Beiträge von Rodizia

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    Berbar und oytenkratos


    Es macht aus meiner Sicht nicht viel Sinn noch lange zu zu warten, was die F&E in Zukunft noch für neuere und bessere Lösungen bringen wird.

    Die heute verfügbaren Lösungen auf dem Markt sind bereits ausreichend vorteilhafter, als die bisherigen Lösungen, basierend auf den fossilen Energieträgern.

    Energietechnische Anlagen (Haustechnik!) müssen sie auf einen Zeithorizont von 25 Jahren abschreiben können.

    Wichtig ist, dass ihr Haus von der Baustruktur und dessen Substanz so optimiert ist, dass sie die sich schnell verändernde Haustechnik da sinnvoll einsetzen lässt.


    Selbst wenn sie heute die noch nicht optimalst mögliche Lösung einsetzen, fahren sie damit bereits besser, als wenn sie es nicht tun.

    alescha01


    Sie haben wieder mal voll recht damit, dass sie so einen Text ins Forum kopieren!


    Denn ich fühle mich in meiner Existenz auch massiv bedroht. Rund um meine kleine Burg in der Schweiz gibt es nichts Anderes als "bewaffnete, ausgebildete und militärisch integrierte Nationen"!

    Und die wollen mir bestimmt nichts Gutes tun!


    Putin ist der Grösste! Voll mein Idol...


    Denn er steht auf und macht Revolte. So was kann man sich ja nicht gefallen lassen, wenn da einer mal aus der Reihe tanzt. Schliesslich ist seine Pfeife ja das Mass der Dinge...


    Also ich habe jetzt beschlossen der Sache mal auf den Grund zu gehen.

    Das heisst: sobald ich meine momentane Unpässlichkeit (Schisshäsli) und folgerichtige Untätigkeit überwunden habe, ... marschiere ich in Washington ein und haue dem Biden mal meinen Suppenlöffel um die Kelle! (Ich glaube in diesem Fall schreibt man "Kelle" mit einem grossen "G"... wie genug. In meinem Sprachgebrauch heisst "Gelle" so viel wie Schandmaul).


    Würde es jetzt schon sehr begrüssen, wenn sich der Herr Abel(o) stellvertretend bequemen würde, während ich noch auf dem Klo....


    Ich meine ja nur... das geht einfach überhaupt nicht, dass sich da diese "Kainer" am Ende noch "urdemokratisch" für sich selbst entscheiden. Dann müssen wir uns am Ende noch umgewöhnen und lernen "(U)K(r)ainer" zu schreiben. Spinnen die etwa total oder was?


    Und was dieser Schreibfehler am Ende dann für Folgen für uns haben wird?

    Jetzt frieren wir uns womöglich wegen diesen Spinnern noch den ... ab? (Wollte sagen ... drehen wir uns den Gashahn ab).


    Also dieser Abel(o) hat es voll erfasst!


    So einem Quatsch müssen wir voll entschlossen entgegen stehen. Denn hier geht es gazprom direkt und sofort um unseren...( na, ja ) ...halt eben mal so ...für eso.


    Ironie off


    Was der Herr Abelo schreibt, ist die typische Haltung eines Duckmäusers angesichts einen Konfliktes.

    Vertauscht hier die Fakten nach Gusto und Belieben, um damit seinen A-bis h aus dem Feuer zu holen. Das ist der eigentliche Zweck seiner Schreibe....

    Peter_69


    Ich komme jetzt gerade mit ihren Zahlen nicht ganz klar...

    Aber was sie schreiben stimmt grundsätzlich!


    Das heisst, dass sie die Zusammenhänge richtig sehen und benennen. In früheren Diskussionen zwischen den Foristen oytenkratos und Transmitter wurde das Thema Speicher heiss diskutiert.


    Beide Foristen sind der Ansicht, dass das Thema Solarthermie vernachlässigt wird in der Diskussion rund um die Strommangellage.


    Transmitter ist darüber hinaus noch der Ansicht, dass die latenten Wärmespeicher zu wenig mit einbezogen werden. ( oytenkratos widerspricht hier nicht).


