Beiträge von Nike

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    @ Samanta

    In der Regel sind Rückzahlungen an das Sozialamt erst ab einem gewissen Einkommen (so viel ich weiss ab 85'000.- Einkommen im Jahr) vom Amt einforderbar. Das steht normalerweise nirgendwo geschrieben, aber gemäss den SKOS-Richtlinien (die SKOS gibt die Empfehlungen an die Sozialämter) wird das so empfohlen.

    Wenn Du in Deinem Kanton also nirgendwo in den kantonalen Richtlinien, Verordnungen oder im Gesetz über die Sozialhilfe etwas darüber findest (über diesen mind. Einkommensbetrag für Rückzahlungen), dann gelten für den Kanton die SKOS-Richtlinien.

    Natürlich DARF die Sozialhilfebehörde Rückforderungen verlangen. Das dürfen sie immer. - Trotzdem muss aber auch Deine jetzige finanzielle Situation mitberücksichtigt werden.

    Wenn die Behörde einen eingeschriebenen Brief erwähnt, den Du haben solltest, so hast Du selbstverständlich das Recht, auf Verlangen eine Kopie dieses Briefes zu erhalten. - Da erzählen sie Dir Blödsinn, wenn sie sagen, das ginge nur mit einem Anwalt.

    Klar, die GANZEN Akten werden sie Dir wahrscheinlich nicht zustellen, aber Du hast ganz sicher ein Recht auf Akteneinsicht, wo Du vorbei gehen kannst und in Deine ganze Akte hinein schauen darfst. (Einschliesslich bis zu 30 Kopien zu bekommen.) - Dies kann Dir auch der Datenschützer in Deinem Kanton bestätigen.

    Einen Anwalt sich zu nehmen, kostet halt was. Da Du ja jetzt keine Sozialhilfe beziehst, wirst Du sicherlich keinen kostenlosen Anwalt bekommen.

    Es kommt halt auf Dein Einkommen an, das Du hast. Eine kostenlose Rechtsberatung bekommst Du aber sicherlich.

    Wenn Du keinen Anwalt hinzuziehen kannst (aus Kostengründen), so empfehle ich Dir folgendes:

    Zuerst musst Du zu diesem eingeschriebenen Brief kommen, welchen Dir das Amt geschickt hat, und den Du aber nicht hast. Fordere diesen als Kopie schriftlich ein. (Notfalls, wenn sie sich weigern, wende Dich an den kantonalen Datenschützer.)

    Es kann sein, dass es sich da um eine "Verfügung" gehandelt hat, wo Du Einsprache/Rekurs hättest machen können. Womöglich ist daher die Frist dafür längst abgelaufen.

    Aber wenn Du jetzt was Schriftliches hast vom Amt, kannst Du auch darauf reagieren.

    Ansonsten versuch es mit einem "Wiedererwägungsgesuch", womit Du natürlich aber auch Deine finanzielle Situation von heute darlegen und belegen musst.

    Das würde ich an Deiner Stelle sowieso machen. Wenn Du ganz klar ein kleineres Einkommen hast (also sicherlich keine 85'000.- im Jahr), so denke ich, hast Du relativ gute Chancen.

    Nur bleibt Dir jetzt halt nichts anderes übrig, als reagieren zu müssen, und Dich damit befassen zu müssen. Auch wenn's nervt. Aber bleib dran!

    Liebe Grüsse

    Nike

    @ RobinHood

    Na, bevor Du hier so selbstsicher Dinge behauptest, solltest Du vielleicht erst die Beweise dafür bringen.

    Weisst Du, es gibt X Krankheiten auf dieser Welt, und um jeweils IMMER eine Entschuldigung für die immensen Kosten zu finden, die diese Krankheiten ja auslösen, erfindet man dazu gerne mal schnell allerleis Gerüchte und Schabernack. Damit hat man dann immer so schön eine wahre Krankheit verharmlost oder gar für Nicht-existent erklärt, und den Patienten ganz frech noch eine Eigenschuld zugeschoben.

    Ich gebe Dir das einfach mal als Denkanstoss. In unserer Welt gibt es natürlich nichts, das nicht auch möglich wäre, da hättest Du in dieser Hinsicht durchaus recht. Aber bevor man etwas in der Öffentlichkeit einfach behauptet, sollte es zuerst auch ganz klar von allen Seiten geprüft und erwiesen sein.

    Ansonsten ist es dann eben Ignoranz und zutiefst beleidigend den Kranken gegenüber.

    So als Tip: Recherchier doch mal so richtig ausgiebig und ausführlich darüber, was Du z.B. alles für Ursachen zur Krankheit Krebs, oder MS oder noch andere Krankheiten erhalten würdest! Ich kann Dir da garantieren, dass Du auch DA Bücher mit der Aussage finden wirst, wo der Patient immer selber daran Schuld sein soll. - Oder seltsame Viren und Bakterien.

    Aber im Grunde findest Du für noch so manche Krankheit NIE eine wirklich endgültige und definitive Antwort über die Ursache.

    Weil sie in Wahrheit wirklich keiner weiss! - Oder noch nicht.

    Nike

    Sorry, habe zu schnell auf die Eingabetaste getippt ...

    Diese Leute haben also keinerlei weitere Chancen zur Wohnungssuche erhalten als nur diese drei Monate, obwohl sie sich zünftig um Wohnungssuche bemüht haben. Und schon hatten sie ihre "Strafe".

    Da kann man sich das mal vorstellen: Wenn da jemandem noch 500 Fränkli zum Leben bleiben (wenn der ganze Mietzins bezahlt wird), und er erhält dann ZUSÄTZLICH eben genau diese "Strafe" von wegen "vermutetem Dritteinkommen", ... was dann durchaus 400 bis 500 Fr. ausmachen kann, ... bleibt dem Klienten am Ende Null übrig!

    Ja, und dann soll mal ein Klient der Behörde erklären, dass er sich eben so über Wasser hält, indem er zwischendurch zu den Eltern was Essen geht! - Das verbietet ihm die Behörde SOFORT! Da sagt die Behörde, das dürfe er nicht, weil das wiederum eine Form von "Fremdeinkommen" sei, solche regelmässigen Essen könne die Behörde ihm wiederum abziehen! (Wobei - es ist beschämend und zum Lachen! - bei NULL eigentlich ja nichts mehr abzuziehen ist, nicht wahr!)

    Manchmal habe ich den Eindruck, die Sachbearbeiter tun so, ols müssten sie die Leistungen aus ihrem EIGENEN Sack bezahlen, wirklich!

    Oder aber der Verdacht steht nahe (was ich übrigens schon von MANCHEN Betroffenen gefragt wurde), ... ob Sachbearbeiter eigentlich eine PROVISION erhalten, wenn bei einem Klienten so sparen können!

    @ wurzel

    Naja, wurzel, das ist ja jenes, was ich bei Dir nicht so ganz verstehe, denn einerseits KENNST Du's ja, wie's willkürlich laufen kann in der Behörde - und kannst Dir dann ja sicherlich auch vorstellen, wie sich da eine Wut zusammenbraut bei den Betroffenen - und andererseits nimmst Du dann gerne wieder die Behörde in Schutz, wenn ich weiter FÜR die Betroffenen argumentiere.

    Aber egal, um auf Deine Frage zurückzukommen:

    Bin's wegen dem Gesetzlichen gerade am Abklären. Es steht zumindest nirgendwo klar geschrieben.

    Es ist zumindest so in etwa geklärt:

    Wenn ein Mietzins "nur" so 200 Fränkli über dem Erlaubten beträgt, und der Klient die Differenz vom Grundbedarf selber bezahlt, dann steht noch nicht an, dass der Klient "beweisen" muss, dass er mit dem Restbetrag leben kann. - Aber das ist nur Theorie.

    Es gilt so dieses Prinzip von wegen den "erlaubten Kürzungen" von 15 % und 30%. Überschreitet ein Mietzins diese Grenze, dann steht es natürlich schon an, wegen dem "vermuteten Dritteinkommen".

    Ich habe aber schon Fälle gehabt, die sind seit Beginn des Sozialhilfebezuges über dem erlaubten Mietzinsbetrag, also so hoch, dass sie nur noch einen kleinen Rest zum Leben haben. Da hat man - gleich nach den 3 Monaten Wartefrist wo man ja zügeln muss - direkt und sofort ein "vermutetes Dritteinkommen" unterstellt

    @ Wurzel

    Wer war denn der "findige Geist" in Basel, den Klienten einfach einen Abzug zu machen, wenn sie keine günstigere Wohnung finden? War das also ein willkürlicher Entscheid?

