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    JA zur Abschaffung der Emissionsabgaben auf Beschaffung von Eigenkapital

    Die Abschaffung dieser Abgabe würde kurzfristig zu einer Einnahmeneinbusse auf Bundesebene von rund 250 Mio. Fr. pro Jahr führen. Der Ausfall würde jedoch relativ rasch durch eine wirtschaftliche Belebung im Inland mehr als kompensiert.

    Wie nicht anders zu erwarten war, hat die SP sogleich aufgeschrien und unter dem Titel «Nein zum Stempelsteuer-Bschiss» das Referendum gegen den Beschluss ergriffen. Sie kämpft dagegen, dass den Grosskonzernen weitere Steuerprivilegien gewährt würden. Nur: Von Privilegien kann keine Rede sein, die Abgabe ist im internationalen Kontext weitgehend ein Unikum und bürdet den Unternehmen – nicht nur den grossen, sondern auch den KMU – einen erheblichen Wettbewerbsnachteil auf.

    Das allerdings interessiert die Genoss:innen nicht, sie schalten sofort in den Klassenkampfmodus, getreu dem in ihrem Parteiprogramm nach wie vor enthaltenen Ziel der Überwindung des Kapitalismus. Dafür nehmen sie auch Nachteile für die Arbeitnehmer in Kauf.

    Wieder einmal in Kopierstimmung Alescha? Das hat Peter Morf geschrieben und nicht Sie.


    Zitat

    Die Abschaffung dieser Abgabe würde kurzfristig zu einer Einnahmeneinbusse auf Bundesebene von rund 250 Mio. Fr. pro Jahr führen. Der Ausfall würde jedoch relativ rasch durch eine wirtschaftliche Belebung im Inland mehr als kompensiert… Link

    Ich habe hier die Geburtenrate mit der Fertilitätsrate verwechselt. Die Fertilitätsrate (Fruchtbarkeitsrate) bei uns betrug 2020 > 1.46, >1,52 waren es 2018.


    Die Geburtenrate berechnet sich aus Geburten/Einwohnerzahl x 1000 = 9.9 Geburten auf 1000 Einwohner.


    Damit liegen wir etwas höher als der Durchschnitt.


    https://wko.at/statistik/eu/europa-geburtenrate.pdf


    Bei den meisten dieser aufgeführten Länder ist die Sterberate höher ist als die Geburtenrate.

    Es sind die Grossen, die profitieren.

    Das kommt aber nicht von Supino, Alescha.


    Zitat

    Dafür zögen sie mit dem Argument ins Feld, die erweiterte Medienförderung nütze vor allem den grösseren Verlagshäusern, die diese gar nicht nötig hätten. Das stimme nicht, sagt Supino, VR-Präsident der TX Group. Die ganze Branche, Kleinere, Mittlere und Grössere würde profitieren und das sei richtig, weil alle dazu beitragen würden, dass die Medienlandschaft im internationalen Vergleich hochstehend und vielfältig sei. Das Paket sei ausgewogen. Link

    Der Förderungssatz ist noch nicht genau festgelegt, die Fördermassnahmen werden aber degressiv sein. Bei den grösseren Medien dürfte er bei 1.5-2.5% des Umsatzes liegen, bei den kleineren und mittleren bis 60%.


    Ein kleineres Online-Medium zum Beispiel mit einem Umsatz von 90'000 Franken Abo Einnahmen erhält 60 % = 54'000 Franken Förderungsgelder. Ein grösseres Medium erhält zwar mehr, aber profitiert weniger. Unter dem Strich profitieren die Kleinen und Mittleren mehr.

    In welche Richtung entwickelt sich eine Gesellschaft, die es sich nicht mehr leisten kann, oder will, Kinder zu zeugen und grossziehen?