    Der (Plus-) Punkt bei der Solarthermie ist, dass damit verlustreiche Energieumwandlungen entfallen. Und das spart auch Investitions-Kosten.

    In der Vergangenheit war bei einer PV-Anlage ein ganz wesentlicher Anteil der Investitionskosten bei der Speicherung zu finden.

    Die Speicher kosteten viel und hatten eine vergleichsweise kurze Lebensdauer. Dasselbe bei den Wechselrichtern.


    Transmitter sagte dazu, dass man den Speicher so klein wie möglich halten sollte. Wenn möglich ganz darauf verzichten. (Macht er selbst mehrheitlich bis heute noch so). Und weiter sagte er, dass es doch allenfalls Sinn macht einen verhältnismässig kleinen Speicher einzubauen, weil dieser ein "Buffer" darstellt. Und dieser Buffer allenfalls notwendig ist.

    (Dazu muss ich vielleicht später noch mehr schreiben).


    Die Entwicklungen auf Stromspeicher sind in der Zwischenzeit aber auf einem anderen Niveau, so dass die Speicherung von Strom deutlich kostengünstiger geworden ist.

    Die Speicherung von Strom im Li-Ionen -Akku eines Autos und die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens ist auf jeden Fall sinnvoll, weil dies ebenfalls ein Buffer darstellt im System. Gehört aber zu den teuersten Speichervarianten. Und ist nur zur Diskussion, wenn man auf ein E-Mobil angewiesen ist. ( Andere Vehikel sind von der Diskussion ausgeschlossen).


    Bei einer stationären Speicherung von Strom dürfte die (nächste) Zukunft bei den "Salzbatterien" sein. Vergleichsweise kostengünstig und langlebig. Eine weitere Alternative sind derzeit immer noch die Redox-Flow-Speicher.


    Um es etwas auf den Punkt zu bringen:

    Strom sollte gespeichert werden, um den unabdingbaren Bedarf an Strom zu decken. Für die Heizung sollte eher auf Solarthermie und latente Wärmespeicher gesetzt werden.


    Oder wie sehen sie das?

    DamienS


    Danke für den Beitrag.


    Sie haben da wohl schon recht damit, dass in Bezug auf die Stromkosten das herunterkühlen der Getränke deutlich mehr ausmacht, als das Öffnen der Türe.

    insich+ hat aber das Problem der Temperaturzonen im Kühlschrank angesprochen. Und das deckt sich mit dem was Transmitter sagt.


    Bei der Aussage von Transmitter habe ich mich unklar ausgedrückt.

    Denn seine Aussage war, dass es deutlich länger braucht, bis etwas auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt ist, wenn die Kühlschranktür alle paar Minuten wieder geöffnet wird. Wie sich das genau auf den Stromverbrauch auswirkt, hat er nicht nachgemessen.


    Ist aber logisch, dass es auch mehr Strom braucht, als wenn die Türe geschlossen bleibt.


    Für einen typischen Schweizer Haushalt mag die Sache mit dem grösseren Luftaustausch bei einem Kühlgerät in Schrankform nicht gross ins Gewicht fallen. (Gemäss ihrer Rechnung).


    Transmitter hingegen muss in Südafrika oft um jedes Watt kämpfen. In erster Linie dann, wenn er irgendwo unterwegs ist, aber das Auto im Camp steht. Dann läuft der Kühlschrank nur mit einem PV-Panel, welches unter optimalen Bedingungen 100W Peak leistet.

    Das Panel liefert den Strom natürlich nur am Tag. Und im Sommer sind die Temperaturen üblicherweise über 35° C. im Schatten. (In geschlossenen Räumen mit Sonneneinstrahlung, wie zum Beispiel ein Auto, kann es wesentlich mehr werden. Merke: Kein Feuerzeug auf das Armaturenbrett legen, wenn das Auto an der prallen Sonne steht).


    Zu Hause kann er den mobilen Kühlschrank (Truhe) mit dem Standmodell direkt vergleichen. Unter praktisch den gleichen Temperaturbedingungen bringt er die Getränke in der Truhe deutlich schneller auf die gewünschte Temperatur, als im Standmodell.

    Der Unterschied sei am Besten zu sehen, wenn sie während der Jagdsaison grosse Mengen an Fleisch kühlen / frieren müssen.


