Beiträge von Nike

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

    Mit Verstand UND Seele. - Gut gesagt.

    Für mich ist die Seele auch Gefühl. (Vielleicht sind wir Frauen da etwas sensibler, empfänglicher?)

    Deshalb stelle ich die Seele gegenüber dem Verstand und der Logik hin. Weil es zwei grundsätzlich verschiedene Dinge sind. Erst einmal im Groben gesehen.

    Wir haben wohl alle Mühe damit, Verstand und Logik jeweils auch mit der Seele (Gefühl) zu vereinbaren.

    Im Hinblick darauf, dass wir heutzutage eine logisch-denkende und auf Wissenschaft ausgerichtete Gesellschaft sind, und das Geistige im Laufe der Jahre immer mehr "verloren" ging, ist es vielleicht Zeit, dass wir die Seele wieder vermehrt mit einbeziehen? Dass wir manches Unlogische einfach stehen lassen, und es nur mal "fühlend" erfahren. (Was durchaus eine wertvolle Erfahrung ist, was so manche Frau bestätigen kann - grins!)

    Hast Du mal was vom Rudolf Steiner gelesen? Die "Erkenntnisse der höheren Welten" zum Beispiel?

    Wenn Du das mit Logik und Alles-erklärbarem-Verstand lesen willst, wirst Du den Eindruck haben, Du bist da in einem Science-Fiction-Film drin, und im Endergebnis wirst Du sagen: "Was für ein totaler Blödsinn!"

    Wenn Du das aber mit Deiner Seele liest (bzw. mit Deinem Gefühl), wenn Du Dich einfach mal reinfallen lässt in diese "Welt", (wenn Du nicht dauernd sagst "ja ABER"), dann "fühlst" Du was. Du fühlst eine MÖGLICHE Wahrheit. Und kommst auf ganz neue Ideen, Gedanken, siehst neue Zusammenhänge, siehst Zusammenhänge mit Religionen, mit dem Menschsein, mit dem Leben und Sterben, mit dem möglichen Sinn, usw.

    Du MUSST nicht daran glauben. Aber Du kannst damit in eine Tiefe schauen, die Du - mit Deiner Logik - eben sonst nie gesehen hättest.

    Ich finde das faszinierend. Oder eben auch, was die buddhistischen Mönche in ihren Medidationen erleben. Welche Sphären sie da durchgehen, Erkenntnisse haben, und viel tiefe Weisheit (und Gelassenheit) sie dadurch erfahren. Auch SIE öffnen da ihre Seele dafür. Würden sie das alles mit dem Verstand und mit der Logik machen, kämen sie nie auf mögliche Erkenntnisse oder Erfahrungen über das Geistige.

    Du schreibst:

    "... Mir vorstellen, Gott zu sein ist schon ziemlich verrückt. Und diese Funktion auszuüben, um den Menschen den Weg zu weisen, ist noch weltfremder. "

    Ja sicher ist das verrückt. - Aber indem man sich einfach mal auf den Gedanken einlässt, so erhält man einen ganz anderen Blickwinkel. Und der verrückte Gedanke, mal für den Moment Gott zu SEIN, ... geht an die Seele. Dann spricht die Seele, weil da das Gefühl mit dabei ist. Als Gott musst Du FÜR die Menschen denken. Als Gott musst Du sie alle lieben. Ganz doll lieben. Also was wirst Du tun, um ihnen zu helfen? - Ah, Du gibst ihnen sicherlich Lebensweisheiten mit auf den Weg. Und - wenn die Bibel stimmt - so hast Du ja gesehen, wie ungläubig die alle so sind, also sendest Du Deinen Sohn auf die Welt (als Beweis), um den Menschen, die Du so doll liebst, endlich mal mit Klartext einen Beweis zu bringen.

    Dieser Gedanke ist - wenn man ihn mit der Seele jetzt einfach mal ernst nimmt - durchaus möglich und verständlich.

    Wenn Du das aber mit dem Verstand angehen willst, so ist das letztendlich eben Quatsch.

    Beides würde durchaus auch ZUSAMMEN, mit Verstand UND Seele gehen zum Verständnis, ... aber nur sofern Du die Seele auch mitarbeiten lässt. SONST ist nur der Verstand da. Also wenn Du den Gedanken (die Vorstellung, ein Gott zu sein) überhaupt erst mal zulässt, und mal kurz darin versinkst (von mir auch aus in einer Medidation).

