Beiträge von Nino_1952

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    Ganz anders sieht die Sache aber aus, wenn die Forderung an Intrum zediert wurde. Denn diese versuchen alles, um eine Schul enzutreiebn.


    Dazu haben sie ein Heer von Anwälten und bedienen sich der vertraglichen Klausel mit den Firmen, von welchem sie die Schulden abkaufen, um säumigen Schulner es zu verunmöglichen mit einem anderen Netz-Anbieter einen Vertrag abschliessen zu können. So belegen Sogenannte Vertragssperre für unliebsamen Kunden.


    Das ist mir selber wiederfahren, als ich einst mit einem diese Partner in Streit gekommen bin. UPC hat sich über zwei Jahre geweigert mit mir einen Vertrag einzugehen...

    Aber in einem Fall, wo bestritten wird, dass ein Einschreiben eingetroffen sei, muss der jenige das Schreiben vorlegen, welches ihn erreichte. Dass er etwas erhielt ist ja bewiesen...


    Im normalen Geschäftsgebaren ist es so, dass ein leeres Einschreiben als solches moniert wird, da ja davon ausgegangen wird, das etwas wichtiges mittgeteilt werden sollte.Es legt nahe, dass ein Versehen vorliegen muss.


    So jedenfalls haben wir unser Personal immer angewiesen! Ein Angestellter, welches solches Vorkommen nicht uumgehend meldet ist an einer solchen Position unbrauchbar.


    Ich habe doch schon mal erwähnt, dass ich niemandem etwas unterstellen will; auch nicht der UPC; sondern dass diese Abläufe mit den entsprechenden Folgen alleine durch eine Versehen entstehen können.

    Genau das wollte ich hier klarstellen. Eine telefonische Kündidigung ist so nicht beweisbar und das Verfachren nicht gewinnbar. Eine allfällige Ton-Aufzeichnugskopie kann auf Fristeinhaltung nicht als Beleg herangezogen werden, wenn nicht eindeutig feststellbar ist zu welchem Zeitpunkt diese mittgeschnitten wurde...


    Darum ist dieser AGB-Passus nach OR eben auch nicht bindend.

    Ich möchte hier mal eine Abfolge schildern, welche zeigen soll, wie die Probleme zu Stande kommen könnten. Dabei will ich wirklich niemandem Böswilligkeit unterstellen!

    1. Ich habe eine Vertrag für Internetanschluss bei UPC.
    2. Der Kündigungstermin ist 31.05.2021
    3. Ich tätig, wie laut AGB, eine Kündigunsanruf am 28.05.2051 16:55
    4. Aus irgendwelchen Gründen, Arbeitsschluss, Unterlassung der Weiterleitung durch Angestelte Person, Netzwerkproblem bei UPC oder u.s.w.
    5. Ich erhalte keine Bestätigung von UPC...
    6. Am 1.6. stelle ich via https://www.upc.ch/de/myupc/uebersicht/ fest, dass eine neue offene Rechnung für den Juni 2021 eingebucht ist.
    7. Anruf bei UPC: Frage, warumm dem so ist. Antwort keine Kündigung eingegangen!
    8. Ich verweiger die Bezahlung.
    9. UPC übergibt die Eintreibung der Schuld via Zession an Intum.
    10. Intrum stellt eine Rechnung mit Zusätzlicher Mahngebühr
    11. Ich verweigere erneut die Zahlung.
    12. Nach einiger Zeit erfolgt ein Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes, ausglösst durch Intrum.
    13. Nun stehe ich in der Pflicht entweder 1. die Zahlung zu leisten, oder 2. Rechtsvorschalg zu erheben.
    14. Nun ist es an Intrum die nächsten rechtlichen Schritte bis hin vor den Richter zu gelangen.
    15. Spätistens jetzt, muss ich belegen können, dass durch die fristgerechte Kündigung, das Inkasso nicht an einem laufenden Vertragun gebunden ist und daher unberechtigt erhoben wird.Das jedoch wird mir mit einem privaten Mittschnitt kaum gelingen, da die Datierung höchstens durch im Gespräch erfragtem Datum und Uhrzeit sicher dokumentiert wäre. Auf das Argument von Manipulation der Aufnahme hingegen stehe ich aber auf sehr kleinen Füssen...

    ist schon OK, danke für die Diskusion.

    Ich bezweifle, dass diese Klausel auf dem Mist von UPC gewachsen ist. Dürfte vielmehr durch Sunrise der UPC aufgrund der Fusion aufs Auge gedrückt worden sein.


    Der Pasus aus den AGB:


    Sunrise hat den Kündigungsprozess bereits vor drei Jahren erfolgreich umgestellt und konnte damit die Kundenzufriedenheit deutlich steigern, so dass auch weitere Telekomanbieter diese Praxis übernommen haben.


    lässt das ja erahnen!


    Sunrise kenne ich seit Jahren mit deren agresiven Geschäftsgebaren...