    Du sagst, dass das vor ein paar Jahren so lief. - Ich sag Dir jetzt einfach mal, wie es HEUTE so läuft in Basel:

    Anscheinend hat nämlich der "findige Geist" von damals zünftig Erfolg damit gehabt, denn heute ist diese "Behandlung" Standard! Wer also keine günstigere Wohnung findet, ... dem unterstellt man blitzartig ein "vermutetes Dritteinkommen"!

    Und man weiss ja: Ein "vermutetes Dritteinkommen" ist gleichzustellen mit einem "vermuteten Missbrauch". Ergo gibt's "Strafabzüge", die zünftig happig sind.

    Dem ist tatsächlich so. Ich habe da jetzt schon mehrere Fälle kennen gelernt. Also im Hinblick auf den Wohnungsmarkt, wo es wirklich schwer werden kann, eine günstige Wohnung noch zu finden, ist so ein willkürlicher "Strafabzug" nicht nur eine Unverschämtheit, sondern gefährdet auch die Überlebens-Existenzen. (Was somit auch nicht gerade einem Leitbild einer Sozialhilfe entspricht! Gerade Basel macht seit Jahren doch so schön noch die Werbung mit den Worten: "WIR HELFEN ZUR SELBSTÄNDIGKEIT"!)

    Das freut sicherlich alle ganz teuflisch, die eh denken, dass sowieso ALLE Sozialhilfebezüger Missbrauchtäter sind, nicht wahr?

    Aber - und jetzt bringe ich eine Tatsache, die noch manchen erstaunen wird:

    Es gibt tatsächlich solche Überlebenskünstler, die auch mit weniger Geld klar kommen! - Nur glaubt ihnen das eben keiner!

    Als Beispiel:

    Nachdem jemand praktisch seinen Ganzen (eben zu hohen) Mietzins vom Grundbedarf bezahlt hat, und ihm vielleicht noch so 400 Fränkli zum Leben übrig bleiben (ich red hier jetzt einfach mal von einer alleinstehenden Person, weil es in der Regel MEISTENS solche sind, die das irgendwie alleine hinkriegen, ... denn mit Familie im Anhang ist das wohl kaum zu schaffen), ... so wird demjenigen seitens Behörde NICHT geglaubt, dass er mit diesen 400 Fränkli leben kann.

    Ja, ich hab's anfänglich auch nicht geglaubt. Bis ich mich dann selbst davon überzeugen konnte. So jemand kauft sich NIE irgend welche Kleider oder Schuhe, geht nie (wirklich NIE!) aus dem Haus, und lebt von Ravioli und Wasser!

    (Wobei das ja eben jenes ist, was die SVP so gerne gefordert hat und damit gemeint hat, DASS das ja genüge!)

    Natürlich genügt sowas aber ja nicht. Hier haben wir ganz individuelle Persönlichkeiten von Menschen, die so etwas schaffen. - Wobei ich auch gemerkt habe, dass es in der Regel solche sind, die viel zu ängstlich sind, um sich wehren zu können. Sie akzeptieren praktisch ALLES, was man ihnen antut, und zucken einfach mit den Schultern, wenn man ihnen sagt, dass dem nicht richtig so ist.

    Nun, es gab aber dann doch Fälle, die mussten BEWEISEN, dass sie mit so wenig Geld überleben können. Ein Fall ging in Basel ans Appellationsgericht und GEWANN! - Fakt ist demnach: Wenn man beweisen und belegen kann, dass man mit so wenig auskommt, dann wird die Strafe und der weitere Abzug eines "vermuteten Dritteinkommens" aufgehoben.

    Natürlich ist es - gesamthaft betrachtet - nicht ganz fair jenen Sozialhilfebezügern gegenüber, welche mit dem vollen Existenzminimum leben, und die HIER schon sagen, es sei zu wenig zum Leben! Denn das übliche Existenzminimum ist tatsächlich zu WENIG, um damit in der Schweiz zu leben. Da sind natürlich solche, die es schaffen, mit noch WENIGER zu leben, ... für die übrigen wie ein Schlag ins Gesicht.

    Aber man muss sich das eben sehr von der menschlichen Seite her anschauen, im Wissen, dass wir alle sehr individuell sind. Wir können da nie verallgemeinern und dann sagen, es müsse JEDER gleich können!

    Tatsache ist aber übrigens auch noch, dass ein Klient, welchem man ein "vermutetes Dritteinkommen" unterschiebt, NIE beweisen kann, DASS er keines hat! (Was nicht existiert, kann man nicht beweisen.) Und trotzdem fordert die Behörde diesen Beweis! - Hier muss man wissen, dass hier das gesetzliche "Umkehrprinzip" gilt, d.h. dass somit die Behörde selbst beweisen muss, DASS ein solches Dritteinkommen existiere! Also jeder, der sich hier rechtlich wehren will, sollte dieses Prinzip wissen, sonst hat er keine Chance.

    So siehst Du, Wurzel, wie die Willkür nicht nur bei EINEM Sachbearbeiter bleibt, sondern wie sowas schnell mal zur "Normalität" in einer Behörde wird. Und natürlich wird man das IMMER mit guten Argumenten - von wegen "Schutz vor Missbrauch" - betonen, ... aber im Unschuldsfalle, wenn sich da jemand wirklich um Wohnungssuche bemüht aber einfach keine günstigere findet: Schadenersatz für diese falsche Unterstellung von möglichem Missbrauch ... bekommt hier nicht ein einziger Klient, nicht mal eine Entschuldigung!

    @ Sisi

    Es ist - wie andere User hier schon erwähnt haben - natürlich kantonal verschieden. Ich meine jedoch, dass genau diese Thematik (zu teure Wohnung, also Unterstellung von "vermutetem Dritteinkommen") auch in anderen Kantonen so gehandhabt wird. Es geht um's Sparen, und keine Sozialhilfebehörde will sich heute noch Schusseligkeit zu dieser Thematik unterstellen lassen, also sind sie da lieber übervorsichtig.

    Informiere Dich einfach gut, okay?

    Nike

    @ Flo1231

    Ob das wirklich so schädlich ist, stell ich mal in Frage.

    Vielleicht kann es aber - besonders wenn man professionell Singen will - die Stimmbänder etwas beeinflussen.

    Ich denke - grad so spontan - es hat was mit der Luft zu tun.

    Versuch mal den Unterschied mit normalem Sprechen und einem Flüstern zu machen, und achte Dich mal auf Deinen Atem dabei.

    Also mir fällt dabei auf, dass ich beim Flüstern die Luft an den Stimmbändern regelrecht vorbei stosse. Insbesondere, wenn ich fest und laut flüstern will, so dass mich der andere hören könnte.

    Nun gut, ich kenne mich da medizinisch nicht aus. Vielleicht ist es ja möglich, dass es nicht so gut ist, wenn man ausschliesslich professionell Singen will.

    Aber auch da tippe ich wieder mal auf das "Mass der Dinge". Wenn man tagelang nur flüstern würde, ist das sicherlich nicht gut für die Stimmbänder. - Aber wer flüstert schon so lange? (Lach!)

    Bin auch gespannt, vielleicht erhältst Du hier ja noch andere Antworten oder Tips von Leuten, die Bescheid wissen.

    Liebe Grüsse

    Nike

    @ Redwomen

    Denk ich auch ähnlich wie Cyberblue.

    Letztendlich haben wir da alle das selbe Problem, wenn wir uns nur immer auf den sexuellen Anziehungspunkt, auf das Aussere des möglichen Partners konzentrieren.

    Es klingt halt vielleicht langweilig auf den ersten Blick, aber es ist letztendlich tatsächlich so, dass eben doch die inneren Werte das Wichtigste sind. - Sofern man eine feste Beziehung wirklich haben will.

    Versuch's doch auch mal umgekehrt zu betrachten. Im Grunde Deines Herzens wäre es Dir schliesslich auch nicht so ganz recht, wenn Deine Partnerin Dich nur wegen Deinem Äusseren mag. Wenn sie Dich nur wegen Deines Körpers ausgewählt hat. - Zumal Du ja auch noch ein Mensch bist, mit Schwächen und Stärken. Du möchtest für Deine Macken, Deine Hochs oder Tiefs ja auch von Deiner Partnerin ernst genommen werden. Hat sie sich jedoch nur wegen Deines Äusseren zu Dir hingezogen gefühlt, dann stören ihr eben bald mal Deine Macken, Deine Hochs und Tiefs, ... womit dann eben auch der Sex irgendwann nicht mehr so reizbar für sie ist.