    Wie bereits erwähnt ist die Geburtenrate seit 2009 in etwa konstant geblieben - mit 1.52 Kinder im Durchschnitt und ± 2% der Anzahl Geburten. Die Geburtenrate lag zum Beispiel im Jahre 2000 mit 1.38 am tiefsten. Geändert hat sich in 50 Jahren die Verteilung der Geburten nach dem Alter der Mutter, sie verschieben die Familienplanung nach hinten.



    Ich denke, bei vielen - vor allem beim ausländischen Anteil, wo die Geburtenrate mit 1.8 höher liegt - ist der Wunsch, ein Kind oder zwei gross zu ziehen grösser, als «können wir uns das leisten».


    Die 285'000 Kinder, die von «Kinderarmut» betroffen sind, werden von Einelternhaushalten und teils von Working-Poor-Familien grossgezogen, wobei solche Situationen nicht vorausgeplant sind/waren.


    Eine Gesellschaft, die sich keine Kinder leisten kann oder will, würde sich vermehrt zu einer Ein Personen- oder Konkubinats-Haushalts-Gesellschaft entwickeln. Weshalb sollte man heiraten ohne Kinder zu zeugen. Das Einkommen von Konkubinats Paaren ohne Kinder liesse es zu, sich unter anderem teurere Wohnungen und anderes zu leisten – da beide Vollzeit arbeiten könnten.

    Denn Viele rennen hier unbewusst dem Geld nach. Anstatt einem Wohlbefinden (…) Wohlbefinden definiert sich nicht nur aus dem Bruttosozialprodukt pro Kopf.

    Stimmt, dazu gibt der World-Happiness- Index Auskunft. Die Schweiz rangiert nicht nur beim BIP in den vordersten Rängen, sondern auch in Bezug auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit.


    World-Happiness- Index


    Im Gegensatz zum BIP kann ein solcher Index nur das subjektive Befinden bewerten. Eine hohe allgemeine Lebenszufriedenheit geben in der Schweiz 83 % der Rentnerpaare an, während es 52.5 % der Einelternhaushalte sind. Liegt es daran, dass die die innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zum Beispiel bei den unter 65-jährigen in der Hektik des Alltags oft unter geht?


    Wohlbefinden/Schweiz


    In der Regel richtet sich das Wohlbefinden nach dem subjektiven Empfinden der Lebensqualität, wobei ein wichtiger Faktor für eine angemessene Lebensqualität der materielle Lebensstandard ist.


    Ich denke, dass der World-Happiness- Index der Länder in der Liste, auch die allgemeine Lebenszufriedenheit innerhalb des Landes widerspiegelt.



    Auf Ihre Frage komme ich später zurück Transmitter. Vorweg. Die Geburtenrate ist seit 2009 konstant.

    Wo hin bewegt sich eine Gesellschaft, in der es immer weniger Platz für eine gesunde Entwicklung von Kindern hat? Oder sich Eltern Kinder nicht mehr leisten können?

    Gute Frage Transmitter. Im Gegensatz zu heute, bis anfangs der 90er Jahren, reichte ein Lohn, um seine Familie zu ernähren. Heute müssen es *Doppelverdiener sein, um mit dem höheren Lebensstandard mitzuhalten. Der Medianlohn (nicht Durchschnitt) liegt bei uns über alle Branchen bei etwa 6500 Franken (brutto), also 50 % verdienen weniger und 50 % verdienen mehr als diesen Betrag. Bei den Frauen sind es 6070 und 6860 bei den Männern.


    Mit 6000 Franken brutto wird es mit 2 Kindern als Alleinverdiener bereits ziemlich knapp, was vor 20 Jahren mit dem gleichen Betrag eher möglich war.


    Eine gesunde und zufriedene Entwicklung von Kindern hat seinen Preis


    Die gute Nachricht: von den Haushalten mit Kindern sind 83 % Paarhaushalte und 17 % Einelternhaushalte. 13 % von den Paarhaushalten haben Schwierigkeiten über die Runden zu kommen und 23 % sind es bei den Einelternhaushalten.


