Beiträge von Andy Capp

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    Auch an das Fliegen in alten DC 3 Propeller-Kisten in Zentral-und Südamerika und im Fernen Osten vor rund 40 Jahren waren so tolle Erlebnisse, wo bei etlichen Passagieren manchmal eine "Kotztüte"nicht ausgereicht hat.



    Da fällt mir auch noch so eine Geschichte ein:

    Vor jahren hat das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern für Mitglieder des Trägervereins eine Flugreise von Basel nach Venedig durchgeführt. Das Flugzeug war eine DC6-Propellermaschine der Balair.

    Wir starteten also bei mässigem Wetter in Basel, überflogen das Gotthardgebiet in rund 5000m Höhe, flogen also IM Wetter und nicht wie bei heutigen Jets üblich ÜBER dem Wetter und gerieten prompt in heftige Turbulenzen.

    Während wir, platziert direkt neben der Galley (=Bordküche) unseren Morgenkaffee genossen, geriet das Flugzeug in ein Luftloch, der heisse Kaffee flog zuerst an die Decke und anschliessend klatschte er auf meine Hose nieder. Wir lachten wie die Idioten und amüsierten uns köstlich. Das Servicepersonal schaute uns nur entgeistert an, denn hinten im Flieger, wo die Korrekturbewegungen des Höhenruders viel stärker zu spüren waren, kotzten sich die Passagiere die Mägen aus dem Leib. Der weitere Flug verlief ansonsten ereignislos. In Venedig herrschte wegen des lokalen Wetters allerding "Land unter", was bei allen Reisenden mit der Zeit zu nassen Schuhen und nassen Socken führte, welches auf dem Rückflug im Flieger eine ganz besondere Duftnote entstehen liess. (mief, mief...)

    In Basel angekommen, schafften wir es irgendwie, den falschen Ausgang nach Frankreich zu erwischen, aber der Zoll geleitete uns unbürokratisch wieder auf die schweizer Seite.

    Endlich bei strömendem Regen auf dem Parkplatz, stellte sich heraus, dass mit nassen Schuhen und Socken die Pedalbedienung während des Autofahrens nicht so bequem war. Also Schuhe und Socken ausgezogen und barfuss gefahren, die Socken inzwischen an der Heizung getrocknet, was allerdings sofort dazu führte, nur noch mit offenem Fenster zu fahren (mief, mief...)

    Zu allem Überfluss habe ich mich in der Stadt Basel auch noch völlig verfahren, denn überall begegneten wir immer wieder Wegweisern mit der sinnigen Aufschrift "Alle Richtungen" und "City-Umfahrung", nur sichteten wir nie einen Wegweiser, welcher uns in Richtung Zürich wies. Derweil mein Beifahrer einen faulen Witz nach dem anderen zum Thema Autofahren riss, hatte ich meine liebe Mühe, im strömenden Regen den Wagen auf der Strasse zu halten. (Wer die feuchte Heizung und die dauernd beschlagenen Scheiben des VW-Käfers kennt, weiss, wovon ich schreibe!)

    Nun gut, glücklicherweise kamen wir trotzdem nass, erschöpft, aber guten Mutes zu Hause an. Wir lachen heute noch über diese unvergessliche Reise. Kurz darauf hat die Balair übrigens die DC6 verkauft.

    Andy

    Zurück von den Reiseträumen in die harte Bahnrealität:

    Das Bundesamt für Verkehr will im Hauptbahnhof Zürich die geriffelten Markierungen für Blinde und Sehbehinderte teilweise entfernen lassen.

    Die Begründung dafür lautet: Die nicht sehbehinderten Reisenden könnten unnötig verwirrt werden durch die Bodenmarkierungen.

    Ich bin nicht sehbehindert (zum Glück "nur" mobilitätsbehindert), aber diese Nachricht haut mich um. Welcher Volltrottel (sorry für die harte Bezeichung, ist sonst nicht meine Art) im BAV ist denn auf so eine absurde Idee gekommen? Nie im Leben hat mich eine Bodenmarkierung gestört oder mich daran gehindert, meinen richtigen Weg auf und zum Perron zu finden, noch lief ich je Gefahr, wegen so einer Markierung ins Gleisbett zu fallen, obwohl ich gar nicht gut zu Fuss bin.

    Die Bürokraten des BAV (notabene nicht diejenigen der SBB) sind so etwas von realitätsfern, dass man darob schon beinahe Kopfweh bekommt. Ich hoffe nur, dass diese Verfügung des BAV von sämtlichen Behindertenverbänden, wenn nötig vor Gericht, angefochten, wird, denn das Vorgehen des BAV ist ein Schlag ins Gesicht aller Behinderter. Offenbar ist der Geist des Behindertengleichstellungsgesetzes noch nicht bis in die Amtsstuben in Bern vorgedrungen.

    Dass ich mit meiner bescheidenen Ansicht nicht allein bin, zeigt ein Blick in die Onlinezeitung "20 Minuten". Dort waren gestern abend rund 500 Kommentare, zumeist von Nichtbehinderten, zum Thema publiziert, praktisch alle äussern sich negativ zum Entscheid des BAV. Das spricht Bände...

    Ich bin gespannt, ob sich ein Vertreter der SBB den Mut nimmt, hier im Forum die Sicht der SBB darzulegen.

    Andy



    Sorry, wenn ich einmal mehr etwas abgeschweift bin und sich dieser Thread langsam zu einem Reiseforum entwickelt!



    @ Kobold 1:

    Ihre Beiträge und diejenigen von @ mupli habe ich mit Interesse gelesen.

    Was auch einmal eine Reise wert ist: Die Benguela-Eisenbahn. Anlässlich eines längeren Aufenthaltes im Kongo (damals Zaïre geheissen) hatte ich das Vergnügen, von Kinshasa via Kolwezi, Dilolo bis an die angolanische Grenze bei Lubumbashi (früher Elisabethville) mit dem Zug zu reisen.

    Nach einem Sezessionsversuch der rohstoffreichen Provinz Shaba (vormals Katanga genannt) schickte der damalige Präsident Mobutu Sese Seko seine Truppen dorthin, was eine Flüchtlingswelle in Richtung Angola ausgelöst hat. Einige Zeit später, nachdem der Kupferbergbau in Kolwezi zum erliegen gekommen ist und die (belgischen) Berater des Präsidenten diesen zu einer Amnestie bewegen konnten, durfte dann die UNO wieder für eine geordnete Rückkehr der Bevölkerung in ihre Heimatdörfer sorgen.

    Wir sind von der Schweiz aus mit einem Flugzeug der damaligen Balair, bei welchem die Sitzreihen ausgebaut worden sind mit mehreren Tonnen Hilfsgüter in den Kongo geflogen und haben dort die Ware in den Zug verladen und unterwegs an den Zwischenhalten die Sachen verteilt (Wolldecken, Kraftnahrung, Medikamente, Grossraumzelte etc.) Eine Mitfahrt auf dem Führerstand der Diesel-Lok (von General-Electric USA gebaut) war ein besonderes Highlight der Reise. Das Durchschnittstempo der Fahrt betrug etwa 40km/h, was eine Fahrt zum Sonnenbaden auf der Plattform des Couchette-Wagens mit den Beinen auf den Wagenstufen durchaus zuliess. Man stelle sich dies einmal bei einem Zug in der Schweiz vor, der Kondukteur würde Amok laufen...