    DAS ist die interessante Erfahrung dabei. Die Erfahrung selbst hilft für's mögliche Verständnis. - Das heisst aber nicht, dass Du nun mit Überzeugung danach fest daran glauben musst.

    Ich nehme mal an, der Glaube kommt, wenn es dann endgültig "klick" gemacht hat. Und Du so überzeugt bist, dass nichts mehr anderes mehr Gültigkeit hat. Das ist dann aber eben ein seelischer Vorgang, oder geistiger. Weil Du im seelischen diese Erfahrungen gemacht hast.

    Das ist etwas, das Dir keiner wirklich wegnehmen kann. Es ist sicherlich etwas unglaublich wertvolles.

    Die Frage ist einfach, wo dieser Punkt ist, wo es "klick" macht. Vielleicht ist bei manchen, die die Dinge weniger hinterfragen, dieser "Klick"-Punkt schon sehr schnell da, während er bei den überaus Logisch-Denkenden und Alles-Hinterfragende eben nie kommt.

    Angenommen, es ist alles (grundsätzlich) wahr, was in der Bibel steht. (Dieser Gedanke ist vielleicht genau so verrückt - in unserer Logik - wie wenn man das selbe denkt von Rudolf Steiners "Geisteswissenschaften".) Aber einfach mal angenommen.

    DANN muss uns doch eigentlich klar sein, DASS wir in einer übertriebenen Logisch-Denkenden und Wissenschaftstreuen viel zu realen Welt leben, ... und das wesentliche, nämlich das Geistige und den lieben Gott, völlig zur Seite geschoben haben. - Wäre beschämend, nicht wahr?

    Und angenommen, es ist alles unwahr, was in der Bibel steht, ... dann bräuchten wir hier auch gar nicht erst darüber zu diskutieren, denn dann wäre die Religion schlussendlich gar kein Thema.

    Ich denke eben, es gibt genug "geistiges" und "seelisches" in unserem Leben, das wir halt eben einfach nicht sehen wollen oder haben wollen. Weil wir zu logisch denkend sind. Weil wir für alles immer einen Beweis und eine Erklärung wollen. (Die Asiaten z.B. sind uns in der "geistigen" Sache ein ziemlich gutes Stück voraus! Vielleicht können wir ja auch von ihnen was lernen?)

    In dieser Sache, dem geistigen und seelischen, müssen wir eben manche Beweis-Fragen mal zur Seite stellen, und uns einfach fragen: Okay, was wäre wenn ...?

    Du schreibst:

    " ... Dabei wird der Mensch als etwas Spezielles verstanden, dass "Mensch" nicht mehr und nicht weniger bedeutsam ist als die restliche Natur wird ausgeblendet, inkl. Universum, Erde und Mond, Sonne, alles auf unserer Erde selbst vorhandene aus Physik, Chemie und v.a. Biologie. Leben, Natur neben dem Menschen wird einfach ausgeblendet oder falls erwähnt "uns" zum Nutzen, zu unserer Verfügung beschrieben, wozu selbstverständlich eine Hierarchie konstruiert werden muss, dass der Mensch über der Natur steht ..."

    Das musst Du "fühlen". Nicht werten.

    Wenn Du auf alles Lebewesen hinschaust, siehst Du da erst mal die Pflanzen, die blosses "Sein" sind. Sie können nicht denken und nicht davonlaufen, sie können nur "sein". Und wieder vergehen.

    Die Tiere hingegen sind etwas besser dran. Die sind zwar auch simples "Sein", aber sie haben noch zusätzlich Instinkte, können jagen und sich bewegen. Und - vielleicht - haben sie ja auch eine nette kleine Tierseele.

    Und dann der Mensch. Der hat wiederum mehr als die Pflanze und das Tier. Er hat das "Sein" der Pflanze, hat den Instinkt der Tiere und kann sich bewegen, ... hat aber noch zusätzlich einen Willen und ist entscheidungsfähig.

    So ganz simpel gesehen. - So gesehen also steht der Mensch über allem auf der Erde, hat am meisten von allen Lebewesen.

    (Ob er nun "über der Natur" steht, ist fraglich. Sicherlich ja, wenn er sie kaputt macht. Sicherlich nein, wenn die Natur mit Katastrophen zurück schlägt.)