    Es ist fast schon logisch, dass es so kommen muss. Weil man da den Fehler macht, sich nur auf eine Seite des Menschen zu konzentrieren, nämlich nur dem Äusseren, und nicht dem Inneren.

    Wir müssen uns einfach auch klar sein, dass wir immer zuerst nur mit dem Auge sehen. Das Auge sieht, nimmt auf, und sendet seine Impulse an unser Gehirn, womit wir sagen können: Gefällt uns oder gefällt uns nicht. - Aber das ist nur erst das Äussere. Und wir haben da erst einen unserer Sinne - das Auge - benutzt.

    Wollen wir nun auch unsere anderen Sinne noch benutzen, wie das Gehör, das Riechorgan, oder den Tastsinn, ... müssen wir schon mehr tun, wir müssen Kontakt mit dieser Person aufnehmen.

    Da kann die Person uns mit diesen weiteren Sinnen wiederum gefallen oder auch nicht.

    Betrachtet man es so, so merkt man, dass man da zuerst nur mal die Sinne benutzt hat. Aber den anderen Menschen hat man im Grunde damit noch gar nicht wirklich kennengelernt.

    Natürlich kann man auch eine Beziehung eingehen, die rein auf die Sinne stimuliert ist. Aber die Sinne gewöhnen sich eben auch daran, und irgendwann kann das dann eben langweilig werden.

    Richtig spannend wird es eben erst dann, wenn man den Menschen im Ganzen betrachtet. Nicht nur in seinem Äusseren, sondern auch in seinem Inneren.

    Aber das bedeutet in der Regel dann eben auch "Arbeit" am Ganzen. Man ist gezwungen dazu, den anderen verstehen zu müssen, Kompromisse eingehen zu müssen, Freud und Leid mitzutragen, und immer wieder mal ein gutes Stück von seinem Ich zu opfern, um für den anderen da zu sein.

    Versuch es doch mal so, dass Du Dir die Sache einfach bewusst bist, wenn Du wieder mal eine Sexy-Frau siehst. Du kannst Dir sagen, sie gefällt Dir, sie reizt Dich auch sexuell, ... aber frage Dich auch gleich, ob sie zu Dir PASSEN würde, ob sie wirklich eine Partnerin für Dich wäre, eine wirkliche FREUNDIN. Ob sie Dinge mit Dir teilen würde, welche Du magst, und ob auch Du gewisse Dinge mit ihr teilen würdest, welche sie mag. Ob Du ihre Macken annehmen kannst, und ob sie wohl auch Deine Macken annehmen kann.

    Wenn Du also BEIDE Seiten jeweils mit einbeziehst, dann hast Du den Ausgleich des Äusseren und Inneren. Dann kann eine Beziehung auch länger klappen. Dann kannst Du gewisse Dinge an Deiner Partnerin so sehr schätzen, dass Du nicht mehr unbedingt plötzlich wieder eine "Andere" ausprobieren musst. Dann ist Dir Deine Freundin "Gold" wert. Dann ist sie Dein Augenstern.

    Und das erst ist wirkliche Liebe für's Äussere und für's Innere.

    Nike

    @ Shadow

    Kommt darauf an, in welchem Kanton Du wohnst. Grundsätzlich wird für eine Einzelperson eben immer nur eine 1-Zimmer-Wohnung zu Gute gerechnet und nicht mehr. Es sei denn, Du würdest eine 2-Zimmerwohnung für den Preis einer 1-Zimmer-Wohnung finden, das geht dann auch.

    Klar ist es nicht einfach, so eine Wohnung zu finden. Allenfalls frag mal beim Sozialamt nach, ob es in Deinem Kanton Institutionen gibt, die sich auf Wohnungs-Vermittlungen spezialisiert haben. Allenfalls hast Du dann so mehr Chancen.

    Möglich ist auch - für so vorübergehend - ein möbliertes Zimmer (für den selben Preis) zu beziehen. Einfach für so lange, bis Du was besseres gefunden hast.

    Normalerweise erwartet das Sozialamt tatsächlich, dass junge Menschen bis 25 noch zu Hause wohnen, bzw. eben auch noch von den Eltern unterstützt werden (auch was die Ausbildung betrifft). Es müssen dann also schwerwiegendere Gründe vorliegen, wenn es nicht geht.

    Das heisst, wenn es für Dich - vor allem aus gesundheitlichen Gründen - unzumutbar ist, bei der Mutter noch zu wohnen, dann wäre es von Vorteil, wenn Du das von einem Arzt (oder Psychiater) bestätigen lassen kannst.

    Was den Hund betrifft, so musst Du Dich notfalls halt auch jemanden anderen suchen, der tagsüber auf Deinen Hund aufpassen kann, wenn Du nicht gut in der Nähe Deiner Mutter wohnen kannst.

    Vielleicht hättest Du da ja jemanden aus dem Freundeskreis?

    Allenfalls kannst Du sonst auch mal ein Inserat in Coop oder Migros aufgeben, und einen "Hundehüter" suchen, nur kostet es dann halt sicherlich was.

    Ansonsten such halt eine gute Lösung für den Hund, damit er keinesfalls in ein Tierheim muss. Vielleicht gibt es ja auch Nachbarn (z.B. einsame Nachbarn), die sehr gerne (gratis) tagsüber auf Deinen Hund aufpassen wollen?

    Es gibt immer eine Lösung, Du musst sie nur suchen.

    Ich finde es toll, dass Du im Sommer mit der Ausbildung beginnen kannst. Drum schau schon frühzeitig nach einer Lösung für den Hund. Wenn Du den ganzen Tag immer weg bist, braucht der Hund sicherlich eine Bleibe, wo er den ganzen Tag über sein kann. Vielleicht ergibt sich ja auch die Lösung, dass Du den Hund z.B. Montags der Mutter, Dienstags einer Freundin, Mittwochs dem Nachbarn usw. abgeben kannst. Es wird dann für Dich - und den Hund - halt ein bisschen stressig. Für eine kurze Weile kann das sicherlich gehen, aber auf die Dauer braucht der Hund natürlich schon einen "vertrauten" Ort, wo er immer wieder hin kann und wo er sich auch wohl fühlt.

    Du kommst da nicht drum herum, Dich hier zünftig zu bemühen, wenn Du einen Hund hast.

    Die Sozialhilfe gibt Dir da natürlich nicht mehr Geld, bloss weil Du einen Hund hast. (Ausser die Hundesteuer - so viel ich grad weiss - wird vom Sozialamt wahrscheinlich übernommen.)

    Es kann auch sein, dass man von Dir fordert, dass Du den Hund weg gibst oder ihn ins Tierheim bringst. (Die Behörden sind da manchmal etwas rücksichtslos.) Daher sorge frühzeitig dafür, dass Du eine gute Lösung und ein gutes Plätzchen für den Hund findest.

    Liebe Grüsse soweit

    Nike

    @ chinchilla84

    Es kann durchaus was nützen, wenn man sich an die Verwaltung wendet. Notfalls muss man halt auch mal die Polizei rufen.

    Es gibt bei der "Zürcher Lärmschutzbehörde" so eine Broschüre, aus welcher man sich informieren kann, WAS genau unter "Alltagslärm" und was unter "Mehr-Lärm" fällt.

    Unter "Alltagslärm" fällt z.B. auch Kinder-Geschrei, das muss man leider akzeptieren.

    Hingegen unter "Mehr-Lärm" fällt durchaus: "Getrampel", "Ball-Spiele" oder "In-der-Wohnung-Herumjagen" (also Herumtoben). Auch dauerndes Stuhl-Geknarre oder Tür-Geknalle kann unter "Mehr-Lärm" fallen.

    Diese Broschüre kann man sich aus dem Internet ausdrucken. Es wäre eine Idee, so eine Broschüre den Nachbarn zu verteilen, ... oder allenfalls dem Verwalter zu schicken, damit dieser die Nachbarschaft damit wieder mal auf die "Rücksichtnahme" unter Mietern hinweist und sie daran erinnert.

    Du hast die besten Chancen, wenn Du diese Lärm-Gesetze selber gut kennst, und Dich - bei Reklamationen - daran hältst. Also gute Chancen hast Du immer, wenn z.B. grad die gesetzlichen Ruhezeiten sind, und Du genau DANN die Polizei rufst.

