Beiträge von molinetti

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

    Ich denke nicht, dass die Problematik vorwiegend mit Zuwanderung zu tun hat, sondern dass es sich dabei um generelle Fehlentwicklungen handelt. In meiner Familie gibt es ein paar Leute, die alleine in großen Häusern oder Wohnungen leben, seit die Kinder zuhause ausgezogen sind. Früher war es normal, dass eine fünfköpfige Familie in 2 Zimmern lebt. Heute ist es nicht ungewöhnlich, dass eine alleinstehende ältere Frau alleine in einer Doppelhaushälfte wohnt. Ich meine, wozu auch aus dem Eigenheim umziehen, wenn das einfach nicht attraktiv ist? Dann verkauft man vielleicht sein Haus und wohnt irgendwo in einer kleinen Wohnung sauteuer zur Miete? Oder wenn man zur Miete wohnt und einen alten, günstigen Vertrag hat, kündigt man doch nicht und sucht sich eine kleinere Wohnung, die dann wahrscheinlich auch noch teurer ist, als die vorherige Wohnung mit dem noch günstigen Mietvertrag. So steht halt jede Menge Wohnraum einfach ungenutzt leer.

    Bei uns wird es auf ein Sanieren und nach und nach Modernisieren hinauslaufen. Uns würde es schon reichen, wenn wir irgendwann weitestgehend autark sein könnten. Aber natürlich wäre ein Plusenergiehaus das Optimum. Ein Bekannter von uns hat gemeinsam mit seinem Bruder vor wenigen Jahren eine riesengroße Solaranlage aufgestellt und sie speisen viel Strom ins Netz ein. Durch die Preisentwicklung der letzten Zeit, wird sich die Investition für sie noch schneller als gedacht amortisieren. Und ja, bei uns wird ein laufender Austausch mit Leuten vom Fach anstehen.


    "alles aufeinander abstimmen" heißt für mich halt ein Konzept durchziehen und nicht Stückchenweise alles zu machen. Habe ich eine gute Dämmung brauch ich jetzt keinen riesen Heizkessel. Wenn ich eine Wärmepumpe habe, wird wohl eine Fußbodenheizung gut sein. Wenn die auch kühlen kann hat man auch gleich eine Alternative zu einer Klimaanlage. Dennoch sollte man dann nicht auf passive Kühlung verzichten.... Denke da mein ich jetzt nichts außergewöhnliches, so werden ja die meisten vorgehen.

    Was ich jetzt nicht möchte (abgesehen ob es machbar ist oder finanzierbar) mir überall das teuerste nehmen weil teuer ja für einige gleich gut heißt und dann am Ende nicht zusammenpasst. Ich brauche keinen riesen Speicher für den Strom wenn ich ihn nicht brauche.

    Heizung und so weiter sollten selbstverständlich an das Haus und die individuellen Gegebenheiten angepasst werden und richtig dimensioniert werden. Ob und inwiefern die Kühlfunktion einer Wärmepumpe als vollwertiger Ersatz für ein Klimagerät dienen kann, hängt auch von den jeweiligen Umständen ab. Und auch natürlich davon, was man haben will und was man braucht. Was Speicher für Strom aus PV-Anlagen angeht, muss man sich durchrechnen, ob und wie schnell sich das wirklich amortisiert. Es soll wohl auch so kommen, dass Speicherbatterien in den nächsten Jahren noch günstiger werden könnten.

    Im Schatten der Bäume soll es im Central Park von New York erträglicher sein, als in der Stadt.

    Wurde mir zumindest erzählt, von Leuten die dort waren.

    Noch angenehmer sei es an den Meeresarmen, auch wegen dem Luftzug.

    Sind bei mir jetzt nur persönliche Erfahrungen, aber ich habe einige Jahre in Wien gelebt. Mitten in der Stadt war es im Hochsommer teilweise unerträglich für mich. Mit Glück habe ich die Temperatur in meiner damaligen Wohnung mit Lüften nachts kurzzeitig unter 30 Grad bekommen. Auf der Donauinsel hingegen, wo viel Natur und rundherum der Fluss ist, war es deutlich frischer. Ich vermute auch, dass das am Wind, am Schatten und den Pflanzen gelegen haben dürfte.

    Eine Bestandsimmobilie Haus- und Energietechnisch zu sanieren ist oft deutlich aufwendiger, als bei einem Neubau die Möglichkeiten regenerativer Quellen zu nutzen.

    Doch je nach Situation kann sich die hohe Investition doch in relativ kurzer Zeit bezahlt machen.

    Ja, sicher. Aber wenn man schon mal eine Immobilie hat, ist wegreissen und neu bauen auch nicht immer die langfristig nachhaltigste Lösung. Kommt immer auf viele Faktoren an, bei uns spielt auch noch die Rolle, dass in einer Wohneinheit in unserem Haus ein Familienmitglied lebenslanges Wohnrecht hat. Es wird also auf Sanierung + Erweiterung rauslaufen. Ob das nach und nach zu einem Plus-Energie-Haus werden kann, weiß ich nicht. Wir wollen aber unser Möglichstes tun, um das Ziel erreichen oder ihm wenigstens recht nahe kommen zu können.


