich auch Peter_69 zustimmen.

    Er schrieb sinngemäss etwa Folgendes:

    Aktuell den unabdingbaren Eigenbedarf selber speichern und den Rest ins Netz einspeisen.

    Angesichts des weiter steigenden Strombedarfs ist hier eine gewisse Investitionsicherheit seitens des Marktes gegeben.

    oytenkratos


    Danke für den Beitrag.

    Sie heben hervor, was in meinem nicht geschriebenen Buch stand. Da aber nur angedeutet.


    Aus meinem Text kann man herauslesen, dass der Ausstoss der Klimagase ursächlich verantwortlich ist für die Erderwärmung. Und der logische Schluss daraus ist natürlich, dass dieser Ausstoss drastisch reduziert werden muss.

    Um den bereits angerichteten Schaden wieder zu beheben, müsste er sogar negativ werden. Und das auch noch sehr bald einmal.


    Es gibt Berechnungen, wonach auch kommerziell betriebene Algenfarmen den Überschuss an CO2 in der Atmosphäre nicht mehr ausreichend kompensieren können.


    Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen ist eine zwingende Voraussetzung um die Erderwärmung zu stoppen.


    Den meisten Leuten ist auch nicht wirklich bewusst, dass die Erderwärmung, welche wir heute messen können nicht erst gestern produziert wurde. Sie ist das Resultat des Ausstosses der im Zeitraum von 20-40 Jahre zuvor stattgefunden hatte.


    Selbst wenn wir heute den Ausstoss auf null senken würden, dann würde sich die Erde noch mindestens 30 Jahre lang weiter erwärmen.

    Insich

    Das ist ja irgendwie auch logisch....

    Der Zeit- und Büroaufwand für das Zeugnis auszustellen ist eher Minimal.

    Doch welcher Arzt stellt ein Zeugnis aus, ohne zuvor eine Anamnese zu machen.?

    Wenn jemand normal nicht zum Arzt muss, können diese Kosten in die Franchise fallen. Und dann muss der Patient die bezahlen.

    Wegen einer grippeartigen Erkrankung gehe ich normalerweise auch nicht zum Arzt. Muss aber schon am ersten Tag, wenn der Arbeitgeber, oder wie in diesem Fall hier RAV / ALK das verlangt. Dann sollen diese auch die Kosten dafür übernehmen.