    Du kannst die gesetzlichen Ruhezeiten auch mal anfragen beim nächsten Polizeiposten. Dann hast Du wenigstens Gewissheit. Frag die Polizei ruhit mal, was Du da genau machen kannst, und was die Polizei unternehmen würde, wenn Du sie bei Lärm-Belästigung rufst. - Wenn's grad der nächste Polizeiposten ist, wo Du Dich informierst, dann haben sie Dich und Dein Problem wenigstens schon mal kennen gelernt.

    Alles, was am Tage lärmig geschieht, ist etwas heikler, und muss man notfalls halt akzeptieren. Aber man kann auch da immernoch versuchen (wenn direkte Gespräche nicht möglich sind) mit dem Verwalter zu sprechen (ohne gleich eine Beschwerde einzugeben), und mit ihm zu vereinbaren, dass halt er mal mit den Nachbarn spricht, wo gewisse Zeiten eingehalten sein müssen, wo Ruhe sein muss.

    Also grad Lärm um 6 Uhr morgens, fällt sicherlich immernoch unter die Ruhezeiten.

    Der Nachteil am Ganzen, also wenn man anfängt, sich zu wehren, ist halt leider, dass im Nachhinein die Stimmung im Hause unter den Mietern nicht mehr so gut ist.

    Wenn Du Glück hast mit den Nachbarn, so werden sie Deine freundliche Reklamation annehmen, und sich bemühen, etwas leiser zu sein oder sich an die Zeiten zu halten. Wenn Du Pech hast, dann nützt das eben nichts, und der nächste Schritt ist dann die Verwaltung.

    Bedenke jedoch auch: Die Verwaltung kann natürlich auch nur schlecht "handelnd" vorgehen, wenn sie nur DEINE Aussage hat. Demnach wäre es dann tatsächlich von Vorteil, wenn die Polizei mal da war, und die Verwaltung somit zu einem Polizei-Rapport kommt, womit dann auch ein Beweis da ist.

    Fakt ist aber letztlich einfach: Gegenseitige Rücksichtnahme ist heutzutage ein Fremdwort, die wenigsten KENNEN das noch. Es herrscht da auch gerne mal so ein gewisser "Familien-Egoismus", wo Familien mit Kindern wahrlich nur noch an SICH denken, und da darf dann kaum einer von Aussen was zu meckern haben.

    Kinder sind natürlich grundsätzlich IMMER lauter (weil sie einfach Kinder sind), aber die Eltern tragen auch hier die Verantwortung, dass die Nachbarschaft nicht übermässig durch den Kinderlärm belästigt wird.

    Versuch einfach das Mögliche, denn ALLES musst Du ja nicht akzeptieren. Aber gib ihnen einfach kein "Gegen-Futter", indem Du selber anfängst mit Lärm-Machen (manchmal wird man ja so wütend, dass man selber mit Gegen-Lärm anfängt), denn damit verringerst Du Deine Chancen beim Reklamieren.

    Ja, und wenn alles nichts hilft, ... dann gäbe es noch die Möglichkeit, eine Mietzinsreduktion zu verlangen (wobei das dann auch nur ginge, wenn die Polizei schon mehrmals da war, und die Verwaltung einfach nichts macht), ... oder Du ziehst aus und suchst Dir dann was Neues für Dich.

    Du kannst auch ein tägliches "Protokoll" über den Lärm machen. Wenn dann mal die Polizei da ist, oder wenn das Ganze zu einem Rechtsfall ausartet, hast Du wenigstens etwas vorzuweisen.

    Und versuche die folgende Reihenfolge:

    Zuerst Gespräch suchen bei Nachbarn.

    Wenn es nichts hilft, dann wende Dich an die Verwaltung. (Wobei es nicht gleich eine Beschwerde sein muss, sondern Du kannst die Verwaltung fragen, ob sie einfach ein Brief an die Mieter schicken kann, worin die Hausordnung und die gesetzlichen Ruhezeiten wieder mal genauer erwähnt sind.)

    Nützt auch dies nichts, dann rufe - bei gesetzlicher Stimmigkeit - die Polizei.

    Nützt dies alles - nach langem Kampfe wahrscheinlich - noch immer nichts, dann wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als Dir eine neue Wohnung zu suchen.

    Liebe Grüsse und alle, alle Ruhe wünsche ich Dir.

    Nike

    @ Jazz65

    Nun, die weibliche Emanzipation ist ja durchaus noch jung. Ich mag mich erinnern, dass ich in den 80er-Jahren noch Mühe hatte, als alleinstehende Frau eine Wohnung zu finden. (Bei alleinstehenden Männern hatte man darüber noch gelächelt, hingegen bei einer alleinstehenden Frau runzelte man die Stirn und sagte sich: "Da stimmt doch was nicht!")

    Und in den 70er-Jahren war's noch schwer, als junges, unverheiratetes Paar eine Wohnung zu finden. (Da musste man einer Hausverwaltung noch halber Versprechungen machen, dass man - ganz sicher - bald heiraten würde!)

    " ... Denn Frauen ziehen im Allgemeinen familiäre Bedürfnisse den materiellen vor..."

    Da gebe ich Dir recht. Von der "Natur" her ist das sicherlich so. Aber ich denke trotzdem, dass man dabei noch verschiedene Aspekte miteinbeziehen muss.

    Das eine ist eben das "eingeimpfte" Rollendenken.

    Also Dein Beispiel aus Indonesien zeigt dies sehr deutlich. (Wobei das ja oftmals auch hier in der Schweiz noch manchmal so zu finden ist.)

    Also was der "Natur" eben gerne mal wie "übergestülpt" wird, an Regeln, Normen und moralischem und ethischen Denken, das verhindert oder unterdrückt eben die ursprüngliche "Natur". Ja, und wenn sich da die "Natur" eben nicht wehrt, wenn sie es akzeptiert, ... dann unterstützt sie es gleichzeitig auch.

    Hier haben wir also das allgemeine Denken darüber, welches von Frauen eben so aktzeptiert und mitunterstützt wird. Wenn Frauen dies so unterstützen, und Männer darin noch bestärken, dass es "richtig" so sei, ... trägt die Frau eben da die gleiche Mitverantwortung mit.

    Ein weiterer Aspekt ist auch der Ist-Zustand zum Betrachten: Ich weiss, es gibt z.B. durchaus auch "Stämme" auf dieser Welt, in welchen das Matriarchat (durchaus im Frieden miteinander) gelebt wird. Wir könnten dort sicherlich mal genauer hinschauen, wie das so abläuft. Aber stell Dir vor, wie DIE genau so viel Mühe hätten, ihr Matriarchat plötzlich in ein Patriarchat umzuwandeln. Sie kennen nur ihren IST-Zustand.

    Genau das Gleiche ist es bei uns in einem Patriarchat. Wir kennen nur DIESEN Ist-Zustand, und haben genau so viel Mühe damit, dies in ein Matriarchat umzukehren (geschweige denn, uns das überhaupt mal in Gedanken vorzustellen.)

    Im Grunde suchen wir Frauen hier also eher die "Waage" eines Gleichstandes zwischen Matriarchat und Patriarchat.

    Nun ja, das kommt natürlich eben erst durch eine länger andauernde Emanzipations-Entwicklung zu einem wirklichen Ergebnis. Und da stecken wir noch mittendrin. Was Jahrhunderte für die Frauen eine Unterdrückung war, die selbst von ihnen so akzeptiert wurde, ... kann kaum in wenigen Jahrzehnten so schnell wieder verändert werden. Das kann durchaus Generationen dauern.

    Aber schauen wir uns die Leute an. Im Grunde lebt jeder sein Leben, in seiner kleinen Ich-Welt. Und wer macht sich schon Gedanken über das GANZE? Wer bemüht sich, da wirklich aktiv zu werden um für Änderungen zu sorgen?

    Wir haben Wirtschaftskrisen, Geldnöte, ... und je mehr jeder für sich schauen muss, je mehr jeder nur zu seinen Gunsten lebt, um so weniger wird dann auch das Augenmerk auf solche Thematiken des Miteinanders gerichtet.

    Ja, das Denken wird lahm, es geht überall nur um das Ich.

    Ich meine eben, dass wir da erst mal alle wieder raus kommen müssen, aus diesem Egoismus-Denken. Das ist wohl erst mal der nächste Schritt. Aber mir scheint, der Egoismus nimmt nur immer mehr zu, also es ist noch weit davon entfernt, die Wirklichkeit zu erkennen.

