Beiträge von Piero

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    An das Forum Team,

    mir sind beim setzen von Zitaten zwei grosse Fehler passiert, die ich leider nicht löschen kann. So wende ich mich an das Forum Team mit der Bitte, diese zwei falsch gesetzten Zitate zu löschen. Vielen Dank für die Bemühungen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    mit freundlichen Grüssen

    Piero





    Hallo Leute

    >"Diese Angststörung entwickelte ich wahrscheinlich dadurch, dass ich von meinem Vater vermittelt bekam, dass er mich nur lieb hat wenn ich alles perfekt mache und eines Tages studiere. Nur dann bin ich etwas wert...das habe ich mir so seit ich klein bin eingetrichtert."


    Hallo Leute

    Seit 5 Jahren bin ihn nun schon in Therapie, drei bei einer Psychologin einer Kinder-und Jugendpsychiatrie und seit zwei Jahren bei einem Psychiater, der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist. Ich habe jedoch schon länger das Gefühl, dass eine Stunde Therapie in der Woche nicht ausreichen für mich und all die Themen und Probleme, mit denen ich versuche zurecht zu kommen oder welche ich bekämpfen möchte.

    Etwas von meiner Geschichte: Ich bin 21, mit 19 hatte ich kurz vor Weihnachten einen Suizidversuch. Mir war seit dem ersten Tag danach klar, dass das eine Kurzschlussreaktion war, nachdem ein Streit mit meinem Vater das Fass zum überlaufen brachte, und ich war mir klar, dass ich so etwas nie wieder erleben möchte! Ich habe die Fachmaturschule begonnen, musste diese wegen dieses Suizidversuchs abbrechen und die Lehre welche ich auch angefangen hatte danach musste ich ebenso wegen Depression/Bulimie abbrechen. Dazu hatte ich in der Schule vor Vorträgen oder Prüfungen öfters Panikattacken, wegen meiner Angststörung vor Versagen und Leistungsdruck, obwohl ich schon seit der Primarschule von Lehrern und Chefs immer gelobt wurde! Diese Angststörung entwickelte ich wahrscheinlich dadurch, dass ich von meinem Vater vermittelt bekam, dass er mich nur lieb hat wenn ich alles perfekt mache und eines Tages studiere. Nur dann bin ich etwas wert...das habe ich mir so seit ich klein bin eingetrichtert.

    Deswegen habe ich mich vor ein einhalb Jahren bei der IV angemeldet, um Hilfe für eine Ausbildung zu bekommen. Ich fühle mich wohl in dem Geschäft in welchem ich jetzt arbeite und habe auch eine Lehrstelle für den nächsten Sommer bekommen, welche auch betreut wird. Nun habe ich aber einige Probleme, welche sich mir in den Weg stellen. Ich muss 4-6 Monate vor Lehrbeginn 100% arbeiten können, um sie anzufangen (abgemacht bei ab März, also in einem Monat). Ich war den ganzen November und den halben Dezember von meinem Psychiater krank geschrieben und arbeitete dann 50%, jetzt seit letzter Woche 80%, und merke jetzt schon dass es mir zu viel ist. Ich komme überhaupt nicht damit klar. Das Arbeiten an sich wäre eigentlich kein Problem, aber mit allem anderem mit dem ich mich befassen muss kriege ich das nicht hin, ohne in eine totale Verzweiflung zu fallen.

    Ich verzweifle und weiss nicht, was ich tun soll oder mich verhalten soll. Ziemlich alle zwei Wochen bin ich 1-2 Tage zu Hause weil ich es einfach nicht schaffe zur Arbeit zu gehen, was dann einen Kreislauf von Wut, Traurigkeit und Verzweiflung hervorruft. Und dann kann ich mich auch nicht auf alles andere konzentrieren, was abläuft. Es gibt noch einiges, an dem ich arbeiten muss, was zu meiner Depression führte und sie immer wieder verschlimmert.