    Bei der Rechnerei von DamienS muss ich noch ein Fragezeichen setzen. Aber dazu mehr in einem neuen Beitrag.

    insich+


    Also bei uns erreicht der Kühlschrank praktisch nie die eingestellte Temperatur.

    Dafür wird er schlicht viel zu oft geöffnet.

    Das zeigt sich vor Allem im Sommer. Wenn Alle und immer kalte Getränke wollen.


    Wenn sie gemäss ihrem Gebrauch den Kühlschrank so auf Temperatur bringen wollen, dass sie im Fach für das Fleisch die optimale Temperatur haben, müssen sie ihn wohl etwas tiefer einstellen.

    DamienS


    Das stimmt zumindest teilweise.


    Hängt auch damit zusammen, wie "dicht gepackt" die Schubladen dann sind. ( Nicht der Inhalt der Schubladen, sondern die Schubladen selbst).


    Aber es ist schon etwas richtig, was sie sagen. Der von mir erwähnte Luftzug macht sich hauptsächlich bei den Kühlschränken unangenehm bemerkbar. Weniger bei Gefrierschränken oder gar Truhen.

    Das Schlimme daran ist, dass die Kühlschränke in der Regel viel häufiger geöffnet werden, als Gefrierschränke und Truhen.


    Transmitter ist das aufgefallen, weil er einen relativ grossen mobilen Kühlschrank / Tieffrierer in Truhenform hat. und das mit einem ungefähr gleich grossen Teil in der Bauform Schrank in der Praxis vergleichen konnte.

    Er hat den unterschiedlichen Stromverbrauch nicht ausgemessen. Aber sagt der Unterschied sei eindeutig. Und grösser als er angenommen hatte.

    Peter_69


    Danke für den Hinweis auf die grauen Energien.


    Bei einigen Geräten ist dieser Anteil recht hoch. Wer ernst macht mit Energie sparen, sollte das bei seinen Kaufentscheiden durchaus berücksichtigen.


    Zwar kann durch verbessertes Recycling noch ein Teil der grauen Energie wieder zurückgewonnen werden. Doch dieser Anteil ist relativ klein. Respektive kann nur noch marginal weiter verbessert werden.


    Auch ein Danke für die Hinweise bezüglich den Temperaturen in den Kühlanlagen.


    Transmitter meinte zu dem Thema mal, dass es sinnvoll sein kann, mehr als ein Gerät zu verwenden. Aber das hänge stark mit dem individuellen und gewohnheitsmässigen Gebrauch zusammen.

    Und ausserdem spiele da die Bauform des Geräts noch eine Rolle.

    Er bevorzugt bei diesen Geräten die Bauform als Truhe gegenüber den Schränken.

    Der Grund dafür ist schnell erklärt.

    Öffnen sie einen Schrank, fliesst die kalte Luft aus dem Schrank sehr schnell nach unten aus. Und wird von oben her mit warmer Luft aufgefüllt.

    Bei einer Truhe passiert das nicht.

    Bei hohen Temperaturen macht das viel aus.

    Ein anderer Verbraucher lässt möglicherweise mit Zeitschaltuhr seinen leistungstärkeren Boiler nachts zum Niedrigtarif aufheizen.

    oytenkratos


    So wie ich es mitbekommen habe, kann D.B.Hartmann den Boiler manuell ein- und ausschalten.


    Er kann also mindestens mal um den Verbrauch zu checken, den Boiler zu ganz bestimmten Zeiten, Tags oder Nachts, in Betrieb nehmen.

    Der Boiler hat 400 V -Anschluss. Solche Schaltuhren sind nicht so billig....

    Aus meiner Sicht macht es Sinn, den Boiler manuell so zu schalten, dass er in der Nacht aufheizt.

    Dann ausschalten und nur bei einem entsprechenden Bedarf (tagsüber) wieder einschalten.


    Laut seinen Angaben fasst der Boiler rund 300 L. und heizt auf 85 ° C. Das ist viel für den normalen Gebrauch im Haushalt.

    Insbesondere dann, wenn die Waschmaschine und der Geschirrspüler das Heisswasser noch selbst heizen.