    Vielleicht muss eben zuerst noch etwas tief Einschneidendes geschehen, damit das Miteinander wieder gelebt wird. Im Miteinander sind dann eben auch solche Themen wie Matriarchat und Patriarchat wieder gefragt.

    " ... Einsichtig werden die Menschen erst, wenn es schon zu spät ist, uns die ganze Sch….. um die Ohren fliegt. Dann werden aber auch wir uns nicht mehr übers Internet darüber unterhalten können. Ich muss ja wohl keine aktuellen Geschehnisse hier ansprechen, um meine These zu untermalen. Dieses Jahrhundert wird vermutlich das letzte der Menschheit sein... "

    Nein, das denke ich kaum. (Sowas hat man vor hundert Jahren auch schon gedacht! - Lach!)

    Es wird natürlich IMMER etwas geschehen müssen, das die Menschen dann wie "aufrüttelt". Und in der Regel hat es - leider - immer zuerst eine Menge Opfer benötigt, um den Rest der Menschheit einsichtig werden zu lassen.

    Das Leben ist ein Lernprozess. Der Mensch ist halt gerne mal sehr langsam im Lernen, aber ... ich bin überzeugt, dass auch insbesondere Männer lernfähig sind. (Grins!)

    Nike

    @ Jazz65

    Schön, dass Du wieder da bist.

    Ich habe mal - vor Jahren - ein Buch gelesen. Es hiess "Yin" und war von Akif Pirincci (einem Mann) geschrieben. Das Buch hatte mich total umgehauen, weil es einfach einer dieser Phantasie-Gedanken ist, welchen Du hier sicherlich gerne hättest.

    In dieser Geschichte wurden innert kürzester Zeit sämtliche Männer der Welt von einem heimtückischen Virus vernichtet. So, und nun gab es nur noch die Frauen!

    Geht man einfach mal von dieser (irren und im Prinzip unmöglichen) Situation aus, und stellt man sich das einfach mal so vor, als wenn es wahr wäre, dann kann es einen durchaus zünftig schockieren.

    (Wobei so eine Situation sicherlich in ihren Grund- und Handlungs-Prinzipien ganz anders verläuft - hier wäre es eher eine Art Schock und Hilflosigkeit der Frauen - als wenn es schon immer "normal" gewesen wäre, dass Frauen die Weltgeschicke und die Macht selbst in der Hand gehabt hätten.)

    Also, die Frauen standen nun ganz alleine da. Der Autor der Geschichte hat sich da (mit dieser Utopie) offensichtlich einigermassen nüchtern und sachlich damit auseinander gesetzt, denn dabei fielen ihm so die nachfolgenden Schwierigkeiten und Konflikte ein, die da wohl passieren könnten:

    Auch hier wollten sieben Frauen an die Weltmacht.

    Wobei dies eine Problematik des Ist-Zustandes war, den die Frauen einfach in ihrem Verantwortungsbewusstsein weiterzuführen gedachten, um so die Männer wie "ersetzen" zu können.

    Auch dabei gab es ein Macht-Gerangel, denn WER war da die Beste?

    Ja, und so ergab sich letztendlich, dass nur JENE Frau die oberste Macht bekommen sollte, ... welche die direkteste Verbindung zur Eizellen-Samenbank besass. - Nun ja, nur die Frauen alleine konnten sich da ja nicht mehr selbst fortpflanzen!

    Was natürlich zeigt, welche Probleme in so einer Situation geschehen könnten. Also die fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit (der Naturtrieb, oder eben der natürliche Verlauf des Menschseins) war eigentlich das grösste Problem.

    Anfänglich hatten die Frauen grosse Mühe, mit all der technischen Welt, die von Männern erschaffen wurden. Insbesondere mit der Kernkraft, dem Strom. Ubliche Berufe wie Buschauffeur oder Kehrichtentsorgung konnten problemlos von Frauen ersetzt werden, aber die Technik, das Maschinelle und eben all die Mikrobiologie, Biotechnologie, waren nur von jenen wenigen Frauen einigermassen weiterführbar, die eben auch eine gewisse Kenntnis darüber hatten.

    Im Grossen und Ganzen wird in der Geschichte manche Seite erwähnt, welcher von Trauer über die Männer, manchmal auch Freude über das Wegsein der Männer, bis zum Zickenkrieg, Neid, und naja, schlussendlicher Einsicht handelte.

    Ich erinnere mich nicht mehr genau, wie der Roman endete, ich glaube, die "Königin" hat's in ihrem Egoismus über das Herrschen der Samenbank nicht überlebt, weil sie diese letztendlich selbst zerstört hat.

    Fazit: Sich solche Utopien in seiner Fantasie mal auszudenken, ist gar nicht so schlecht. Zumal man so auf mögliche Ergebnisse kommen kann, auf welche man sonst nie gekommen wäre. (Lach!)

    Noch schnell zu Deinen Worten:

    " ... In meinen Jahren der Altenpflege hörte ich immer wieder die gleichen Worte von verschiedenen Pensionären, aber vorwiegend von Frauen: Ich bin nichts mehr wert, weil ich nichts mehr leisten kann. Und mit diesem Denkmuster leben die Leute noch viele Jahre, als wertlose unwürdige Schweizer. Und wir haben alle das gleiche Ziel, etwas zu werden, das wir gar nicht werden wollen, alt und unnütz, lediglich noch ein Kostenfaktor..."

    Ja, das ist natürlich ein Faktor unseres Systems. Ob dies aus einem rein männlichen Denken kommt, ist fraglich. Wobei man aber durchaus davon ausgehen kann, dass auch in der Vergangenheit eben mehrheitlich Männer regiert haben. Nur denke ich nicht, dass dies ein typisch "männliches" Denken ist (WEIL es so organisiert ist), sondern eher ein fehlerhaftes "menschliches" Denken. - Immer gut gemeint natürlich.

    Dabei kommt eben mehr die menschliche Schwäche hervor, die ja alle betrifft: Geld-Ansprüche, Besitz-Ansprüche (da machen wir Frauen ja fleissig mit), also unser Bedürfnis, etwas zu schaffen, das uns eine menge Kohle einbringt und wir gut oder speziell gut davon leben können, ... und grundsätzlich ist unser System eben auf "funktionale Arbeit" aufgebaut, wo jemand niemals mehr etwas "wert" ist in der Gesellschaft, wenn er da nicht mehr mithalten kann. Egal ob es am Alter liegt, oder an einer Krankheit oder Behinderung.

    Diese Situation alleine ist kaum typisch männlich, es ist menschlich.

    Würde man sich jetzt vorstellen, dass schon immer Frauen an der Macht gewesen wären, ... ist wirklich fraglich, ob es nicht genau gleich heraus gekommen wäre.

    Oder wären wir Frauen da weiser gewesen, indem wir auf eine faire und gerechte Verteilung von Geld und Wohlstand in der ganzen Welt geachtet hätten?

    Man kann also gar nicht immer mit Bestimmtheit behaupten, dass dieses oder jenes in unserer heutigen Zeit speziell aus einem männlichen Denken kommt.

    Manchmal denke ich das eher dann, ... wenn ich z.B. in eine neue Wohnung eingezogen bin, und die Küche war dort extrem unpraktisch eingebaut worden. Da sage ich dann eher mal: "Das waren sicherlich Männer, die das so doof gebaut haben!" (Lach!) - Wobei das heute in den Neubauten schon etwas besser so ist. (Vielleicht reden da jetzt ja auch vermehrt die Frauen mit? Oder Männer HÖREN mehr auf die Frauen?)

    Liebe Grüsse soweit

    Nike

    @ Jazz65

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Welt besser wäre, wenn sie nur von Frauen regiert würde. - Das meine ich jetzt nicht im negativen Sinne den Frauen gegenüber - bin ja auch eine (grins!) - sondern ich denke da eher an einen grundsätzlichen Fehler, den der Mensch da macht. Denn egal ob Matriarchat oder Patriarchat, ... es ist beides schliesslich jeweils ein "Extrem", also es ist nie wirklich ausgewogen, gleichgestellt oder fair.

    Fantasie habe ich genug, um mir zahlreiche "Bilder" vorstellen zu können, ... aber genau deswegen komme ich auf das Ergebnis, dass das eine Extrem genau so wenig gut wäre wie das andere Extrem, und daher braucht es einen "Gleichstand", ein ausgeglichenes Verhältnis von Beidem.

    So wie die Natur es auch vorgibt. - Oder wie Yin und Yang von mir aus.