    Und nun, über dem simplen "Sein", dem "Bewegen" und "Denken", das der Mensch hat, ... gibt es eben noch eine höhrere Stufe: das Geistige. Das ist etwas, das nicht fassbar ist für den Menschen. Aber eben: Durchaus möglich. Da hat er die Wahl, das zu erkennen, oder auch nicht. Er kann es abstreiten und ignorieren, oder er kann es sich anschauen. - Freie Wahl.

    Vielleicht ist es ja so, dass genau dies ein Sinn in unserem Leben ergibt? Dass wir "suchen" sollen? Oder dürfen?

    Nike

    Adlerflügel kann nicht beweisen, was Ihr fordert, Little-Josh und Ticino. Ihr wisst das.

    Genau so wenig könnt Ihr aber das Gegenteil beweisen.

    Ihr könnt Euch nur entscheiden, entweder den Inhalt der Bibel zu glauben, (oder zum Teil zu glauben), oder eben gar nicht. Genau so wie die Aussage, dass der Himmel blau ist. Entweder glaubt man's, oder eben auch nicht. (Wenn man Farbenblind ist, sieht die Sachlage schliesslich wieder ganz anders aus.)

    Der Satz "Gott ist in Allem, und in Allem ist Gott" würde ich auch so unterstützen. - Ergo wäre ER dann aber eben auch in der Bibel drin.

    Spannender Gedanke, nicht wahr?

    Nike

    Hallo Ramstein

    Du schreibst

    " ... dass mein Wegbegleiter ein tief gehendes und sich stets "bewahrheitende" Verständnis biologischer oder allgemein naturwissenschaftlicher Gesetzmässigkeiten ist."

    Das habe ich durchaus bemerkt, und darum habe ich versucht, Dir den Hinweis zu geben, eine Bibel mal mit der Seele zu lesen.

    Ich will Dich damit ganz sicher nicht an der Hand nehmen und Dich in eine religiöse Glückseeligkeit und Entzückung entführen. Das wäre zwar sehr nett von mir, aber so nett bin ich denn auch wieder nicht. :)

    Ich bin keine Gläubige in diesem Sinne, aber ich bin offen für das Verstehen-Suchen. Und ... beim besten Willen, wenn Du die Bibel liest, kannst Du sie unmöglich nur mit dem Verstand lesen, und mit Logik alles zu analysieren und zu erklären versuchen. Daher meinte ich, um zu verstehen, ist es ein Versuch wert, die Bibel mit der Seele zu lesen.

    Du kannst das auch mit dem Koran so machen, mit dem Rudolf Steiner, mit der Astrologie, usw., egal was, alles was nicht fassbar und wirklich logisch erklärbar ist, müssen wir mit der Seele aufnehmen, sonst werden wir es nie ganz verstehen.

    So meine ich.

    Du schreibst:

    "... aber was immer ich an Zitaten daraus höre, setzt mich in Erstaunen. Erstaunen nicht in dem Sinn "wow, welche Erkenntnis, ist ja völlig neu für mich!", sondern wie banal die Aussagen sind. Gegen Banalitäten habe ich ebenfalls absolut nichts einzuwenden, bekomme sie tagtäglich aus TV und Presse vorgesetzt. Dass man aber auf solchen Binsenwahrheiten aufbauend einen Glauben, einen Lebenshintergrund für sich (das mag ja noch in Ordnung sein, denn "jeder darf glauben, was er will") oder andere, für engere und weitere Gesellschaftskreise formuliert und als Wahrheit verkauft, ... finde ich nicht mehr lustig."

    Da gehst Du vielleicht schon zu weit mit Deiner Logik. Sieh's so: Das Einfache ist oftmals gerne das Schwierigste für den Menschen. Und was Du schon längst geschnallt hast, hat Dein Nächster eben vielleicht noch nicht geschnallt. - Lach! Nein, im ernst, die Binsenwahrheiten findest Du ja in allen Religionen. Nimm Dir einfach das heraus, das Dir was hilft. Es ist für JEDEN etwas da, das zu ihm passt.

    Sieh's nicht so engstirnig. Das Leben von Tausenden oder Millionen Menschen ist doch viel zu komplex, als dass nur 10 oder 20 Binsenwahrheiten ausreichen würden, nicht wahr?