    Ich weiss nicht, ob ich jemanden mit diesem Beitrag ansprechen kann, ich weiss nicht einmal, ob ich etwas damit fragen möchte/kann oder nicht. Ich habe nur die Hoffnung, dass vielleicht jemand mit mir darüber reden kann oder mir sogar helfen kann. Ich bin froh, wenn ich das alles mal loswerden könnte und Wege finden könnte, mein Leben in den Griff zu bekommen.

    Danke fürs Lesen! Es ist etwas viel...

    Liebe Grüsser

    Seraina

    Hallo Andy

    Herzlichen Dank für Ihre engagierte Antwort.

    Vor der OP hatte ich mit dem Knie Orthopäden sachlich und gründlich über die bevorstehende Knieoperation gesprochen, auch über deren Risiken, die möglich sind. In meiner positiven Erwartung und mit meinem Vertrauen zu ihm, habe ich zugestimmt. Leider ist dann, wie erwähnt, genau das eingetreten, was ich ja nicht erhoffte.

    Wie sie vermuten ist es nicht eine Lähmung im Fuss, die mir die Probleme gibt, sondern es sind wirklich starke Empfindlichkeitsstörungen, die mir das Gehen etwas schwieriger gestaltet.Es sind ja wirklich erst drei Jahre nach dem Eingriff. So kann ich noch hoffen, dass sich das Taubheitsgefühl reduziert, oder verschwindet.

    Sie dürfen beruhigt sein, dass ich mit diesem Wissen niemals im Sinn hatte oder habe, mich einem "Wunder Doktor" oder abstrusen "Hokuspokus-Methoden anvertrauen werde. Ich habe mich einfach gefragt, ob es ausserhalb eine Möglichkeit gibt, die mir Hoffnung geben könnte.

    So muss ich mich an den operierenden Arzt, an meinem Hausarzt und an die Spezialisten in der Uniklinik halten, die mir in ihren Diagnosen und ihrer Aufklärung beraten haben.

    Es ist nun einfach passiert und ich versuche mit diesem Wissen zu leben.

    Es ist halt so, dass ich beim Gehen leichte Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht habe, sodass ich mir einen Laufstock zu Hilfe nehmen muss.

    Ich wünsche Ihnen gute Tage.

    Piero

    Hallo

    Vor drei Jahren wurde ich im rechten Knie mit einer neuen Knieprothese operiert. Schon am nächsten Tag verspürte ich schwere Taubheitsgefühle im rechten Fuss.

    Ich habe das neurologisch abklären lassen mit einer Untersuchung der Nervenbahnen durch Neurologen im rechten Unterschenkel. Dabei kamen Resultate zutage, die mich leider meine Vermutungen bestätigen liessen, dass bei der Knie-OP an diesem Nerv schwere Verletzungen beigebracht wurden, so dass der Nerv schwersten tangiert ist. Aber zum Glück war dieser Nerv nicht durchschnitten. Von einer OP wurde mir abgeraten, da diese schwer zu bewerkstelligen wäre und somit ein positives Resultat wahrscheinlich nicht erreicht würde.

    Die Ärzte vertrösteten mich damit, dass sich der Nerv innerhalb zweier Jahre regenerieren würde. Dabei sind jetzt gut drei Jahre verflossen und die Taubheitsgefühle haben sich eher drastisch verstärkt.

    Durch eine OP-Schwester, welche bei dieser OP mit involviert war erfuhr ich, dass bei dieser OP sehr viel Blut verloren wurde, so dass ich bald eine grosse Menge Blut durch entsprechende Infusionen erhielt. Das Knie war gekennzeichnet durch enorm stake Hämatome.

    So lautet für mich die Frage: Muss ich mit dieser Einschränkung auch in Zukunft leben, oder gibt es vielversprechende Methoden, wie diesem Übel beizukommen ist?