    Wobei dabei eben schon, wie Du es auch erwähnt hast, manche Dinge dem Menschen im Wege stehn: Konkurrenzdenken, Eitelkeit, Machtansprüche, Wettbewerbe, Kräftemessen, Statussymbole, Religionen, usw. ... die Liste liesse sich endlos aufzählen, was da alles noch stören kann.

    Nun ja, wäre JEDER bereit, sich der Dinge bewusst zu werden, an sich zu arbeiten und danach auch zu leben, ... KÖNNTE es durchaus überall zu einem fairen Gleichstand zwischen Mann und Frau kommen.

    Wenn! - Das ist ja auch immer eine heikle Sache, wenn Frauen an eine Macht kommen. (Naja, in UNSEREM System, versteht sich. Wo anders ist sowas oftmals noch viel schwerer möglich.) Grundsätzlich denke ich schon, dass Frauen - aus ihrem Naturprinzip - ein sozialeres, friedlicheres, gewaltloseres und faireres (familien-ähnliches) Denken haben. Müssen sie sich aber in eine Macht-Welt, einen Macht-Kampf hinein begeben (der ja eben da ist), ... dann sind sie fast schon gezwungen dazu, GLEICH zu handeln wie die Männer. Mit Brav-Sozialem und Familien-freundlich-friedlichem Denken kommen sie da sonst gar nicht durch.

    Ergo findet man deshalb auch oftmals sehr taffe Frauen an Macht-Positionen, welche sich sehr männlich und machtvoll geben.

    Zur Frage, wie sich die Arbeitswelt veändern würde, wenn MEHR Frauen in den Chefetagen sitzen würden, ... könnte man/frau da der Männerwelt ja einfach mal taff sagen:

    "Na gut! VERSUCHEN wir's doch mal!"

    Es wäre ja schliesslich WIRKLICH eine Chance, diesen Versuch einfach mal zu starten, und dann zu schauen, WIE es den Männern und den Frauen gefällt!

    Im Grunde IST es dann auch ein reiner Versuch, ... weil wir sowas - also NUR Frauen in den Chefetagen und an der Macht - ja tatsächlich noch NIE hatten.

    :)

    Nike

    @ Sonja Sigrist

    " ... Mit keinem Wort habe ich Sie Nike angeschrieben, das wissen Sie auch!

    Ich lasse mich von Ihnen nicht zurecht weisen...."

    Ich habe aber DICH, Sonja Sigrist, angeschrieben.

    Also könntest Du bitte auf meine Fragen eingehen?

    " ... Dies wäre Sache des BEO - Forenleiters, der wiederum meine Beiträge zu schätzen weiss, so eine seiner Aussagen, als ich mal meinen Nick wechseln wollte!... "

    Es ist nicht unbedingt Sache des Beo. Wir sind hier schliesslich erwachsene Menschen, und sollten alle fähig sein, uns an die Nettiquette zu halten.

    Stellt also jemand hier im Forum Armutsbetroffene oder IV-Rentner auf Grund von Vorurteilen, reinen Vermutungen und Spekulationen, OHNE Beweise, einfach so anklagend und beschuldigend schlecht hin, ... so hat derjenige eben gerne mal MICH hier am Hals! - Tja!

    Der Beobachter weiss das übrigens durchaus auch von mir zu schätzen, ... als er mich mal interwievte.

    :)

    (Lach! Das ist jetzt dumm gelaufen für Dich ...)

    Nein, im Ernst. Sei bitte nicht so verbissen vorwurfsvoll mit Deinen Mitmenschen, okay?

    Sowas muss Dir ja nicht unbedingt erst der Beobachter sagen müssen.

    @ fatamorgana

    Schön, dass Du Dich nochmals gemeldet hast.

    Im Hinblick auf die Variante eines Privatkonkurses, wäre es noch eine Idee, den Betrag (wenn es 8000.- sind) vielleicht von einer Stiftung zu erhalten, um so den Privatkonkurs wenigstens möglich zu machen?

    Versuche doch nochmals, Dich da zu informieren.

    So viel ich weiss, bestehen nach einem Privatkonkurs dann wahrscheinlich Verlustscheine (der Gläubiger), aber so ist es dann wiederum möglich, mit den Gläubigern in Verhandlungen für neue Abzahlungen zu kommen (bzw. Rückkäufe der Verlustscheine).

    Nike

    @ Rugeli

    Deinem Freund ein Ultimatum zu stellen (für den Entscheid Du oder seine Eltern) wäre zwar eine Idee, aber es wäre auch ein bisschen krass, finde ich. Zumal Du ihm damit ja nicht seine Eltern "verbieten" willst, aber er wird das - bei einem Ultimatum - wahrscheinlich so empfinden.

    Da bin ich mir fast sicher. - Stell Dir vor, Du stehst da vor ihm und wirfst ihm an den Kopf: "Ich oder Deine Eltern!"

    Du kannst sicher sein, er IST noch nicht so weit, dass er auf seine Eltern "verzichten" würde!

    Hingegen ist die Idee, dass Du Dir eine eigene kleine Wohnung suchst, die bessere Lösung.

    Ich verstehe schon, dass Du Angst hat, dass Eure Beziehung deswegen auseinander gehen könnte. Aber ich vermute, wenn Du ihm ein hartes Ultimatum stellst, ist die Chance grösser, dass Eure Beziehung kaputt geht, als wenn Du Dir lediglich mal eine eigene kleine Wohnung mietest.

    Klar wird es ihn etwas verwirren, ... aber Ihr habt beide schliesslich noch keinen definitiven Entscheid gefällt, WOHIN Ihr gemeinsam ziehen werdet.

    Für ihn ist es - im Moment zumindest - einfach wie selbstverständlich, dass er da von seinen Eltern nicht wegziehen wird. Er kann sich gar nichts anderes vorstellen.

    Daher ist die Lösung, wenn Du eine eigene kleine Wohnung hast, gleichzeitig auch eine Chance für ihn, ... sich langsam von seinen Eltern zu lösen. Wenn er dann mehr bei Dir, in Deiner Wohnung ist, ... besteht durchaus die Möglichkeit, dass er von den Eltern bald mal loslassen kann.

    Andererseits musst Du natürlich auch damit rechnen, dass es nicht so einfach wird. Es kann durchaus sein, dass er dann weiterhin immer von Dir erwartet, dass Du zu IHM kommst, ... und dann stehst Du wieder an der gleichen Stelle wie jetzt.

    Aber immerhin, so kannst Du prüfen, ob eine gemeinsame Entwicklung und Beziehung in einem Haushalt für Euch beide, selbständig und abgetrennt von den Eltern, überhaupt möglich ist.

    Du kannst sicherlich lockerer von Deinem Eltern-Hause ausziehen, nicht wahr?

    Ich nehme an, Dir geht es dort auch sehr gut und Du fühlst Dich dort wohl, ... aber angenommen, Du müsstest dort ausziehen, weil Du vielleicht immer Streit mit den Eltern hättest, ... dann wärst Du ja sowieso unter dem Druck, Dir eine neue Bleibe zu suchen. Was würdest Du DANN tun? Gleich zu Deinem Freund ziehen? Wärst Du dort glücklicher? Von der einen Eltern-Bindung in die nächste?

    Wahrscheinlich nicht, habe ich recht? Also auch da würdest Du sicherlich darauf drängen wollen, dass Ihr beide Euch was Eigenes sucht.

    Wichtig ist einfach, dass Du nichts tust, was Dich heftig belasten könnte oder wo Du unglücklich wärst.

    Du kannst Dir natürlich auch sagen, dass Du es mal für ein halbes Jahr VERSUCHST bei Deinem Freund zu Hause (inklusive mit seinen Eltern). Nur musst Du Dir selber dann die Grenzen setzen, wieviel Du ertragen, was Du alles dulden willst, und wo dann definitiv eine Grenze für Dich wäre.

    Und auch die "Nach"-Lösung müsste dann für Dich klar sein: Zu Deinen eigenen Eltern wieder zurück gehen können, oder Dir sofort eine eigene Wohnung suchen.

    Du bist da natürlich in einer etwas heiklen Situation jetzt, ich kann das gut verstehen. Junge Männer haben es manchmal schwer, von "Muttern" zu Hause wegzuziehen, und die bleiben dann sogar gerne mal noch weitere zehn oder zwanzig Jahre bei ihr. (Im Grunde macht es da nicht mal einen grossen Unterschied, ob er in der gleichen Wohhnung der Eltern wohnt, oder im selben Haus der Eltern in einer eigenen Wohnung.) Da ist einfach eine gewisse starke Mutter- oder eben Eltern-Bindung da, ... was ja schön ist, aber was eben schon nicht wirklich zu einer Selbständigkeit führt.

