Beiträge von Transmitter

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    oytenkratos


    Unter dem Titel : "Muss das sein" kann man alles Mögliche schreiben....


    Da wir etwas mit Energie und Verkehr schon angefangen haben, ist mir noch ein anderer Gedanke im Zusammenhang gekommen.

    Was ist eigentlich mit den Wasserwegen in der Schweiz los?

    Also ich bin da vielleicht nicht so ganz richtig informiert....

    Aber als Kind hörte ich mal: Also der Transport auf dem Wasser kostet eine Einheit Energie. Auf der Schiene zehnmal mehr und auf der Strasse noch mal zehnmal mehr.


    Gehe mal davon aus, dass die Zahlen nicht stimmen. Aber die Reihenfolge dürfte immer noch richtig sein.

    Und soweit ich es gerade weiss, ist der Transport auf dem stehenden Wasser mit dem geringsten Energieaufwand zu betreiben. Mit Betonung auf stehendem Wasser.


    Schon vor Jahrhunderten gab es mal ein Projekt eines Transhelvetischen Kanals der Rhein und Rhone miteinander verbinden sollte.

    Dieses Projekt fiel diversem Ungemach zum Opfer. Aber Teile davon wurden realisiert.

    Mich liess die Idee nicht los. Und frage mich, ob man mit den heutigen Umständen die Idee nicht wieder aus der Schublade holen sollte.


    Das hat verschiedene Gründe, warum ich die Idee gar nicht so abstrus finde.

    Sonnenschein80


    Es freut mich zu hören, dass es ihnen besser geht.

    Und dies trotz, oder vielleicht auch gerade deshalb, weil sie eine Absetzpause machen.

    Ich hatte schon lange das Gefühl, dass ihr Fokus viel zu sehr auf die Medis ausgerichtet war. Und zu wenig auf ihre übrigen Bedürfnisse, die für ein stabiles und gesundes Leben notwendig sind.


    Ich kenne einige Menschen, denen der Glaube (etwelcher Art) in schwierigen Lebenssituationen einen starken Halt geben konnte. Und konnte auch oft sehen, dass "kirchliche Institutionen" oder Glaubensgemeinschaften auch vermögen das soziale Umfeld in positiver Weise zu prägen.


    Ich selbst arbeite manchmal sehr direkt mit solchen Institutionen / Gemeinschaften zusammen. Ohne aber diesen anzugehören. Ich bin seit langer Zeit ein überzeugter Atheist. (Ist auch eine Form des Glaubens).


    Jedenfalls finde ich es gut, dass sie sich mit dem Absetzen mal etwas Zeit lassen. Und sich vermehrt den Dingen zuwenden, die ihnen jetzt gerade gut tun.


    LG Transmitter

    oytenkratos

    Das ist jetzt etwas off -topic.

    Aber im angegebenen Link sieht man eine Animation. (Bild 7).

    Kennen sie ein Programm, mit dem man mit möglichst wenig Lernaufwand solche Animationen erstellen kann?

    Das sollte ein Gratisprogramm sein. Und auch nicht für professionelle Anwendungen. Wie die von Autodesk oder Solid.

    Aber gut wäre, es wenn man dann Daten an solche professionelle Programme zur weiteren Bearbeitung übergeben könnte.

    oytenkratos

    Mir war die Lambachpumpe nicht gänzlich unbekannt.

    Aber trotzdem vielen Dank, dass sie mich noch einmal darauf aufmerksam gemacht haben!


    Das Grundlegende Prinzip beider 'direkten' Pumpen ist,

    mit der potentiellen Energie einer grösseren Menge Wasser von geringerer Fallhöhe

    eine geringere Menge von Wasser auf eine grössere Höhe zu befördern. Q1*H1*eta = Q2*H2.

    Das direkt, ohne zuerst elektrische Energie zu erzeugen und dann mit elektrischer Energie und einer elektromotorisch angetriebener Pumpe hochzupumpen.

    Das ist mal die Gemeinsamkeit.


    Der Unterschied der beiden Typen besteht darin, dass der Hydraulische Widder die kinetische und die Lambachpumpe die potentielle Energie zum Antrieb nutzen.


    Die Lambachpumpe ist eine mechanischer / hydraulischer Druckübersetzer, so wie es auch in hydraulischen Wagenhebern als Grundprinzip eingesetzt wird.


    Einen Wirkungsgrad von 90% halte ich für möglich und auch realistisch erreichbar.

    Hauptsächlicher Verlust ist hier die Reibung in der Maschine selbst. Und zusätzlich die Rohreibung.