    Die Krux an der Geschichte ist tatsächlich:


    @Transmitter "dass hier gerade die alte Rechtsordnung mit OR ausgehebelt wird"


    Da die UPC als Gläubiger mit einer neuen Rechnung sich darauf beruft, dass ein gültiger Vertrag besteht, muss nun der Schulder diesee bestreiten. Das kann er jedoch nur, wenn er belegen kann, dass eine gültige Kündigung erfolgt ist!


    Das ist ja auch der Grund, warum im erwähnten Artikel von K-Tipp Nr. 10 / 19. Mai 2021 darauf verwiesen wird, dass UPC eine schriftliche Kündigung nach OR akzeptieren muss! Einen Ausschluss in den AGB reicht nicht und hält dem Recht nicht stand!

    Falsch`!


    Du musst die Kündigung beweisen, sonst bleibt der Vertrag in Kraft.


    Wenn Du eine Rechnung bestreitest, musst Du beweisen, dass diese zu Unrecht gestellt ist. Die UPC kann ja beweisen, dass bisher ein Vertrag bestand und diese von Dir beglichen wurden.

    So wird das sicherlich nicht ablaufen!.


    Du drehst die Beweislast um!


    Da Du eine Vertragsauflösung forderst, musst Du nun beweisen, dass dies fristgerecht und rechtens ist.


    Wenn Du das nicht kannst, bleibt einfach alles beim Alten. So wirst Du nun weitere Fakturen erhalten, welche Du so nicht bestreiten kannst!

    Hi @Transmitter,


    Wenn die Forderung via Zession von Intrum gekauft wurde, zumeist mit einer Preisreduktion verbunden; üblich ca -25...30%; ist es ab dann das alleinige Risiko der Intrum.


    Kann die Forderung nicht kassiert werden, muss diese die Kaufkosten ans Bein streichen. Andererseits erhebt sie aber auch Gebühren, welche bei einem Erfolg in Ihre Kasse fliesst.


    Das erklärt auch die Hartnäckigkeit mit welcher diese Inkassofirma ans Werk geht.


    (ich kenne dieses Prozedere, weil ich mit meiner Firma früher eben solches zur Eintreibung im Ausland benötigte)

    Hier sollte jedoch eingefügt werden, dass eine Telefonaufnahme nich eindeutig Datiert vorliegt. Im Streitfall kann damit nicht belegt werden, dass diese Kündigung Zeitgerecht eingebracht wurde. Solches wäre nur dann möglich, wenn der Empfänger; Hotlinepersonal; das ausdrücklich mit Datumangabe wiederholt.


    Auf einen solchen Ast würde ich mich nicht setzen! -der ist einfach zu dünn um das tragen zu können.

    Ed1

    Hi,


    Ist das wirklich so?


    Wenn doch, aus welchen vorgeschobenen Gründen auch immer, meine Gespräche mit der Hotline laut Ansage aufgezeichnet werden, gillt doch meines Erachtens das gleiche Recht auch für mich... Oder ist das nun eine Einbahstrasse?

    hi @mupli,


    Deine Bemerkung:

    • Übrigens; eine Kündigung muss von UPC nicht bestätigt werden.

    hat den Pferdefuss, dass solches auch bei den Tel. Kündigungen so ist - nur so hat der Kunde dann gar nichts in Händen, was seine zeitgerechte Kündigung belegt!


    Wie ich an anderer Stelle lesen konnte, ist es schon mehrfach vorgekommen, dass Kündigungen als nicht erfolgt oder verspätet bezeichnet wurden. Das hatte zur Folge, dass einige hernach ein nicht fristgerechte Kündigung mit Strafgebühr zu begleichen hatten.


    hi @Transmitter,


    Unberechtige Forderungen macht an sich nicht "Intrum" sondern deren Kunden. "Intrum" übernimmt anschliessen diese; offensichtlich auch Unberechtigte; zur Eintreibung, bis hin zu den Betreibungen.


    Das Thema "Intrum" ist in unserem Lande ein ganz spezielles Problem. Da die meisten Netzbetreiber diese Einrichtung für die Schuldeneintreibung nutzen kommt es öfters zu der unschönen Begleiterscheinung, dass ein Nutzer, nach seiner Kündigung mit bestrittenen Zahlungsausständen, von dieser mit einer Vertragssperrung belegt wird. So erfolgt anschliessen eine Verweigerung eines Vertragsabschluss der Gesellschaften, die mit "Intrum" zusammenarbeiten.


    Gruss Nino

    forum.beobachter.ch/forum/thread/?postID=236517#post236517

    Das Einschreiben ist bei allen kritischen Verträgen ja immer das gelebte Mittel.


    Bei Dir @mupli hat das jo offensichtlich funktioiert, aber -


    Upc sagt in den AGB jedoch:


    Schriftliche Kündigungen per Briefpost, Fax oder E-Mail sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig.


    Da ein Einschreibe schriftlich als Breifpost erfolgt bedeutet laut obigem Zitat, dass solches nicht als Kündigung akzeptiert ist!