    Als Begleitschutz hatten wir noch einen Wagen voll schwer bewaffnetes Militär angehängt, denn es wurde immer noch mit Attentätern gerechnet, obwohl einige Zeit vorher die französische Fremdenlegion das Gebiet "gesäubert" hatte. Die Benguelabahn wurde übrigens in Kapspur (1067mm) gebaut und die Fortsetzung nach Angola war wegen des Bürgerkrieges unterbrochen.

    Von Lubumbashi ging es dann mit Lastwagen und Landrover weiter landeinwärts in den dicksten Busch, unterwegs wurden auch wieder Hilfsgüter verteilt.

    In einem kleinen Dorf haben wir uns dann einquartiert, technische Hilfe geleistet, mit den "Médecins sans frontières" ein Impfprogramm durchgeführt, mit den übrigen Standorten und mit dem EDA in Bern per Funk Nachrichten ausgetauscht, kurz alles gemacht, was man gemeinhin unter "Gute Dienste der Eidgenossenschaft" versteht.

    Die lokale Bevölkerung hat dann schnell gemerkt, dass die weissen Fremden lokale Souvenirs kauften und so kam man preiswert zu geschnitzten Holzfiguren, welche garantiert nicht made in China waren. Elfenbein war natürlich tabu, denn damit wäre man am Zoll in Kloten hängen geblieben.

    Die ganze Aktion dauerte ein ganzes Jahr, mein damaliger Arbeitgeber hat mir aber nur vier Monate Urlaub bewilligt und so ging es nach dieser Zeit per Flugzeug der amerikanischen Methodistenkirche, gesteuert von einem amerikanischen Vietnamveteranen-Kampfpiloten zurück nach Kinshasa und von dort mit der Swissair (ja, die gabs damals noch !) zurück in die Schweiz zum Rapport nach Bern.

    Das waren noch Zeiten... Ich erinnere mich immer noch gerne an dieses Abenteuer zurück. Leider lässt meine Gehfähigkeit im Moment solche Reisen nicht mehr zu, aber die Erinnerungen bleiben.

    Andy

    Gestern ist die Antwort der SBB eingetroffen. Ich erlaube mir diese auszugsweise und kommentiert zu veröffentlichen:



    - Seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember gibt es sechs Verbindungen nach Zürich pro Stunde von meinem Bahnhof aus. Diese sind aber so asymmetrisch gelegt, dass manchmal zwischen zwei Zügen geschlagene 18 Minuten Wartezeit verbleiben, dafür fahren dann gleich 3 S-Bahnen hintereinander her nach Zürich, was ja nicht besonders sinnvoll ist.



    Für Reisende sind regelmässig verteilte Abfahrtszeiten effektiv wünschenswert. Der aktuelle Fahrplan erfüllt dieses Bedürfnis nicht vollständig, vereinzelt verkehren drei S-Bahn-Linien innerhalb weniger Minuten. Diese Abfahrts- und Ankunftszeiten ergeben sich aus dem gesamten S-Bahn-Taktgefüge.

    Dabei müssen diverse Anschlussverhältnisse, Gleisbenutzungen wie auch die vorhandenen Trassen in Abstimmung mit den Fernverkehrs- und Cargozügen berücksichtigt werden. In einem derart komplexen und dicht befahrenen öV-Netz lassen sich gewisse Kompromisse leider nicht vermeiden.

    Kommentar: Einverstanden, die Bahn ist ein komplexes, intensiv vernetztes System.



    - Beim Warten den Wartesaal auf dem Perron aufgesucht. Dieser verfügt zwar über einen elektrischen Heizkörper, der war aber entweder defekt oder ausgeschaltet, was beim heutigen nasskalten Nebelwetter besonders angenehm war. Zudem stanken die halbgerauchten Zigaretten im Prospektständer nach kaltem Rauch, was die Reisenden sofort wieder aus dem Wartesaal flüchten liess. Werden die Warteräume von den SBB eigentlich auch mal von Zeit zu Zeit gereinigt?



    Wie Sie vielleicht aus den Medien entnommen haben, sollen die Bundesverwaltung sowie bundesnahe Betriebe, wie beispielsweise auch die SBB, bei der Senkung des Energieverbrauchs mitmachen. Die SBB verbraucht mit Abstand am meisten Strom in der Schweiz. Gemeinsam mit Energieministerin Doris Leuthard hat die SBB eine Energieeffizienz-Absichtserklärung unterzeichnet. Die Energieeffizienz soll demnach bis 2020 um 25 % gegenüber dem Jahr 2006 gesteigert werden. Die Warteräume sind eine Massnahme unter vielen, die zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen.

    Darum beheizt die SBB aus Energiespargründen die Warteräume auf den Perrons nicht mehr. Damit spart die SBB jährlich 800 Megawattstunden Energie ein, dies entspricht ungefähr dem Jahresverbrauch von 200 Haushalten. Von dieser Massnahme sind rund 200 Warteräume betroffen.

    Kommentar: Man könnte konsequenterweise in den Zügen im Winter die Heizung und im Sommer die Klimaanlagen auch gleich ganz abstellen, dann könnte man noch viel mehr Strom sparen. Dafür gäbe es dann mehr freie Sitzplätze in den Zügen weil die Reisenden wieder aufs Auto umsteigen würden. Das Problem der Reinigung der Lokalitäten löst sich aber damit auch nicht.



    - Die Bahnunterführung war offenbar kürzlich frisch gestrichen worden, trotzdem prangten an diversen Stellen FCZ-Schmierereien an den Wänden. (Zugegeben, dafür kann die Bahn nichts, aber es fördert das Schmuddelimage der Bahn.) Dazu passt, dass vor einigen Tagen ein völlig versprayter Zug gesichtet wurde. Die SBB predigen doch seit langer Zeit, dass versprayte Züge sofort aus dem Verkehr gezogen würden, um Nachahmer abzuschrecken. War wohl, wie so vieles auch bloss wieder einmal ein Lippenbekenntnis der Bahn.



    Es trifft zu, dass wir an unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen immer wieder mit Vandalismus zu kämpfen haben. Uns ist bewusst, dass sich Beschädigungen an Bahnhöfen oder in den Zügen sehr negativ auf das Wohlbefinden unserer Kundinnen und Kunden auswirken.

    Dementsprechend setzen wir alles daran, Vandalenakte wenn immer möglich zu verhindern oder diese auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Wir sind hierfür mit unserer Sicherheitsorganisation gut aufgestellt. Allerdings trifft es zu, dass unsere Mitarbeitenden nicht immer rechtzeitig vor Ort sein können, um Schäden abzuwenden. Hier sind wir ein Stück weit den gesellschaftlichen Entwicklungen ausgesetzt, die wir nur schwer beeinflussen können.

