Beiträge von Rodizia

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    D.B.Hartmann


    Ich würde da sogar mal noch einen Schritt weitergehen als DamienS vorschlägt.


    Sie haben am Morgen einen Spitzenverbrauch. Dann am Mittag und am Abend wieder.

    Der Boiler hängt aber den ganzen Tag am Netz.

    Jetzt fasst der Boiler aber rund 300 Liter.

    So viel heisses Wasser (85°) brauche ich nicht durch den ganzen Tag. Frühestens am späten Abend wieder, wenn ich noch heiss duschen will vor dem Gutnachtkuss.


    Also mein Vorschlag ist hier, dass sie mal den Boiler ausschalten tagsüber.

    Und dann mal schauen wie der Stromverbrauch ist.


    Mir fällt da noch was Anderes auf in den geposteten Diagrammen.

    D.B.Hartmann


    Beachten sie doch auch noch was oytenkratos weiter oben geschrieben hatte.


    Laut Statistiken liegt der Durchschnittsverbrauch eines 4 Personenhaushalts (Familie) bei ca 4000 kWh / Jahr. Und das mit Warmwasseraufbereitung (Boiler oder Durchlauferhitzer).

    Wenn sie gegenüber einem Durchschnittshaushalt einen Jahresverbrauch von 1.5 mal mehr, also 6000 kWh hätten, dann würde ich das als statistischen Ausreisser bezeichnen.

    Sie haben aber über dreimal mehr laut ihren Rechnungen?

    D.B.Hartmann


    Tilia denkt mit (Danke) und weist auf die unterschiedlichen Angaben in den Beiträgen hin.

    Das hat mich auch verwirrt.


    Zeigen die Displays auf den jeweiligen Zählern mehrere Zahlen an?

    Wissen sie, ob die Zähler zusammen mit der PV-Anlage installiert wurden?


    Und wie oft werden die Zähler abgelesen?

    Erhalten sie die Rechnungen jeweils für die Periode die abgelesen wurde, oder erhalten sie eine Akontorechnung die sich auf den Vorjahresverbrauch abstützt?

    D.B.Hartmann

    Wegen einer Empfehlung für ein Strommessgerät:

    Ich habe eine Steckerleiste mit einem intergrierten Zähler. Da läuft alles was daran eingesteckt ist über diesen Zähler. Die Steckerleiste hat einen Netztrennschalter. Über diesen kann man dann alle angehängten Geräte komplett vom Netz trennen.

    Es hat dann keine Geräte im Standby -Modus mehr aktiv.


    Ich schreibe nicht gerne Schleichwerbung für Produkte....

    Aber meine Steckerleiste ist von der Firma Brennenstuhl. Es gibt wahrscheinlich noch andere Marken mit ähnlichen Produkten.


    PS: Mit den günstigen Stromzählern können sie nur die 230 V -Anschlüsse prüfen.

    Für die 400V - Anschlüsse müssen sie ein anderes Gerät haben. Die kosten wesentlich mehr.

    D.B.Hartmann


    Guten Morgen.

    Hmm?

    Also die erste Vermutung dass die Zähler vertauscht wurden, hat sich nicht bestätigt.

    Besteht also noch die Möglichkeit. dass es eine Abzweigdose zwischen Hauptsicherung und der Wohnung gibt.

    Wenn sie nur in der Wohnung die Sicherung herausdrehen und dann schauen ob der Zähler weiter läuft, dann wissen sie es.

    Und die dritte Möglichkeit ist noch, dass ein Abzweig nach der Sicherung in der Wohnung gelegt ist.

    Das wäre dann der kompliziertere Fall zu prüfen

    oytenkratos


    Ja. Das stimmt.

    Aus den Ländern des südlichen Afrika kommen kaum Flüchtlinge nach Europa, oder die Schweiz.

    Und diejenigen die kommen, sind meistens gut ausgebildete Leute. Hier kann man durchaus von "Wirtschaftsflüchtlingen" sprechen. Denn nur Wenige von diesen haben einen echten Asylgrund. Den brauchen sie aber eben auch nicht unbedingt. Denn mit guter Bildung kann man auch legal nach Europa einwandern. Für einen "Kuhhirten" ist das aber praktisch unmöglich.

    Der letzte grosse Flüchtlingsstrom im südlichen Afrika war in der Zeit, als Robert Mugabe Zimbawe in die Staatspleite führte. Dieser Flüchtlingstrom wurde aber fast gänzlich von den umliegenden SADC- Ländern aufgenommen.

    Viele weisse Farmer wurden enteignet und wanderten auch nach Mozambique aus. Denn die Regierung dort lud sie gerade zu ein. Nach dem Bürgerkrieg dort war die Wirtschaft, insbesondere auch der Agrarsektor, am Boden. Die Regierung brauchte Fachleute speziell auch in diesem Sektor.