    Vielleicht schaffst Du es ja irgendwie, eben z.B. mit einer eigenen kleinen Wohung, ihn so langsam, Schritt für Schritt in eine Selbständigkeit zu ziehen?

    Böse kannst und darfst Du sicherlich nicht auf ihn sein, denn wahrscheinlich bemerkt er selber seine Abhängigkeit zu den Eltern gar nicht.

    Jedenfalls vermute ich eben: Wenn er JETZT nicht raus will dort, ... dann will er es auch morgen noch nicht. So schnell wirst Du ihn wahrscheinlich nicht umstimmen können.

    Nun ja. Eher ... mit "Lockmitteln". - Wenn Deine neue kleine Wohnung so richtig toll ist, gefällt sie ihm ja vielleicht auch?

    ;)

    Hey, alles Gute für Euch!

    Nike

    @ Ellen

    " ... Fatamorgana hat ihre Fragen am 24.5.2009 (!) ins Forum gestellt und hat sich - was ich teilweise verstehe - seither nicht mehr gemeldet..."

    Stimmt, habe ich gar nicht gesehen. - Der Eintrag ist ja schon fast zwei Jahre alt!

    Nun denn, bei den zwei heftigen Antworten, die damals kamen, hätte ich mich hier wahrscheinlich auch nicht mehr gemeldet ...

    @ Sonja Sigrist

    Eine Frage hätte ich trotzdem noch an Dich. Du hast damals fatamorgana geantwortet:

    " ... Warum gehen Sie selber nicht einer bezahlten Arbeit nach,

    Eure Kinder sind junge Erwachsene Menschen!

    Sie beziehen eine IV - Rente! ..."

    Hier verstehe ich nicht, wie Du die Frage nach einer bezahlten Arbeit stellen kannst, wenn Du ja weisst, DASS sie eine IV-Rente bezieht. - Du weisst doch sicherlich, dass IV-Rentner grundsätzlich NICHT arbeiten gehen können, nicht wahr?

    Naja, es sei denn, Du gehst eben grundsätzlich IMMER von einem Missbrauch aus!

    Das hast Du hier also so hingeknallt, als sei dies eine Tatsache!

    Obwohl Du nicht mal weisst, WARUM fatamorgana die IV-Rente zugesprochen wurde.

    Das ist wahrlich etwas, das ich nicht nachvollziehen kann. Wie kann man jamandem Bedschuldigungen an den Kopf knallen, die nur auf Grund von VERMUTUNGEN und Annahmen basieren?

    Du hast es dann noch weiter verschärft mit der Frage (die gar keine Frage war, sondern ein Ausruf):

    " ... Wieso nahmen sie keine Arbeit an, dies wäre doch vor

    einigen Jahren schon angestanden! ..."

    Und weiter:

    " ... Ich spekuliere:

    Ist es für Sie einfacher und sicherer, eine IV - Rente zu

    beziehen, um so nie Angst vor der schlechten Wirtschaftentwicklung zu haben!

    Was bringt Ihnen die IV - Rente für Ihre persönlichen Entwicklung? ..."

    Es ist wirklich heftig, so etwas zu "spekulieren". Im Grunde könntest Du sowas JEDEM IV-Rentner vorwerfen, Du hättest dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen, nicht wahr?

    Dann noch zu Deinem Schlusssatz von damals:

    " ... Durchaus ist Ihre geschilderte Lebenssituation ein enormes

    Reizthema! ..."

    Da frage ich mich eben:

    Ja warum LÄSST Du Dich denn so "reizen", hm?

    Du wirst bald pensioniert und solltest somit ja eigentlich vom Alter her wissen, dass Anklagen und Verurteilungen - ohne Beweise - und dann noch in einem öffentlichen Forum - auch unter öffentliche "Verleumdungen" fallen können, und somit durchaus auch rechtlich einklagbar sind, nicht wahr?

    Also lässt Du Dich da zu VIEL so "reizen", ... könntest Du damit womöglich irgendwann mal Dein eigenes Eigentor schiessen ...

    Was meinst Du, wie's denn für Dich wäre, wenn hier iim Forum Dir jemand anklagend an den Kopf werfen würde, ... Du hättest gescheiter mehr Arbeiten gehen sollen, anstatt mit soviel Energie Deinen kranken Mann zu pflegen!?

    Sag jetzt bitte nicht, das sei etwas "anderes". - Nein, schau Dir einfach den billigen Vorwurf an, der nämlich genau das selbe ist, wie jenes, was Du selber hier getan hast, okay?

    Nike

    @ fatamorgana

    Ich möchte Dir auch den Tip geben, dass Ihr Euch mal bei einer Schuldenberatungsstelle informieren und beraten lässt. Es gibt durchaus Lösungen und Alternativen.

    Grad insbesondere wenn vielleicht ein Schuldenberatungsbüro hinter Euch steht, funktionieren Erlassgesuche für den einen oder anderen Gläubiger wahrscheinlich besser.

    Wenn's kein Schuldenberatungsbüro in Eurem Kanton gibt, dann versucht es halt im nächsten Kanton. Es geht in einem Schuldenberatungsbüro ja auch nur um Hilfe und Beratung, da ist es letztlich sicherlich egal, wo sich dieses Büro befindet.

    Ansonsten hätte ich Euch noch einen weiteren Tip:

    Stiftungen!

    Ihr könnt auch mal versuchen, Stiftungen um finanzielle Hilfe anzufragen. Aber nicht in diesem Sinne, dass sie Euch die Schulden bezahlen, sondern fragt um Anderweitiges. Zum Beispiel einen Batzen für die Ausbildung der Kinder (wenn's mit Stipendien nicht klappt), oder einen Batzen für die Miete (wenn Mietzinsvergünstigung nicht klappt), oder einen Batzen einfach zur monatlichen Unterstützun, z.B fürs Essen oder Kleidung. Wenn nur zwei oder dreihundert Franken rein kommen im Monat von einer Stiftung, kann das durchaus schon eine Hilfe sein, um die Schulden besser zu bezahlen.

    Erklärt den Stiftungen ruhig die Situation und Eure Geschichte, so wie Du es hier getan hast, und erwähne die hohen Schulden.

    Es ist äusserst lobenswert, wie Ihr kämpft. Ihr wisst, dass Ihr damals im gewissen Sinne unverantwortlich gehandelt habt, wahrscheinlich aus jugendlichem Leichtsinn. Aber Ihr habt schliesslich daraus gelernt, habt gegen die Drogen gekämpft und seid bereit, alles wieder gutzumachen und Eure "Schuld" wieder zu begleichen. Darauf dürft Ihr ruhig stolz sein.

    Ignoriert das Genörgel gewisser Einträge hier einfach, denn im Grunde hättet Ihr's ja nicht besser machen können, ... höchstens eben WEITERHIN Drogen zu nehmen! Aber dann wäre das den gewissen Leuten hier ja auch wieder nicht recht gewesen!

    Ob man noch Kinder auf die Welt stellt, wenn man schon so hoch verschuldet ist, ist sicherlich eine berechtigte Frage. Aber Vorwürfe bringen im Nachhinein schliesslich auch nichts mehr. Was ist, das ist, und Eure Kinder sind gut geraten, sind in Ausbildung und gehen schliesslich den rechten Weg. Was will man also mehr?

    Das einzige Problem sind einfach noch Eure Schulden, und da muss durchaus eine Lösung hin.

    Klar, Sozialhilfeunterstütung bekommt Ihr keine, wenn Euer Einkommen zusammen berechnet wird (auch die Einkommen der Kinder von der Ausbildung). Aber Sozialhilfe bekommt man sowieso grundsätzlich keine, bloss weil man Schulden hat. Schulden zu haben, bedeutet schliesslich nicht, dass man mit seinem Einkommen dann auch ARM wäre.

    (Dies einfach für's Verständnis.)

    Also, sucht mal ein Schuldenberatungsbüro und macht dort mal einen Termin. Verlieren könnt Ihr dabei ja nichts. Ihr werdet's schon hinkriegen. Bisher habt Ihr ja auch gekämpft und es gut geschafft, nicht wahr?

    Hey, alles Gute für Euch!