    Um diesem Trend keinen Raum zu geben, haben wir in den vergangenen Jahren verschiedene Massnahmen umgesetzt, nebst der stärkeren Präsenz unseres Sicherheitspersonals haben wir an Brennpunkten in Bahnhöfen und Zügen Videokameras installiert.

    Kommentar: Neulich wieder am Bahnhof gewesen, die "Verzierungen" waren entfernt. Offenbar bewirkt manchmal ein Input von Reisenden doch etwas. Besten Dank an die Reinigungscrew!



    - Die S3 in Doppelkomposition hielt natürlich genau so, dass der gehbehinderte Reisende sich genau dort befand, wo kein Wagen mit Tiefeinstieg stand. Bis ich den Wagen mit Tiefeinstieg erreicht hatte, waren die Türen bereits blockiert und ich konnte nicht mehr einsteigen. Zum Glück hat mir eine Dame am nächsten Wagen die Türe aufgehalten, so dass ich wieder zurückhinken konnte und mich dort die Treppe hochhangeln konnte. Als Dank hat mir und der Dame das "security"- Personal, welches zufällig anwesend war dann vorgerechnet, was diese 30 Sekunden Verspätung nun die SBB kosten würden. Da die Reise weit ausserhalb der Rush-hour stattfand und nicht viele andere Reisende den Zug füllten, dürfte sich der Schaden in Grenzen halten, denn während der Rush-hour dauern die Zugshalte manchmal viel länger, bis der Passagierwechsel vollzogen ist. Aber Security-Leute sind halt keine Fahrplanspezialisten (dafür parkieren die Leute von der Securitrans zwischendurch ihr Dienstauto auf dem Behindertenparkplatz am Zürcher HB, aber das ist eine andere Geschichte)



    Um den Standort gewisser Wagen in Zügen ausfindig machen zu können, empfehlen wir Ihnen die SBB-App. Wird ein Fahrplan abgerufen, so können ab rund 3 Stunden vor Abfahrt die Gleisangaben sowie die Formationen der Züge – inkl. Sektorenangabe – in Echtzeit angezeigt werden. Tippen Sie hierfür bei der Auswahl einer spezifischen Verbindung auf den Abgangsbahnhof.

    Kommentar: Und was machen Reisende, welche ohne ein Smartphone auskommen? Soviel ich weiss, bezahlen die Sozialversicherungen keine teuren Smartphones.



    - Die S3 verfügt über eine Lok, drei Wagen mit Treppe beim Eingang und einem WC in jedem Wagen, dazu ein Wagen mit Tiefeinstieg und einem Behindertengerecht eingerichtetem WC. Dass das Behinderten-WC auch während praktisch der ganzen Fahrt von einer absolut nicht behinderten Tussi besetzt war, welche durchaus in der Lage war, ein normales Zug-WC zu benützen lässt auch tief blicken über die Rücksichtslosigkeit gewisser Behnreisenden gegenüber Behinderten, welche auf die spezielle Einrichtung (Haltestangen etc.) angewiesen sind. Den anwesenden Security-Leuten war dieser Umstand aber offenbar völlig egal. Etwas mehr Ausbildung in Sachen Sensibilisierung gegenüber Behinderten wäre den Angestellten der SBB / Securitrans zu wünschen. Meines Wissens werden die übergrossen WC nämlich gerne von Drögelern und Schwarzfahrern benutzt.



    Ihr diesbezüglicher Unmut ist durchaus verständlich. Da wird teilweise in der Tat nach dem Motto «unterwegs zu hause» verfahren. Die Verrohung der Gesellschaft, gesunder Menschenverstand, gute Kinderstube sowie mangelnder Respekt den Mitmenschen gegenüber lassen grüssen!

    [..]

    Es ist uns wichtig, dass sich unsere Fahrgäste während ihrer Bahnfahrt wohl fühlen. [..] Jedoch zählen wir auf die nötige Rücksichtnahme gegenüber den Mitreisenden und erwarten, dass sich die Fahrgäste nach den gelten Regeln des Anstandes verhalten.

    Kommentar: Ihr Wort in Gottes Gehörgang! Anstand? Was ist das? Ich mag mich noch an Zeiten erinnern, wo jemandem, der an Krücken in den Wagen eingestiegen ist, ein Sitzplatz angeboten wurde, aber heute ist dies blosses Wunschdenken.



    - Auf dem Rückweg die S8 benützt. Diese ist seit dem Fahrplanwechsel mit modernen Kompositionen ausgerüstet, welche bei allen Wagen einen Tiefeinstieg hat. Das ist ideal für Behinderte / Leute mit Kinderwagen etc. Dafür hat es im ganzen Zug nur genau EIN WC! Dummerweise klebte an der WC-Türe ein Zettel: "WC ausser Betrieb" und die Türe war abgeschlossen. Der Zug bestand ausserdem nur aus EINER komposition, so dass für das dringende Bedürfnis keine Alternative bestand. Ich frage mich einfach, wenn ein Kind seiner Mutti klönt: "Ich muss mal, sehr dringend", was dann passiert. Also meiner Meinung nach, wenn die SBB nicht in der Lage ist, ihr Rollmaterial derart in Schuss zu halten oder defekte Wagen auszureihen und durch eine Reservekomposition zu ersetzen, muss sich die Bahn nicht wundern, wenn mal ein Kind einfach in eine Ecke pinkelt in der Not.



    Selbstverständlich gehören zur Grundausstattung unserer Züge auch sanitäre Anlagen.[..]Wir bemühen uns, die Verfügbarkeit der Toiletten zu garantieren. Sobald wir Kenntnis über den Ausfall der einzigen Toilette in einem Zug haben, setzen wir die gesamte Komposition ausser Verkehr bzw. ersetzen sie wenn möglich zeitnah durch eine andere.

    Kommentar: Was hier offensichtlich nicht geschah, es wurde lediglich ein Störungszettel an die Türe geklebt, was das Problem nicht löst.

    Wir hoffen, es ist uns gelungen, durch oben erwähnte Angaben einige Hintergründe aufzuzeigen. Zudem würde es uns freuen, Sie weiterhin in unseren Zügen willkommen heissen zu dürfen!

    Herzliche Grüsse

    Marco Stadelmann

    Kundendienst Region Zürich

    Kommentar: Herr Stadelman, es freut mich ausserordentlich, dass die Bahn sich die Zeit genommen hat, ein Kundenanliegen ausführlich zu bearbeiten. Aufgrund ihrer werten Antwort ist die Wahrscheinlichkeit deutlich gestiegen, dass ich mir im Frühling (sobald mein Rollstuhl geliefert worden ist) doch wieder ein GA kaufen werde .

    @ Kobold 1:

    Ihr Kommentar spricht mir aus der Seele. Reisen ist eben mehr als nur ankommen. Reisen ist auch mehr als nur Massentransport von A nach B. Es gab doch nichts erfreulicheres, als mit dem Trans Europ Express "Gottardo" in 1. Klasse von Zürich nach Milano zu gondeln, die gewundene Gotthardbahnstrecke zu bewundern und ein gepflegtes Mittagsmenu aus der Bordküche zu geniessen.