    Durch die Zuwanderung dieser Farmer erlebte Mozambique einen massiven Aufschwung in der Landwirtschaft. Dieser führte auch zu einem Aufschwung in den übrigen Wirtschaftssektoren.

    Das Beispiel Mozambique zeigt, dass Zuwanderung sehr wohl auch positive Seiten haben kann.

    Die Problematik der (Flucht-) Migration ist allerdings sehr komplex.


    Ein Don alescha01 setzt sich mit dieser Problematik gar nicht auseinander. Er und seine übrigen rechtsnationalistischen Gesinnungsgenossen wollen einfach gar keine Zuwanderung. Und Ende Diskussion.

    Dabei blenden diese Nationalisten aus, dass die Schweiz aus wirtschaftlichen Gründen Zuwanderung braucht.

    Und falls doch noch Zuwanderung, dann nur bestens ausgebildete Leute, die auch wirtschaftlich schon so gut situiert sind, dass sie wohl kaum jemals zu einem "Sozialschmarotzer" werden.


    Hmm? Warum sollen diese ausgerechnet in die Schweiz kommen?

    Personen die beruflich und wirtschaftlich arriviert sind, können praktisch überall hingehen, wo sie wollen. Falls sie überhaupt auswandern wollen. Wollen sie vielleicht gar nicht, oder vielleicht noch aus familiären Gründen?

    Dazu entscheiden sich solche Leute nur dann, wenn sie ihren Status beruflich und vor Allem wirtschaftlich noch deutlich verbessern können. Sind also Wirtschaftsflüchtlinge der ersten Stunde.

    Ewiggestrige Don`s glauben immer noch, dass die Schweiz doch für Alle das gelobte Land ist.


    Das ist schon lange nicht mehr der Fall.

    insich+


    Das ist richtig.

    In vielen afrikanischen Ländern hat die Trendumkehr bei der Geburtenrate noch nicht wirklich eingesetzt.

    Das hat verschiedene Gründe, auf die ich im Moment noch nicht eingehen will.

    Dennoch ist damit zu rechnen, dass auch in diesen Ländern eine Trendwende einsetzen wird. Hier ist weniger die Frage ob, sondern wann.

    Das gegenwärtige immer noch massive Wachstum der Bevölkerung entsteht aber nicht nur, oder gar hauptsächlich aus einer steigenden Geburtenrate.

    In den letzten Jahrzehnten ist die Lebenserwartung allgemein gestiegen und die Kindersterblichkeit zurückgegangen.

    Dies führt zu einer zeitweiligen Überhöhung in der Kurve der Gesamtbevölkerung.

    Ist aber voraussichtlich kein anhaltender Trend.

    alescha01


    Was soll das?


    In fast allen europäischen Staaten ist die Geburtenrate rückläufig. (Nicht nur in den europäischen Staaten, sondern zunehmend weltweit der Fall.)


    Wenn die Geburtenrate einer Nation zu tief ist, droht diese auszusterben.

    Ein Rückgang der Bevölkerung mangels Geburten reduziert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Nation deutlich. Das nationale BIP wird deshalb sinken.

    Folglich wird jeder Staat versuchen die Geburtenrate auf einem Niveau zu halten, welches den Erhalt des Staates garantiert.

    In der Schweiz liegt die Geburtenrate deutlich unter dem Wert, welche die Population der "Urschweizer" erhalten kann.

    China, das Land mit der grössten Bevölkerung auf dem Staatsterritorium, und auch ausserhalb dieses Territoriums, hat dieses Problem auch. Die Bevölkerung schrumpft bereits. Und die aktuelle Bevölkerung ist deutlich überaltert.

    oytenkratos


    Wie gut gemeint, aber fehlerhaft, der Ansatz von Schreibtischtätern wie Herrn Feusi und Herrn Alex Schneider ist, zeigt sich am Beispiel von Südafrika. (Gilt nicht nur für Südafrika).


    Um aus einer aktuell gerade sehr drängenden Energie- und Wirtschaftskrise heraus zu kommen, bräuchten insbesondere die ärmeren Teile der Bevölkerung Zugang zu elementaren Ressourcen. Dies aber kostengünstig und einfach. (Gilt für praktisch alle Länder).


    Erfolgen Zahlungen der Industriestaaten an korrupte Regierungen, wird man genau das sehen, was ganz aktuell in Südafrika sichtbar ist.

    Während das Geld irgendwo im Sumpf der Korruption verschwindet, sitzen die Leute im Dunkeln und haben nicht mal sauberes Trinkwasser.

    Wer reich ist lässt den Notstromdiesel laufen und badet in "Mineral" botteld.


    Während die Mehrheit der Bevölkerung immer ärmer wird, werden die Reichen immer reicher. Hier wird auch die Statistik des BIP des Landes geschönt.