    Für möglichst weiterdienende Antworten und Vorschläge bin ich sehr dankbar.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Hallo Zusammen

    Was ich zu Efexor meine ist, dass ich seit einem Jahr dieses AD in einer Dossierung von 150 mg einnehme. Dazu als zweites, Lithium-Quillonorm, das ich als Ablöser von Lithiofor neu einnehme.

    Nach dem es mir fast ein Jahr lang sehr schlecht ergangen ist und ich in manchen Kliniken ein und ausging, mit dem Erfolg, dass mir zuletzt nur noch das EKT half, da ich Medikamentenresisten war, um wieder auf die Beine zu kommen.

    Nach dem Erfolg mit der EKT, muss ich wieder meine Medis einnehmen, Lithium und Efexor.

    Ich muss dabei feststellen, dass ich Efexor sowie Lithium ohne Probleme vertrage.

    Es ist aber so, dass ein Medikament, das einem bekommt, für andere Paqtienten nicht unbedingt auch bekömmlich ist.

    Was das Einschleichen wie auch das Auschleichen von AD und Lithium betrifft, so ist ein das nicht eben ungefährlich. Daher würde ich ein Einschleichen, sowie auch ein Ausschleichen, niemals alleine ohne meinen Psychiater tun, da ich vor den allfälligen schweren Folgen grössten Respekt bekunde.

    Aber das ist meine Meinung, welche nicht von anderen auch mitgetragen werden muss.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Hallo Morgensonne

    Ein solch schwerer Unfall kann den Betroffenen und vor allem auch seine Angehörigen vor schwere Probleme stellen, welche sich kaum mehr alleine bewältigen lassen.

    Bezüglich der Arbeitsunfähigkeit, oder auch Ablehnung eines Verunfallten, der sich schweren psychische Betroffenheit ausgeliefert sieht , ist leider eine schwer ertragbahre Tatsache, denn ich habe dasselbe, vor 11 Jahren selbst erfahren müssen. Nach sehr langen depressiven Zuständen, hätte ich eine Möglichkeit sehen können, mit Hilfe meines Psychiaters, mich wieder in meine "alte" Firma zu reintegrieren. Doch die damalige Firma lehnte mich ab, mit der Begründung, dass sie keine depressiven Mitarbeiter mehr einstellen wollen und sie stellten Depressionen generell in Frage.

    So kann ich deinen Bruder, ja deine ganze Familie verstehen, dass diese schwierigen Tstsachen und Unbeholfenheit, sehr grosse Probleme für den Betroffenen selbst, aber eben auch für die ganze Familie, sich fast unlösbaree Probleme stellen.

    Für mich stellt sich die Frage: lässt sich dein Bruder auf eine psychiatrische Behandlung ein. Der könnte sich bestimmt auch den Problemen deines Bruders aber auch der ganzen Familie stellen und mögliche Wege aufzeichnen.

    Denn ich vermag selbst nicht als depressiver deinem Bruder und der Familie Wege aufzeigen, da jede Depression etwas anders verläuft und sie niemals miteinander 1:1 verglichen werden kann.

    In dem Sinne wünsche ich dir ein gutes Wochenende.

    Piero

    @ Batro

    Vielen Dank für dein post.

    Du hast Recht, dass ich Suizidal bin, das ich mit meinem Thera mitgeteilt habe. Sich gehe jetzt 15 Jahre zu meinem Psychi und in dieser Zeit konnten wir ein gutes Vertrauensverhältnis aufbauen. So kann ich ihn jederzeit erreichen, wenn Gefahr droht, auch privat samstags und sonntags, aber auch mitten in der Nacht, da er mir seine private Tel. Nr. gegeben hat.