    Statt dass Du hier also analytisch dahinter gehst, meine ich, versuche dies mit der Seele zu verstehen. Stell Dir vor, Du wärst ein Gott. Wie willst Du nun millionen von Menschen erklären, wie das Leben (mit Einsicht und Weisheit) am besten zu leben wäre? (Wenn Du den Menschen helfen willst.) - Nun, weise Sprüche, Binsenwahrheiten und Vegleiche, haben schon so manchen Menschen zum Denken angeregt. Weil der Mensch damit etwas "fühlen" kann. Eine Wahrheit. Einen Hinweis. Irgendwas. Naja, manchmal vielleicht auch nichts.

    Vielleicht ist das auch einfach eine sehr alte Methode, dem Menschen so etwas nahe zu bringen. Stell Dir vor, dass die Bibel schon 2000 Jahre alt sein muss, und wie die Menschen DAMALS gelebt haben. Das ist schon ein wesentlicher Unterschied zu heute. Damals war es vielleicht die einzige Möglichkeit, mit Worten einer Binsenwahrheit seinem Nächsten etwas zu erklären?

    Wenn Du also heute eine Bibel liest, dann hast Du da etwas sehr uraltes (im Ursprung seines Entstehens) in den Händen. Versetze Dich in diese Zeit von damals zurück. Fühlst Du, wie das damals gewesen sein musste? Dass damals die Menschen sicherlich in einer anderen Form kommuniziert haben, ... als wir heute mit dem Computer und unserem gescheiten Wissen über alles?

    Wenn Du das ein bisschen so anschaust, bist Du schon dabei, das Ganze mit der Seele zu lesen. Du siehst dann nicht nur die Worte, sondern versuchst Dich auch näher in die Situation, in diese Worte, in die damalige Zeit, in die damaligen Menschen hinein zu versetzen. - Nun kann man's schon etwas besser verstehen, nicht wahr?

    Auch die 10 Gebote siehst Du als Banalität. Doch war es damals dann vielleicht auch eine? Damals war dies doch vielleicht so etwas bahnbrechend Einschneidendes, wie es für uns heutzutage ein Besuch beim Mars sein könnte, oder?

    Für uns heute sind diese Worte der 10 Gebote vielleicht schon längst "banal", weil wir eh noch tausende von weiteren Gesetzen haben, Menschenrechte, Grundrechte, Moral und Ethik. - Wobei es sicherlich immer ein Unterschied ist, ob ein Kind oder ein 50jähriger diese 10 Gebote hört.

    Also so alt das Ganze auch ist, so KANN es durchaus immer wieder neu sein. Das war es sicher für die letzten 20 Generationen, und wird es sicher für die nächsten 20 wiederum sein.

    Aber um auf das "unglaubliche" zurück zu kommen: Ob das jetzt Jesus (Gottes Sohn) ist, oder die Jungfernzeugung, oder das "Über-das-Wasser-laufen", oder das "Heilen der Blinden und Gelähmten", ... es ist alles eine Glaubenssache. Mit dem Verstand und der Logik alleine können wir das nicht erklären und somit auch nicht glauben.

    Ich finde es übrigens immer wieder interessant, im TV solche Sendungen zu sehen, wo die Wissenschaft über dies und jenes aus der Bibel forscht, über das Leichentuch Christi, über das Heilen Jesus, usw., und dann mögliche Annahmen macht, wie das - damals ja als Wunder gesehen - durchaus auch mit Logik und einer einfachen Vernunfts-Erklärung hätte passieren können. Aber im Endeffekt sind all diese wissenschaftlichen Untersuchungen ... eben doch immer irgendwie geheimnisvoll, weil man eben doch nicht alles so richtig erklären kann. Und so bleibt das Ganze eben trotz allem in einer gewissen Mystik, in etwas Geheimnisvollen drinnen, wo es noch tausende von Fragen gibt.

    Nike

    Wenn wir davon ausgehen, dass wir nicht nur aus einem Körper bestehen (den man anfassen und mit Logik und Wissenschaft analysieren kann), sondern auch noch eine Seele haben, dann stellt sich eben auch irgendwie unsere ganze Wissenschaft und analytische Logik in Frage. In diesem Sinne gibt es eben etwas (Seele), das wir nicht mehr mit dem Verstand und mit der Wissenschaft klären und deuten können.

    Naja, und WER von uns will schon behaupten, er habe keine Seele?