    Hallo Peter_69


    Ich lese die Beiträge der ewig gleichen PosterInnen in diesem "Helferbeschäftigungs-Thread" seit der Threaderöffnung nicht mit. Dass die Geschichte mit dem Loch im Kabel kommen wird, war mir klar als ich den Titel vom Thread las.


    Ich bin schon der Meinung, dass durch ein Loch im Kabel o.Ä Strom verloren gehen kann. Dank diesem Prinzip braucht die SBB bei ihrer Fahrleitung nur einen stromführenden Draht.

    C-O-R-A


    Hier erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar....

    ;(

    Peter_69


    Danke für ihre Hinweise.


    Das gilt besonders für den Rat eine PV- Anlage zu installieren und mit Wärmepumpe zu heizen. Damit kann man Stromkosten sparen. Und vor Allem auf fossile Brennstoffe verzichten.


    Vermutlich haben sie nicht den ganzen Thread durchgelesen. Der Forist D.B.Hartmann wohnt in einem gemieteten Haus. Das wird wohl nichts mit PV und WP.


    Die Zahlen, die sie für ihren Verbrauch nennen, sind schwer zu vergleichen.

    Sie nennen den Gesamtverbrauch für den allgemeinen Bedarf inklusive Brauchwasser und mit Heizung.

    Für einen Vergleich mit D.B.Hartmann müsste man ihren Verbrauch ohne Heizung kennen.


    Für einen normalen 4 Personen Haushalt geben mehrere Statistiken einen durchschnittlichen Verbrauch von 4000 bis 4500kWh pro Jahr an. (Mit Brauchwassererwärmung aber ohne Heizung).


    Der Forist Transmitter kennt seinen Stromverbrauch ziemlich genau. Und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die angegeben Werte durchaus realistisch sind.


    Sagt aber, dass man seinen Haushalt auch nicht unbedingt mit Anderen vergleichen kann. Denn er arbeitet von zu Hause aus. Das drückt seinen Strombedarf deutlich hoch.

    alescha01


    Die Schäden einer Strommangellange sind auch für die Umwelt wesentlich gravierender als die kurzfristige Reduzierung der Restwassermenge.


    Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass sie beurteilen können was für einen Landschaden das Zurückhalten von Restwassermenge verursacht.


    Und dann möchte ich von ihnen mal konkret wissen, welche Umweltschäden durch eine Strommangellage kausal bedingt werden.


    Umweltschäden werden in der Regel durch den Energiekonsum der Menschen gemacht. Ausgenommen sind hier Umweltschäden, die durch natürliche Ereignisse verursacht werden.


    Fällt eine Möglichkeit des Energiekonsums aus, ergibt sich daraus kein Umweltschaden so einfach per Se.

    Allfällige Betriebe, bei den es gefährliche Emissionen geben könnte, wenn es zu einem Stromausfall kommt, müssen dies von Gesetz wegen entsprechend berücksichtigen und verfügen deshalb über eigene Notstromversorgungen.


    Eine Strommangellage ist in erster Linie schädlich für die Wirtschaft, aber kaum für die Umwelt.


    Ihre Argumentationskette ist mal wieder reichlich fragwürdig!

    D.B.Hartmann


    Alles was wahrscheinlich oder üblicherweise zu einem sehr hohen Stromverbrauch führt, wurde hier berücksichtigt und mit hoher Sicherheit ausgeschlossen.


    Noch haben wir nicht alles ausschliessen können, was den hohen Strombedarf erklären könnte.


    Aber oytenkratos hat recht.


    Es wird langsam immer rätselhafter, was es sein könnte. Anhand ihres Verbrauchprotokolls sehen ich und Transmitter, sowie vermutlich auch die anderen Foristen, nicht, was sie für einen derart üblen Stromfresser im Haus haben könnten.


    Ich bitte sie also noch einmal darum ein paar Tage lang das Stromprotokoll noch einmal zu machen, damit wir das mit den Verbrauchsdiagrammen vom Stromversorger vergleichen können.


