Beiträge von Transmitter

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    oytenkratos


    Im Zusammenhang mit Wasserwirtschaft kamen wir im interessierten Kreis von Transmitter auch auf eines der sieben Weltwunder zu sprechen.

    Und zwar auf die ominösen hängenden Gärten der Semiramis.


    Soweit es mir bekannt ist, ist bis heute unbekannt, wo diese gewesen sein sollen. Und weiter ist auch nicht wirklich bekannt, warum die ein "Wunder" gewesen sein sollen.

    So weit es mir bekannt ist, sollen die an einem Ort gewesen sein, wo aufgrund der natürlichen Bedingungen so etwas eigentlich nicht zu erwarten / möglich sein sollte.

    Und dann wäre das schon etwas seltsam.


    Da wegen fehlender archäologischer Funde kaum Hinweise gegeben sind, lässt dies jede Menge an Spekulationen zu.


    Wir hatten dann mal etwas als ein "Wunder" definiert, wenn die damalige Situation es nicht zuliess, dass ein Wasserzufluss von "oben herab" stattfand. Sondern das Wasser entgegen der Gravitation nach oben geschafft werden musste. Und dies auf wundersame Weise geschah.


    Hmm? Also Prakticus phantasierte mit unserer Unterstützung wieder mal wie wild los. (Der ist halt so...). Und stellte mal wieder jede Menge völlig abstruser Hypothesen auf. Jedenfalls mal so auf den ersten Blick.

    Auf den zweiten und dritten Blick war das nicht so abstrus. Denn seine Hypothesen beruhten auf nachweisbaren Theorien. Doch die konnten das Wunder nicht hinreichend erklären.

    Genau genommen, konnte keine dieser Hypothesen / Theorien ausreichend erklären, wie die nötige Leistung erbracht werden konnte, welche erforderlich gewesen wäre, um den legendären Beschreibungen dieser Gärten zu genügen.

    Warum also in der Antike schon diese Gärten als ein Wunder beschrieben wurden, blieb uns also auch ein Rätsel.

    Nun hatte Prakticus in seinen Notizen zum Thema aber auch Hypothesen aufgestellt, die unter ganz bestimmten Umständen aber tatsächlich mehr Theorie, als nur Phantasie sind.

    Unter der Voraussetzung, dass zur damaligen Zeit bestimmte Voraussetzungen in der richtigen Konstellation gegeben waren, dann besteht die Möglichkeit, dass die hängenden Gärten der Semiramis tatsächlich mal existierten.


    Die bisherigen archäologischen Funde und Überlieferungen geben zwar Hinweise darauf, das es möglich gewesen sein könnte. Schlüssige Fakten dazu, dass diese Voraussetzungen wirklich gegeben waren, gibt es bis heute nicht.

    oytenkratos


    Im Zusammenhang mit Schiffahrtswegen gab / gibt es teilweise recht verrückte Bauwerke.

    Damit sind insbesondere gewisse Hebewerke gemeint. Aber auch Brücken. Da fahren die Schiffe nicht unter der Brücke durch. Sondern auf der Brücke....

    Nun. Im Kreis von Prakticus & Co unterhielten wir uns auch gelegentlich mal zu den Wasserwegen. Und das hatte nicht nur mit Transport und Energie zu tun, sondern auch mit der Wasserwirtschaft.

    Die Überlegungen, welche wir diskutierten, waren praktisch in der Kategorie: Was wäre, wenn...

    Alles ziemlich hypothetisch. Fern der Realität. Zumindest im "Königreich Europa". Da hat es zu viele Könige.

    Der Hauptgrund warum wir die Gespräche mit teils völlig utopischen Ideen führten, war das Thema Wasserwirtschaft.

    Im Wasserschloss Schweiz wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Vielleicht ändert sich das mit der der stetig ansteigenden Erderwärmung.

    Italienische Bauern bitten darum, dass die Schweiz Wasser aus den Stausseen ablassen soll, damit die Landwirtschaft in der Poebene die aktuelle Dürre übersteht.

    oytenkratos


    Praktikus hat in seinen Arbeitspapieren mehrere Anordnungen beschrieben, bei denen eine Druckübersetzung / Druckverstärkung eine Rolle spielt.

    Dem Hydraulischen Widder hat er sich etwas mehr zugewendet.

    Den Vorteil des Widder gegenüber der Lambachpumpe sieht er darin, dass der Widder von Grund auf weniger Verlustfaktoren aufweist.

    Der Widder hat fast keine beweglichen Teile. Genauer, eigentlich nur das Fluid und die Ventile.

    Alles in Allem eine recht einfache und langlebige Konstruktion ist. Und theoretisch kaum Wartung braucht.

    Und der Zweite wesentliche Punkt, der seiner Ansicht nach wichtig ist, ist, dass der Widder die kinetische Energie als Antrieb nutzt.

    In seinen Papieren beschrieb er ein System (Apparatur) das eigentlich nur mit dem Funktionsprinzip des Widders funktioniert. Also Prinzip "Lambach" geht da nicht.


    Jedenfalls ist er der Meinung, dass mit einer anderen Anordnung die Leistung des "Widders" deutlich gesteigert werden könne. Hat aber mit den ursprünglichen Konstruktionen eines Widders nur noch wenig zu tun.

    Ich würde eigentlich ganz gern dieses Ding als Funktionsmodell bauen, aber ich scheue das Gleiche wie Praktikus.


    In einem Widder wird die Kinetische Energie des Fluids praktisch schlagartig umgelenkt. (Richtungsänderung). Das Fluid im Steigrohr wird gepulst.

    Bei diesem Pulsen im Steigrohr treten kurzzeitig recht hohe Drücke auf. Darf man nicht unterschätzen. Selbst bei herkömmlichen Widdern hat man Drücke von bis zu 60 Bar gemessen.