    Auf meiner Hochzeitsreise habe ich mir den Luxus gegönnt, die USA mit AMTRAK von New York via Washington, Chicago bis San Francisco mit dem Zug zu durchqueren, residierend in einem Luxus-Abteil, von dem europäische Eisenbahngesellschaften nur träumen können, in jedem Wagen ein Zugbegleiter, welcher einem das Frühstück ans Bett brachte und im Speisewagen täglich saftige Steaks genossen.

    Tempi passati, als ich ein paar Jahre später die Reise wiederholte, war inzwischen das Budget von AMTRAK zusammengestrichen worden und es gab keine Steaks mehr im Speisewagen, nur noch "Schnellfrass".

    Mittlerweile kann man sich auch hierzulande über die diversen Bahngesellschaften nur noch ärgern (es betrifft nicht nur die SBB). Der Bahnbetrieb ist zu einem reinen Massengeschäft verkommen, dem es völlig an Reisekultur fehlt. Gerade heute Sonntag ist meine Frau von einer Winterreise aus Arosa zurückgekommen und berichtete über vollgekotzte Wartesäle und dito Buswartehäuschen. Da das Personal mittlerweile praktisch überall am Wochenende abwesend ist, bleiben solche Überbleibsel durchzechter Spassgesellschaft dann längere Zeit liegen und verärgern die "normalen" Reisenden, bis die Bahnhofreinigung einmal in der Woche auftaucht (oder auch nicht).

    Die Wegrationalisierung der Minibar ist nur ein weiterer Schritt in diese Richtung, wo der Dienst am Kunden immer kleiner geschrieben wird. Gerade Reisende mit einer Gehbehinderung können sich nicht unbedingt gut bereits am Bahnhof mit Kaffee zum Mitnehmen eindecken (die dritte Hand zum festhalten fehlt meistens, wenn man an Krücken geht) und für Rollstuhlfahrer ist der Weg zum Speisewagen durch die engen Gänge ohnehin versperrt, besonders bei Doppelstockwagen, wo der Weg durch den Zug über das Oberdeck führt.

    Bleibt wohl nur die Lösung Thermosflasche und Rucksack, womit dann gar kein Ertrag mehr an die Bahn fliesst. Wirklich schade, denn die Minibar war auf meinen Reisen stets fest eingeplant. Klar war der Cappucino etwas teurer als zu Hause, aber was solls, man gönnt sich ja sonst nichts.

    In Deutschland gibt es die Minibar übrigens immer noch. Ganz im Norden oben hat mir einmal eine freundliche Minibarstewardess auf meine Frage, was denn so angeboten werde, eine "Tote Tante" offeriert. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was das sein sollte, habe das frisch zubereitete Getränk (Kakao mit Alkohol) dann aber sehr genossen, zudem war der Preis durchaus zahlbar.

    Hierzulande wird halt von der Führungsetage der Bahn mehr auf Blumentapeten und Duftspender in den WCs der Bahnwagen Wert gelegt, ist halt alles eine Frage der Prioritätensetzung. Nützt aber auch nichts, wenn die Zugtoiletten infolgen mangelndem Unterhalt ganz ausser Betrieb sind...

    @ indch findet, ich lasse meinen gesammelten Frust an den SBB aus. Wundert sich da noch jemand? Kürzlich habe ich nach einem längeren Betriebsunterbruch infolge einer Stellwerkstörung die Leserbriefspalte einer populären Online-Zeitung durchstöbert und den Eindruck bekommen, dass da noch hunderte andere gefrustete Bahnfahrer unterwegs sind. Gefrustet bin ich übrigens nie, das muss ich mir nicht antun, da sind mir meine Nerven zu schade, aber ich habe absolut keine Hemmungen, meinen Finger in die blutende Wunde "mängelbehafteter Bahnverkehr" zu halten und Missstände aufzuzeigen, besonders wenn es um die Sicherheit geht und das beginnt eben bereits bei kleinen Details wie korrekter Beleuchtung von Fahrzeugen. Genau für so etwas sind Konsumenten-Foren ja schliesslich da. (Dank an die Beobachter-Redaktion! Muss auch einmal gesagt sein!)

    Andy

    Die Bahn gibt mir je länger desto mehr zu denken:

    Heute fährt mir in Zürich ein Lieferwagen hinterher, der nur eine funktionierende Frontlampe hat (sog. "Einäuger") In der Nähe des Hauptbahnhofes fährt er mir rechts vor auf der Spur Richtung Central und würgt nach dem Lichtsignal wieder links hinein in die Spur Richtung Bahnhofquai.

    Dabei stellt es sich heraus, dass es sich um ein Fahrzeug des Bundesbetriebes SBB handelt. Gemäss eigenen Aussagen der Bahn ist deren Personal gut ausgebildet. Vielleicht ja im Schalterdienst, aber das fahrende Volk der SBB wohl eher weniger, wenn es nicht einmal in der Lage ist, zur Wahrung der Verkehrssicherheit auf der Strasse in der dunklen Jahreszeit eine durchgebrannte Birne am Dienstfahrzeug zu wechseln und die Verkehrsregeln des Strassenverkehrsgesetzes einzuhalten. Da nützt auch die tolle Werbung für den Gepäcktransport zum Flugzeug an der Verdeckblache nichts. Man kann trotz laufender Preiserhöhungen für Billette auch wirklich am falschen Ort sparen. Eine H4-Autoglühbirne kostet nun wirklich nicht die Welt.

    Wenn die Lokomotivführer auch so locker mit den Vorschriften umgehen wie dieser Chauffeur der Bahn, na dann prost in Sachen Sicherheit auf Schienen...

    Ich habe keine Ahnung, ob die Führungsriege der SBB auch den Beobachter liest, deshalb sende ich alle meine Postings zum Thema Bahn auch an die SBB zur Stellungnahme, in der (geringen) Hoffnung, dass sich damit etwas zur Verbesserung der Verhältnisse bewirken lässt im volkseigenen Betrieb SBB.

    Andy



    Die SBB legen sehr grossen Wert auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, um eine genaue und kundenfreundliche Beratung sicherzustellen. [...] Die Diskriminierung Behinderter Fahrgäste kann ich beim besten Willen auch nicht sehen. Die Infrastruktur, um Gehbehinderte zu Befördern, wird laufend verbessert.

    Sie haben jederzeit die Möglichkeit, bei den SBB wegen solchen Vorkommnissen (wenn es denn so ist) zu Intervenieren. ( info@sbb.ch )



    Über diese Aussage kann ich nur noch gequält lachen, denn Mitarbeite sind ja an den meisten Stationen keine mehr vorhanden und mobilitätsbehinderte Personen müssen praktisch überall selber schauen, wie sie zurechtkommen. Am Abend ist das Callcenter Handicap nicht besetzt und nimmt keine Verladeaufträge für Rollstühle an und die Bahnhofhilfe an Grossbahnhöfen ist zu. Selbst am umsatzstärksten Bahnhof der Schweiz werden nach 2200h die Trottoirs hochgeklappt und die Schalter geschlossen. Ebenfalls geschlossen sind dann alle Läden an einem Ort, wo die SBB-Liegenschaftenverwaltung Millionen an Mietzinsen einnehmen könnte und durchaus ein Kundenbedürfnis nach Öffnungszeiten bis zum letzten verkehrenden Zug besteht. Dafür herrscht am späteren Abend nur noch Tristesse in den Ladenpassagen. Als Alternative dazu propagiert Madame Pilloud (die von auswärts eingestellte Chefin Personenverkehr der SBB) Blumentapeten und Duftspender in den neu gestalteten Zug-WCs. Wers braucht soll glücklich werden damit...

