Beiträge von Milly_K

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    Diese Tendenz gibt es leider im gesamten deutschsprachigen Raum. Mich macht es nur traurig, dass es an Wertschätzung insgesamt mangelt. Zu mir hat mal vor Jahrzehnten ein Arbeitgeber gesagt "jeder ist ersetzbar"


    Das waren unfreundliche Worte, die sich bei mir festsetzten und bis heute unvergesslich sind.

    Ich konnte die Logik darin nicht verstehen. Anstatt Menschen zu loyalen Fachkräften auszubilden, oder ihre Stärken zu belohnen und Schwächen zu unterstützen oder Menschen zu fördern. Natürlich ist das abhängig von der Betriebsgröße aber wir waren ein kleines Team. Als ich ging hat mir kein Hahn nachgekräht. Nun denn. Ich sehe es nach wie vor nicht so, dass jede/r ersetzbar ist.


    Ich finde, niemand ist ersetzbar und wenn die Zeit kommt, wo Nachfolge ein Thema wird, sollte dies sorgfältig ausgeführt werden mit Einschulungen und die Übergabe sauber und respektvoll ablaufen. Wann jemand reif für die Rente ist, sollte auch nicht über den Kopf entschieden werden, sondern ein gemeinsamer Prozess sein. Denn Krankheit, Unfallfolgen, oder ganz einfach Erschöpfung sind Faktoren, die kein Datum haben. Es gibt kein Ablaufdatum. Es kann Richtwerte geben, aber diese sollten kein Damokles Schwert sein. Es gibt rüstige Menschen, die gern bis zum Umfallen arbeiten wollen. Andere können oder wollen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Ich denke, in einem fairen Wirtschaftssystem, kann das getragen werden. Wie gesagt, ich denke wenn Wertschätzung als Basis da wäre, auf gegenseitiger Basis, dann könnte man sich auch fair arrangieren. Nur so meine Gedanken zur Problematik.


    Wichtig wäre es, dass für keinen Lebensabschnitt die Lebenserhaltung eine Bürde ist.



    Soll ich aufgeben, sie ziehen lassen? Oder ihr "einfach" die Zeit geben die sie benötigt? Oder weiter um sie kämpfen mit dem Risiko, dass sie sich noch mehr von mit entfernt?

    Es tut mir sehr leid für euch, das klingt nach einer stark festgefahrenen, tragischen Situation. Ich finde es aber sehr bemerkenswert, wie sehr du dich auf die Problemstellung einlässt. Das zeugt meiner Ansicht nach von einer immensen Stärke und einem gesunden Kampfgeist, wenn es auch mit Sicherheit einen Kraftaufwand abverlangt. Es geht ja auch um die Kinder und alle von dir erwähnten auch indirekt Beteiligten.


    Ich finde, wenn ich das so sagen darf, dass es auf alle Fälle wert ist, dran zu bleiben. Selbst wenn es wieder zu Trennungssituationen kommt. Nur zu verständlich, dass es dich ans Limit treibt. Sehr viele Menschen erreichen derzeit ihr Limit kommt mir vor. Bei meinen im Vergleich dazu kleinen Problemen fühle ich mich auch an manchen Tagen sehr erschöpft. Und aus der Erschöpfung heraus denken und handeln, ist kein guter Ratgeber.


    Schau auch gut auf dich selbst, denn nur so, kannst du mit klarem Geist und in deine Kraft kommen. Höre auf dein Bauchgefühl und gib nicht auf. Ich hoffe, die Situation beruhigt sich wieder und ihr findet erneut zueinander. Alles Liebe!

    Du hast recht Berbar ich war in der Apotheke und habe mich beraten lassen. Da hat man mir auch zu diese pflanzlichen Mitteln geraten, unter anderem auch zu den Passedan Tropfen. Die nehme ich seit etwa zwei Wochen regelmäßig. Vor allem vor dem Schlafengehen, zum Durchschlafen. Nichts ist zehrender als wenn man unausgeschlafen aufwacht. Ich bin dann nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Momentan fühle ich mich stabil, was vermutlich auch am Sommer liegt, da bin ich einfach viel mehr draußen und beschäftige mich nicht ausschließlich mit mir selber. Ablenkung hilft mir auch.