    Die Beratung war mal ganz allgemein. Mir war wichtig zu sehen welche Wärmepumpe, wo ihren Vorteil hat und wie man das unterstützt bzw. zu welchen Umfeld die verschiedenen Typen passen. Wir sind da jetzt noch nicht auf einen Typ eingestiegen, sind auch wirklich noch für alles offen. Wir würden halt gerne alles aufeinander abstimmen.

    Gut, dass euch alles erklärt wurde. Dann könnt ihr die Informationen auch erst mal sacken lassen, dann gegebenenfalls nochmal detaillierter nachfragen und anschließend eine Entscheidung treffen.


    Was meinst du mit "alles aufeinander abstimmen"? Also Heizung, Kühlung, PV-Anlage? Oder noch mehr?


    Ich persönlich bin zwar der Meinung, dass man ein Plus-Energie-Haus bauen sollte.

    Vom Ansatz her finde ich das definitiv auch am sympathischsten. Ist aber wahrscheinlich auch immer eine Frage, was man sich sofort leisten kann. Zu Plus-Energie kann man aber sicher auch nach und nach nachrüsten, oder? Zum Beispiel indem man sich für eine Vergrößerung der PV-Anlage entscheidet oder so ähnlich?

    Dachte es wäre eine gute Idee schon jetzt mit der Informationssuche zu starten. Das Haus kann ich dann ja auf die ideale Variante anpassen. Wenn ich eine Tiefenbohrung machen lasse, brauch ich kein großes Dach für die zusätzliche Photovoltaikanlage. Die Photovoltaikanlage würde aber bei einer Luft/Wasserwärmepumpe sinn ergeben.

    Es ist auf jeden Fall eine gute Idee sich so früh wie möglich darum zu kümmern. Zu Bauen ist unfassbar viel aufwändiger und zeitintensiver, als man sich das vorstellen könnte, bevor man nicht selbst drin steckt. Wie ich lese, habt ihr euch inzwischen beraten lassen. Was kam dabei raus? Ich als Laie würde nämlich davon ausgehen, dass sich eine PV-Anlage durchaus auch mit Wärmepumpen rentiert, die die Energie aus dem Erdreich oder dem Grundwasser gewinnen. Wurde ja schon angesprochen, dass es auch um Warmwasser, Kühlen und so weiter geht.


    Wenn ich freie Hand hätte, würde ich am liebsten so autark wie möglich bauen und so energiesparend wie möglich.

    Eine gute Dämmung vom Haus ist auch enorm wichtig. Dann muss im Winter nicht so viel Energie zum Heizen verwendet werden und im Sommer bleibt die Hitze weitestgehend draußen. Je nach Gegend in der man lebt.


    Es gibt die Möglichkeit die WP Innen oder Aussen aufzustellen, bei beidem muss die Schallemission betrachtet werden.

    Stimmt. Aber nur für Luft-Wasser-Wärmepumpen. Moderne Geräte sind zwar in der Regel flüsterleise, aber ja, sollte man beachten. Es gibt aber auch noch Modelle, die einen Flächenkollektor in der Erde haben oder die die Energie aus dem Grundwasser beziehen. Die geben in Betrieb keine hörbaren Geräusche von sich.


    Allerdings gibt es in der Türkei eine viel höhere Sonneneinstrahlung.

    Wir leben inzwischen in Österreich und haben in der Bestandsimmobilie, die wir demnächst sanieren und erweitern wollen, auch eine PV-Anlage für das Warmwasser im Sommer. An einzelnen Tagen muss mit Holz geheizt werden, aber das hält sich auch hier in Grenzen. In den meisten Gegenden der Schweiz sicher auch.

    Wenn deine Frau wirklich so stark belastet ist und sich selbst nicht mehr richtig spüren kann, ist es sicher gut, wenn ihr gemeinsam schaut, was ihr ändern könnt, dass es ihr wieder besser geht. Ob das nun gleich eine Trennung für immer oder eine Scheidung sein muss, müsst ihr ja nicht sofort entscheiden, oder? Eine räumliche Trennung ist ja an sich auch erst mal vorübergehend möglich. Eine finale Entscheidung würde ich erst dann treffen, wenn ihr beide wieder Boden unter den Füßen habt und emotional wieder etwas gefestigter seid.

    Es tut mir unfassbar leid, dass du diesen schweren Verlust erleben muss. Auch ich habe Haustiere, die für mich weit mehr als nur Tiere sind, sondern echte Familienmitglieder. Nimm dir für deine Trauer bitte die Zeit, die du brauchst!


    Grundsätzlich kenne ich etliche Hunde, die erfolgreich am Kreuzband operiert wurden. Ich glaube, das ist im Normalfall ein Routineeingriff, der allermeistens gut weggesteckt wird. Nichtsdestotrotz sind Operationen natürlich auch immer mit Risiken behaftet. Manchmal hat man auch einfach Pech, selbst wenn das Tierspital und die behandelnden Ärzte an sich sehr kompetent sind.