    Aber was heisst «über die Runden kommen»? Definiert wird mit:


    • schwierig oder sehr schwierig


    Anhand der 17 % Einelternhaushalte kann man annehmen, dass sich 17% der Paarhaushalte mit Kindern trennen. Das sind weniger als Peon sich vermutlich vorgestellt hat.


    *In rund 83 % aller Paarhaushalte mit Kindern möchte oder muss die Frau in Teilzeit arbeiten.

    Für "militärische Laien" ist es schwierig hier auf sachlicher Basis die richtigen Entscheide treffen zu können. (Insbesondere dann, wenn wichtige Informationen dazu dem Volk seitens der zuständigen Behörden gar nicht zugänglich gemacht werden).

    Es ist schon so Transmitter. Die Armee ist halt seit jeher mit der Schweiz verwurzelt und dazu gehören Jets. Der Bundesrat hätte auch einen billigeren aussuchen können und dem Volk vorgaukeln, dass dieser günstigere völlig ausreicht. Vermutlich wären die meisten damit zufrieden gewesen.


    Ob es nun F35- er braucht oder billigere, die übers Ganze gesehen weniger kosten, kann der Laie nicht beurteilen – Schweizer Stimmbürger*innen.


    Hier wurde über Vor- und Nachteile folgendes bekannt gegeben:


    Zitat

    Vorteil: Tiefe Kosten


    Die F-35 ist nicht nur topmodern, sie soll auch noch deutlich günstiger sein als ihre Konkurrenz. Über eine Betriebszeit von 30 Jahren soll sie bis zu 2 Milliarden Franken günstiger sein… aber: Link

    Das haben Sie wieder von der Weltwoche kopiert, genauso wie die «keine zehn Zeitungen» die eingegangen sein sollten. Dabei sind es 70, wie Sommaruga es mitgeteilt hatte.


    Ich der Meinung, dass im Ganzen abgewogen muss. Die kleineren und mittleren Medien profitieren an ihrem Umsatz anteilsmässig am stärksten. Das sind insgesamt über 200 Zeitungstitel und kleinere lokale Radio- und TV-Stationen.

    Seit 2010 sind in der Schweiz, auch bei kritischer Betrachtung, keine zehn Zeitungen verschwunden. Sommaruga aber redet von über 70 Blättern, die «in wenigen Jahren» eingegangen seien. Diese Zahl ist pure Fake News.

    Haben Sie sich überhaupt einmal darüber informiert, alescha oder nur abgeschrieben?


    2010 existierten 316 und 2021 noch 249 Zeitungstitel.


    Branchendaten - Verlegerverband Schweizer Medien

    Sollte man den Leuten nicht schon in der Schule die Funktion des Eigenkapitals erklären?

    Schlecht wäre das nicht, das wird aber kaum etwas bringen, zudem wären es Kinder und nicht Leute. Ich denke das Anlegen oder Sparen wird erst später aktuell. Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ihr Geld lieber auf einem Privat- oder Sparkonto sehen – auch grössere Beträge. Es sind vorwiegend Personen mit einem entsprechenden Vermögen, die in Aktien anlegen.


    Ich denke nicht, dass jemand als Kleinverdiener sein Erspartes von ein paar Tausender (Eigenkapital) in Aktien anlegen wird. In Aktien investieren ist nicht jedermann Sache.


    Zitat

    Während nur 22% der Personen mit einem Vermögen zwischen 20'000 und 50'000 Franken Aktien haben, sind bereits 32% der Personen mit einem Vermögen zwischen 50'000 und 100'000 Franken Aktienbesitzer. Bei den Millionären sind es 74%. Link

    Rund 40 Prozent der 5.5 Millionen Steuerpflichtigen besitzen ein Eigenkapital von unter 20'000 Franken und mehr als die Hälfte davon Null.