    Achten sie dabei darauf, dass sie die grossen Verbraucher möglichst nicht gleichzeitig laufen lassen.

    ich persönlich war bezüglich dem globalen roll-out der corona impfungen sehr skeptisch. unter anderem genau wegen solchen gründen. aber meine haltung wurde von zahlreichen seiten als 'verschwörerisch, unsolidarisch und unethisch' verurteilt.

    DamienS


    Also ich ( Rodizia) und Transmitter hatten sie wohl nicht verurteilt....

    Wir haben ihre Bedenken durchaus recht ernst genommen.


    Wir waren aber der Ansicht, dass der Nutzen der Impfung den möglichen Schaden durch Impfung bei Weitem übersteigt.

    Daher waren wir der Ansicht, dass sich impfen lassen soll, wer sich impfen lassen kann.


    Und hier zeigt sich die Krux der Geschichte....


    Woher soll ich denn wissen, ob ich mich impfen lassen kann?


    Bei gewissen Personen konnte man anhand der bisherigen Krankengeschichte sagen, dass die Impfung ein grosses Risiko darstellt.

    Bei Anderen kann man das nicht sagen.


    Wie sie es richtig sagten, kann jede Impfung dazu führen, dass eine frühere Erkrankung (latent noch vorhandene) dann wieder aktiv wird.

    Und ja, wer gerade eine akute Infektion durchmacht, soll sich nicht noch zusätzlich mit einer Impfung belasten.


    Letztlich muss man sich bei jeder Impfung doch fragen: Was stellt für mich das grössere Risiko dar?


    Diese Risikoabwägung muss letztlich jeder mit sich selber machen.


    In meiner Risikoabwägung beziehe ich aber auch noch ein, was für ein Risiko ich für Andere darstelle, wenn ich mich nicht impfen lasse. Respektive ich nötige Schutzmassnahmen nicht anwende.


    (Im Zusammenhang mit HIV gab es da ein paar Diskussionen).

    D.B.Hartmann


    Überlegen sie sich mal wie sie sich den hohen konstanten Verbrauch erklären können.

    Achten sie hier mal darauf, welche Geräte immer und insbesondere in der Nacht am Laufen sind.


    Eine befreundete Person ( Transmitter) hat da bei sich selbst mal durch exerziert, wie sein hoher Stromverbrauch zustande kommt. Das hängt stark mit seinen Lebensumständen und Gewohnheiten zusammen. Und seine Daten können sie mit ihren wahrscheinlich nicht direkt vergleichen. Trotzdem gibt es da Parallelen.


    Transmitter hat im Haushalt / Arbeitsplatz zwei Gruppen an Verbrauchern die konstant laufen.

    - Kühlanlagen und Computer

    Diese beiden Gruppen sind 24 h / Tag am Netz. Alles andere nur sporadisch und ansonsten, wenn nicht im Gebrauch, vom Netz getrennt. Es gibt bei diesen keine Standby-Verluste.


    Nun ist es so, dass Transmitter ein notorischer Kurzzeitschläfer ist. Und aufgrund seiner beruflichen und sonstigen Tätigkeiten dauernd unter Strom steht. Also nicht er selbst... aber seine Geräte. :)

    Also bei ihm läuft der Computer auch dann, wenn er schläft. (Dann laufen Systemroutinen).

    Nun ist es so, dass seine Computeranlage maximal 400 W und die Kühlanlage maximal 80 W ziehen kann.

    Wenn also diese beiden Gerätegruppen zusammen auf Vollast laufen, dann brauchen die fast 0.5 kW an Dauerlast.

    Damit ergäbe sich bei Transmitter rechnerisch ein täglicher Verbrauch von 12 kWh....

    Tut es aber nicht!

    Denn die Geräte laufen nur ausnahmsweise auf Vollast.


    Gemäss der Stromrechnung, die er erhielt, hat er in der Periode vom 1.7. bis 30. 9. 22, also in drei Monaten rund 290 kWh tatsächlichen Verbrauch gehabt. Also auf den Tag umgerechnet etwas mehr als drei kWh.

    Das bedeutet, dass diese Dauerbezüger am Netz tatsächlich nur etwa einen Viertel der Maximalleistung ziehen!


    Was bedeutet das für Sie?


    Welche Dauerbezüger sind bei ihnen immer am Netz?