    @ die Nörgeler hier

    Nörgeln und Vorwürfe machen bringt nichts. Vor allem nicht gegen jene, die sich bemühen, aus ihren Fehlern zu lernen und da ja wieder raus zu kommen. - Im Gegenteil, sowas ist ja genau gutzuheissen und solchen Menschen darf man ruhig mal auf die Schulter klopfen!

    Es wird schliesslich IMMER Menschen geben, die irgendwie und irgendwann mal auf die schiefe Bahn geraten, oder schwerwiegende Fehler in ihrem Leben machen. Und Fakt wird da auch immer sein, DASS dies dann irgendwann dem Staat, vielleicht auch dem Steuerzahler, Geld kosten kann. Aber wir sind im Kollektiv in einem Land zusammen, wir müssen da zusammen halten und es ist unser Pflicht, dass wir da einen Teil unserer Steuergelder halt auch den Schwächeren hergeben müssen. Auch wenn wir nicht immer so begeistert davon sind. Aber dies ist unser Land, unser System, und so haben wir es alle ja auch gewollt.

    Wir wissen NIE, ob wir nicht auch selbst mal Hilfe vom Staat benötigen. Ob wir mal die Steuern nicht mehr bezahlen können, oder selbst in hohe Schulden kommen. Tja, wer weiss?

    Leute, DAS ist halt das Leben!

    Also denkt bitte darüber nach.

    Nike

    @ Mia

    Noch was nachträgliches:

    Du hast auch die Frage gestellt, wie das ist, wenn Du raus gehst oder unterwegs bist.

    Da gibt es einen guten Tip:

    Im Grunde hilft es, wenn man sich angewöhnt, jeden Morgen - allenfalls nach dem ersten Kaffee oder Frühstück - seinen Darm zu entleeren.

    So bist Du in der Regel "geschützt" davor, dass Du im Laufe des Tages nicht nochmals irgendwo unterwegs Dein Geschäft erledigen müsstest.

    Eine Darm-Entleerung sollte eigentlich jeden Tag stattfinden. Am besten ist es wirklich gleich am Morgen.

    Zur Not habe ich aber immer auch Papier-Taschentücher dabei, falls mal irgendwo auf einer Toilette das Clopapier fehlen könnte.

    Es gibt aber auch in Kaufhäusern solche "Intim-Tücher", die man jeweils in der Handtasche immer dabei haben kann, und die zur Not auch zur Reinigung helfen können.

    Nike

    @ Mia

    Da hast Du natürlich recht, das ist ein Thema, worüber grundsätzlich eigentlich nie gesprochen wird.

    Interessant dabei ist ja, dass wir bei allen "Ausscheidungen" jeweils eine Form von Ekel dabei verspüren, dabei ist alles, was "raus" kommt, eigentlich reine Natur, die eh IN uns ist. (Es gibt ja z.B. auch die sogenannte Urin-Therapie. Der eigene Urin kann also sehr heilsam für sich selber sein.)

    Ja, und so ein Stuhlgang ist ja auch ein gutes Zeichen dafür, dass unsere Verdauung gut funktioniert, und was "verarbeitet" und "gebraucht" wird, hat unser Körper sich naturgemäss genommen.

    Beim Rudolf Steiner habe ich mal gelesen, dass so ein ekliger Stuhlgang, so wie wir ihn sehen, im Grunde das "Vergeistigte" von unserem Organismus sei. Also was wir essen und verdauen, nimmt sich unser ganzer Organismus, auch unser Hirn, und somit sei ein Stuhlgang im Prinzip "vergeistigte Nahrung". (Sofern ich das recht verstanden habe, aber das ist beim Steiner nie so einfach. - Grins!)

    Immerhin macht so eine Ansicht so einen Stuhlgang doch etwas symphatischer, nicht wahr?

    :)

    Aber um auf Deine Frage zurückzukommen:

    Sicherlich macht es einen Unterschied, ob man schöne Würstchen oder Knöllchen von sich lässt, oder dann eben dünnflüssigen Brei.

    Bei "normalem" Stuhlgang verwende ich in der Regel nur Clopapier. - Naja, kommt darauf an, ... ob noch was hängengeblieben ist. Ansonsten greife ich dann auch zu feuchten Toilettentüchern oder einem Waschlappen.

    Grundsätzlich braucht es da aber auch nicht viel mehr an Reinigung. Die Natur macht da ja auch noch ihren Teil dazu. (Was Bakterien betrifft, und was hier ja auch schon erwähnt wurde: Eine übertriebene Reinigung zerstört eben auch Bakterien, die wir für diese Natur-Vorgänge, die ja DA sind, eben auch brauchen.)

    Bei Durchfall ist es eh immer unangenehmer, da benötige auch ich mehr Reinigung. Aber ein echter Durchfall dauert ja meist nur so phasenweise ein paar wenige Tage, daher ist das weniger ein Problem. Würde ein Durchfall jedoch dauernd und ununterbrochen vorkommen, dann hätte ich wohl irgend ein Verdauungs- oder Darmproblem und müsste damit zum Arzt.

    Ob es nun für die Reinigung ein Waschlappen oder eine Duschbrause ist, spielt letztlich wohl kaum eine grosse Rolle. - Wasser ist nun mal auch zum Waschen da, und jeder hat seine eigene Vorlieben damit.

    Liebe Grüsse

    Nike

    So eine Kreditkarte (wie Visa) hat im Ausland - Urlaubshalber - sicherlich seine Vorteile, damit man nicht dauernd mit dem Bargeld herum spazieren muss.

    Die übrigen Kreditkarten, die man bei Einkaufshäusern beziehen kann, haben so ihre Vor- und Nachteile.

    Natürlich sind sie für einen Bezug immer limitiert. Also z.B. kann man nicht mehr als für total Fr. 3000.- bargeldlos einkaufen. In der Regel kauft man aber selten gleich für Fr. 3000.- was ein, sondern eher im "Kleinen". Und Ende Monat wird zurückbezahlt.

    So gesehen ist es natürlich schon eine Form von "Schuld", aber - so lange man im "Kleinen" was einkauft - ist es durchaus machbar.

    Problematisch wird es erst dann, wenn eben die "Verführung" eintritt. - Ein sogenannter "Missbrauch" kann da im Grunde ja nicht passieren, weil man eh nicht mehr als den Maximalbetrag beziehen kann. Auf der anderen Seite erliegt man aber eher schnell mal der "Verführung" und somit "missbraucht" man SICH dann selber.

    Also wenn man dann mal bei Fr. 3000.- "Schuld" ganz oben ist, ist ein weiterer Bezug ja kaum möglich, also geht es dann tatsächlich um eine "Schuld"-Abzahlung.

    Naja, ist man bei 2500.- unten wieder angelangt, kommt man dann vielleicht WIEDER in "Verführung" (weil man ja bis 3000.- bargeldlos einkaufen kann), und schon ist man wieder bei 3000.- oben. So gesehen ist man dann durchaus die ganze Zeit am "abbezahlen".

    Es ist also ein Ding, das durchaus seinen Nutzen haben kann, aber es ist wirklich für Leute gut, die ihr Budget auch wirklich im Griff, und sich selber gut unter Kontrolle haben.

    Wer sich aber sonst SCHNELL mal "verführen" lässt, ... für den kann's tatsächlich zu einer "Schuld-Abzahlung" werden, die er nicht so schnell wieder losbekommt.

    Grundsätzlich meine ich aber auch, es reicht - wenn schon - EINE Kreditkarte. Hat man Visa, kann man praktisch fast überall zur Not mit Visa bezahlen.

    Oder STATT die Visa, nimmt man halt eine Karte eines Kaufhauses, in welches man sehr oft einkaufen geht. Das reicht durchaus schon.

    Wer aber schon fünf solcher Kreditkarten in der Geldbörse rum trägt, übertreibts damit eigentlich schon. Man bedenke, dass dies dann eben durchaus schon jeweils FÜNF Rückzahlungen ergeben kann. - Und das kann dann letztlich bald happig werden.

    @ beo-member

    So wie ich es recht verstanden habe, besitzt Du Eurocard/Mastercart bereits, und Dir geht es eigentlich nur um einen "Umtausch" zur Migros oder Coop, damit Du es dort mit den "Punkten" einfacher hast.

    Frag doch mal einfach direkt bei dem Bezugsort an, wo Du früher die Eurocard bestellt hast, ob Du das irgendwie mit Migros-Punkten und Coop-Superpunkten kumulieren könntest. (Anstatt eine neue Karte zu beziehen und anzumelden). Vielleicht klappt das auch so?

    Nike