    So wurde das weiterführende Gespräch weitergeführt. Wie schon gesagt, kann ich wöchentlich 2x zu ihn in die Sprechstunde. So hat er mich dann mit dem Thema des 2. Eintrittes in eine andere Klinik unterstützt. So musste ich dann innerhalb dieser Klinik zu einem Vorgespräch, und mir wurde die Aufnahme bestätigt. Der Gesprächsleiter des Vorgesprächs hat sich mit meinem Therapeuten in Verbindung gesetzt. Dieser konnte die Frage meiner Vertragsfähigkeit bezüglich des Suizidalen bestätigen. In diesen 15 Jahren ist mit meinem Psychiater ein gutes Einvernehmen entstanden, das auf gegenseitigem Vertrauen aufgebaut ist.

    Auf Grund dieser Voraussetzungen hat mir die Klinik ein Bett ein Bett freigestellt. Nur muss ich noch ca. 3 Wochen warten bis ein Bett in der offenen Abteilung frei zur Verfügung steht, weil es dort dauernd voll besetzt ist.

    Gruss Piero

    Hallo Lernfischli,

    als selbst Betroffener an revizidierenden Depressionen, möchte ich mich hier melden. Schon seit über 10 Jahren, begleitet mich diese Krankheit schon.

    Du, wie alle hier schreibenden Angehörigen, leistest unschätzbare Arbeit in der Unterstützung eines depressiven Angehörigen. Ich verstehe eure Ängste und Nöte im Blick in die Zukunft gerichtet. Denn die Betreuung eines Depressivkranken ist Schwerstarbeit. Ich durfte und darf diese Hilfe auch erfahren, durch meine Frau und ich bin ihr sehr dankbar.

    Diese geschilderten Krankheitszeichen, sind typisch in der ganzen Tragweite der Depressionen, sind jedoch im Einzelfall differenziert zu betrachten. Bei mir kam zusätzlich noch eine Angstsymptomatik dazu. Zudem gibt es viele verschiedene Ursachen für eine Depression.

    Nun, in den ersten zwei Jahren war ich vorwiegend in psychiatrischen Kliniken, denen später noch einige Klinikaufenthalte folgten. Trotzdem durfte ich ein wenig Glück für mich in Anspruch nehmen und hatte von 2002 bis 2005 eine glückliche Zeit, bedingt von der Tatsache, dass ich mich durch die EKT (Elektro-Krampf-Therapie) behandeln liess, weil ich medikamentenresistent war. Nach diesen Jahren des Glücks sind diese Depressionen wiederkehrend da und sie beeinträchtigen mein Leben sehr. Aber ich verspüre diese Episoden in abgeschwächter Form. Was die Medikamente betrifft, so muss ich diese wohl bis an mein Lebensende nehmen.

    Zu deinen Fragen: Ist denn von einem schwer Depressiven Unterstützung zu erwarten? Ja, in einer guten Phase kann schon davon ausgegangen werden, dass von ihm ein wenig Unterstützung gezeigt kann. Allerdings ist eventuell auch darauf zu achten, ob der Patient belastungsfähig und sehr dünnhäutig ist.

    Notfallpläne bestehen bei mir so, dass meine Frau die private Telefonnummer meines Psychiaters und Psychotherapeuten hat. So kann sie ihn Tag und Nacht und Sonn- und Feiertage anrufen und das hat bis jetzt tadellos funktioniert.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Hallo Brodix,

    willkommen hier im Forum.

    Ich möchte dir nicht sagen, so wegen negativer Einstellung oder bezüglich positiven Denkens. Du schreibst ja, was du schon alles getan hast dafür. Aber ich frage dich gleichwohl:

    Bist du zurzeit bei einem Psychiater, Psychotherapeuten oder bei einem Psychologen? Nimmst du regelmässig Medikamente? Wenn die Depression schon seit Jahren in deiner Familie liegt, so weiss ich, wie schwer es du hast. Es tut mir sehr leid für dich.