    So weit ich es nun aus ihren bisherigen Angaben entnehmen konnte, sind es eigentlich nur die Kühlgeräte. Und allenfalls noch die Swisscom-Box. (Blödes Teil).


    Jetzt überlegen sie mal ganz genau, welche Geräte bei ihnen tatsächlich andauernd unter Vollast laufen.

    Und da gibt es eigentlich keines mehr in ihrem Haushalt.


    Die Swisscom-Box ist ein versteckter Stromfresser. Die zieht auch dann noch viel Strom, wenn gar kein Datenaustausch stattfindet. Bei Vollast nicht mehr als 40 Watt.


    Dann war da mal noch die grössere Aquarienanlage. Nehme aber an, dass das nicht gerade ein Swimming-Pool war.


    Im Personenkreis von Transmitter gibt es mehrere Aquarianer. Stromverbrauch ein Dauerthema...

    Will hier (noch) nicht auf Details eingehen. Aber welche "Dauerlast" hat ein Aquarium?

    Eine eigentliche Dauerlast (24 h / Tag) wird hier nur von der Filtration verursacht. Und das ist der kleinere Anteil am ganzen Verbrauch. Der Hauptanteil ist bei der Beleuchtung zu finden.


    Transmitter sagte mir:

    Bei einem Meerwasserbecken mit 500 Liter musst du für die Filtration mit etwas mehr als 20 Watt rechnen. Das ist das durchschnittliche Minimum. (Kann weniger sein!). Und bei der Beleuchtung ist es ziemlich variabel. Hängt davon ab, was für ein Biotop es ist.

    Er gibt hier als Faustregel an, dass man im Biotop etwa 10- 20% der Sonneneinstrahlung braucht, die beim natürlichen Biotop vorliegt.


    (Konkret: Tropisches Meerwasseraquarium. Im natürlichen Biotop haben sie eine Einstrahlung von 2400 Watt pro Quadratmeter. Im Aquarium brauchen sie davon 10-20%. Also etwa 350 Watt im Mittel. Das dann aber für ein Biotop das "lichthungrig" ist. Ich weiss nicht was für ein Biotop sie da hatten. Aber laut Transmitter sind die üblichen Aquarienleuchten so dimensioniert, dass die Leistung nicht 100 Watt übersteigt).


    Das Aquarium konnte also nicht die Ursache für ihren hohen Dauerstrombedarf sein. Und wieso sie auch in der Nacht eine Dauerlast von 0.3 -0.4 kW haben, ist mir ein Rätsel.

    D.B.Hartmann


    In der Zwischenzeit haben die anderen Foristen schon fast alles geschrieben, was mir an den ersten Diagrammen auffiel.

    - hoher konstanter Verbrauch in der Nacht.

    - noch höherer konstanter Verbrauch am Tag.


    Die Lastspitzen am Tag sind noch etwas plausibel. Aber 6 kW mitten in der Nacht?


    Der Boiler hat laut Typenschild auf dem Foto eine maximale Leistung von 4 kW. Der alleine kann das nicht gewesen sein.


    Danke für das Protokoll über die Verbrauchsgewohnheiten. Das sagt zuerst nicht sehr viel aus. Aber es zeigt zumindest, dass ihr nicht alle Grossverbraucher gleichzeitig und lange am Laufen habt.


    Im Prinzip reicht es, wenn sie ein solches (rudimentäres) Protokoll machen.

    Aber sie müssen das noch einmal machen. So dass sie das Verbrauchsprotokoll mit den Strombezügen gemäss dem Zähler für die betreffenden Tage direkt vergleichen können.

    Beachten sie hier einfach, dass wenn sie einen Grossverbraucher (Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine) ein- und ausschalten, dass sich dies dann im Diagramm vom Stromversorger zeitgleich abbilden muss.

    Indem sie die Grossverbraucher gezielt zu unterschiedlichen Tageszeiten gebrauchen, können sie dann aus den Diagrammen auch auslesen, wie viel Strom der betreffende Verbraucher so ungefähr zieht. Ist natürlich nicht so genau, aber damit können sie die Dimensionen etwas einschätzen.


    Zum hohen kostanten Verbrauch schreibe ich nachher noch mal etwas.