    Beim Hydraulischen Widder entfällt Reibung im Apparat fast gänzlich. Nicht aber die Rohrreibung.

    mupli


    Im Fernsehen war während dem WEF ein Interview zu sehen mit irgendeiner wichtigen Frau von der Bertelsmannstiftung. Kann mich an den Namen nicht erinnern.

    Kann mich auch nicht mehr so richtig erinnern, was sie da alles sagte. Weltbewegend war es wohl nicht.

    Es ging im Interview eigentlich am Meisten darum , warum so ein Event wie der WEF wichtig sei.

    Und sie meinet es sei gerade jetzt so wichtig, wie kaum zuvor....

    Denn die Welt, speziell Europa hatte derzeit gerade vier grosse Krisen zu bewältigen.

    Klimawandel, Corona-Pandemie, Ukraine- Krieg und Energiekrise, und admit verbunden Wirtschaftliche


    Und der WEF würde helfen Perspektiven zu eröffnen.....


    Nun. Ein Stück weit mag das ja stimmen. Viel Konkretes habe ich davon nicht gesehen.

    Was aber an den Äusserungen der Frau sicher stimmte, ist dass die oben erwähnten Ereignisse in der Bevölkerung Unsicherheit verursacht.


    Latent vorhandene diffuse Existenzängste drängen ins Bewusstsein und Mensch sucht Orientierung.


    Leider ist es so, dass Menschen in solchen Situationen unterschiedlich reagierten. Und man kann da mal zwei Grundtypen etwas unterscheiden:

    Die einen rücken näher zusammen und suchen Schutz in der Gemeinschaft und versuchen die Gemeinschaft zu stärken.

    Und die anderen rücken auch enger zusammen, wollen aber im Endeffekt das Individuum stärken, Also eigentlich nur sich selbst.

    In diesen beiden Gruppen sind die Ziele quasi diametral entgegengesetzt.

    Und die Strategien sich gegen das eigentliche Problem zu wehren und es zu lösen, sind dann im Allgemeinen auch diametral entgegengesetzt. ist fast so was, wie ein Naturprinzip.

    besonders krass zeigt sich "die Spaltung in der Gesellschaft" dann, wenn es für die Probleme keine offensichtliche Lösung gibt.

    Dann handeln Menschen immer weniger rational. Sondern Verfallen eher in eine Art Glaubenskrieg.

    Die eigene Ideologie wird wichtiger, als als ein rationales Vorgehen.


    Das ist dann ein neues und schwerwiegendes Problem . Denn der Kampf darum wessen Ideologie nun zu besseren Strategie des eigentlichen Problems dient erschöpft die Fähigkeit das Problem zu lösen.


    Jedenfalls sieht es für mich schon etwas danach aus.

    mupli


    Ich setzte mich ja auch für den Umweltschutz ein.

    Doch gelegentlich kommt es auch vor, dass mir "Super-Grüne" auf den Geist gehen.


    Auch unter den Umwelschützern gibt es Einige, die den Durchblick für das Wesentliche etwas verloren haben. Aber dafür irgendeine kleine Sache enorm hochbauschen.

    Da habe ich öfters mal etwas den Eindruck, dass es mehr darum geht, sich selber zu inszenieren, als um echten Umweltschutz.

    Der Südlink ist so ein leidiges Thema.


    Bei der Trasse gab es Einsprachen, die wohl etwas Sinn machten. Aber vermutlich war der grösste Teil mal von Leuten gemacht worden, die vor allem ihre ganz eigenen Interessen durchsetzen wollte. Aber mit echtem Umweltschutz nur sehr wenig zu tun haben.


    oytenkratos hat es schon mehrmals angedeutet:

    In den Ländern wo Demokratie gross geschrieben steht, ist es schwierig ein staatliches Konzept umzusetzen. Zwar wollen es irgendwie ja Alle... Nur jeder will es anders.

    mupli


    Wundert mich gar nicht, was sie über ihren Freund schreiben.

    Er ist wohl eine recht ähnliche Charaktere, wie die drei Väter aus der Gruppe Transmitter, die ihn persönlich etwas kannten.

    Die hatten auch ihr Hobby zum Beruf gemacht, oder auch umgekehrt. Arbeiteten auch Alle weiter bis es endgültig nicht mehr ging.

    Zumindest Zwei von ihnen hatten aber ein vielseitiges Beziehungsnetz. Welches eben nicht hauptsächlich mit dem Beruf im Zusammenhang stand.

    Der Andere war seit jeher etwas ein Eigenbrödler. Aber auch ein feiner Kerl.