    Ausserdem stimmt die von @ Bircher angegebene Mailadresse nicht. Ein heute an diese Adresse gesandtes Mail kam als unzustellbar zurück.

    Die richtige Adresse für Reklamationen lautet übrigens: railecho3@sbb.ch

    Andy

    Gerade heute wieder so ein schönes Erlebnis gehabt mit dem Öffentlichen Verkehr:

    - Seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember gibt es sechs Verbindungen nach Zürich pro Stunde von meinem Bahnhof aus. Diese sind aber so asymmetrisch gelegt, dass manchmal zwischen zwei Zügen geschlagene 18 Minuten Wartezeit verbleiben, dafür fahren dann gleich 3 S-Bahnen hintereinander her nach Zürich, was ja nicht besonders sinnvoll ist.

    - Beim Warten den Wartesaal auf dem Perron aufgesucht. Dieser verfügt zwar über einen elektrischen Heizkörper, der war aber entweder defekt oder ausgeschaltet, was beim heutigen nasskalten Nebelwetter besonders angenehm war. Zudem stanken die halbgerauchten Zigaretten im Prospektständer nach kaltem Rauch, was die Reisenden sofort wieder aus dem Wartesaal flüchten liess. Werden die Warteräume von den SBB eigentlich auch mal von Zeit zu Zeit gereinigt?

    - Die Bahnunterführung war offenbar kürzlich frisch gestrichen worden, trotzdem prangten an diversen Stellen FCZ-Schmierereien an den Wänden. (Zugegeben, dafür kann die Bahn nichts, aber es fördert das Schmuddelimage der Bahn.) Dazu passt, dass vor einigen Tagen ein völlig versprayter Zug gesichtet wurde. Die SBB predigen doch seit langer Zeit, dass versprayte Züge sofort aus dem Verkehr gezogen würden, um Nachahmer abzuschrecken. War wohl, wie so vieles auch bloss wieder einmal ein Lippenbekenntnis der Bahn.

    - Die S3 in Doppelkomposition hielt natürlich genau so, dass der gehbehinderte Reisende sich genau dort befand, wo kein Wagen mit Tiefeinstieg stand. Bis ich den Wagen mit Tiefeinstieg erreicht hatte, waren die Türen bereits blockiert und ich konnte nicht mehr einsteigen. Zum Glück hat mir eine Dame am nächsten Wagen die Türe aufgehalten, so dass ich wieder zurückhinken konnte und mich dort die Treppe hochhangeln konnte. Als Dank hat mir und der Dame das "security"- Personal, welches zufällig anwesend war dann vorgerechnet, was diese 30 Sekunden Verspätung nun die SBB kosten würden. Da die Reise weit ausserhalb der Rush-hour stattfand und nicht viele andere Reisende den Zug füllten, dürfte sich der Schaden in Grenzen halten, denn während der Rush-hour dauern die Zugshalte manchmal viel länger, bis der Passagierwechsel vollzogen ist. Aber Security-Leute sind halt keine Fahrplanspezialisten (dafür parkieren die Leute von der Securitrans zwischendurch ihr Dienstauto auf dem Behindertenparkplatz am Zürcher HB, aber das ist eine andere Geschichte)

    - Die S3 verfügt über eine Lok, drei Wagen mit Treppe beim Eingang und einem WC in jedem Wagen, dazu ein Wagen mit Tiefeinstieg und einem Behindertengerecht eingerichtetem WC. Dass das Behinderten-WC auch während praktisch der ganzen Fahrt von einer absolut nicht behinderten Tussi besetzt war, welche durchaus in der Lage war, ein normales Zug-WC zu benützen lässt auch tief blicken über die Rücksichtslosigkeit gewisser Behnreisenden gegenüber Behinderten, welche auf die spezielle Einrichtung (Haltestangen etc.) angewiesen sind. Den anwesenden Security-Leuten war dieser Umstand aber offenbar völlig egal. Etwas mehr Ausbildung in Sachen Sensibilisierung gegenüber Behinderten wäre den Angestellten der SBB / Securitrans zu wünschen. Meines Wissens werden die übergrossen WC nämlich gerne von Drögelern und Schwarzfahrern benutzt.

    - Weiter ging es mit der UB bis zum Uetliberg. Der ganze Wagen war mit Papierresten versaut. Offenbar findet die SZU keine Zeit, ihre Wagen auch mal zu reinigen. ( siehe Kapitel "Schmuddelimage der Bahn")

    - Auf dem Rückweg die S8 benützt. Diese ist seit dem Fahrplanwechsel mit modernen Kompositionen ausgerüstet, welche bei allen Wagen einen Tiefeinstieg hat. Das ist ideal für Behinderte / Leute mit Kinderwagen etc. Dafür hat es im ganzen Zug nur genau EIN WC! Dummerweise klebte an der WC-Türe ein Zettel: "WC ausser Betrieb" und die Türe war abgeschlossen. Der Zug bestand ausserdem nur aus EINER komposition, so dass für das dringende Bedürfnis keine Alternative bestand. Ich frage mich einfach, wenn ein Kind seiner Mutti klönt: "Ich muss mal, sehr dringend", was dann passiert. Also meiner Meinung nach, wenn die SBB nicht in der Lage ist, ihr Rollmaterial derart in Schuss zu halten oder defekte Wagen auszureihen und durch eine Reservekomposition zu ersetzen, muss sich die Bahn nicht wundern, wenn mal ein Kind einfach in eine Ecke pinkelt in der Not.

    Fazit:

    Eigentlich habe ich im Sinn gehabt, diesen Frühling mal wieder ein Generalabonnement zu kaufen und vermehrt mit der Bahn unterwegs zu sein, sobald mein Rollstuhl geliefert wird, aber so langsam frage ich mich, ob die Bahn für einen mobilitätsbehinderten Reisenden wirklich das ideale Transportmittel ist.

    Eurer leicht frustrierter

    Andy.

    Sorry für mein langes Schweigen zu diesem Thread. Es hat sich schlicht nichts mehr getan in Sachen Invalidenversicherung.

    Um auf meine Rollstuhlgeschichte zurückzukommen: Der Vorbescheid der IV ist mittlerweile angefochten, die IV hüllt sich über Wochen in vornehmes Schweigen. An der Versammlung von PROCAP vor Weihnachten hat mir die dortige Sektions-Sekretärin bedeutet, dass die IV völlig überlastet sei mit Fällen.