    Das liegt daran, dass sich die Mehrheit eine grosse Investition in ihre unabhängige Zukunft nicht leisten können. Denn sie kommen gar nicht erst in die Lage sich entsprechende Ersparnisse erarbeiten zu können. Zu gross ist die Abhängigkeit von Energie- Baronen und deren Generäle.

    Um aus dieser Abhängigkeit heraus zu kommen, bräuchten die Ärmsten Zugang zu (Investitions-) Kapital. Doch das bekommen sie nicht.

    Und werden es auch nie bekommen, wenn zuerst einmal sich die korrupte Regierung an diesem Geld aus den Industriestaaten bedienen kann.

    Hier funktioniert der Top Down - Ansatz noch viel weniger als in den westlichen Industrieländern.

    Damit eine nachhaltige Entwicklungshilfe überhaupt stattfinden kann, müsste das System der Abhängigkeit unterbrochen werden. Und das ist nur mit dem Bottom-up Ansatz möglich.


    Gelder aus den Industriestaaten müssten zielgerichtet dort investiert werden, wo die Menschen aus dem System der Abhängigkeiten vom Grosskapital befreit werden können.

    So zum Beispiel auch unabhängig von den staatlichen Energieversorgungssystemen werden können.

    Doch die Betreffenden korrupten Regierungen tun das nicht. Sondern versuchen dies zu verhindern. Gleichzeitig propagieren sie aber noch Alibiübungen....

    So gibt es zum Beispiel vergünstigte Kredite für die Installation von PV-Anlagen.

    Damit werden aber die Meisten in eine Schuldenfalle gelockt. Am Ende dann ärmer als zuvor.

    Von diesen vergünstigten Krediten können nur die profitieren, welche sie eigentlich gar nicht brauchen. Und sich auf Kosten der Ärmsten noch zusätzlich bereichern.

    (Wie dieses System im Detail funktioniert, kann ihnen Transmitter erzählen).


    Einen Vorgeschmack auf die Problematik kann man in der verlinkten Sendung sehen:

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    Die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer sind Wirtschaftsmigranten (von den 100'000). Sie flüchten vor dem wirtschaftlichen Niedergang in europäischen Ländern, der auch durch Gelder aus Brüssel und Kohäsionsmilliarden aus den EFTA-Staaten nicht gestoppt wird.

    insich+


    Schon diese Aussage von Herrn Feusi ist zweifelhaft. Und vermutlich mehr politisch motiviert, als wahr.


    In welche Länder gehen die Kohäsionszahlungen der EU und der EFTA?

    Haben die Empfängerländer der "Kohäsionszahlungen" seit Beginn der Zahlungen einen wirtschaftlichen Niedergang erlebt?

    oytenkratos


    Ich stimme ihnen eigentlich voll und ganz zu.


    Doch führt ein Umdenken hier nicht wirklich zur Lösung des Dilemmas bei der Flüchtlingspolitik.


    Es sind wesentlich mehr Menschen auf der Flucht, oder werden es künftig noch sein, als es den anvisierten Fluchtorten (Länder) möglich ist aufzunehmen und zu integrieren. Selbst wenn es diese Länder noch wollten.


    Die Idee, man solle die Herkunftsländer dahingehend unterstützen, dass die Fluchtgründe entfallen, ist blendend....

    So wird hier vorgeschlagen ein Handel mit den betreffenden Regierungen zu tätigen. Rückübernahme gegen wirtschaftliche Entwicklungshilfe...

    Und wie genau soll diese Wirtschaftshilfe funktionieren?

    Eine Regierung wird ein Rückübernahmeabkommen wohl nur dann unterzeichnen, wenn dafür Geld in die Hände dieser Regierung gelangt. Dies stärkt die Regierung im betreffenden Land.

    Doch gerade diese, meist durch und durch korrupten, Regierungen sind der Hauptfluchtgrund. Und das Geld gelangt nicht in die Hände derjenigen, die eine Entwicklungshilfe nötig hätten.


    Es ist gar zu befürchten, dass diese korrupten Regierungen dann erst richtig ins Fluchtgeschäft einsteigen. Denn je mehr Menschen migrieren, desto höher der Umsatz / Gewinn für die Regierung.

    insich+


    Danke noch für die Links.

    Das Video von The Doors sehe ich heute zum ersten Mal.

    Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass der Herr Alex Schneider aus Küttigen die Lyrics von Jim Morrison kennt, oder gar noch versteht. J.M. Ist ja schliesslich ein Ausländer... was interessiert das einen Urschweizer? Und erst noch einen Aargauer. Was interessiert den schon was en Bärner für ä Jodel vom Bärg abe chlööned? Isch jo schliesslich nöd sinä, oder?

    :)