    Was mir im Zusammenhang mit der Vereinsamung im Alter noch so aufgefallen ist: So lange man einigermassen mobil ist, ist es leichter soziale Kontakte zu pflegen, oder auch Neue zu knüpfen.

    mupli


    Ich weiss nicht. die Corona-Brötli sind vielleicht noch nicht fertig gegessen. Auch wenn die Lage derzeit doch eher entspannt ist. Jedenfalls in Europa.


    Die 0815 Badeferien-Flugstürmer verstehe ich sowieso nicht. Und Langsteckenflüge waren mir eigentlich schon immer ein Greuel.

    ich werde auch dieses Jahr keine eigentlichen Ferien machen. Dann und wann ein verlängertes Weekend.... aber zwischen den Wochenenden.

    Mache dann irgendeinen Ausflug. Wenn es geht zusammen mit Freunden oder Verwandten. Oder versuche es wenigstens mit einem Besuch zu verbinden.

    Ich bin aber auch ganz gerne mal allein etwas unterwegs.

    C-O-R-A


    Bin etwas erstaunt. Die wenigsten Menschen kennen das noch. Zumindest in der Schweiz.

    Und ja. Die Wasserwidder kann man manchmal auch gut hören.


    Auch die Wasserwidder funktionieren mit Druckschlägen. Und es werden da recht hohe Drücke erzeugt. Da war ich dann zuerst mal etwas erstaunt.

    Die von mir weiter oben erwähnten Apparaturen von Prakticus sind Abwandlungen von Wasserwiddern.

    Eine schien mir besonders interessant zu sein. Hätte Lust das Ding zu bauen. Aber ich höre lieber auf die Warnung von Prakticus.

    Wie verheerend Druckschläge sein können, kennt man auch aus der üblichen Kraftwerkstechnik.

    mupli


    Es ist zwar reichlich off-topic hier... Aber es ist halt auch ein Thema...


    Ich kann mir vorstellen, dass es ihrem Freund ziemlich langweilig werden könnte, wenn er dann mal seine heutige Tätigkeit aufgibt. Jedenfalls wenn er sie vollständig aufgibt.


    Ist wohl schon richtig so, dass er sich das mal überlegt, wie lange er die heutige Tätigkeit noch ausführen kann. Das kann doch recht anstrengend sein. Und er ist unterdessen auch nicht mehr der Jüngste.

    Dass er auch wegen seinen vielen Reisen ein etwas anderes soziales Netz entwickelt hat, als die Meisten anderen in seinem Alter, würde mich auch nicht wundern. Und dass er so langsam versucht sich wieder etwas neuen (Rentner-) Gruppen anzuschliessen, hat wohl seine Gründe.


    Was sie aber in ihrem Beitrag zu solchen Gruppen geschrieben haben, ist aber eigentlich schon mehr als nur betrüblich.

    Ich habe in diesem Zusammenhang keine eigenen Erfahrungen. Habe mich so gesehen noch nie versucht mich so einer gruppe an zu schliessen.

    Aber man hört immer wieder Geschichte darüber, wie alte Menschen nach und nach vereinsamen.

    Das gibt mir zu denken.

    mupli


    Also ich habe bisher nichts davon mitbekommen, dass in Deutschland neu Kohlekraftwerke geplant sind.

    Aber ich bekomme auch nicht immer alles mit.

    Tatsächlich habe ich aber gehört, dass man allenfalls den Ausstieg aus der Kohlekraft hinausschiebt. Und das konkret als Folge des Ukrainekriegs.

    Da war auch die Rede davon, dass man bereits stillgelegte Kraftwerke nachrüstet und wieder hochfahren könnte.

    Es gibt auch eine recht grosse Zahl von Deutschen, die gar nie aus der Kohle aussteigen wollten.

    Kohlekraftwerke länger zu betreiben wäre für Deutschland nicht die schlechteste Option in der aktuellen geopolitischen Situation. Nur muss man den CO2-Ausstoss irgendwie kompensieren / eliminieren können.

    Technisch ist das bei einem Kraftwerk einigermassen gut machbar. Aber noch ist das ziemlich teuer.

    Die Entwickler der betreffend Anlagen rechnen zwar damit, dass sie den Preis noch deutlich runterbringen werden. Aber so von Heute auf Morgen schaffen sie es wohl nicht.


    PS: Und ja. Die vielen Experten sind sich gar nicht immer so einig....

    C-O-R-A


    Mein Interesse an den niedlichen Tierchen ist etwas vielfältig.


    Im Zusammenhang mit Energiegewinnung hat mein Interesse noch eine Besonderheit. Hat jetzt aber nichts mit Fusion und Plasma zu tun. Das ist zwar auch hoch interessant.


    Mein spezielles Interesse ist hier viel banaler.