    Die Berechnung der auftretenden Drücke ist sehr komplex. Er und ich sind dazu nicht in der Lage.

    Der Grundzusammenhang ist aber recht einfach. Je schneller das Fluid im Fallrohr fliesst, desto stärker fallen die Druckschläge aus.

    Materialstärken im eigentlichen Widder und im Steigrohr müssen diese Kräfte auffangen können. Sonst fliegt uns das Ding ganz unpfleglich um die Ohren. ;(

    Jedenfalls ist uns das zu heikel, dass wir da aufs Geratewohl etwas praktisch experimentieren.

    Bei der von Prakticus skizzierten Anordnung gibt es noch ein weiteres heikles Problem.

    Und das hat etwas mit dem eigentlichen Zweck der ganzen Anordnung zu tun. Da geht es eigentlich nicht mehr um eine einfache Wasserpumpe. Und ist auch wesentlich komplexer als ein herkömmlicher Widder.

    Damit diese Anordnung den eigentlichen Zweck erfüllen kann und da auch die zu erwartende Leistung erbringen kann, müssen die Druckschläge zeitlich sehr optimiert erfolgen. Etwas genauer ausgedrückt: Das System muss recht exakt oszillieren können. Und das sehr nahe an der Eigenresonanz. Gerät es aber richtig in Eigenresonanz, dann zerlegt sich das System selbst.

    Dass diese Gefahr sehr real ist, wissen nicht nur gewiefte (Maschinenbau-) Ingenieure, sondern auch gewisse Rockmusiker zu Zeiten von Jimi...

    Da war dann das Geheul anders gross. Nachdem sie es Jimi nachmachen wollten und kurz darauf im Laden standen, um nen neuen Verstärker zu kaufen....

    :D

    oytenkratos


    Ich finde es auch gut, wenn sie in ihren Ausführungen grundlegende Zusammenhänge in mathematischen Formeln darstellen. Und diese auch noch so erklären, dass auch Menschen mit weniger mathematischen Sprachverständnis den Zusammenhang noch verstehen können.

    :thumbup:

    C-O-R-A


    Der Beitrag #850 mit Vorgeschichte ist mal wieder von der Sorte, die ich nicht verstehe.


    Ein direkter Zusammenhang mit dem Thema des Threads ist nicht zu erkennen. Indirekt gerade noch am letzten Ende. Da wir beim Thema Wasser und Wasserkraft waren.

    Wenn sie dann einen Post platzieren der in erster Linie sehr off-topic ist.... Na gut.

    Der Beitrag hat bei mir eine Reaktion ausgelöst. Und die habe ich dann geschrieben.


    Ich habe niemand aufgefordert auf diese Beiträge in diesem Thread einzugehen.


    Wenn ihnen nicht passt, dass jemand auf ihren Post irgendwie reagiert, warum posten sie dann überhaupt?

    C-O-R-A



    Also :!:

    Ich denke, dass die beiden Geschichten nichts mit dem Thema dieses Threads zu tun haben. Das sollte wohl jeder normaldenkender Person klar sein. Es waren jedoch die Beiträge, die beim googlen nach "Wasserkönigin" herausstachen.


    Ich habe niemand aufgefordert auf diese Beiträge in diesem Thread einzugehen.


    Ich schrieb:


    Nein :!: Auch nicht die da.


    Die :!: die noch nie jemand gesehen hat.


    :?: :?: :?:


    Warum schreiben sie es dann in diesem Thread, wenn es schon NICHTS mit dem Thread zu tun hat?

    mupli


    Wenn man auf der Stelle 22 Tote (Mäuse) findet, ohne zu wissen warum, ist es schon etwas rätselhaft.

    Vor vielen Jahren bemerkten wir Kinder im Bach der nahe an unseren Häusern vorbeifloss auffallend viel tote Fische zu sehen waren.

    Wir meldeten das auf der Gemeinde.

    Später hörten wir dann, dass in einer kleinen Nachbar-Gemeinde bachaufwärts irgend jemand giftiges Abwasser in den Bach entliess.

    mupli


    Um hier nicht lange auf die Pro / Contra Diskussion einzugehen, fasse ich hier mal zwei Punkte zusammen.


    Der wichtigste Punkt ist die Frage, wie der Wald möglichst gut genutzt werden kann. Und hier ist auch die grosse Streiterei mit den Umweltschützern. ( hier kann man fast endlose Pro/ Contra - Diskussionen führen).

    Jetzt mal angenommen, man findet ein Optimum bei der Waldwirtschaft, dann ist noch die frage, wie das Brennholz am effizientesten genutzt wird.

    Hier dürfte es am Effizientesten sein, wenn in Gemeinden jeweils diverse Häuser sich zusammen schliessen in einem Wärmeverbund und gemeinsam die Feuerung betreiben.

    Es gibt schon einige solcher Anlagen in der Schweiz.

    mupli


    Sie haben recht!

    Holz wurde hier bei den Diskussionen (fast) stets ausgelassen. Sehr zu unrecht.


    Die Schweiz verfügt über ein grosses Potential an Nutzholzflächen.

    Und in den letzten Jahrzehnten wurde dieses Potential nur teilweise ausgeschöpft. Die Waldbewirtschaftung rentierte kaum noch. Öl und Gas war zu billig.


    Hinzu kamen auch noch ein paar Fehler in Bezug Umweltschutz. Holzheizungen hatte lange Zeit ein sehr schlechtes Image. Allerdings zu Unrecht.

    Es gibt ein paar Argumentationen Pro / Contra.

    Frage mich, ob man da nicht einen eigenen Thread dazu eröffnen soll.