    Das wundert mich überhaupt nicht, denn die Fallzahlen haben nicht abgenommen, aber die Sparpolitik von unserem rechtsgerichteten Parlament lässt halt keine Erhöhung des Personaletats bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) zu.

    Seis drum, ich werde die Forengemeinde jedenfalls auf dem Laufenden halten, sobald sich die IV wieder bewegt in meinem Fall.

    Bis dahin: Frohe Festtage und auf ein gutes und gesundes 2016!

    Euer immer noch vorhandener

    Andy



    Gerade heute Abend habe ich dem CEO der SBB einen Bericht geschickt, weil die Bahn es fertig gebracht hat, an einer Station, deren Namen ich hier diskret verschweige, den einzigen Behindertenparkplatz mit einem Migrolino zu überbauen. Als Ersatz hat man zwei Parkfelder als Behindertenparkplätze markiert.

    NUR:

    Die beiden neu markierte Parkfelder sind mit Rasengittersteinen ausgerüstet, womit ein Befahren mit Rollstühlen ausgeschlossen ist, weil die Lenkräder eines Rollis in den Löchern stecken bleiben und das Risiko besteht, dass der Rollifahrer nach vorne aus dem Stuhl fällt. Zudem sind die beiden Parkfelder in NORMALBREITE ausgeführt, was ein Umsteigen in / aus dem Rolli unmöglich macht. Ein Rollifahrer wird somit beide Parkfelder belegen, um überhaupt das Auto verlassen zu können, was bei unwissenden Zeitgenossen den Eindruck erwecken kann, dass jemand das Parkieren nicht im Griff habe, weil er zwei Felder belegt.



    Am Wochenende das Mail an den CEO geschickt und heute Montag bereits eine Rückmeldung vom Verantwortlichen erhalten, dass die Situation in den nächsten Tagen bereinigt werden soll. Das Problem wurde bei den SBB im Schnellzugtempo erkannt.

    Fazit: "Me mues halt rede mitenand"

    Andy

    Sie sprechen mir aus dem Herzen!

    Das Thema Behindertenparkplätze ist so alt wie es Behindertenparkplätze gibt.

    Das Internet ist voll von Berichten über bornierte Autofahrer, welche unberechtigterweise auf Behindertenparkplätzen stehen. Manche sehen einfach nicht ein, dass es für einen Rollstuhlfahrer unmöglich ist, auf einem normalbreiten Parkplatz ein- und auszusteigen.

    Gerade heute Abend habe ich dem CEO der SBB einen Bericht geschickt, weil die Bahn es fertig gebracht hat, an einer Station, deren Namen ich hier diskret verschweige, den einzigen Behindertenparkplatz mit einem Migrolino zu überbauen. Als Ersatz hat man zwei Parkfelder als Behindertenparkplätze markiert.

    NUR:

    Die beiden neu markierte Parkfelder sind mit Rasengittersteinen ausgerüstet, womit ein Befahren mit Rollstühlen ausgeschlossen ist, weil die Lenkräder eines Rollis in den Löchern stecken bleiben und das Risiko besteht, dass der Rollifahrer nach vorne aus dem Stuhl fällt. Zudem sind die beiden Parkfelder in NORMALBREITE ausgeführt, was ein Umsteigen in / aus dem Rolli unmöglich macht. Ein Rollifahrer wird somit beide Parkfelder belegen, um überhaupt das Auto verlassen zu können, was bei unwissenden Zeitgenossen den Eindruck erwecken kann, dass jemand das Parkieren nicht im Griff habe, weil er zwei Felder belegt.

    Seit Jahren gibt es die NORM SN 521 500, welche unter anderem die Gestaltung von Behindertenparkplätzen regelt. Diese ist für Staatsbetriebe wie PTT oder SBB bindend. Warum sich die Planer der SBB nicht daran halten und am genannten Ort die asphaltierten Plätze für Nichtbehinderte freihalten ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

    Und noch etwas zum Thema bornierte Autofahrer. Am liebsten sind mir die Tussis, welche mit ihren Hausfrauenpanzern (SUVs) auf den Behindertenparkplätzen parken, weil sie das eigene Auto nicht im Griff haben. Ich diskutiere grundsätzlich nicht mehr mit solchen Leuten. Da gibt es nur eine Lösung: Photo machen und schriftliche Anzeige bei der Polizei.

    Das Glattzentrum in Wallisellen ist so eine ergiebige Bussenquelle: Ein Gemeindepolizist hat mir einmal bestätigt, dass das Bussenaufkommen der Stadt Wallisellen zu einem grossen Teil aus den Behindertenparkplätzen im Einkaufszentrum herrührt. Gerade in der Vorweihnachtszeit wird dort gross Kasse gemacht. Manche lernen es halt nur über das Portemonnaie. Es ist auch nicht einzusehen, warum bei 3000 Parkfeldern im Glattzentrum gerade auf den wenigen Behindertenplätzen parkiert werden muss. Ein sehr ergiebiger Platz sind auch die beiden Behindertenparkplätze bei der Zürcher Sihlpost, wenn kurz vor Weihnachten alle glauben, dass ihre Pakete nur dann noch rechtzeitig ankommen, wenn sie diese bei der Hauptpost aufgeben. Mein Mitleid mit den ach so gebeutelten Parksündern hält sich allerdings sehr in Grenzen.

    Andy

    Selber kaufe und verkaufe ich seit rund sechs Jahren Waren über Ricardo und hatte bis jetzt genau einmal Probleme damit. Jemand hat gekauft und sich dann nicht mehr gemeldet.

    Ansonsten verkaufe ich nur gegen Vorkasse und bin damit auf der sicheren Seite. Meine Artikel können auch bei mir abgeholt und bar bezahlt werden. Das schreckt potentielle Betrüger schon mal ab.

    Will ich einen teuren Artikel kaufen, schlage ich dem Verkäufer vor dem ersten Gebot vor, die Ware vor Ort abzuholen und zu bezahlen. Steigt der Verkäufer nicht darauf ein, ist etwas faul an der Sache und dann biete ich halt eben nicht mit.

    Eine Portion gesundes Misstrauen kann nie schaden. Ansonsten gilt: Hie Geld, hie Ware.

    Noch eine allgemeine Bemerkung zu Ricardo: Ich habe den Eindruck, dass da auf solchen Auktionsplattformen unheimlich viel geklaute Ware vehökert wird. Ebenfalls werden manchmal elektronische Geräte, insbesonders Funkgeräte versteigert, welche in der Schweiz gar nicht zulassungsfähig sind, weil dies z.B für den amerikanischen Raum programmiert sind mit Frequenzen, welche hierzulande anderen Diensten vorbehalten sind. Meldet dann der informierte User dies an Ricardo, passisert überhaupt nichts, d.h. illegale Geräte werden einfach in der Auktion belassen.