    Es geht da einfach mal um Druckstösse / Impulse.


    Prakticus hat in seinen Arbeitspapieren eine Apparatur beschrieben, welche eine Abwandlung eines längst bekannten Prinzips ist. Und das alte Prinzip auch vielfach angewendet wurde.

    Er meinte dazu, dass man da noch mehr herausholen könne.

    Aber er würde die Finger davon lassen, weil es ihm nicht möglich sei, das richtig zu berechnen. Und dann könne es gefährlich werden. Dann fliegt dir das ganze Zeugs um die Ohren.


    Leider weiss ich, dass er damit recht hat.

    mupli

    Die folgende Geschichte ist nicht mir passiert. Aber hätte auch mir passieren können.

    Denn ich habe fast das gleiche gesundheitliche Problem wie dieser Freund. Nicht was den eigentlichen medizinischen Hintergrund betrifft. Aber was die Auswirkung im Alltag anbetrifft.

    Jedenfalls braucht der Freund manchmal auch Notfallpille. Genauer ein entzündungshemmendes Schmerzmittel.

    Vor gut 20 Jahren ging er mal etwas Hals über Kopf in die Ferien. Und sah nicht nach, ob die Reiseapotheke richtig nachgefüllt war.... Und dann brauchte er Notfallpille ... und keine mehr da. Also sofort in die nächste Apotheke....

    Jetzt dürfen sie mich nicht auf die genauen Zahlen behaften. Ich kann mich nicht mehr an jedes Detail erinnern. Aber von der Grössenordnung her, müsste ich das noch zusammenbekommen.

    Jedenfalls hatte Freund vom Arzt in der Schweiz das Medikament verschrieben (Rezeptpflichtig). Und das hiess pro Rezept zwei Schachteln à 12 Tabletten zu 12.5 mg. Und kostet pro Schachtel etwa 15 Franken.

    Nun das Schweizer Pharmaunternehmen produziert das Medikament nicht in der Schweiz. sondern zufällig dort, wo Freund in den Ferien war.

    Jetzt stand er also ohne Rezept dort in der Apotheke und wollte dringend das Medikament haben, ohne zuerst zum Arzt gehen zu müssen.... konnte ja kaum noch gehen...

    Da fragte der Apotheker ganz nonchalant... ja wie viel müssen sie denn haben? Und Freund meinte: Ja, also wenn sie mir wenigstens eine Schachtel für den Notfall?....

    Der Apotheker gab ihm dann eine Schachtel. Die war aber doppelt so gross, wie die sonst in der Schweiz üblich verschriebenen.... und kostete umgerechnet keine 5 Schtuzz?

    Die ganz grosse Überaschung kam dann, als er die Schachtel aufmachte und die Pillen viel grösser waren, als die, welche er sonst immer hatte. Das waren 50 mg. Also vier mal mehr pro Pille.

    Und das rezeptfrei.

    Und jetzt kommt der Hammer. Wie viele Male musste Freund beim Arzt Grundkonsultation für Rezept bezahlen, um die gleiche Menge Wirkstoff zu bekommen?

    Also Grundkonsultation für Rezept kostete ja etwa gleich viel wie die Medikamente in der Kleinpackung....

    Kann sich jeder mal selbst etwas nachrechnen.

    Freund und ich haben noch etwas gemeinsam. Wir gehen fast nie zum Arzt. Normal nur um die Reiseapotheke wieder à Jour zu bringen. Was konkret heisst, die meisten Medikamente, die abgelaufen sind, zu ersetzen. Konsultation eigentlich unnötig.

    In meinem eigenen Fall ist mein langjähriger Durchschnittsverbrauch an entzündungshemmendem Schmerzmittel eine "Familienpackung" pro Jahr. Die kostet keine 45 CHF. Und meinen Arzt rief ich jeweils an und gab ihm durch, was ich für die Reiseapotheke brauche und fragte, wann ich es abholen kann. Ohne weitere Konsultation.

    Kürzlich ging mein Arzt aber in Pension....

    Hmm? Also wann ich eigentlich das letzte Mal in der Sprechstunde beim Arzt war ... weiss ich schon gar nicht mehr. Meistens sitzen wir bei Dorffesten mal wieder zusammen am Tisch. Kam die letzten drei Jahre aber nicht mehr vor.

    mupli


    Sie haben ja schon eine unglaubliche Fähigkeit immer wieder auf Nebenthemata abzuschweifen... die dann doch noch saumässig interessant sind.

    ;) :)


    Was? die Medikamente sind in der Schweiz nur dreimal teurer?

    Dann lohnt es sich ja gar nicht?

    ;( :D