    Jedenfalls Danke, ich denke ich bin auf einem guten Weg zur Zeit.


    :)

    Wildwuchs ist ein sehr treffender Ausdruck, finde ich.


    Ich habe sehr schlimme Unfälle gesehen. Wobei ich jedoch anmerken möchte, dass es auch an der geeigneten Infrastruktur mangelt. Was mich in Kopenhagen sehr beeindruckte, war eben diese. Man hat dort als Verkehrsteilnehmer sehr aufeinander Rücksicht genommen. Das fehlt mir sehr bei uns.

    Wenn man einige dieser Dinge ausprobiert und dann die Dinge regelmäßig macht, die einem etwas bringen, hat man sicherlich die Chance etwas zum Besseren zu ändern.


    Danke für diese ausführliche Antwort. Ich weiß es sehr zu schätzen.

    Ja, es ist ein Kommen und Gehen der Ohnmacht oder dem Gefühl, das damit einher geht. Ich habe sogar einges davon daheim, wobei mich Baldrian jedoch leider sediert. Mit einfachen Dehnungsübungen geht es bei mir. Was ich sehr mochte war ein Aquatraining für Senioren. Es wurde leider ausgesetzt und das Bad das in der Nähe war ist seit der Pandemie geschlossen.


    welche form der therapie hatten sie?

    Es war einmal jemand aus der Tiefenpsychologie, diese Einheiten wurden von der Krankenkasse übernommen. Im Grunde war es eine Dame, die mir einfach nur zuhörte. Danach war es noch einmal sehr ähnlich wobei ich diese Stunden selbst bezahlte. einmal war es etwas Systemisches, ich kann mich aber nicht mehr gut daran erinnern. Es waren nur zwei oder drei Einheiten. Auch dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass es was für mich gewesen wäre.

    aus eigener erfahrung weiss ich, dass die richtige therapie das A und O ist. fuer langfristige erfolge hilft aus meiner sicht nur die bearbeitung der kritischen themen. und dazu muss man sich fühlen. leider, habe ich auch einige therapeuten kennenlernen dürfen, die von tuten und blasen keine ahnung hatten.

    Ich lese hier gerne mit, denn diese Therapieform kenne ich nicht.


    Ich muss Dir/Ihnen zustimmen, was Therapeuten betrifft. Ich muss sagen, dass ich schwer enttäuscht war, als ich den Eindruck hatte, dass die Therapie verlängert wurde um das Honorar für die Sitzungen zu erhalten und nicht, um mir weiter zu helfen.

    Ich danke Euch/Ihnen allen für diese inspirierenden Worte. Ich denke, ich werde darüber genau reflektieren. Ja, früher hatte ich in schwierigen Lebensphasen psychotherapeutische Therapien. Letztlich hatte ich aber den Eindruck, dass ich mit diesen Sitzungen eher der jeweiligen Psychiaterin finanziell weiter geholfen habe. Ich selbst hatte keine signifikanten Erkenntnisse. ich war jeweils ein Jahr etwa bei regelmäßigen Terminen.


    Transmitter ich stimme Ihnen zu. Weltbuerger und Berbar das sind gute praktische Tipps, ich werde mich Schritt für Schritt heranwagen :)


    DamienS ich denke, es ist die Summe der Ereignisse. Denken Sie, je konkreter man die Wahrnehmung schärft, desto eher lösen sich die inneren Konflikte über äußere Umstände?

    Erst mal herzliche Grüße von mir in die Runde!


    Ich merke derzeit stark, dass ich mich durch mein Gedankenkarussell zunehmend in eine Art nervöse Unruhe versetze. Vielleicht liegt es am Älter werden, aber der wirtschaftliche Druck und die Aufruhr in der Gesellschaft wirkt sich zunehmend aus. Abends fühle ich mich gerädert, kann aber nicht einschlafen. Das geht seit ein paar Wochen so. Was ich mache sind ausgedehnte Spaziergänge, vor allem seitdem es warme Tage und Abende gibt. Dabei achte ich auf die Atmung. Dennoch kommen negative Gedanken hoch und ich bin nicht mehr zuversichtlich. Speziell am Morgen ist es hart und ich bin weinerlich oftmals bis in den Nachmittag. Kennt ihr diese Phasen?