    Also kommen wir da bei der Seele in einen Bereich, den wir nicht mehr mit logischen Fragen direkt beantworten können. Da kommen wir in einen Bereich, den wir fühlen müssen, vielleicht auch glauben dürfen, können, oder einfach mal annehmen, anschauen, und mal so stehen lassen.

    Genau so kann man es mit der Bibel sehen. Manche Geschichten mögen wahr sein, manche vielleicht eher symbolisch. Spielt es letztendlich eine Rolle?

    Wenn wir die dauernden "Drohungen" (wenn Du nicht dies und jenes tust, dann kommst Du in die Hölle) einfach mal weglassen, zur Seite schieben (weil das durch die Menschen wiederum - mit Druck zum Glaubensbekenntnis - so "geformt" wurde), ... dann hätten wir mit der Bibel ein grundsätzliches "Leitfaden-Buch", das die Seele berühren kann, das uns helfen kann, unser Menschendasein zu verstehen oder so gut wie möglich hinzukriegen.

    Daran ist als solches nichts Schlechtes, das zu kritisieren wäre. Die Seele nimmt normalerweise auf, was sie für "richtig" befindet, was möglich wäre, und wo es Sinn und Trost gibt.

    Fraglich ist letztendlich eben, wieviel Sinn wir überhaupt in unserem Leben oder Dasein sehen und erkennen wollen. Viele Menschen brauchen einen Sinn und erkennen diesen auch im Leben, andere Menschen wiederum sehen überhaupt keinen Sinn in ihrem Dasein, und somit macht dann eben auch eine Bibel für sie grundsätzlich keinen Sinn.

    Das Religiöse und Seelische geht immer tiefer, das nicht mehr mit dem logischen Verstand analysiert und erklärt werden kann. Und daher haben Gläubige eben auch Schwierigkeiten, den Nichtgläubigen ihren Glauben zu erklären.

    Die Bibeltexte sollen durch "Gottes Geist" in die Menschen gegeben worden sein, welche die Bibeltexte auch geschrieben und überliefert haben.

    Man kann dies nun eben glauben, oder auch nicht. Glaubt man an die eigene Seele und an Dinge, die nicht mit unserem Verstand erklärbar sind, so kann ein Glauben daran, dass Gottes Geist die Worte den Menschen eingegeben hat, durchaus zu einer Tatsache werden.

    Glaubt man dieser Aussage nicht, dann wird eben alles immer mit dem logischen Verstand zu erklären versucht, und somit kann sowas auch nie wahr sein.

    Ich denke, wir müssen uns einfach überlegen, ob wir AUCH mit unserer Seele ins Leben (und somit manchen Unerklärlichen Dingen) eintauchen wollen, ... oder ob wir NUR mit unserem Körper, unserem Verstand und Logik, und der analytischen Wissenschaft die anfassbar ist, auf dieser Welt leben wollen.

    Da haben wir eben wieder unseren freien Willen. Da können wir uns entscheiden. - Oder wir lassen es stehen und entscheiden uns auch nie.

    Ramstein, Du darfst also die Bibel durchaus auch als Nichtgläubiger lesen. Das eine oder andere wird auch Deiner Seele gut tun. Hinterfrage nicht dauernd die Details mit Deiner Logik, sondern nimm die Geschichten einfach mal mit Deiner Seele auf.

    DAS ist es, was letztendlich wesentlich ist. Du kannst hinterher immernoch sagen, dass Du nicht glauben willst. Aber wenn Du die Geschichten offen liest (ohne vorherige Vorbehalte), wirst Du sehr viele Weisheiten für's Leben erhalten.

    Wobei Du das auch durchaus in den anderen Religionen finden kannst.

    Wenn man seine Seele mal geöffnet hat (ohne mit dem Verstand alles zu hinterfragen), sieht das Leben oftmals ganz anders aus.

    Du kannst Dich auch mal mit der Thematik der Medidationen beschäftigen. Zum Beispiel mit den buddhistischen Mönchen. Dich fragen, warum sie das tun, und was sie dabei erleben. Ja, da wirst Du sehen, das geht dann SEHR in das Geistige hinein.

    Wenn Du ein Vernunfts- und Verstandesmensch genug bist, brauchst Du keine Angst zu haben, dass Dich dieses "Geistige" irgendwie "weg zieht", sondern Deine Vernunft wird es am rechten Ort zur rechten Zeit zu stoppen wissen. Vertraue Dir selber dabei. Es ist letztendlich sehr spannend.

    Nike