    Neue AGB bei UPC!


    Laut den AGB sind für Neu-User ab 1.5.2021 und Alt-Kunden ab 1.6.2021 keine schriftlichen Kündigungen mehr zulässig! =>


    https://www.upc.ch/de/support/kontakt/#cancellation/other


    https://www.upc.ch/de/support/neue-agb/


    Nur noch telefonische oder via Chat seien nun zulässig. Somit muss darauf vertraut werden, dass eine Kündigungs-Bestätigung durch die UPC erfolgt.


    => Fussnote AGB

    Wie kann ich beweisen, dass ich gekündigt habe? Erhalte ich eine Kündigungsbestätigung?

    Die Kündigung gilt als bei UPC eingereicht bei der mündlichen Übermittlung an und Entgegennahme der Kündigung durch den Agenten. Du erhältst nach der durchgeführten Kündigung umgehend eine Kündigungsbestätigung SMS. Ab dem nächsten Werktag wir dir die Kündigungsbestätigung nochmals per Brief zugestellt.


    ___


    Wie aus der "community.upc." zu erfahren ist, warten viele User auf eine solche. So kommt es mitunter vor, dass diese ausbleibt und somit seine Kündigung nichtig erklärt wird und der kündende User auf dem Vertrag sitzen bleibt. Grund: es fehlt schlicht am Beweismittel zu einer telefonischen Kündigung!


    ___

    Auszug aus den AGB =>

    Wir vereinfachen und beschleunigen den Kündigungsprozess. Ab dem 1. Mai 2021 (für Bestandeskunden ab 1. Juni 2021) können alle UPC Abos nur noch telefonisch oder per UPC Chat gekündigt werden. Schriftliche Kündigungen per Briefpost, Fax oder E-Mail sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Dies betrifft alle Mobil-, Internet-, Festnetz-, und TV-Abos von UPC. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden entsprechend angepasst.

    Um eine Kündigung durchzuführen, steht dir eine spezielle kostenlose Kündigungshotline und ebenso ein Kündigungs-Chat zur Verfügung. Du wirst dabei direkt mit unserer Kündigungsabteilung verbunden.


    ___

    GRÜNDE FÜR DIESE ÄNDERUNG

    Heutzutage nutzt der weitaus grösste Teil der Kundinnen und Kunden mehrere, konvergente digitale Dienstleistungen wie Kabelanschluss, Mobilabo, Geräteplan, Internet-/Festnetz- und TV-Abo sowie weitere Dienste von uns oder Drittanbietern. Will eine Kundin oder ein Kunde ein Abo kündigen, gilt es wegen den teilweise komplexen Verknüpfungen der Produkte die jeweiligen Einzelheiten in Bezug auf den Kündigungsprozess zu beachten. Bei schriftlichen Kündigungen entstehen deshalb oftmals Unklarheiten, die Rückfragen nötig machen, die mit den Kundinnen und Kunden geklärt werden müssen. Leider sind die Kundinnen und Kunden jedoch oftmals schwer erreichbar, was schliesslich zu Fehlern im Kündigungsprozess und Nachteilen für die Kundinnen und Kunden führen kann. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Kündigungsprozess zu vereinfachen.

    Mit der direkten Kommunikation zwischen Kundin bzw. Kunde und UPC Mitarbeitenden werden Unklarheiten und Missverständnisse bei Kündigungen vermieden. Wir können die Kundinnen und Kunden bei einer Kündigung darüber aufklären, welchen Einfluss die Kündigung des einen Abos auf andere Abos hat, wieweit Kombirabatte betroffen sind, wie Rufnummern korrekt portiert und ein Verlust des Netzanschlusses oder einer Rufnummer vermieden werden kann und mit welchen Gebühren bei ausserterminlichen Kündigungen zu rechnen ist. Zudem können wir auch immer wieder vorkommende missbräuchliche Kündigungen durch Dritte verhindern. Die weiteren Vorteile: Die Kundinnen und Kunden ersparen sich das Schreiben einer Kündigung, den Weg zur Poststelle, die Porto- und Einschreibegebühren. Ferner gibt es kein Risiko mehr, dass uns der Kündigungsbrief zu spät erreicht und damit die Kündigungsfrist verpasst wird.

    Sunrise hat den Kündigungsprozess bereits vor drei Jahren erfolgreich umgestellt und konnte damit die Kundenzufriedenheit deutlich steigern, so dass auch weitere Telekomanbieter diese Praxis übernommen haben.


    ___


    Ist so eine Einschränkung Rechtlich zulässig?


    Wie wir hier also lesen können ist solches bei Sunrise bereits gelebte Praxis. Aber bei Swisscom ist das ja auch nicht viel besser =>


    https://www.srf.ch/sendungen/k…hindernissen-bei-swisscom


    Offensichtlich stellen unser Netzversorger sich auf den Standpunkt, was die Anderen können, dürfen wir auch!