    Ich freue mich Eure/Ihre Erfahrungen und Tipps


    Alles Liebe

    Milly_K

    Ich hatte vor mehreren Jahren so ein Verfahren laufen, nachdem man mir vom Amt wegen eines versäumten Termins Arbeitsunwilligkeit unterstellte. Ich habe gekämpft, aber schließlich verloren. Das hat mich 6 Wochen Bezüge gekostet. Es war sehr bitter, denn letztlich hat es sich auf mich als Alleinerziehende und somit mein Kind ausgewirkt und ich musste den Gürtel noch enger schnallen. Meine Anfechtungen haben rein gar nichts geholfen. Es war Nerven aufreibend und zermürbend

    Meines Erachtens sind die Preise für viele Produkte viel zu tief: So ist die graue Energie etwa durch den Transport nicht mitgerechnet; Waren werden unter Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen produziert; der Konsum ergibt Folgeschäden, die nicht berücksichtig sind (etwa beim Heizöl und beim Benzin) und so fort.

    Viele werden zu dieser These einwenden, dass sie sich höhere Preise nicht leisten könnten. Warum nicht? Was wird etwa nur konsumiert, was wirklich nötig ist? Wohl kaum: Früher war das wichtigste ein Dach über dem Kopf und Essen zu haben. Dafür musste man das ganze Geld ausgeben. Heute wird es vertelefoniert, sinnlos "vershopt", an der Börse verpokert, den Versicherungen in den Rachen geschoben - Unmengen an Gütern werden angeschafft, die nicht wirklich nötig sind. Anders gesagt: Wir wurden von der Konsumgüterindustrie zu Konsumsüchtigen gemacht und merken es nicht mal.

    So gesehen kann eine Inflation nur gutes haben und wird sicher reinigend wirken....

    Das ist zur Zeit ein sehr aktuelles Thema und mir persönlich macht es schon zu schaffen. Denn wie ich die überhöhten Rechnungen mit Preisverdoppelung bis zum Vierfachen, begleichen werde, weiß ich nicht. Es war schon lange knapp in meiner Geldbörse und an Luxus wie Fernreisen konnte ich seit vielen Jahren nicht denken. Bio Qualität bei Lebensmittel war mir stets wichtig. Aber bald werde ich entweder weniger essen, oder auf Billigware umsteigen müssen. Das macht mir große Sorge muss ich sagen.

    Für mich klingt das nach Verzweiflung. Bei der Schweizerischen Opferhilfe, die von DamienS genannt wurde, kann man den Kanton eingeben. hier jedes Detail offen zu legen, würde ich auch vermeiden.


    Ich finde es traurig, dass Paare einander derart Druck machen und die Probleme wie in diesem Fall eine Spielsucht über die Kinder ausagiert. Ich denke, da braucht es tatsächlich professionelle Hilfe, aber auf einer anderen Ebene.

    Hallo aus dem Salzburger Land!


    Ich möchte in der Winterzeit eine langjährige Freundin besuchen, sie lebt in Wiesbaden. Wir haben uns sehr lange nicht mehr gesehen und wir sind beide in einem Alter, wo wir nicht wissen, wie lange wir noch mobil genug sind, um zu reisen. Ich habe mich ein bisschen umgesehen was Flüge betrifft und für Frankfurt schon was gefunden. Nachdem ich mit Handgepäck fliegen kann, weil ich wenig brauche ist sogar ein Light Tarif möglich. So habe ich das nun im Internet gesehen. Es gibt da unterschiedliche Angebote und Strecken, die ich mir überlege.


    Gibt es Reise Erfahrene unter euch, die mir da Tipps geben würden? Manche Leute fliegen ja häufig, aber was ich auch nicht so genau weiß ist, ob es derzeit überhaupt möglich ist private Reisen zu unternehmen oder nur Geschäftsreisen. Buchungen sind schon möglich, aber ich habe noch keine Buchung abgeschlossen.


    Ich freue mich über eure Berichte


    Herzlichen Gruß Eure Milly