    Ich weiss, wovon ich spreche. Denn ich bin schon ca. 12 Jahre depressiv. Ich war Medikamentenresistent. Darauf beschloss ich, mich einer EKT (Elektrokrampftherapie) Behandlung zu unterziehen. Und mir wurden danach drei wunderschöne Jahre geschenkt, in denen ich glücklich war und in denen es mir wirklich gut erging. Doch danach ging es mir leider nicht mehr so gut. Aber es ging mir nie mehr so schlecht, wie vor der EKT. Ein Auf und ein Ab folgte dann, aber mit guten Momenten. Diese Therapieform ist umstritten, aber sie kann sehr gute, aber eben auch nicht so gute Erfolge verzeichnen.

    Ich habe diese Therapie freiwillig gemacht, weil ich einfach am Ende war und keine Perspektive mehr fand, als den Suizid.

    Hast du dich schon mit der Lichttherapie beschäftigt und versucht?

    Ich hoffe, ich konnte dir, wenn auch ein kleiner Einblick in Möglichkeiten, die vielleicht helfen können.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Es geht mir jeden Tag schlechter.

    Ich werde das versuchen, obwohl meine HWS Schmerzen sehr schlimm sind. so dass ich fast nicht mehr ein und aus kann, trotzt Opioiden, in allen diesen Gedanken und in all meinen Todessehnsüchten.

    Meine Depression ist zum Teil so stark, dass mir der Boden unter den Füssen weggleitet... Dann glaube ich, dass ich ins Reich der Toten überschwebe.

    Aber es gibt auch bessere Momente, die dann hauptsächlich am Nachmittag und gegen Abend daherkommen.

    Vielleicht kann es ja noch werden.

    Liebe Grüsse

    Piero

    @Liebe sun,

    herzlichen Dank für die Angape von packi. Ich habe mir die Seite angeschaut und finde sie interessant.

    Am kommendenden Dienstag werde ich jetzt eine Physiotherapie beginnen, die auf meine sehr schlechte Körperhaltung zielt.

    Das hat mein Prof. angeordnet, als ich bei ihm war, mit den neu erstellten MRI. Auf diesen war zu sehen, dass die zwei Operationsstellen in der HW gut verheilt sind und die Kanäle durchgängig sind.

    Aber ich behalte packi im Auge.

    Liebe Grüsse

    Piero

    @Liebe mu,

    Ganz lieben Dank für deine lieben Worte und Aufmunterungen. Ich weiss wohl, dass da viele gute Menschen um mich sind und auch im Forum. Ja es ist war, dass ich es jedesmal geschafft habe, aus dieser Sackgasse wieder rauszukommen.

    Ich hoffe, dass das auch dieses mal wieder der Fallsein wird. Es geht mir nicht gut.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Liebs Sünneli

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Wissen Sie, wenn in einer Folge von ca. 4 – 5 schweren Ereignissen innerhalb von ca. zwei Jahren das ganze seelische und körperliche Gefüge auseinander zu reissen droht, so kann man schon zu solchen Rückschlüssen führen, vor allem in einer schweren depressiven Verfassung, da setzt mein rationales Denken aus. Aber Sie haben durchaus Recht, Schuldzuweisungen helfen mir in dieser Situation am wenigsten.

    An Schmerztherapie habe ich auch schon gedacht und mein Hausarzt würde mich dafür durchaus unterstützen. Um Ihre Fragen zu beantworten; nein ich war noch niemals in einer solchen.

    Nun als erste Möglichkeit, schlug mir der Neurochirurg, der mir vor knapp einem Jahr an den Halswirbeln 3/4 und 5/6 operiert hat vor, eine gezielte Physiotherapie zu machen, genauer meine schlechte Körperhaltung zu korrigieren. Durch eine solche Korrektur sei eine Reduktion der Schmerzen im Bereich des möglichen. Die Physio sollte in den nächsten Tagen beginnen.

    Antidepressiva nehme ich seit bald 12 Jahren, in jeweils abwechselnden Produkten, zurzeit sind es Cipralex und Remeron. Ausserdem nehme ich seit bald 10 Jahren Lithium und Euthyrox75.