    Andy

    Hallo Peter,

    danke für deinen Input. Die entsprechenden Websites sind mir bekannt und die Bauvorschriften sind in der Theorie natürlich wunderschön. In der Praxis sieht es leider ganz anders aus. So hat der gesamte Öffentliche Verkehr eine Übergangsfrist quasi bis zum Sankt-Nimmerleinstag, um die Bahnanlagen voll behindertentauglich auszurüsten. Auch halten sich gerade Kommunen nicht an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Eine Filiale der Zürcher Kantonalbank zum Beispiel wurde kürzlich umgebaut, aber gleichzeitig auf dem Areal einen Behindertenparkplatz einzurichten wurde "vergessen". Für Rollifahrer ist die Bankfiliale deshalb nicht benutzbar, wenn sie nicht aus dem Auto aussteigen können, weil der Normalparkplatz zu schmal ist. Auch in der Stadft Zürich wurden Bootshäfen mit neuen Stegen ausgerüstet, deren Zugang ist aber jeweils mit einer (!) Stufe versehen, so dass Rollifahrer aussen vor bleiben müssen. Eine entsprechende Anfrage von mir wurde abgelehnt und mit dem "enormen" Kostenaufwand für das Abfräsen der Stufen begründet. Da lachen ja die Hühner...

    Es gäbe da noch viele Beispiele, aber der Normalbürger interessiert sich sowieso nicht für die Belange von mobilitätsbehinderten Personen.

    Trotzdem noch einen schönen Sonntag wünsche ich.

    Andy

    Und es funktioniert doch...

    Wie bereits in einem anderen Thread angetönt, werde ich demnächst auf einen Rollstuhl angewiesen sein. Für einen Rollifahrer sieht die Welt leider etwas anders aus als für einen Fussgänger.

    Da ich gerne als Tourist unterwegs bin, klopfe ich nun meine bevorzugten Ziele auf Rollstuhltauglichkeit ab, was nicht nur den Zugang, sondern auch Transport und allenfalls WC-Besuch umfasst.

    Ich fahre von Zeit zu Zeit auf den Uetliberg bei Zürich und kehre dort gerne im Beizli "Gmüetliberg" bei der Bergstation ein. Eine Anfrage beim Wirt ergab postwendend eine Rückmeldung, dass das Restaurant über ein rolligängiges WC für Behinderte verfüge ohne Treppe ins Untergeschoss. Alles andere wäre ein Killerkriterium für weiteren Besuch gewesen.

    Neben negativen Erlebnissen sei deshalb auch dieses Positivum veröffentlicht.

    Auch die Sihltalbahn (SZU) hat auf meine Fragen betreffend Rollstuhlverlad auf den Uetliberg und Parkiersituation bei den diversen Stationen der Uetlibergbahn postwendend eine umfassende Antwort in Aussicht gestellt.

    Es ist also im Tourismusland Schweiz doch möglich, auf individuelle Bedürfnisse von Kunden einzugehen, was sehr erfreulich ist.

    Andy



    PS: Ich finde es, gelind gesagt, ein bisschen schwach von Andy, dass er sich aus der Diskussion ausgeklinkt hat. ,



    Ich habe mich mitnichten aus der Diskusion ausgeklinkt, aber wenn eine Frage nach der Finanzierung eines Rollstuhls plötzlich in eine Diskussion über angebliche Ausländerfeindlichkeit ausartet, halte ich mich zurück, denn dies hat mit der Ursprungsfrage nichts zu tun.

    Sozialversicherungsberater:

    Danke für die Beratung. Ihren Unmut über meine angebliche Ausländerfeindlichkeit kann ich nicht nachvollziehen, frage mich aber, auf welchem Planeten Sie leben. Fragen Sie doch einfach einmal in ihrer Stammbeiz unter den Gästen einmal nach, was so die Meinung ist im Volk zum Thema -ic und Sozialbehörden etc. Das Wahlresultat kürzlich hat doch genau gezeigt, wie der Durchschnittsbürger tickt. Dort ist übertriebene politische Korrektheit nicht angesagt.

    Aber wie gesagt, ich will hier keine politische Diskussion, sondern konkrete Hilfe zu meinem Rollstuhlproblem. Mittlerweile habe ich die IV-Akten angefordert und wir werden weitersehen. Ich habe einfach das Gefühl, die Sache kann noch seehr lange dauern...

    Andy

    p.s. Und noch so ganz am Rande erwähnt: Gerade heute Abend ist im Fernsehen wieder ein Beitrag erschienen über so einen -ic aus Bosnien, welcher wegen seiner extremistischen religiösen Ansichten, (Bart, Töchter nicht in den Schwimmunterricht schicken etc.) seine Stelle verloren hat und von der Fürsorge lebt. Und das notabene im Schweizer Fernsehen, welches ja nicht gerade dafür bekannt ist, dass es der SVP nahe steht. Wundert sich da noch jemand, dass bei der Bevölkerung gewisse Vorbehalte existieren?



    Atupri Krankenkasse ist schleppend mit den Rückvergütungen. Teilweise bis zu 6 Monaten.

    [..]

    Es gibt viele Bürger in der Schweiz welche dies nicht unter Kontrolle haben. ZB. Behinderte, ältere Menschen usw.



    Die Atupri ist sehr unterschiedlich mit dem Timing. Manchmal ist der Betrag nach 2 Wochen auf dem Konto, aber jetzt gerade liegt auf meinem Tisch ein Beleg für eine Behandlung im Juli mit dem Vermerk " Der Betrag wird zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet". Ja was soll den das? Ich benötige alle Belege für meine Steuererklärung zum Zwecke der Abrechnung von behinderungsbedingten Kosten und da ist es sehr ärgerlich, wenn die Atupri monatelange Pendenzen produziert und die Kunden auf "irgendwann später" vertröstet.

    Und @ 5vor12: Was soll der Rundumschlag gegen Behinderte und Ältere?

    Ich bin sowohl behindert uns selber zähle ich mich auch schon zu den älteren Personen, aber ich habe meine Krankenkassenabrechnungen sehr gut im Griff.

    Gruss Andy

    Seit einem Unfall vor über zehn Jahren habe ich ein gelähmtes Bein und trage eine Orthese. Durch die lähmungsbedingte schiefe Lauferei hat nun im Laufe der Jahre der Meniskus am gesunden Bein einen Defekt erlitten und wurde operiert. Seither hat meine Gehfähigkeit stark nachgelassen, weil sich hinter dem kaputten Meniskus noch eine Kniearthrose verborgen hat, welche durch die Meniskusoperation aktiviert wurde und seither kann ich noch maximal 75 Meter am Stück gehen.

    Ich plane deshalb, mir einen Rollstuhl samt "SwissTrac" (= batteriebetriebenes Rollstuhlzuggerät) zuzulegen.

    Soviel zur Vorgeschichte.

    In Zusammenarbeit mit meinem Hausarzt habe ich nun an die SUVA ein Gesuch um Finanzierung eines Rollstuhls gestellt. Diese kam postwendend abgelehnt zurück. Begründung: Die Lähmung erfordere keinen Rollstuhl, ich solle mich an die Krankenkasse wenden. Auf das kaputte Knie am zweiten Bein wurde überhaupt nicht eingegangen.

