Beiträge von Calestra

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    Vielen Dank für die Antwort

    Sirio ich komme aus dem kaufmännischen. Aber bin auch offen für anderes (Umschulung)

    Verzweifelt bei der Vorgesetzten war ich auch schon desswegen. Hat auch abgeblockt (so ala, was willst du eigentlich). Das mit Stipendien wäre mal interessant, ich werde mich informieren. Herzlichen Dank für den Tip. Ein Darlehen möchte ich eigentlich nicht (hat mir ein guter Freund auch schon angeboten), denn durch die -von-einem-Tag-auf-den anderen-Veränderung (Krankheit, kein Job mehr) bin ich leider schon etwas in die Miesen geraten..

    Hallo

    Wegen meiner Gesundheit konnte ich längere Zeit nicht arbeiten und bin inzwischen "Klientin" beim Sozialamt. Ich schreibe Zig Bewerbungen jeden Monat doch leider ist das Ergebnis immer das selbe.. Leider haben wir andere Bewerber mit noch besseren Qualis blablabla... Habe schon oft nachgefragt, an was es genau liegt, da ich etliche Bewerbungen geschrieben haben, die genau meinem Berufsbild/Erfahrung entsprechen. Die Aussagen sind (und zwar fast immer): sie sind leider schon etwas zu lange vom Arbeitsmarkt weg und darum nicht mehr so "up-to-date". Was auch vollkommen richtig ist. Habe meine Sozialarbeiterin darauf angesprochen und gefragt, ob eine Weiterbildung oder ein Kurs vom Sozialamt übernommen wird (würde meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich erhöhen). Gemäss ihr aber, zahle das Sozialamt keine Schulkosten jeglicher Art. Das müsse ich selber zahlen. Aber das kann ich ja nicht! Weiss jemand, ob es für Sozialfälle (Region Zürich) Kurse gibt, die nichts kosten? Bin dankbar für alle Infos.

    Bastet, könnte man nicht besser schreiben!!! Wie erwähnt, arbeitete ich wochenlang ohne Sicherheitsschuhe (habe meine eigenen, privaten Schuhe ruiniert), trotz Unfall, bis es nicht mehr ging. (Bin knapp an einer OP vorbeigeschlittert). Als ich vom Doc ein "halbes" OK für den Arbeitseinsatz hatte, vorerst nur auf Probe, habe ich das so an meine Soz weitergegeben mit der Bemerkung, dass auch mein Arzt das so angeordnet hatte, erst sobald Sicherheitsschuhe vorhanden sind. Diese schreibt mir per Mail, ich solle am nächsten Tag um 7.00 bei der Arbeit "antraben", das mit den Schuhen werde sich dann schon ergeben. Darauf habe ich dort angerufen und mitgeteilt, dass ich erst wieder bei der Arbeit erscheine, wenn ich Schuhe habe. Die Läden öffnen ja nicht um 7. Das bedeutet, ich hätte wieder ohne diese Schuhe arbeiten müssen. Und apropos, ist das von der SUVA vorgeschrieben!!! Dann war auch noch das Theme mit den Fahrgeldspesen.... Zuerst hiess es ja, meine privaten, ruinierten Schuhe werden ersetzt (habe ich bis heute nichts erhalten) und es hiess, mit den Fahrspesen gäbe es eine Lösung. Es werde abgeklärt, wieviel ich erhalte. Am Telefon hiess es dann, nein, es werde nichts bezahlt, da es sich um Lokaltarif handle und dieser im Lebensgeld eingerechnet werde. Für privat ist das OK aber nicht wenn man jeden Morgen von A nach B MUSS!!!!! Ich habe mich verweigert, erstens wegen der Schuhe, zweitens wegen den Spesen, welche nebenbei erwähnt nicht durch die sogenannte "Belohnung" abgedeckt werden! Jetzt wurde ich gekürzt um 10% vom Grundbedarf, was (auch) nebenbei erwähnt weniger ist, als die Spesen, die ich gehabt habe. Da soll noch einer sagen, alles geht mit rechten Dingen zu......................

    Ich bin nicht zu faul zum Arbeiten, ich habe mein Lebenlang immer gearbeitet. Aber es muss auch fair sein! Nicht nur gratis Arbeitskräfte die den Scheiss machen (was mir ja gundsätzlich egal ist) und selber noch draufzahlen. Da geht bei mir die Rechnung nicht mehr auf!

    Hallo

    Dazu würde ich doch gerne auch noch etwas sagen... Dieses "Zwangsprogramm" für Sozialhilfe Bezüger ist mir bestens bekannt. Ich stecke momentan auch in so einem.

    Zum Theme direkt gesagt, die Schmarotzer können doch froh sein dass sie überhaupts etwas bekommen möchte ich nur soviel dazu sagen: Ich bin 38 habe bis vor 2 Jahrer immer gearbeitet und eingezahlt. Hatte teilweise 2 oder 3 Jobs, bedeutet, habe manchmal bis 150% gearbeitet. Vor zwei Jahre konnte ich wegen gesundheitlicher Gründe nicht mehr arbeiten und bin jetzt leider ein Sozialfall geworden. Ich suche fast täglich die Jobseiten ab. Aber ausser Absagen erhalte ich keine Rückmeldung. Bin halt auch nicht mehr so UP TO DATE. Eine Umschulung, Weiterbildung oder eine Auffrischung wird mir nicht bezahlt und eigene finanzielle Mittel habe ich nicht.

    Wie gesagt kenne ich diese Einsätze ebenfalls. Das Sozialamt zwingt Bezüger in meiner Wohngemeinde zu diesen Einsätzen. Bei diesen Einsätzen sind Sicherheitsschuhe (Vorgabe SUVA) pflicht, da wir draussen vorallem im Wald arbeiten müssen. Kleidung und Schuhe, hiess es damals, zur verfügung gestellt. Bis heute habe ich keine Sicherheitsschuhe erhalten, muss in meinen privaten Schuhen (Sommerturnschue) arbeiten! Diese ersetzt mir ja dann keiner!!!

    Ausserdem, trotz Unfall bin ich am ersten Tag dort erschienen (Arzt wollte mich schon damals krank schreiben), habe eigentlich auch Spass an dieser Arbeit, bzw. es sind super Leute in diesem Programm. Seit paar Tagen kann ich nicht mehr arbeiten, weil die Schmerzen zu gross sind und ich schon wieder Notallmässig zum Arzt musste und der mir "befohlen" hat, sofort damit aufzuhören.

    Jetzt droht mir das Sozialamt mit Kürzung, trotz vorhandenem Arztgeugniss. Der Fahrtweg muss ich von meinem Lebensgeld bezahlen, wird nicht übernommen! Verpflegungsspesen erhalte ich keine und meine ruinierten Privatschuhe ersetzt mir auch keiner. Das ist ja sehr sozial!!! Oder?

    Und das mit der Zulage, die es scheinbar geben soll, über diese wird dann irgendwann mal entschieden, ob man sich diese verdient hat. Das bedeutet im Klartext, würde ich mich weigern zu arbeiten und würde eine Strafe (10% Kürzung) erhalten, hätte ich immer noch mehr, als wenn ich arbeite und sämtlich Kosten selber Tragen muss. Da ja noch unklar ist ob es nun dann eine sogenannte Integrationszulage geben wird!! Das ist auch sehr sozial oder?

    Personen, die noch nie in einem slochen Dilemma waren, sorry, können gar nicht richtig mitreden. Denn sie haben keine Ahnung was da wirklich so abgeht... Es gibt viele, die nicht den Wunschberuf "Sozialbezüger" haben!!