    Mit meinem Psychiater und meinem Hausarzt kann ich sehr gut über meine Schmerzen sprechen, das tut wirklich gut. Ich habe mit meinem Psychiater in einem langen Gespräch unter anderem gefragt: „In diesen Tagen, in denen mir diese ungeheuren Schmerzen widerfahren sind, hatte ich das eindringliche Gefühl, dass sich Stück für Stück meine Persönlichkeit verändere, dass sich Stück für Stück meine Persönlichkeit auflöse“. Nach sehr langem Nachdenken entgegnete er mir: „Ich glaube dies weniger, das ist klarer Ausdruck ihrer Depression“.

    "Trotz allem ja zum Leben sagen!" Ich bin jetzt noch Meilen davon entfernt, aber es wäre sehr schön, wenn ich das eines Tages sagen dürfte.

    Liebe Grüsse

    Piero

    Hallo

    meine Lebenssituation wird von Tag zu Tag bedrängter und Lebensbedrohlicher. Ich habe viel Schlimmes an Körper und Geist ertragen müssen, innerhalb des letzten Jahres, dabei verbrachte ich die Zeit oft und lange in einer Klinik.

    Es war vor knapp neun Monaten, als ich mir zwei Wirbel an meiner HWS operieren musste. Vor einem halben Jahr, musste ich mich notfalls, wegen einer Darmverschlingung ins Krankenhaus begeben, die dann eine Woche später mit dem Brechen meiner Bauchdecke ein grosses Loch in den Bauch versetzte, das dann in einer zweiten OP langsam wieder von unten her aufgebaut werden musste.

    Durch diese Situation, des langen Krankenhausaufenthaltes von 9 Wochen und zusätzlichen 3 Wochen in der Psychiatrie zur Erholung, kam die Physio für meine Halswirbel zu spät, das heisst, dass die ersten zwei Serien vor der Darmverschlingung und zwei Serien nach dem langen Spitalaufenthalt erfolgten und die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Es hat mir nichts, aber auch gar nichts geholfen. So entschlossen sich mein Hausarzt und ich, mit meiner HWS zu einem Osteopathen zu gehen. Doch leider entpuppte sich diese Therapie als sehr extrem Schmerzhaft für mich und ich brach dann diese Therapie ab, so dass ich zurzeit nur noch mit starken Opioiden-Medikamenten die schlimmsten Schmerzen abdecken kann.

    Diese Schmerzen begleiten mich in einer langjährigen Erfahrung, zusammen mit viel Ungemach, schwere Fehldiagnosen, grossen Blutverlusten und psychischen Abstürzen und schweren Depression.

    Die damit nicht mehr vorhandene Akzeptanz für den Verlauf meines Lebens, mit sehr vielen Schmerzen, mit grossen Hilflosigkeiten, meine Machtlosigkeit über diesen schweren Ereignissen und der schweren Schuldzuweisungen, die ich mir damit selbst zu geordnet habe und die ich mir selbst zuweise. Diese lösen in mir komplexe Fragen aus, wie: Bin ich an allem Schuld, was in dieser Welt geschieht? Bin ich Schuld am Unglück in dieser Welt? Habe ich durch meine Depression schwere Schuld auf mich genommen? Auf alle diese Fragen finde darauf keine Antworten und ich werde sie wohl auch nie erhalten. Immer schwerere psychische Belastungen in der Depression, die mich tief treffen und die mich auf den Boden drücken. Ich habe den Lebensmut verloren und ich weiss, dass liebe Menschen versuchen mir in meinem Denken eine positivere Wendung zu geben. Mein Psychiater arbeitet auch mit mir, mit diesem Problem. Aber zurzeit kann ich keine positiven Seiten sehen in meinem Leben und das Thema Tod begleitet mich treu.

    Aber das sind alles lieb- und gut gemeinte Worte. Aber schlussendlich bin ich es selbst, der wieder aus dem Dreck hochkommen muss.

    Liebe Grüsse

    Piero