    Die Krankenkasse wiederum lehnt eine Kostenübernahme ab, mit der Begründung, Rollstühle seien nicht auf der Liste "Mittel und Gegenstände". Orthese (=Beinschienen) werden interessanterweise übernommen von der KK, aber ich will mich doch nicht mit gleich zwei Orthesen herumplagen beim Gehen.

    Nun habe ich bei der Invalidenversicherung einen gleichlautenden Antrag auf Hilfsmittel gestellt. Letzten Freitag habe ich nun einen ablehnenden Vorbescheid erhalten, in dem geschrieben steht, die Behinderung sei eine klare Unfallfolge und ich solle mich an die SUVA wenden.

    Der Schwarze Peter wird also innerhalb unseres Sozialversicherungs-Systems schön reihum geschoben von SUVA zu Krankenkasse zu IV und wieder zurück zur SUVA. Anders ausgedrückt, niemand fühlt sich zuständig.

    Als Arbeitnehmer wurden mir jahrzehntelang sowohl AHV/IV-Beiträge wie auch SUVA-NBU-Beiträge vom Zahltag abgezogen und ich wähnte mich gut versichert.

    Ich bin gelinde gesagt, ziemlich frustriert über die Situation. Es kann doch nicht sein, dass der angeblich gut versicherte Patient am Schluss seinen Rolli noch selber bezahlen muss... (Nebenbei erwähnt, so ein massgeschneiderter neuer Rolli kostet in der Schweiz rund CHF 5000.- plus minus und ein SwissTrac, wenn man ihn neu kauft rund CHF 12'000.-. Zum Glück habe ich einen gebrauchten Trac mir unter den Nagel reissen können für CHF 900.-, ich bin daran interessiert, dem Sozialversicherungssystem Kosten zu ersparen.) Im Moment denke ich darüber nach, den Rolli in Deutschland zu posten, wo er rund CHF 1000.- billiger zu haben ist und man zudem noch die Mehrwertsteuer zurück erhält beim Export in die Schweiz.

    Hat mir jemand einen guten Tip, wie ich die SUVA / IV dazu bewegen kann, den Geldbeutel aufzumachen für ein notwendiges Hilfsmittel? Leider endet mein Name nicht auf -ic, sonst hätte ich vermutlich weniger Probleme, auch widerstrebt mir die Methode Laibacher / Tschanun erheblich, denn ich bin ein eher friedfertiger Mensch, wenn man mich versicherungstechnisch nicht zur Weissglut treibt.

    Nebenbei erwähnt: Eine Knieoperation mit Totalprothese kommt aus medizinisch-bakteriologischen Gründen nicht in Frage.

    Bei SOS-Beobachter habe ich mich erkundigt, aber dort bekommt man eine ziemlich diffuse Antwort und will genaueres wissen über Einkommen und Vermögen. Dasselbe gilt für den Sozialdienst meines ehemaligen Arbeitgebers und ich habe absolut keine Lust, mich wegen eines Rollstuhls bis auf die Unterhosen ausziehen zu müssen. Die Paraplegikerstiftung, wo ich seit Jahren Mitglied bin, lehnt eine Finanzierung von Rollstühlen ebenfalls ab, weil meine Behinderung nicht von einer Rückenmarksverletzung stammt.

    Den IV-Vorbescheid werde ich erst mal anfechten, aber ich habe keine Ahnung, was ich da genau schreiben soll und wie es dann weiter geht und ich will nicht ein halbes Jahr oder womöglich noch länger warten, bis sich IV und SUVA auf eine Lösung geeinigt haben. Im schlimmsten Fall plündere ich halt meine Altersvorsorge und zahle den Rolli vorerst selber.

    Für Tips bin ich dankbar.

    Andy



    Gibt es Trockner die besonders wenig Strom fressen? Ich würde gerne der Umwelt helfen!



    Am meisten hilfst du der Umwelt mit einer STEWI-Wäschespinne im Garten. Funktioniert ausser bei Regen immer und braucht null Strom. Ersatzteile bekommt man auch noch nach 25 Jahren.

    Gruss

    Andy

    Da habe ich doch wenige Minuten nach dem Absenden meines Beitrag einen Schönen Artikel des "Blick" gefunden, der den Wahnsinn von Drogen wunderbar illustriert:

    Zitat:

    Aus 10 Metern ins leere Becken:Turmspringer waren vollgepumpt mit Drogen

    KULMBACH (D) - Zugedröhnt in den Tod: Die beiden Freunde, die mitten in der Nacht vom 10-Meter-Turm ins leere Schwimmbad-Becken sprangen, hatten Cannabis und Extasy intus.

    Die Männer hatten ein Bierfest besucht und wollten sich später im Freibad abkühlen. Nur war im Schwimmbecken des Freibads im deutschen Kulmbach das Wasser schon seit Monaten abgelassen – die Anlage war sanierungsbedürftig.

    Rechtsmedizinische Untersuchungen haben nun ergeben, dass die beiden neben Alkohol auch Cannabis und Extasy im Blut hatten. Das teilte die Polizei mit.

    Eine Ermittlerin sagte: «Eine Überprüfung bei gleichen nächtlichen Lichtverhältnissen ergab, dass ohne Schwierigkeiten zu erkennen war, dass sich kein Wasser im Becken befand.»

    Zitat Ende

    Soviel zur immer wieder propagierten Harmlosigkeit von Cannabis und Co...

    Andy

    Man unterschätze die Gefahren in Cannabis nicht! Durch die Einnahme des Wirkstoffes THC (Tetrahydrocannabinol) kann schweres psychotisches Erleben ausgelöst werden (kann, nicht muss, aber das weiss man nicht im Voraus!) Wer dann noch bekifft Auto fährt, gefährdet sich und andere aufs schwerste.

    Ausserdem ist die Handhabung von Werkzeugen am Arbeitsplatz gefährlicher unter Drogeneinfluss, wer einen Arbeits- oder Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Cannabis baut, muss mit Leistungskürzungen der SUVA rechnen.

    Mein Sohn hat in jugendlichem Leichtsinn einmal gekifft und mir dann voller Entsetzen mitgeteilt: "Das Zeug geht ja gewaltig aufs Gehirn und Gedächtnis!" Seither hat er keine Joint mehr angerührt und er raucht und trinkt nicht (zumindest wenn er Auto fahren muss).

    THC sollte in reiner Form für medizinische Zwecke zur Schmerzbekämpfung etc. bei multipler Sklerose über die Ärzteschaft abgegeben werden und von der Krankenkasse bezahlt werden, aber ansonsten ist es, wie oben schon mehrfach erwähnt, eine Einstiegsdroge. Die USA, welche Cannabis jetzt in einigen Staaten freigegeben haben, werden diesen Schritt in einigen Jahren bereuen, aber vermutlich ist das lediglich eine Kapitulation vor der Drogenmafia.

    Meine These: Interdiktion, Repression und scharfe Bestrafung für ALLE Drogen. Man sehe das Beispiel Singapur oder Thailand und China an, wo Dealer rigoros zum Tode verurteilt werden. Nur so etwas wirkt! Jeder Tourist, der in die genannten Staaten einreist, weiss, dass er besser nichts dabei hat im Gepäck, was nach Drogen aussieht.

    Andy